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Electrochemical society. Columbus Ohio 26.Ц29

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an Hand von Aufnahmen irn polarisierten 1,icht besprochen.
Die Prufmethoden bildeten den Schlul3 der Ausfiihrungen.
Electrochemical Society.
Columbus, Ohio, 26-29. April 1939.
J. D. Sullivan, Columbus: ,,Physiko-chemische Bestimmung der Eigmschaften won Tonen."
Formbarkeit, Verarbeitbarkeit und andere Eigenschaften
von Tonen werden in weitem Rereich durch ihre kolloidale
Natur bestimmt, welch letztere wiederum von der Art des
Wasserhautchens abhhgt, das die einzelnen Tonteilchen
umgibt. Meistenteils sind diese kristallin und bl8ttchenformig.
Ihre Hauptmenge besteht aus wasserhaltigen Aluminiumsilicaten, regelmuig sind auch Quarz, Limonit, 'Eltanverbindungen und Erdalkalien vertreten.
Aus der bekannten Vorstellung, dal3 die kolloiden Tonteilchen an ihrer Oberflache basische und saure Atomgruppen
enthalten, werden nun die Verhiiltnisse bei der Wasserbindung
und der Ionenanlagerung hergeleitet. Fiir die Gesetzmuigkeiten des Basenaustausches ist der Radius der Wasserstoffund Alkalimetallionen nicht nur bei der Betrachtung der
Adsorptionskrafte von Wichtigkeit, er bestimmt auch die
Hydratation und damit die Beweglichkeit des Ions. Die
,,Basenaustauschtapazit&t" (Milliaquivalente Alkalioxyd pro
100 g Grundmaterial) wird unter diesem Gesichtspunkt besprochen. Als Richtwerte gelten folgendeAustauschkapazitaten
(Millitiquivalente pro 100 g) :
Perinutite
400-500
Bentonite
-100
Plastische Tone 10-20
Flint-Tone
10-20
Kaolin
t5
Fiir die Priifung der Verformungseigenschaften wird
eine Torsionsmethode beschrieben, bei welcher an qach Art
von ZerreiJ3sttiben gepreBten Tonstucken die Verdrillungswinkel als Funktion des iibertragenen Drehmomentes bis
ziim Zerdrehungspunkt gemessen werden.
Diesem Priifverfahren werden nunmehr Tone unterworfen, bei welchen auf praparativem Wege ein Basenaustausch
in bekanntem Prozentverhiiltnis vorgenomnien worden war.
Durch Behandlung mit HC1 wurde zuiachst ein ,,Wasserstoffton" hergestellt und in diesem das H-Ion mit Na, K,
NH,, Ba, Ca, Mg, Al, Fe in verschiedenen Verhaltnisseq vertauscht. Mit den Ionenradien andern sich auch die Wasserhiillen der Teilchen, und es zeigt sich ein deutlicher Einfld
auf dieverformbarkeit, ohne daB man jedoch aus dem gegebenen
Tabellenmaterial einfache Gesetzmuigkeiten herauszulesen
vennijchte.
F. A. H a r v e y , Pittsburgh: ,,Feuerfeste Materialien der
A Iuminiumoxyd-Kieselsciure-Reihe."
In der Technik benutzt man heute Zusammensetzungen,
die praktisch die gesamte Reihe zwiscben 100% Al.0,und
100% SiOI ausfiillen. Noch vor fast 15 Jahren standen aqsschlieBlich nur Kieselsliure (-erde) und feuerfeste Tonziegel
zur Verfiigung. Von Zusammensetzungen mit iiber 96% SiO,
ausgehend, entwickelte sich die Reihe mit steigendem Gehalt
an Alto,. Gegenwgrtig besteht nur noch eine Liicke in den
Zusammensetzungen, die von 1-12% A.l,O, reicht. I n der
Tat zeigt das Diagramm des Systems Al,O, -SiO, das Vorbandensein eines Eutektikums in diesem Gebiet (tiefster
Schmp. 15500) bei
6% Al,O,.
Bei den verschiedenen Materialien ist es gelungen, durch
KornvergroBerungund Anwendung von PreDverfahren an Stelle
der friiheren Formverfahren die Dichtiglceit zu vergroBern,
ohne da13 damit die Gefahr des ReiDens bei richtig geleiteter
Temperaturbeanspruchung erbiiht worden wiire. Fiir Ziegel
aus fast reinem SiO, kann z. B. das Temperaturintervall
von 100-6000 als reiRgefahrlich bezeichnet werden, falls
rasche Schwankungen vorliegen. Bei Uherer Temperatur ist
das Material bestudig. Bei feuerfesten Tonen hat das VakuumPreBverfahren eine Verringemng der Porositat von 30-35%
auf 1 6 1 6 % ermoglicht. ohne Brennverluste durch Springen
zu venlrsachen.
Schrumpfungserscheinungen, Mullit-Bildungen bei Ziegeln
mit mittleren und hoheren Gehalten an Al,O,, Bildung von
Mullit und Korund bei Ziegeln mit 80-90%
Al,O, werden
-
Angwomdte Chemie
62.Jahrg.19dB. Nr.34
C. C. N o r t o n , Barberton (Ohio): ,,Die Beziekungen
mischen spezifischer Leichtigkeit und physikalischen Eigenschaften von Ofensteinen."
Dichte und Porosittit feuerfester Ziegel fur Wiirmeisolationszwecke werden in i h r e r Beziehung zur W-eleitf rihigkeit, WiirmeliapazitM und Widerstandsf abigkeit gegen
Schlackeneinflusse besprochen. WmekapazitBt und -1eitfaigkeit sind von der Dichte linear abhhgig. J e kleiner die
letztere, desto wertvoller ist das Material als Wtirmeisolator.
Geringe Dichte steht in keiner unmittelbareu Beziehung zur
Schrumpfung oder zur BelastungsfMgkeit bei hohen Temperaturen, sondern kann eher zur Kaltfestigkeit in Beziehung
gesetzt werden. Man wird daher bei gegebenen Anspriichen an
Betriebstemperatur und Widerstandsfahigkeit gegen chemische
Schlackeneinfliisse jeweils das spezifisch leichteste Material
zu wiihlen haben.
P. C. K i n g s b u r y , New York: ,,Neue Steingutsorten fiir
elektrochemische Zwecke."
Hochglasierte 'l'onprodukte nehtnen wegen ilrer Widerstandsf&higkeit eine hervorragende Stellung unter den Werkstoffen fiir elektrochemische Anlagen ein. Steingut, als wichtigstes dieser keramischen Erzeugnisse, wird in Pornistucken
bis zu mehr als 1000 kg verwendet.
werden die physikalischen. Eigenschaften einef Mittelqualitat besprochen und mit
den entsprechenden Werten einer j iingst fiir aufierorclentliche
mechanische und thermische Beanspruchungen elitwickelten
Qualitat in Vergleich gesetzt. Diese, Siliciumcarbid enthaltenden Massen weisen z. B. eine um 300 % erhijhte Wtirmeleitfghigkeit bei um 200 yo erh6hter Dehnungsfestigkeit auf.
Solche Werkstoffe eignen sich vor allem, wema ihre
gute Wlirmeleitfrihigkeit ausgenutzt werden soll (Wlirmeaustauscher). GroBe B W t e r f i i r Zinkelektrolysen von 2 ni
L h g e haben sich bewiihrt. Auch fiir schroffe Temperaturwechsel werden Spezialsorten hergestellt. desgl. solche mit
besonderer Widerstandsfahigkeit gegen abwecbelnde Einwirkung von Laugen und Saiuen.
G. W. Heise, Cleveland, Ohio: ,,Poriise Kohleelektroden."
I% werden verschiedene Anwendungsmoglichkeitenporoser
Kohleelektroden besprochen und ihre Verwendbarkeit
bei elektrolytischen Oxydations- und Reduktionsvorgangen
an Hand dreier Beispiele (Kupfergewinnung. Darstellung
von p-Phenylendiamin, Oxydation von Arsenit zu Arsenat)
im einzelnen erortert. Die Kohleelektroden (National Carbon,
Cleveland, Ohio) werden mit einem Porenvolumen zwhhen
19 und 60% hergestellt. Sie konnen zweckm&Big bei allen
Prozessen Verwendung finden, bei denen Reaktionsteilnber
durch die Poren dem Elektrolyten zugefiihrt oder aus ihm
entfernt werden sollen. Man ist so in der Lage, ein Frodukt
dem EinfluQ der Elektrolyse rasch zu entziehen; iiberdies ist
die kontinuierliche Betriebsfiihrung erleichtert und die Moglichkeit geschaf f en, die hikhsterreichbaren Konzentrationen
eines Stoffes an der ElektrodenoberfMche zu erzielen. Bei
der Laugung von Kupfererzen mit Ferrisulfat
Cuss + 2Fe,(S04)s= ZCuSO, + 4FeS0, + S
wird in der darauffolgendenElektrolysedasKupfer abgeschieden
und die an der Anode wieder oxydierte Eisenltkung durch die
Poren hindurch ins Innere der Hohlelektrode und von da in
den Kreislauf zuriickgefiihrt. Angeblich wird ein wesentlicher Angriff der porosen Kohle durch anodische
Oxydation nicht beobachtet. Erfolgt die Kupferlaugung mit
H,SO,, so kann der anlcommende Elektrolyt mit SO, gesattigt
werden. Die dadurch erfolgende Depolarisation verringert
die Zellenspannung, die bei der Verwendung von Blei-AntimonKathoden etwa 2.2 V betragt, auf 0,6-0,8 V, d. h. die Energieausbeute wird rundweg verdreifacht. Nach Angabe des Vortr.
hsndelt es sich hierbei um Laboratoriumsversuche und nicht
um technisch ausgearbeitete Verfahren. Des weiteren ist die
Verwendung solcher Blektrodenkohlen als Depolarisationskathoden mit Hilfe durchgeblasener Luft beschrieben. Angeblich soll die Depolarisationswirkung bis zu einer Stromdichte von 32 A/dm? betrachtlich sein.
ss7
Versammlungsberichte
W. -4. Wesley u . J . W . C a r e y , Bayonne, New Jersey:
,,Vernickelung aus Nickelchloridbadern."
Nickelniederschlage aus Chloridbadern niit Borsaurezusatz sind feinkorniger, glatter, harter, fester und etwas
weniger biegsam als weiche Niederschlage aus den1 gebrauchlichen Sulfatelektrolyten. Sie stehen den letzteren in ihrer
Schutzwirkung gegen Korrosioneti nicht nach. Als Vor t eil e
d e s C h l o r i d b a d e s werden angegeben: etwa doppclte 1,eitfahigkeit, daher bis zu 50 % Spannungsersparnis; leichte
Badkontrolle infolge der einfachen Zusammensetzung, weiter
Arbeitsbereich, gutes Verhalten der Anoden, Erzielung glatter
und zaher Niederschlage, geringere hTeigung zur Knotenund Baumchenbildung bei dickeren Niederschlagen, leichte
Polierbarkeit. Die N a c h t e i l e des Bades liegen im starkcn
Angriff der BadgefaBe, der zur Anwendung von gununierten
Eisenwannen uiid von Spezialniaterial fiir die Puinpen usw.
zwingt, ferner in der geringeren Verformbarkeit des Niederschlags und den etwas hoheren Kosten des Chlorids. Eine
geeignete Badzusanimensetzung ist : 75 g/l Ni als Chlorid,
30 g/l Borsaure, p~ = 3,8, Temperatur 550.
K. C. Newnam u . F . C . M a t h e r s , Rloomington, Ind.:
,,Elektrolytische Gewinnung zlon Perchlorsaure aus Natri,umchlovat."
Vortr. beschreiben die Darstdlung von Perehlorsaure,
ausgehend von konz. Natriumchloratlosung. Der Mittelraurn
der Elektrolysenanordnung, der mit koiiz. NaClO,-Wsung
beschickt ist, ist anodetiseitig durch ein porzellandiaphiragma,
kathodenseitig durch ein Diaphragma aus Asbestpappe
begrenzt. Als Anodenmaterial dient Platin, als Kathode
Eisen. Mit Stromdichten von 2-5
A pro dm? werden Ausbeuten zwischen 50 und 80 y/o an reiner HC10, in einer Konzentration von 1,3-1,8 n gewonnen. Die Zellenspannung lag
zwischen 5,4 und 6 V, der Energieaufwand betrug rd. 10 kWh/kg
70% iger Perchlorsaure.
Die Temperatur mu0 unter
40° gehalten werden, urn e k e spurenweise Auflosung von Platin
zu veriiieiden, dessen Entfernung vor der Vakuumkonzentration
der Saure aus Sicherheitsgriinden unbedingt geboten ist.
Irgendwelche Zwischenfalle oder Explosionen traten bei der
Verarbeitung von insgesamt 43 kg Perchlorsaure iiicht ein.
Fr. F i c h t e r , Basel: ,,Elektrochernische Experirnente mzt
verschiedcnen ovganischen Sauren."
Vortr. gibt einen Uberblick iiber eiii groReres Gehiet aus
der Elektrochemie organischer Stoffe, die in den Vereinigten
Staaten als vielversprerhendes Arbeitsfeld betrachtet wirci,
wiihrend in Europa das Interesse daran weitgehend geschwundeii
ist. In zwangloser Aneinanderreihung wird aus der Zahl der
Probleme einiges herausgegriffen.
Als erstes werden die ,,Entladungstheorie" und die
,,Peroxydtheorie" der Kolbeschen Kohlenwasserstoffsynthese
einander gegeniibergestellt; erstere erklart die Bildung hoherer
Kohlenwasserstoffe bei der Elektrolyse von Fettsauren als
einen Zusammentritt der Radikale aus je 2 entladenen Saureionen unter CO ,-Abspaltung, syiiibolisch
2 R . C O 0 ' = R-R
+ 2C0,.
wahrend letztere den Vorgang als eine Oxydation deutet, bei
welcher ein Saureperoxyd als Zwischenprodukt gebildet wird.
Bntscheidendes Gewicht zu,pnsten
der Peroxydtheorie
besitzen die Ergebnisse \-on Glasstone u. Hickling bei der
Elektrolyse von Acetaten in khylglykol als Losungsmittel.
Neben dem Hauptprodukt Athan wurden bis iiber 16%
Glykolaldehyd (HO .CH,. CHO) erhalten. Da nun bekannt
ist, daB Diacetylperoxyd Glykol quantitativ zum Aldehyd
oxydiert, wahrend die anodische Oxydation von Glykol zu
H-COH, H.COOH und CO, fiihrt, kann dieser Versuch fiir
das Auftreten des Saureperoxyds als beweisend gelten.
Weiterhin werden die Griinde betrachtet, aus denen
Benzoesaure in der Kolbeschen Synthese nicht normal in1
S h e einer Diphenylbildung reagiert. Die Auffassung der
Benzoesaure als ungesattigte Saure (im Sinne Kekule's) legt
den Vergleich mit ungesattigten aliphatischen Sauren nahe,
welche der Kolbeschen Reaktion gleichfalls nicht fahig sind,
es sei denn, daB die Doppelbindung sich in gro0erem Abstaiid
von der Carboxylgruppe befindet, wie dies z. B. bei IJiidecylen1-carbonsaure-(11) oder olsaure drr Fall ist. Auch eiii Gber-
59
gang zwischen beiden Reaktionstypen kann f estgestellt werden,
indem z.B. eine Ay,8-ungesattigte Saure (Hexylensaure)
den entsprechenden Kohlenwasserstoff init kleiner Ausbeute
liefert. Angesichts der N5he der Doppelbindungen im Benzolring ist also das Verhalten der Benzoesaure erklarlich.
Vortr. wendet sich weiter der Frage zu, oh die Reduktionswirkung einer Bleikathode rein chemisch nachgeahnit werden
kann. Die Bedingungeii an einer solchen (Entwicklung von H
bei niedrigen Potentialen und Heinniuiig des Zusanimentritts
zu €1,-Molekeln (Uberspannung des Wasserstoffs) sind z. B.
hei Legieruiigen von hoclireineiii Pb init Na erfiillt. Solche
1,egierungen sind zu Reduktionen, insbes. aikylierter und
arylierter Acetessigester, befaiigt, bei denen (analog wie a n
einer Pb-Kathocle, ,,Tufelsche Umlageruiig") die Carboxylgruppe reduziert wird uiid verzweigte Ko?ilenwasserstoffe
entstehen.
Eine letzte Betrachtung gilt der Elektrolyse von S h niischungen organischer Sauren riiit Nitraten, die unter geeigneten Bedingungen zur Bildung von Alkylnitraten fiihrt.
An Hand mehrerer Beispiele wird der Reaktionsmechanismus
hesprochen.
S. G l a s s t o n e u. A. H i c k l i n g , Shefficld, England: ,,Dev
Mechanismus der Kolbeschen Elektrosynthese t m d verewandter
Reaktionen."
Die Elektrolyse aliphatischer Monocarbonsauren und
deren Sdze in wasseriger Losung verlauft, wie lange bekannt,
unter geeigneten Bedingungen ini Sinne einer anodischen Aufspaltung der Sauren in CO und paarweisen Zusammentritts
der Kohlenwasserstoffreste nach deni Schema
2CH,.COD = CaH, + 2 C 0 ,
(Kolbe. 1850). Ahnlicli vollzieht sich der Zusaiiitiientritt von
Rstersaureresten, z. B. Akthylmalonsaurezu Diathylbernstcitisaureester
2COOC,H,.CH,.C00
=
COO.C,H,.CH,.CH,COOC,H,
+ 2C0,
(Rmwn-Walker 1891). Die Bildung von Kohlenwasserstoffen
im Sinne der Kolbe-Synthese wird begiinstigt durch hohe
Acetat- bzw. Saurekonzentration, hohe anodische Stromdichte, tiefere Temperaturen und verlauft einigermafien
quantitativ nur an glatten Platinanoden, auch an durch
Hg-Zusatz vergifteten platinierten Anoden.
Kleinere Stromdichten begiinstigen die Bildung von CH 4 ,
Zusatz gewisser Anionen (Bicarbonat, Sulfat, Perchlorat) fiihrt
Zuni Uberwiegen des Reaktionsverlaufes :
CH,.COOH
+ 0 = C H , . O H + CO,
(Reaktion voii Hofer u. Moest, 1902). Die Wirksamkeit dieser
Xusatze ordnet sich im gleichen Sinne wie ihre Ionenbewegliclikeit.
Als neu stellen Vortr. den starken EinfluU fest, den die
Gegeiiwart von Stoffen, die den Zerfall von H,O, zu katalysieren vermogen, zuungunsten des Keaktionsverlaufs in1
S h e der Kolbe-Synthese ausiibt. Dieser EinfluB zeigt sich
iiberdies deutlich in einem Abgleiten des Anodenpotentials
von den hohen Werten, bei denen die Kolbe-Reaktion verlauft,
auf das norinale Sauerstoffpotential, welch letzterer beim
Zusatz soldier Katalysatoren (Mn, Pb, Ag, Cu, Co, Pe)
als alleiniges Anodenprodukt erscheint.
Gestiitzt auf diese Beobachtungen, stellen Vortr, den
Theorien der h'olbeschen Reaktion die von ihnen aufgestellte
,,Wasserstoffsuperoxydtheorie" gegeniiber, welche den1 oben
angefihrten Befund Rechnung tragt, und zeigen, daI3 weder
die schon von Kolbe aufgestellte ,,Oxydations"-Theorie, noch
die ,,Entladungstheorie" (Vereinigung zweier entladener Saureioiien unter CO ,-Abspaltung) , noch endlich die -4cyl-PerouydTheorie (intermediae Bildung eines Saureperoxyds) dem
Beobachtungsmaterial vollig Kechnung tragt. Nach Vortr ,
handelt es sich somit bei der Kolbeschen (bzw. Brown-Walkerschen) Syiithese um den zu CO, und (substituierten) Kohlenwasserstoffen fiihrenden Zerfall von Saureperoxyden, die durch
primar an der Anode entstanderies I-I.J), gebildet werden.
Ebenso vermag Acetylperoxyd in Alkohol zu zerfalleii nach
dem Schema
C H , . C O . O . O H + CH,OH
+ CO,
woinit den1 Auftreten der Hofer-Moestschen Reaktion Rechnung
getragen ist.
Chems'i
52.Jahrg.1939. Nr.34
dnyewandle
Verecamnalungebcrichts
0. W. Brown u . A. E. Brown, Bloomington, Ind.:
,.Elektvolylische Darstellung von 2,4-Dinibro-benzoesaure aus 2.4Dinitro-hluol.
Katholyt: H,SO, von 25 yo. Bleikathode. Anolyt :
I'
-
H,SO, von 30-70%, darin 2 % 2,4-Dinitro-toluol. Bleianode; Diaphragma. Anodenstromdichte: 3 A/dmq. 70--80°.
Zellenspannung 2,9 V. Glasriihrer im Anolyten.
Es ergab sich, daR ein Zusatz von CrO, (2 %) die Ausbeute
wesentlich erhoht. Unter diesen Bedingungen wurde die
Abhgigkeit der Strom- und Stoffausbeute von Stromdichte,
Temperatur und aufgewendeter Strommenge und endlich
der EinfluS einer Verlinderung der CrO,-Konzentration untersucht. Bei den optimalen. Bedingungen (750. 50% H,SO,,
3,s A/dmz) ergab sich bei einer Stromausbeute von 50%
eine Stoffausbeute von 36 %. 13 % des Ausgangsmaterials
werden vollig verbrannt, der Rest kann wiedergewonnen
werden. Auf den Gesamtaufwand an Ausgangsmaterial
bezogen, erreicht die Ausbeute der Dinitrobenzoesiiure 74 yo,
w&rend die priiparative Darstellung durch chemische Oxydation S4% maximale Ausbeute ergibt.
-
W. E. B r a d t u. A. W. Erickson, Pullman.Wash.:
,,Die elektrochemische Reduktion von P-Nitrofihenetol in saure'ey
Lbsung."
Die Reduktion verliiuft in schwefelsaurer Wsung (spez.
Gew. 1,247) an Kupferdrahtnetzkathaden bei einer Stromdichte von 5A/dm8 (doppelseitig) mit einer Ausbeute von
94% an p-Phenetidin. Da das Ausgangsmaterial im Elektrolyten wenig loslich ist, ist stbkste Riihrung erforderlich. Sehr
wesentlich ist der Temperatureinflul3: Von 40-600 steigt
die Ausbeute von 10 auf iiber 90% (Schmp. des p-Nitrophenetols = 600). Die Autoren untersuchen den EinfluS
geringer Zusiitze anorganischer Salze (Vertreter von 45 Elementen) mit dem Ergebnis, daR Ti, V, Fe, Cu, Ag, Au, Hg
geringe Ausbeutesteigerung venusachten. Die Identifizierung
des Endproduktw als p-Phenetidin geschah durch Titration
mit NaNOI, ferner dwch Verwandlung in das Hydrochlorid
und Kontrolle des Schmelzpunktes.
Ch. Swann jun. u. G. D. Lucker, Urbana, Ill.: ,,Die
elektrolytische Reduktion von Benzoesbure au Bemylalkohol."
Als eine Teiluntersuchung aus dem Arbeitsgebiet der
Engineering Experiment Station der Universitiit von Illinois
(Urbana), das sich mit der Klarstellung des Einflusses des
Kathodenmaterials auf die Elektroreduktion organischer Verbindungen, welche die COOH-Gtuppe enthalten, b e s a f t i g t ,
wird die Reduktion von Benzoesiiure an Cd. Sn, Pb, Hg, Zn,
Al, Ni, Cu und Fe untersucht. Arbeitsbedingungen: Elektrolyt
25 cma HsO, 55 cms C,H,OH, H,SO, bis zu einer Konzentration zwischen 20 und 4.0 %, 20 g C,H,COOH. Kathodenfliiche 1 dma. DK = 5-15 A/dmt.Strommenge:theoretischund
Wasserkiihlung. Diaphragma.
hiiher, Temperatur : 25-33O.
Katholytvolumen:70-90 cm3.Anolyt :verd. H,SO,. Anode :Pb.
Nur Blei und Cadmium erwiesen sich als geeignet; die
hijchste Ausbeute betrug 85%, erhalten mit einer gewalzten,
99,99 yo reinen Bleikathode. An Quecksilberkathoden konnte
trotz sorgfgltiger Reinigung des Metalles und Fernhaltung
moglicher Verunreinigungen, die die H - ~ e r s p a n n u n gherabsetzen konnten (Ersatz der Pb-Anode durch Pt), keine Ausb a t e erhalten werden. Ein Mehraufwand von Amperestunden
bringt keine AusbeuteerWhung mit sich. - Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Einflul3der physhlischen Beschaffenheit der Kathodenoberfliiche zugeweudet. Gewalzte Bleikathoden lieferten groaere Ausbeuten als gegossene, ein EinfluI3 der KristallgroBe der Bleioberfliiche wurde festgestellt.
Bei lSngerem Gebrauch verlieren Pb-Kathoden ihre Aktivitiit ;
der Vorgang ist begleitet von PbS0,-Bildung und Abnahme
der KristallitgroBe. Cd-Kathoden zeigten steigende Ausbeuten,
wenn durch den Elektrolysevorgang eine Aniitzung der Oberflache stattgefunden hatte.
sich eine systematkche Untersuchung, bei welcher 12 Metalle
und 56 Legierungen auf ihr anodisches Verhalten gegeniiber
h e r Lijsung von 15...20 Gew.% Schwefelsiiure in Wasser
untersucht wurden.
Von den untersuchten Metallen folgten dem Faradayschen
Gesetz: Eisen, Nickel, Molybdiin, Vanadium. Eine Passivierung
durch nichtleitende Deckschichten zeigten : Wolfram, Titan,
Aluminium, Tantal; eine solche durch leitende Deckschichten:
Blei, Silidum; Oxydation ohne nennenswerte Aufliisung:
Silber; Ionenbildung in mehreren Wertigkeitsstufen: Thallium;
anodische Auflijsung und zusiitzlichen chemischen Angriff:
Kupfer. Die Gruppe der Chrom- und rostfreien Stahle unterliegt einer Auflijsung im Umfang von rd. 50% d. Th. Die
einzige Ausnahme bildete ein Stahl, der nur zu etwa 26 % d. Th.
der anodischen Auflosung unterlag. Seine Zusammensetzung
war: Fe 67%, Cr 19%, Ni lo%, Mo 2,5%, C 0,07%. Weitere
untersuchte Gruppen bildeten Nickellegierungen des Moneltypus und NickelstWe, ferner Carbide, Sintermetalle, endlich
Eisen-Silicium-Legierungen von 14.5...75% Si und einige
Speziallegierungen, darunter Pb, Sb, und Pb-Te. Insgesamt
kann festgestellt werden:
1. In H$O, von 15...20% ist Blei das widerstandsfiihigste
Material. Ein Zusatz von 0,05% Te setzt die Auflijsung
auf etwa
der des reinen Bleies herab.
2. Fe-Si-Legierungen von uber 14% Si sind widerstandsfiihig.
Das Si bildet einen Schutzfilm, der im L a d e der Zeit an
D i k e zunimmt. Da der Film sehr briichig ist, besteht
keine Schutzwirkung an stark erschiitterten oder der Abreibung ausgesetztkn Teilen.
3. Ti schiitzt in Zuslltzen ;.on 25 % Fe, Ni und Cu gegen
anodische Korrosion.
4. Einige Spezialstme und Nickellegierungen zeigen besonders
kleine Lijslichkeiten bis hinunter zu 30% d. Th.
Vortr. ziehen den SchluD, daR neben dem hervorragend
widerstandsfahigen Tellurblei, das in Amerika in grokm
Umfang als unl&liches Anodenmaterial verwendet wird, die
titanhaltigen Eisenlegierungen gewisse Zukunftsaussichten
bieten.
G. Derge, Pittsburgh: ,,Betiehungen zwischcn Kristallstruktur und Kwrosion."
Bei der Aufbringung von metallischen Deckschichten
durch Elektrolyse oder auf anderem Wege werden oftmals
bevorzugte Kristallorientierungen beobachtet. €3 bestehen
hier auch Beziehungen zur Kristallorientierung des Unterlagsmetalles. Ek ist schon lange bekannt, da13 verschiedene Kristallflkhen durch Siiure in verschiedener Weise angegriffen werden.
1931 Agten Glauner u. Glocker, daJ3, wenn die Auflijsungsgeschwindigkeit einer (lll)-Kupferkristallf&he in 0,3 nEssigsiiure
0.1 n-&O, als Einheit gesetzt wird, die bcziiglichen Ikisungsgeschwindigkeitenfiir die (100)-und (110)-Fliiche
0,90und 0,55 betragen. Tammann hatte schon friiher gezeigt,
dal3 Kupferkristalle mit verschiedener Orientierung auch
verschieden stark oxydiert wurden, so daR sie durch ihre Anlauffarben unterschieden werden konnten. Hierher gehoren auch
die Axbeiten von Tammann iiber Resistenzgrenzen von Edelmetallegierungenund die Beziehungen von Aufl&mgsvorg&ngen
zur tfberstruktur des Kristdgitters. Fiir Korrosionsfragen
spielen insbes. die Vorgtinge an den Korngrenzen eine grok
Rolle. Als Beispiel sei die Oxydation von Eisen-NickelLegierungengenannt. Nach detn Kaltwalzen und Normalisieren
zeigen sie wohldefinierte kubische R-ation,
und zwar
sind die Komer so orientiert, daJ3 eine (lOO)-Richtungin der
Walzrichtung und eine ebensolche in der Walzebene liegt. Ein
solches Material zeigt eine wesentlich geringere intergranulare
Oxydation als ein solches mit regelloser Kristallagerung. Solche
Beobachtungen lassen den Schlul3 zu, daR im homogenen
Material die Korngrenze ein Spannungsgebiet darstellt, hervorgerufen durch verschiedene Atomgruppierungen in den
atygenzenden Kornern. Sind die GruDDierunEen identisch.
so-werden die Spannungsm&!hde gerGer sein: und es laDt
F. R.. Morral u. J. L. Bray. LafaYette, Ind. : ,,Die sich eine geringere Korrosionsneigung voraussehen. Dies steht
anodische Aufldsung von Legierungen. "
in Zusammenhang mit der bekannten Tatsache, da13 elastische
Aus dem Bediirfnis, fiir eine elektrolytische Beizanlage Verformungen das I,ijsungspotential von Metallen erhohen. €3
mit anodischer Polung des Beizgutes ein widerstandsfahiges werden also die unter mechanischen Spannungen stehenden
Material fiir die Stromzuleituiigen zu ermitteln, entwickelte Korngrenzgebiete sich gegenubkr den spannungsfreien Stellen
Angrrandtr Chemic
5 2. Jahry. 1939.
N r.31
+
559
Neue BIcher
-
Pereonal- und Hochach~lnachrichten
Vortr. zeigt an Mikroaufnahmen, da5 sich an &em hochgereinigten Eisen der nach 3 Monaten Aufbewahrung in Luft
entstandene Rostanflug unmittelbar den Kristdlgrenzen anschliel3t. Ja, es zeigen sich bei starker Vergr6Berung Rostqeichnungen, welche typisch den hzfiguren entsprechen. IsbnIi'che Erscheinungen konnten an Zinntuben bei der durch h e n
Inhalt (Zahnpaste) erfolgten leichten Korrosion festgestellt
werden. Abschliehd verweist Vortr. eindtinglich auf
die Bedeutuhg der. KristallverhM.dsse fur das Studium aller
Korrosionserscheinungen, insbes. a d die d i e einleitenden
Anfangsprozesse.
WEUR BUCHER
Das Kunstseide-Brevier Mr den Texffleinzelhandel. Be-
Prof. Dr. H. Leuchs, Stellvertxetender Direktor am
Chemischen Institut der UniversitHt Berlin, Leitender Redakteur der ,,Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft",
feiert am 26. August seinen 60. Geburtstag.
Prof. Dr. P. Rabe, ehem. Ordinarius fiir Chemie an der
Universitiit Hamburg, Ehrenmitglied des Bezirksvereins Hamburg des VDCh, feierte am 24. August &en 70. Geburtstag.
Prof. Dr. P. Debye, Direktor des KWI fur Physik, BerlinDahlem, wurde zum Ehrenmitglied der Indian Academy of
Sciences in Bangalore sowie der Nederlandsche Chemische
Vereeniging und der SociW Philomatique in Paris gewalt.
Ernannt: Dr. phil. habil. W. Oelsen unter Zuweisung
an die Philosophische und Naturwissenschaftliche FakultM
der Universiat Miinster zum Dozenten fiir das Fach Metallchemie. - Dr.phil. habil. H. Thiele zum Dozenten fiir das
Fach Angewandte Kolloidchemie in der Philomphischen
Fakultat der Universitat Gel.
Geh. Hofrat Dr. med. Dr. phil. h. c. W. S t r a u b , 0. Prof.
in der Medizinischen Fakultat der Universitat Miinchen, Direktor des Pharmakologi3chen Instituts, wurde wegen Erreichung der Altersgrenze von den amtlichenVerpflichtungen
entbunden.
Gestorben: Dr. 0. Ecker, langjiihriger Mitarbeiter in
der Zwischenprodukten-Abteilungdes Werkes Leverkusen der
I. G. Farbenindustrie A.-G., Mitglied des VDCh aeit 1908, am
16. August im Alter von 59 Jahren. - Dr. M. K i t s c h e l t ,
Wiesbaden, Prokurist i. R. des Werkes Elberfeld der I. G.
Farbenindustrie A.-G., langjghriger Vorstand der Coloristischen Abteilung, Mitglied des VDCh seit 1908, am
17. August im Alter von 73 Jahren. .- Dr. W. R i t t e r von
Kurz, Direktor der Ankerbrotfabrik A.-G., Wien, Mitglied
des VDCh seit 1912, am-8. August im Alter von 49 Jahren. Dr. 0. Schramm, Oberlcquitz i. Thiir., Mitglied des VDCh
seit 1904, a m 29. Juli im Alter von 72 Jahren.
arbeitet von 0. Biercher. Herausgegeben von der Kunstseide-Verkaufsbiiro G. m. b. H., Berlin. 5 Aufl. 320 S. u.
167 Abb. Verlag E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1937. Preis
kart. RM. 1,-.
Zweck des vorliegenden Biichleins ist, dem Einzelhhdler
die fiir den Einkauf und Verkauf kumtseidener Waren erforderlichen Fachkenntnisse zu vermitteln. An Hand zahlreicher
Abbildungen behandelt der Verfasser die Grundlagen der
Weberei, Strickerei und Wirkerei, die Beurteilung von kunstseidenen Fertigwaren, soweit sie der Einzelhiindler mit
primitiven Mitteln durchfiihren kann, die Normungs- und
Herstellungsvorschriften fiir verschiedene Artikel, die richtige
Behandlung der KunsWde beim Waschen, Trocknen, Biigeln,
Verarbeiten usw. und gibt eine Reihe praktIscher Ratschliige
fiir den erfolgreichen Verkauf der Kunstsdde durch Aufkl&ung der Kundschaft iiber ihre Eigenschaften und durch
geschmackliche Beratung. Den A b s c h l d des Buchleills bilden
statistische Angaben sowie ein sehr niitzliches alphabetisches
Register von Fachausdriicken mit eingearbeitetem SachAusland.
register. In dem kurzen einleitenden Kapitel uber die HerProf.
Dr.
A.
F.
Holleman,
Bloemendaal, Holland, Verstellung der Kunstseide ist nicht der Vexsuch ganacht, die
chemischen Vorgiinge beim ,,Wunder der Kunstseidengarn- fasser der bekannten chemischen Lehrbucher, feiert am
herstellung" auch nur in den Grundlagen zu W d e r n ; sach- 28. August &en 80. Geburtstag.
Gestorben: Prof. Dr. F. Kobayashi, Wissenschaftlichere und exaktere Angaben w&en hier ohne Vergr6Berung
des Umfanges, ohne Verzicht auf A l l g e m e i n v e r s t i k e i t licher Berater bei der Dai Nippon Kali Kaisha Ltd. in Tokio,
und ohne Beeintr&htigung der Werbewirkung wohl moglich Japan, Pionier der Kalidtingung in Japan, am 2. Juni im Alter
von 76 Jahren.
und erwiinscht gewesen.
D. Kriiger. [BB. 72.1
Nach llngereni Leiden. aber doch pliitzlich und un-
A m 17. August 1939 verschied unser seit 1931 in Wies-
brdcn
iiii
Ruiiestande lebender Prokurist. Herr
ertvartet, verschied am IvIittwoch, dem 16. August
d. J., im Alter von 59 Jahren unser Chemiker, Herr
Dr. Oskar Ecker
im Alter von 73 Jahren.
urn allen jederzeit ein geschatzter Mitarbeiter.
Wir werden &I Andenken in Ehren halten.
Der Entschlafene trat im Jahre 1892 bei den friiheren
Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co.. Elberfeld,
ein und war lange Jahre ah Vorstand der Coloristischen
Abtellung und spater auch in unserer Firma als Mitleiter im Farbenverkauf tatig. Er verfiigte uber hervorragende Kenntnisse a d dem Gebiete der Anwendungstechnik der Teerfarbstoffe und hat sich dank seiner
grol3en Fahigkeiten und seiner un&miidlichen Arbeitskraft in der Zeit des raschen Aufstiegs der deutschen
Teerfarbenindustrie auch um diese groBe Verdienste
erworben.
Wir werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes uad
daukbares Andenken bewahren.
I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft
I. G. FarbenindustrieAktiengesellschaft
Leverkusen-I. G. Werk, den 17. August 1939
Leverkusen-I. G. Werk, den 19. August 1939
&it mehr als drei Jahrzehnten in der Zwischenprodukten-Abteilung des Werkes Leverkusen tatig,
hat er stets sein ganzes W h e n und KBnnen fur
die Entwicklung dieses Gebietes eingesetzt. Cleichgeachtet von seinen Kollegen ucd seiner Gefolgschaft,
PfUchtbewuBt und von untadeliger Cesinnung, war er
560
Dr. Max Kitschelt
Verantwartlicher Re,d&le.uc: h.W. Poetst, Berlin W 35. Verantwortlich Nr gethiiftliche Mittellungen des V e r e b : Dr. F.&hart, Berlin W 35.
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