close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Electrochemical Society.

код для вставкиСкачать
mittel erst dann ein Gleichgewicht bestehen kann, wenn die
Zahl der Phaseniiberginge vom Iijsungsmittel zur Wsung entsprechend der molaren Konzentration herabgesetzt wird, das
Lijsungsmittel also in einen der I.6sung ,,isotonen" Zustand
iibergefiihrt wird (z.B. durch Dampfdruck- und Gefrierpunktserniedrigung, einen negativen hydrostatischen Druck usw.).
Die verschiedenen osmotischen Effekte beruhen also auch
kinetisch auf vollkommen gleichartigen und gleichwertigen
Vorgangen.
Electro&emical Society.
Tagung vorn 28. April bis 1. Mai in Philadelphia.
A. I,. Ferguson, R. H i t c h e n s u. K. v a n L e n t e ,
Michigan-Universitiit, Ann. Arbor : ,,Die Potentialkonstanz von
Fliisstgkeitsketlen kompkxer S ysteme und ihre Verwendung zur
Titration schwacher Basen."
Bej der Untersuchung von Ketten der Zusammensetzung
Hg, HgCI, KCI,,
Verein der
Zellstoff- and Papier-Chemiker und -1ngenieure.
Sftzung d e r Beriiner Bezirksgruppe, 16. Junl 1937.
Vorsitzender: Prof. Korn.
'
I 0.01 Mol HCI 0,lO Mol HCI KCI,,,
x Mol Base
x Mol Base
I AgCL Ag
AgCL Ag i
1
I
HgCl, Hg
wurde unter Verwendung von Ammoniumhydroxyd, Glycin
und Anilin als Basen gefunden, daI3 die Potentiale gut reproduzierbar sind und iiber aukrordentlich lange Zeiten
konstant bleiben. Bei dem System NH,OH-HCl war zum
Beispiel bei Messungen iiber 40 h eine mittlere Schwankung
der Resultate um &0,04 mV festzustellen. Voraussetzung fiir
diese Konstanz ist eine geringe Konzentration x der Base
(bis 0,l Mol.). Fiir hohere Konzentrationen sind die Ag-Elektroden ungeeignet .
Triigt man die gemessenen Spannungen als Ordinate
gegen die Konzentration der Basen auf, so erhalt man zuniichst
&en steilen Kurvenanstieg bis zur Konzentration x = 0,Ol Mol,
dann nach einem mehr oder weniger ausgesprochenen Knick
einen steilen Abfall. Der Kurveniibergang vom Anstieg zum
Abfall ist bei NH,OH scharf, im Falle von Anilin schwach
abgerundet, bei Glycin tritt ein fast horizontales Kurvenstuck auf von der Konzentration x = 0.1-0,15 Mol.
Das Ergebnis 1 U t sich fiir Titrationsanalysen verwenden.
die entsprechend den Kurvenformen fiir NH,OH zu quantitativen Werten, fiir Glycin zu angenaherten Ergebnissen
fiihren. Jedoch ist die Methode auch fiir Glycin noch genauer
als die iiblichm potentiometrischen Titrationen.
Die Form der erhaltenen Kurven findet ihre Erklirung
durch die Art der Beeinflussung der Wasserstoffionenaktivitat durch den Zusatz schwacher Basen zur verdiinnteren
und konzentrierteren HC1-Gsung und durch die Reaktion
der freien Skure und freien Rase an ihrer Berijhrungsfliiche.
Prof. Dr. H. Wienhaus. Tharandt: ,,Die Harze dev heimischen Nadelbdume, ihre Bestandteile und deren Umwandlung
beim Holzaufschlup."
Vortr. behandelt zuniichst die Erzeugungsstltten und
Speicher der Harze in den Holzem; die verschiedenen anatomischen Eigenschaften der Waldbiiume bedingen auch verschiedene Methoden der Harzgewinnung. Sodann wird der
proz. Gehalt frischer Terpentine aus verschiedenen Holzem
an HarMure, gesamten und leichtfliichtigen neutralen Anteilen in Tabellen gezeigt und die Bestandteile des Kiefern-,
Fichten- und Edeltannenterpentins eingehender besprochen. Das K i e f e r n t e r p e n t i n enthalt in den fliichtigen Anteilen
d-a-Pinen, p-Pinen, As-Caren, Camphen, Limonen (Dipenten),
Sesquiterpene C,,H,, und Sesquiterpenalkohole CI5H,,O und
C,H,O.
Die urspriinglkhen Kiefernharzsiiuren geben Additionsprodukte mit SubstanZen, die nach Diels fiir konjugierte
Doppelbindungen typisch sind (Maleinsaureanhyd) ; sie
liefern auch Addukte mit Benzochinon und Naphthochinm,
aber - ,wahrscheinlich infolge sterischer Hinderung - nicht
mit p-Xylochinon. Der endgultige Beweis fiir das Vorkommen
eines Systems konjugierter Doppelbindungen in den urspriinglichen Kiefernharzsauren ist hiermit erbracht. Die O w dationsprdukte der Kiefernharzsiiuren mit KMnO, stellen
ebenfalls wertvolle Etappen fiir ihre endgiiltige KonstitutionsDas F i c h t e n t e r p e n t i n enthdt verhdtnisaufklgrUng dar.
C. J. Brockman, Georgia-Universitfit, Athens, Ga., und
m a i g wenig a-Piaen, viel @-&en, As-Caren, 1-Limonen (mit
Dipenten), die Autoxydationsprodukte des Pinens, 1-Verbenol J. B. Withley, Georgia Military College, Uedgeville, Ga.:
,.Ku~ferpIattierungsbcidermit Athanolamingehalt."
~ -107O;
und 1-Verbenon, viel linksdrehende Harzsaure ( [ a ] =
>
F = 1500) und etwas Paracumarsriure. - Im E d e l t a n n e n Aus komplexen I&ungen von Kupfersulfat und Dit e r p e n t i n wurden neben a-Pinen nachgewiesen wenig p-Pinen, iithanolamin sind auf Stahlkathoden keine befriedigenden
Camphen, Dipenten, Pinolhydrat. Als Triiger des angenehmen Kupferabscheidungen zu erreichea. Erst durch Zusatz von
Geruches wurde ein Aldehyd (etwa 1yo)mit 15 C-Atomen und Katriumoxalat konnen mit guter Ausbeute festhaftende,
2 Doppelbindungen nachgewiesen, der zu n-Pentadekanol gliinzende Kupferniederschliige gCwonnen werden, wenn das
hydrierbar ist ; die Doppelbindungen liegen wahrscheinlich Gewichtsverhdtnis von Kupfersulfat zu Oxalsaure 3 : 1 benach jedem Drittel der Kohlenwasserstoffkette. Bei starker tragt. Die Niederschltige sind jedoch etwas rauher als solche
Winterkalte schieden sich aus dem vom Vortr. untersuchten aus den friiher beschxiebenen Triiithan~lamin-Idsungen~)
.
Edeltannenterpentin von Fleimstal nichtfliicbtige neutrale Die Kupferanoden losen sich ebenfalls mit guter Ausbeute.
Anteile ab, darunter 1 7 % Abinolhydrat, C,,H,,O,, das vielBeispiel:
Elektrolyt 166,6 g / l CuSO,.SH,O
leicht mit dem vor langerer Zeit von Cazlliot unter &dichen
55.5 g/l Na2C,0,
Umstinden erhaltenen Abietin identisch ist. - Die Unter230 cma/l Diathanolamin.
suchung des Larchenterpentins befindet sich noch in ihren AnStromdichte 1,6-10 A/&'
fangen.
Kathodische Ausbeute 98 yo.
Der wertvollste Bestandteil des Terpentins, das a-Pinen,
wird durch Wasserdampf und Lauge verh?iltnismiiSig langsam
C. J. Brockman., Georgia-Vniversitiit, Athens, Ga. :
geschiidigt, durch Uuren dagegen leicht isomerisiert. Im Ter- ,,Alkalasche Kupfev~lattierungsbddermit Didthylentriamin,oehalt."
p t i n aus Sulfitablauge finden sich C p o l und Homologe,
Aus X.kisungen von Kupfersulfat, denen gerade so viel
ferner etwas Borneol. Verweadungsmoglkhkeitea fiir das
Cymol und seine Umwandlung in andere chemisch nutzbare DiHthylentriamin zugesetzt wird, daS sich eine klare blaue
Stoffe (Thymol, Toluol, Trinitrotoluol, Clumol, Cuminaldehyd Liisung bildet, lassen- sich gliinzende helle weiche Kupferu. a.) werden besprochen. Die HarzSauren werden beim Snlflt- niedersddiige gewinnen. Die kathodische Ausbeute sinkt mit
aufschluB teilweise iswmerisiert, ein gewisser Teil spaltet auch steigender Stromdichte und wachst mit steigender Temperatur.
wohl bei den hohen Temperatuten CO ab und geht in Kohlen- Die Konzentration des Elektrolyten 1S3t sich in weiten Grenzen
wasserstoffe iiber. B e sawen Aufschld verbleiben die a d e r n , ohne sich auf den Niederschlag schgdlich auszuHarzsauren nicht in der Iauge, sondern gehen an den ZeU- wirken.
stoff. Beim alkalischen Verfahren sammeln dch dagegen die Bebpid : E l e k k O l y t 50 g/l CuSO, .5H,O
35 C d / l Diiithylentriamin
HarzSuren als Seifen a d der Oberfliiche der Lauge und
PH = 9,4; 25O
liefern das Tallol, das im A d a n d e z. B. fiir die Herstdung
KPthodische Anebeute b d 1,6 A/dm* Stromdichte 91%
von W e benutzt wird. - Zum SchluB geht Vortr. noch kurz
Katbxbche Ansbeute bei 3.1 A/dmP Stromdichte 88%
auf das dem Coniferylalkohol nahestehende Sulfitlaugenlacton
(Conidendrin, Tsugalacton) und auf das Pinoresinol mit ahn9 h w e b d n U. Brsc~m, T x ~ s electrochem.
.
SOC. US, 535
[1936]; Bmckaum u. Nowbn, ebenda. S. 541.
lichem Ringsystem ein.
-
,
602
Versammlungaberichte
G. A. Moore u. P. S m i t h , Princeton University: ,,Die
-0kklusion und Dafjusion van Wasserstoff in Metallen. Eine
metallographasche Studie iiber Nackel- Wasserstoff.."
Ausgegliihtes Material von 0,l mm Dicke wurde auf
0,035 mm Stiirke ausgewalzt und zu den folgehden Untersuchungen benutzt. Die Wasserstoffbeladung erfolgte durch
17-48 h lange kathodische Behandlung in n/lo-Natriumbicarbonat-lijsung mit Stromdichten bis zu 4A/dma. Das
Ergebnis der Beladung ist das Auftreten unzWger kleiner
Blasen, die unregelmuig uber die Oberflache verteilt sind.
Wird die Oberflachenschicht (Walzhaut) durch EisessigSalpetersiiure abgeatzt, sd kommt eine Flriche zum Vorschein,
auf welcher die Gleitebenen der Kristalle stiirker zutage treten
als bei unbeladenem Nickel. Nach kurzer Zeit bilden sich
wieder kleine Blasen, die jedoch nicht mehr unregelmiiBig
verteilt sind, sondern sich in Reihen parallel zu den Gleitlinien anordnen. Erfolgt die Wssserstoffbeladung erst nach
dem Abatzen der OberflBchenschicht, so ordnen sich die Gasblasen sofort in diesen Reihen parallel zu den Gleitlinien an.
Werden die mit Wasserstoff beladenen Proben erst nach
mehreren Tagen mit Cr0,-HNO, gegtzt, so bilden sich terrassenformig abgestufte Schlitze, deren Lhgsachse auf einer
Gleitebene liegt. Me Terrassenebenen verlaufen parallel zur
Walzebene des Blechstxeifens. Das hzmittel Cr0,-HNO,
greift gewohnliches Nickel nur langsam, mit Wasserstoff beladenes Nickel jedoch tasch an.
Aus diesen Ergebnissen und anderen schon bekannten
Tatsachen (Diffusionsgeschwindigkeit und Lijslichkeit von
Wasserstoff im Nickel) kommt Vortr. zu dern SchluB, daB der
Wasserstoff prima entlang den Gleitebenen in das Nickel
eintritt, daB die Hauptmenge des aufgenommenen Wasserstoffs, die nicht im Gitter gdost werden kann, in Spalten
zuriickgehalten wird, die sich parallel zur Walzebene breiten,
und daI3 diese Spalten vermutlich - wenigstens im Anfangsstadium - d o n v a dem Eintritt des Wasserstoffs vorhanden sind.
E. J. Cohn, H m a r d Medical School, Boston: ,,Fovtschritte in der Elektrochernie der Proteine."
Vortr. gibt einen t'berblick Iber die Entwicklung der
Elektrochemie der Proteine. Die elektrische Ladung der
Proteine hiingt von dem Vorhandensein freier basischer und
saurer Gruppen ab. Durch diese Gruppen ist auch die Leitfiihigkeit bedingt. Durch Leitfihigkeits- und EMK-Messungen
l&Btsich daher die jeweilige Anzahl dieser Gruppen abschatzen.
Die Wanderungsrichtung der Proteine im elektrischen Feld
h h g t wie bei allen amphoteren Stoffen vom pH-Wert der
E s u n g ab.
Die Dissoziation der freien Gruppen verursacht den Dipolcharakter der Proteine. Wie bei den ilminosiiuren wird hierfhr folgendes Bild zugrunde gelegt: NH,+-COO-.
Je g r o k
das Dipolmoment, desto groDer die Erhohung der DK eines
Lijsungsmittels pro Mol Substanz. Die Erhohung der DK
durch Eieralbumin betragt 4000, diejenigc durch H h o globin 30000/Mol. 1 H,O.
H.- J. Schumacher, Universitat Frankfurt (Main) : ,,Halogene als K a t a l y ~ a t m e n . " ~ )
Vortr. diskutiert den Mechanismus der Katalyse und
photochemischen Sensibilisierung von Zerfalls- und Oxydationsreaktionen durch Halogene. VerhiiltnismiiBig selten sind
die FUe, in welchen das Halogen direkt als Aktivator dient.
I n der Hauptsache stehen dch zwei Erkl&ungsmoglich!dten
gegeniibx: Die chemische Interpretation, welche auf der
Bildung reaktimf$higer Zwischenprodukte f d t , und eine
PhYe Interpretation, die nsclt Hinshelwood die Bilclung
von Kamplexen amhunt, wekhe die Lockerung von Bindungen zur Folge hat m d somit die Aktivierungsenergie
Vdtlddert.
Vortr. bringt umfassendes Wntersuchungsmaterid <on
Reaktionen, die dutch Halogene katalytisch beeinfluBt werden.
Im -tz
zu HinsLlwood glaubt er, da5 auch die organischen M
W 'am, bei welchen Jod katalytisch wirk88111 ht, am besten durch Annahme chemischer Zwischen*) Vgl. diw Ztschr. 8Q, 483 [1937].
produkte erklart werdes konnen, Beim Ozonzerfall unter
Einwirkung von Brom als Katalysator treten Bromoxyde als
Zwischenprcdukte auf. Als eine der wenigen Reaktionen, bei
welchen Fluor katalytisch wirkt, wurde vom Vortr. der
F,O,-Zerfall festgestellt.
K. F r o l i c h , Standard Oil Development Co., Elizabeth,
N. J. : ,,Die Vevwendung von Metalloxyden als Katalysatmen
bei bestimmten organisch-chemischen Prozessen."
Die Bedeutung der Metalloxyd-Katalysatoren liegt in der
hohen Selektivitrit und der Tjnempfindlichkeit gegen die
iiblichen Kontaktgifte. Die ersten Reaktionen, die technisch
auf dieser Basis durchgefiihrt wurden, waren die Synthesen
von Methanol und Formaldehyd. Als wirksainster Katalysator
fiir die Methanolgewinnung aus CO und Hz wird ein Gemisch
von Chrom- und Zinkoxyd verwendet.
Die Metalloxyde spielen heute eine ausschlaggebende
Rolle bei der Hydrierung von Petroleum und Kohle (Oxyde
der 3. bis 7. Gruppe des Periodischen Systems), bei der Kohlenwasserstoffsynthese von Fischer aus CO und H, unter Atmosphiirendruck (Kogasin-ProzeB), bei der Gewinnung von
Olefinen durch selektive katalytische Dehydrierung von entsprechenden Kohlenwasserstoffen (z. B. Propylen aus Propan
iiber Chromoxyd-Zinkoxyd, Butadien aus Rutylen iiber
Calciumoxyd-Strontiumuranat) .
Viele Beispiele. wie die Ketongewinnung durch Dehydrierung von sekundiiren Alkoholen, die Esterdarstellung
aus primiiren Alkoholen, die Erzeugung von aliphatischen
Sauren durch Einbau von CO in Alkohol (iiber Metalloxyden
mit Alkalizusatz) u. a. Reaktionen zeigen, daB das Gebiet der
Katalyse durch Metalloxyde noch lange nicht erschopft ist.
.
.
V. N. I p a t i e f f , Universal Oil products Company, Riverside, Ill. : ,,Die Katalyse ,wahrer' und ,Reaktiond-Polymerisation von Olefinen."
Bekanntlich kann durch Katalysatoren die Polymerisation von Olefinen so geleitet werden, da13 sich bestimmte
Produkte bilden, wiihrend bei der Polymerisation obne Katalysatoren, die hohere Temperatur erfordert, Gemische von
Paraffinen, Olefinen und cyclischen Kohlenwasserstoffen entstehen. Dieser Fall wird als ,,Reaktions"-Polymerisation bezeichnet; bei wahrer Polymerisation bilden sich Dimere,
Trimere p i e r Polymere der Ausgangssubstanz.
Als Katalysatoren kommen zur Anwendung: Siiuren
(H,SO,, H,PO,, HUO,) Metallhalogenide (AlCl,, BF,, FeCl,,
ZnCl,), und Kontaktkatalysatoren (Ploridaerde). Durch die
letzteren werden gewohnlich wahre Polymerisationsprodukte
erzeugt. Bei den iibrigen Katalysatoren ist der Reaktionsverlauf von ihrer Konzentration und von Temperatur und
Druck abhhgig.
Dem Mechanismus der Reaktionskatalyse wird folgendes
Schema zugrunde gelegt:
1. Bildung von Alkylestern. .
2. Umsetzung der Ester zu offenen Ketten cder cyclischen
Kohlenwasserstoffen.
3. Dehydrierung der Cyclo-Paraffine zu aromatischen Kohlenwasserstoffen.
4. Hydrierung der Olefine zu Paraffinen durch den Wasserstoff aus Reaktion 3.
A. T. L a r s o n , D u Pont de Nemours & Co., Wilmington:
,,Einige Bemevkungen iiber Ammoniak- und Methanol-Katalysatoren."
tfberblick iiber die. Entwicklung der Synthesen von Ammoniak und Methanol aus N,+H, bzw. CO+H,. Haupts&hlich Wiirdigung der Arbeiten von Subatiev iiber a t - .
sprechende Katalysatoren und von Nerns# u. Haber iiber die
Gleichgewichtsbedhpgen und die Ausbeute.
Bei der Synthese aus H, und N, ist Ammoniak das einzige
Reaktionsprodukt. AUS CO und I%
kann
, hingegen mit einem
Gemisch von Zinkoxyd Wd Aluminiumoxyd als Katalysator
Dimethylather, mit einer Mischung von Zinkoxyd und Chromoxyd innerhalb eines grokn Temperaturbereiches Methanol
gewonnen werden.
603
Peraonal- u n d H o c h s c h u l n a c h r i c h t e n
mathematisch-naturwissenschaftlicheaFakultlt 200 000 m.,
wozu no& 30000 RM. vom Stifterkreis der Forschungsgemeinschaft kommen. 120000 RM. iiberreichte der Prasident
Vortr. berichtet iiber Untersuchungen aus seinem Institut
der Wirtschaftskammer Kiedersachsen, und die niederslchiiber die Verbrennung von Ammoniak. Die Versuche wurden
sischen S ~ d t und
e Kreise schlossen sich mit iihnlichen Gaben an.
an NH,-0,-Gemischen bei Drucken von 0,005-0.02 mm Hg
Dr. K. Aschoff, offentlicher Chemiker in Bad Kreuznach,
in e i n q mit fliissiger Luft gekiihlten GefiiB ausgefiihrt, das
einen elektrisch heizbaren Platinstreifen enthielt. Die an feierte am 12. Juli seinen 70. Geburtstag.
dem heiLlen (1140- 13500) Platinblech entstandenen ReakProf. Dr. M. H e s s e n l a n d , Ordinarius fiir chemische
tionsprodukte wurden unmittelbar an der gekiihlten GefiiR Technologie und Warenkunde an der Handelshochschule
wand ausgefroren. Die Analyse dieser Produkte ergab Hydr- Konigsberg, feierte am 6. Juli seinen 60. Geburtstag.
oxylamin und salpetrige Slure. die mitunter von winzigen
Prof. Dr. W. T r e n d e l e n b u r g , Ordinarius der PhysioMengen SalpetersrIure begleitet war. Die Gasphase enthielt
logic, Direktor des Physiologischen Instituts der Universitiit
nur Stickstoff und etwas Sauerstoff. Bei grol3em LfberschuB
Berlin, feierte am 16. Juli seinen 60. Geburtstag.
von Sauerstoff und einer Katalysatortemperatur von nur
Prof. Dr. G. P o p p , Griinder des Instituts fiir gerichtliche
500° trat N,O auf. W k d e die Zersetzung an 0-freiem Ammoniak durchgefiihrt, so enthielt das Reaktionsprodukt Hydrazin. Chemie und Mikroskopie Prof. Dr. G. Popp und Dt. H. Popp,
Frankfurt (Main), friiherer langjiihriger Vorsitzender der
Auf Grund dieser Rrgebnisse und thermodynamischer Fachgruppe fiir gerichtliche, soziale und Lebensmittelchemie
Betrachtungen legt Vortr. der Ammoniakverbrennung fol- des VDCh, feierte am 23. Juli sein goldenes Doktorjubiliium.
genden Mechanismus zugrunde :
Emannt: Dr. 0. F i n k , 0. Univ.-Prof., Berlin, zum
NH, + 0 = XH,O
wissenschaftlichen nirektor des Instituts fiir Giimgsgewerbe,
NH,O + 0,= HKO, + II,O
Berlin. Dr. W. Rommel zum Gesch3tsfiihrer des gleichen
NH,O + XH3 = N, + H,O + 2H,
Instituts mit
der Bezeichnung ,,Verwaltungsdirektor."
NH,O + 0 = HNO + H,O
Gleichzeitig wurde Univ.-Prof. Dr. F. H a y d u c k auf seinen
2 H N 0 = N,O + H,O.
Antrag von dem Amte des kommissarischen Direktors des
Instituts entbunden. - Dr. phil. habil.'C. W. H a h n e , Doz.
b) Vgl. diese Ztschr. 48, 327 [1935].
in der Fakultlt fiir Bergbau, Chemie und Hiittenkunde der
T.H. Aachen, zum nichtbeamteten a. 0. Prof. -. Doz. Dr.
I,. S c h m i t t , Darmstadt, vom Reichsbauernfiihrer zum DirekPERSONAL UND HOCHSCHULNACHRICHTEW tor der landwirtschaftlichen Versuchsstation der Landesbauernschaft Hessen-Nassau in Darmstadt. - Prof. Dr. H. S t a u (RedaktionsschluE for ,Angewandte" Mittwwhs,
d i n g e r , Direktor des Chemischen Laboratoriums der Univerfar &hem. Fabrik" Sonnabenda)
sitiit Freiburg i. Br., zum auswkrtigen Mitglied der Konigl.
Ehrungen anliiplich des Reichstreffens der Deutschen Physiographischen Gesellschaft in Lund (Kungliga FysioChemikttfsin Frankfurt a. Main. Es wurden verliehen: Dr. grafiska Wskapet i Lund).
C. K r a u c h , Ludwigshafen, und Dr. Dr. e. h. Dr. agr. h. c.
Prof. Dr. W. Blumel), Bonn, ist imVorjahr an die SunA. M i t t a s c h , Heidelberg, die Ehrenmitgliedschaft des VDCh. Yatsen-IJniversitiit nach Canton (China) beurlaubt worden, u m
- Prof. Dr. H. B r i n t z i n g e r , Jena, der Carl Duisberg- dort das Pharmakologische Institut zu leiten.
Gedkhtnispreis. - Prof. Dr. G. Domagk und Dr. J . K l a r e r ,
PFof. Dr. H. Ley, Ordinarius fiir Chemie in der PhiloWuppertal-Elberfeld, die E d Fischer-Denkmiinze.
sophischen und X a t u r w i s s e n s c h a f e n Fakultiit der UniDirektor Dr. G. K r l n z l e i n , Frankfurt-Hiichst, Ehren- versitiit Miinster i. W., ist wegen Erreichung der Altersgrenze
doktor der Universitiit Frankfurt a. M., wurde zum Mitglied der von den amtlichen Verpflichtungen entbunden.
Leopo1d.-Carolin. Deutschen Akademie der Naturforscher in
Dr. C. T u b a n d t , 0. Prof. fiir physikalische Chemie in
Halle gew-t
in Anerkennung seiner hervorragenden Forschungen auf den1 Gebiete der Chemie und insbes. der Farb- der Naturwissenschaftlichen FakultAt der Universittit HalleWittenberg, ist auf Grund des 3 6 BGB. in den Ruhestand
stoffe und der technischen Herstellung von Kunststoffen.
versetzt worden.
Verliehen: Prof. Dr. phil. h. c. Dr.-Ing. K. Becker, GeneGestorben: Dr. A. B a h n , Berlin, Mitglied des VDCh,
ral der Artillerie, Prhident des Reichsforschungsrate, anam
12.
Juni. - Dr. S. G o l t h e r , Bad Godeberg, langjiihriges
1iiLllich der Hauptversammlung des VDI die Grashof-DenkWtglied
des VDCh, am 30. Mai. - H. Koznietzki, cand.
miinze in Anerkennung seiner entscheidenden Verdienste um
&en hohen Stand der deutschen Waffen. - Prof. Dr. A. Bu- chem., Berlin, Mitglied des VDCh, im Juni.
t e n a n d t , Direktor des Kaiser Wilhelm-Instituts fiir Biochemie, Berlin-Dahlem, die Pasteur-Medaille anlsl3lich eines
Ausland
Vortrages in Paris in Anerkennung seiner Leistung. - Dr. H.
Dr. K . B r u n n e r , emerit. Prof. fiir Chemie und BhrenG a f f r o n und Doz. Dr. K. W o h l , Berlin, 1500,- RM., und
mitglied der Universitiit Innsbruck, feierte am 5. Juli sein
Prof. Dr. H. K a u t s k y , Leipzig, 500,- RM., vom Kuratorim der Zusatzstiftung zu Zeitlers Studienhausstiftung an- 60jWges Doktorjubiltium im Alter von 83 Jahren.
Prof. Dr. E. L i n d e n b e r g , langjahriger 0. Prof. fiir
lalich der Sitzung vom 21. Juni fur die von der Deutschen
Chemischen Ckdlschaft angeregte Preisaufgabe iiber das anorganische und organische industrielle Chemie an der %ola
Assimilationsproblem. - Dr. W. P o e t h k e , approbierter
Polytechnica da Universidade de Sgo Paulo, ist in den RuheApotheker, Assistent am Laboratorium f i i r angewandte Chemie stand getreten.
.und Pharmazie der Universitit Leipzig, die Wiirde eines
Gestorben: Hofrat Prof. Ing. F. Ulzer, Wien, Direktor
Dr. phil. habil. an der Philosophischen Fakultiit auf Grund der Bundeslehr- und Versuchsanstalt fiir chemische Industrie
seiner Habilitationsschrift iiber ,,Die Alkaloide von Verai. R., 1.0. Prof. der techtllsch
*
en Hochschule Wien, Vorstand
albnm" .
des wissenschaftlichen Fmschungslaboratoriums und der techZum 200jMgen JubilAum der Universitiit G o t t i n g e n nischen Versuchsanstalt der bterreichischen Heilmittelstelle
gingen der Georg-August-Universitiit reiche Spenden zu. Bin in Wien, am 25. JUni h Alter von 74 Jahren.
Kreis deutscher Wirtschaftler sammelte, wie Staatsminister
a. n. Schmidt-Ott mitteilte, zum Ausbau der weltberiihmten
1) Vgl. diese Ztschr. 68, 306 119371.
M. Bodenstein, Cniversitlt Berlin: ,,Der Mechanismus
der kalalytischen Verbrennung von Ammoniak6)
.'I
.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
470 Кб
Теги
society, electrochemically
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа