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Elektrochemischer Nachweis von Phasenbergngen in selbstaggregierten Monoschichten.

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ZUSCHRIFTEN
Elektrochemischer Nachweis von
Phasenubergangen in selbstaggregierten
Monoschichten""
Antonella Badia, Roberta Back und R. Bruce Lcnnox*
eleklrochemischen Methoden uncersucht[2"' - ''I . Unserc Elektroden wurden durch die Beschichtung vollig blockiert, so da8
die Kapazitat verringert und die [Fe(CN),I3 --Reduktionsstrome im Vergleich zu denen an nackten Au-Elektroden stark erniedrigt sind sowie charakteristische Signale, die anf Locher
oder freie Flachen in den Filmen hinweisen, in den Cyclovoltammograminen fehlen.
Die bei konstanter Uberspannung gemessene Temperaturabhangigkeit dcs Cyanoferrat-Reduktionsstroms ist fur cine reprasentative C,,H,,S-Au-Elektrode in Abbildung 1 dargestellt.
Selbstaggregierte Monoschichtcn (SAMs) aus n-Alkanthiolen
(RSH) auf Metallen wurden als Modelle fur organische Oberflichen und zur gezielten Beeinflussung der Eigenschaften von Metalloberllachen genutzt"]. SAMs konncn unter einfachen Bedingungen hergestellt werden. Die starke Wechselwirkung
zwischen der Metalloberfllche (Au, Pt, Ag, Cu, Eig usw.) und
den Schwefelatomen fiihrt zu einem Monoschichtfilm, der gegeniiber Desorption ausrcichcnd stabil ist, so daI3 spektroskopi7t
;/
4150
sche, Streu- und elektrochemische Experimente mit einem Minimum an Vorkehrungen durchgefiihrt werden kGnnen['].
FT-TR-Studien und Beugungsexperimente unter sireifendem
/----z
1130
Einfall der Strahlung an einer typischen n-C,,H,,S-Monoschichl auf einer Au(l1l)-FIiche ergaben, dalj die Beschichtung
4t
/,
f
molekular geordnet vorliegt[*. 'I.
Die Thermodynamik des SAM-Films und besonders die Beschaffenheit der Filmphasen konnten bisher nicht detailliert bel L t d 9 0
schrieben werden. Durch Rbntgenbeugung konnten allerdings
'0
10 20 30 40 50 60 70
PhdSenubergange zwischen zweidimensionalen Strukturen der
TPC
SA4Msfestgestellt ~ e r d e n [ ~SAM-Filme
I.
weisen demnach tatAbb. 1. Elektrochemische Thennogramme (Auftragung Stroin Zgcgen Tcmperatur
siichlich wie Langmuir- und Langmuir-Blodgett-Filme ein komT ) fiir die [Fe(CN),]'--Reduktion an unbeschichteren Ail- (gestrichelte Linie)
plexes Phasenverhalten a ~ f ' ~Die
' . Ergcbnissc von Kontaktund C,,H,7S-Aii-Elektroden (m). erhalten durch Cyclovoltaminetrie (0.020 M
winkel-Benetzungsuntersuchungen deuten auf Umordnungen
K,[Fe(CN),]. 0.1 M KBr. Vorschnbgeschwindigkeit L) = 20 mVsC'), teinperaturin RS-Monoschichten auf Au-Oberflachen hinf6]; allerdings
korrigierte Uberspannung q = 2.50 mV.
wurden durch FT-IR-Studien bei unterschiedlichen Temperaturen nur graduelle Anderungen ohne Diskontinuitaten, wie man
sie fur Prozesse erster Ordnung erwarten muR, f e ~ t g e s t e l l t ~ ~ ~Die
. Reduktion von [Fe(CN)J3 - an einer sauberen, nackten
Elektrode nimmt mit steigender Temperatur stetig zu (Abb. 1,
Wir haben die Phaseneigenschaften von SAMs anhand des
gestricheke Linie), wie es fur einen aktivierten Prozelj erwartet
Elektronentransfcrs zwischen einer wasserloslichen Redoxspewird" '1. Mit modifzierten Au-Elektroden wurden fur jede unzies nnd einer RSH-modifizierten Au-Elektrode (Kathode) als
tersuchte Kettenlange ausgepragte Strommaxima erhalten. AuSonde zur Untersuchung der Monoschicht-Filmstruktur beRer bei der C,,H,,SH-modifizierlen Elektrode weisen die Kurstimmt und dabei festgestellt, daI3 Phdsenubergange in der Tat
ven eine Schulter auf der Tieftemperaturseitc des Maximum
stattfinden und dalj die Art der Filmpraparation hierauf einen
auf. Offensichtlich spiegeln diese deutlichen Stromdnderungen
wesentlichen EinfluB hat.
cine teinperaturinduzierte Modifizierung der SAM als ElektroDie elektrochemischen Thermogramme der RS-Au-Elektronentransfer-Barriere wider. Nach friiheren Studien ist ein Elekden (R = n-C,,H,, his n-C,,H,,) wurden fur Temperdturen
tronen-Tunnelmechanismus bei vollstandig blockierenden
zwischen 10 und 65 'C erhalten. Sie weisen auffallende UnstetigRS-Monoschichten auf Au-Oberflachen geschwindigkeitsbekeiten auf, wenn die Elektroden nach gegenuber herkommstimmend[ld. 9a, b. lOd. c , 1 l f ] ., einige Befunde lassen sich allerlichen Verfahren geanderten Vorschriften beschichtet wurdings auch mit einem Permeationsmechanismus erkladen". 'I. So wurdcn polykristalline Au-Elektroden langcre Zeit
renLga,
'I. Reispielsweise sollte der Strom, der aus(Tage bis Wochen) bei (23 -t 2) "C in Thiollosungen getaucht. In
schliefilich auf einen Tunnelmechanismus iiber die Bindungen
herkommlichen Vorschriften sind in der Regel kurzere Beschichtungszeiten (Minuten bis Stunden), mehrere Heiz- und
zuruckzufiihren ist, entweder temperaturunabhangig sein oder
Tempervorglnge. das Eintauchen in Thiollosung nach jedem
mit steigender Temperatur zunehmen, wenn fur den ElektronenExperiment oder Detergentienzusatze zur Thiollosung angegetransfer eine Aktivierungsencrgie erforderlich ist[12a1. Der
ben L91.
Strom, der nur von der Permeation des Redoxpaars in die MoBesonders interessant ist, daR durch RS-Monoschichten die
noschicht herriihrt, sollte dagegen auf komplizierte Weise von
Geschwindigkeit des Elcktronentransfers zwischen einem wasder Temperatur ahhangen, da er von der Filmstruktur, der Verserloslichen Redoxpaar und der Metallelektrode gcsenkt werteilung des Redoxpaares zwischen Solvens und Monoschicht,
den kann[2%9a-c.101. D er Mechanismus des Elektronentransder Diffusion des Redoxpaares in der Monoschicht und Grenzfers durch die Monoschicht wurde an mehreren loislichen oder
schichtwiderstanden beeinflunt wird. Der Kurvenverlauf in Abmonoschichtgebundenen Redoxpaaren init unterschiedlichen
bildung 2 stimmt eindeutig nicht mit einem Tunnelvorgang
uberein, sondern qualitativ mit eincm komplexen Permeations[*] Prof. R. B. Leiinox. A. Badia
prozelj.
Departmcnt of Chemistry. McGill Univerdy
Die Ergebnisse unserer Untersuchungeii an init langeren Be801 Sherbrookc Street Wtst. Monti-eal. Qucbcc H3A 2K6 (Kanada)
schichtungszeiten praparierten SAMs ergaben verbliiffende
Telefax: Int. + 5141398.3797
Parallelen zur temperaturabhangigen Permeabilitlt von PhosDr. K.Back
phatidylcholin-Vesikeln fur Na +,K ' und H20L14].Derartige
Max-Planck-Institut fur Polynierforschung, MainL
["'I Diese Arbeit wurde vom kanadischen Natural Sciences and Engineering ReLipid-Vesikel wurden ausfuhrlich mit kalorimetrischen und
srarch Council (NSF,R C:) gefordert.
spektroskopischen Methoden chardkterisiert, und man kennt
.
-
~
'9
Angel+ Chem 1994, 106, lvr
22
(0V C H
VerlagsgwelltrhuJt nihN 0-69451 Womherm 1994
gr
O044&?49/94/2222 2429 S 10 OOf 2510
2429
ZUSCHRIFTEN
hier eine Reihe von Phasenumwandlungen. Die beiden wichtigsten sind ein Gel-+Fliissigkristall-Ubergang (bei T = T , ) und
ein Ubergang zwischen einer Struktur mit gekippt angeordneten
und einer rnit aufgerichteten Alkylketten (untilting; bei T = T'),
der zu einer Wellung der Vesikeloberflache fiihrt" 51. Abhangig
von der Alkylkettenlange findet dieser untilting-Ubergang
3-6 <'Cunterhalb von T, statt. Bei T, & 5 "C ist die Permeabilitat der Membran stark erhoht"41. Die hohen Strome sind auf
vorubergehcnde Fehlordnungen oder Korngrenzen zwischen
Gelbereichen und Flussigkristallphasen zuriickzufiihren. Diese
Grenzen sind niederenergetische Barrieren fur die Diffusion von
Ionen und Losungsmittelmolekilen durch die Membran. Diese
experimentell abgeleitete Beschreibung wird durch theoretische
Untersuchungen gestiitztl"]. Die Strommaxima sind danach
die Folge einer erleichterten Diffusion in Bereichen der Monoschicht, in denen Phasengrenzen zwischen Domsnen mit geordneten und solchen rnit ungeordneten Alkylketten auftreten
(Schema 1). Bemerkenswerterweise gibt es keine Hinweise auf
ein Elektronentunnel in den gut untersuchten Lipid-Vesikeln;
Permeationsvorginge sind also in der Tat die Ursache fur die
Strome"7'.
Schema 1. Schematische Darsbllung der Phaseniiherginge hei SAMs. a) Dicht
gepackte, gekippte, h) gekippte nehen aufgerichteten, c) aufgcrichtctc ncben verknaulten sowie d) verknaulte Alkylketten.
Die Temperaturen, bei denen Strommaxima und -schultern,
T: bzw. T;, in den elektrochemischen Thermogrammen auftreten, korrelieren mit kalorimetrisch gemessenen T,-Werten von
Di-n-acylphosphatidylcholinen entsprechender Kettenlange
(Abb. 2Aj[15],da durch die Au-Oberflache die Packungskonfigurationen und -dichten der Alkylketten in beiden Fallen sehr
ahnlich sind. Durch Abscheidung von Pb['o"l bei Unterspannung wurde festgestellt, dalj die Oberflachen unserer Au-Elektroden zu 70 Yo aus Au( 1 10)- und zu 30 % aus Au(3 11)-Flachen
bestehen, so dalj zwei Acylketten 46.9 bzw. 43.5 Az beanspruhen[^'], Di-n-acylphosphatidylcholin-Molekiile besetzen in
kondensierter Phase 43-48
Sowohl die Phosphatidylcholin-Kopfgruppen als auch das Au-Gitter haben den Zweck,
eine definierte Packungsdichte der Alkylketten zu erzwingen.
Die Ketten einer RS-Monoschicht auf einer Au(lOO)-Fllche
Da
haben eine 18 % groBere Oberflachen-Pa~kungsdichte[~"~.
Phosphatidylethanolamin-Lipide dichter gepackt sind und
groBere Werte fur T, als Phosphatidylcholine aufweisen, erwarten wir von einer RS-Monoschicht auf einer Au(IOO)-Fliche
groljere T,",-Werteals die in Abbildung 2 gezeigten.
T," korreliert ebenfalls mit T, fur Phosphatidylcholine, betrlgt aber nur ca. 70 % dieser Werte (Abb. 2 B), da die Kopfgruppen in den SAMs miiglicherweise in Positionen fixiert sind,
in denen durch die Au-S-Bindung eine vertikale Bewegung der
Alkylketten verhindert wird, wie sie fur eine den Aufrichtvorgang stabilisierende Wellung der Membraiioberflache erforderlich ist. Das Strommaximum bei T," ist die Folge einer erhohten
Permeabilitat entlang der Grenzen zwischen gekippten (tilt) und
nichtgekippten (untiltj Alkylketten in der Monoschicht.
Eine thermisch induzierte Veranderung in RS-Monoschichten auf Au-Flachen hangt von zwei Bedingungen ab. Erstens
konnen nur nach langerer Beschichtungszeit (Tage bis Wochen)
in monoschichtbildenden Losungen die in Abbildung 1 gezeigten Eigenschaften auftreten: Die Ketten werden offenbar nur
2430
VCH Verh,vxeseilschajt mbH, 0-69451 W m h a m , 1994
6o
i
is'-,60,.
40' ' 45' ' 5 0 ' '
T,PC
35:;-
'
;5,,
:o
60
55
i
Abh. 2. A) Beziehung zwischen den Temperaturen T: elektrochernisch bestirnrnter
Uberginge fur C,,H,. + ,S/Au ( n -16-20) und denen (KJ rnit DSC gerncssencr
Gel~FlussigkristalI-Phasenubergange von Di-n-acJ.lphosphatidylcholirieri. Die
Fehlerbalken reprasentieren die Standardahweichungen [i 51. Steigung 1.0, Korrelationskoeffizient r = 0.99R. B) Temperatur des vorgelagerten Uhergangs in den elektrochemischen Thermogrammen der modifiiierten Elektroden (T;), aufgetragen
gegen die des vorgelagerten Uhergangs bei Phosphatidylcholinen (TJ Fur die
C,,H,,S-Au-Elektrode wurde wie fur das C,,H,,-Phospholipid kein vorgelagerter
Ubergang festgestellt [15]. Steigung 0.67, Korrelationskoeffizient r = 0.920.
sehr langsam geordnet[ld,"1, was von der RSH-unterstiitzten
Bildung geordneter Au-Flachen begleitet sein kann. Die Zerstiirung von Au-Oberflachenstrukturen und die Umorganisation
von Schwefel-Bindungsstellen auf der Au-Oberflache sind auch
m o g l i ~ h [2'0~] .~Zweitens ist die thermische Vergangenhcit dcr
Elektrode wichtig. Die hier beschriebene komplizierte Temperaturabhangigkeit tritt bei vielen ebenso hergestellten und auch
bei allen getemperten Elektroden nicht auf. Die Temperaturabhangigkeit der elektrochemischen Eigenschaften dieser Elektroden werden wir an anderer Stelle beschreiben1211.Nach den
vorlaufigen Untersuchungen ist klar, daR in diesen Fallen tatsachlich die Kinetik wichtig ist. Abbildung 3 zeigt das Verhalten
einer C ,H,,S-Au-Elektrode wahrend einer Heiz-Kiihl-HeirAbfolge. Getemperte Elektroden weisen demnach kein Maximum auf (wie in Abb. I), es sei denn sie wurden Iangere Zcit auf
ca. 5 "C gekuhlt.
SAMs, die unter konventionellen Bedingungen hergestellt
und/oder getempert wurden, konnen also als Ansammlungen
ungeordneter Ketten rnit Nahordnung betrachtet werden (wie
FT-IR-Messungen ergaben) ; Phaseniibergange konnen hier wegen unzureichender Fernordnung nicht auftreten. Ordnungs:
Unordnungs-Ubergange wurden interessanterweise durch
Molekiildynamik-Simulationen vorhergesagt[221,und eine Analyse ergab, dalj eine Phasendomane eine MindestgroBe hahen
muB, damit ein Phasen-Koexistenz-Bereich a ~ f t r i t t [ ' ~
241.'
Die FilmunregelmaBigkeiten, die zu den Ergebnissen der
elektrochemischen Thermogramme (Abb. 1) fuhren, sind eine
wesentliche Eigenschaft der SAMs, die unter den hier beschrie0044-8249194:222?-2430 5 10 OO+ 2j:O
Angew Chem 1994, 106, Nr -72
ZUSCHRIFTEN
7
m.r-]
'
31
**
1
O5
1
*-.
*:
15
*
25
++
++*++++
+++
-
35
TPC
45
i
55
Abb. 3. Ekktrochemischcs
Thermograrnm (siehe Legcnde zu Abb. 1 fur dic expcrimentellen Details) einer HeizKiibl-Heir-Abfolge fur eine
C,,H,,S-Au-Elektrode. Die
Elcktrode (bei (23 i 2) 'C
bcschichtet) wurde anfgeheizt (e), dann auf 15°C abgckuhlt (A), auuerhalb der
Elcktrolysezelle an der Luft
bei ca. 5 ' C 18 h gelagerl und
anschlieljend nochrnals aufgeheizt ( t ) .
benen experimentellen Bedingungen hergestellt wurden. Sie sind
keine schlechtdefinierten pathologischen Defekte, die haufig als
Ausreden fur eine schlechte Filmqualitat herangezogen werden.
wie dunne Stellen, Defektregionen infolge von Au-OberflachenDefektstrukturen oder Regionen, in denen ein Coadsorbat gehauft auftritt. Die Stellen erhohter passiver Diffusion, die zu
Maxima wie in den Abbildungen 1 und 2 fuhren: sind eindeutig
thermodynamisch kontrolliert, da sic bei definierten Temperaturen auftreten und nur von der Kettenlinge der adsorbatbildenden Alkanthiole abhangen. Die Korrelation n i t dem thermotropen Verhalten von Lipiden laRt vermuten, daR durch die
Au-Oberflache die Gitterparameter und damit auch die Pakkungsdichte dcr Beschichtung festgelegt werden. Nach unseren
Untersuchungen sind Ordnungs/Unordnungs-Phasenubergange in SAMs moglich. Es ist daher korrekter, RS-Monoschichten
auf einer Au-Oberflkche als Strukturen mit vielfaltigen Phaseneigenschaften und mit einer komplexen Reorganisations-Kinetik zu betrachten als diese als defektfreic Kohlenwasserstoff-Beschichtungen anzusehen.
Exprrinientellrs
n-Octadccanthiol (C,,H,,SH; Aldrich, 98 YO)w-urde dreimal atis Ethanol umkristallisicrt. n-Hexadccanthiol (C,,H,,SH), n-Heptadecanthiol (CI7H,,SH), n-Nonadecaiithiol (C, UH,,SH) und rz-Eicosandecanthiol (C,,H,,SH) wurden nach
Standardvorschriften synthetisiert. Die Reinhcit der Vcrbindungen wurde 'HNMR- und '3C-NMR-spektroskopisch, diinnschicbtchromatographisch, masscnspektrometnsch (NH,, CI) und durch Schmelzpunktbestimmung dnrch Kalorinietrie niit Dirferentiaiabtastung (Differential Scanning Calorimetry, DSC)
nacbgewiesen. Besonders durch die Scbmelzpnnktmessungcn niit DSC konnten
Spuren an homologen Alkylverbindungen entdeckt werdcn.
Polykristalline Au-Elcktroden (0.020 cm' gcometrischc Oberflachc; BAS, West Lafayette, IN) wurden niechanisch (Buehler-Ecomet-11-Polierer)an Mikrofaserstoffpolstern mit Suspensionen von Alurniniumoxid mit abnehmender Teilchengrolje
(1.0. 0.3 und 0.05 pm) poliert. Die polierten Elektroden wurden im Ultraschallbad
(HzO) behandelt, um Reste von Aluminiumoxid von der Au-Oberfliche zu entfernen, auagiebig mil H 2 0 sowie dann mit absolulem Ethanol gespiilt und anschliefiend sofort in RSH-Lijsungen getaucht. Die Au-Elektroden wurden in 5 mL argongesiltigten Losungen des Thiols (2-5 r n M RSH) in Ethanol (Verdunnung, um die
Bildung von Tbiol-Multischichten /u verhindern) Tage bis Wochen in abgeschmolzcncn Glasampullen bei (23 2) "C gelagert 1251. Die so RSH-modifizierten Elektroden wurden uiimittelbar vor den clektrochcmischen Experimenten sorgfaltig mit
Ethanol und anschliebend H,O gespiilt.
Die RS-Au-Arbeitselektrode wurde in eine entgaste, thermoslatisierte (Haale-GUmlaufbad) 150mL-Elektrolyser.ellegebracht, die 0.1 Y KBr-Elektrolyt (Anachemia) und 0.020 M K,[Fc(CN),] (BDH) enthielt. Deionisiertes F1,O (18 mOcm-')
wurde mit eincin Milli-Q-Wasscrsystem(Millipore) genonnen. Als Gegenelektrode
wurde ein Pt-Draht (Aldrich) vcrwendet. und alle Potentialc wurden auf das Potcntial einer Ag!AgCI-Referenzclektrode bczogcn (BAS; 3 hi NaCl). Die Strome wurden aus Cyclovoltammogrammcn (BAS-100B, eleklrochernischer Analysator) bei
20 mVs ' zwischcn 500 m V und - 150 mV erhalten. Typische Heizgeschwindigkeiten lagen bei allen Experimenten im Bereicb von 0.2 bis 0.3"Cmin-'. Der fur
jede Temperatur crhaltcne [Fe(CN),J3--Reduktionsstrornwurde RUS einem kathodischen Ausschnitt des Cyclovoltammogramms bei ciner Uberspannung
tl = 250 m\' fur [I'e(CN)J-'"bei dieser Temperatur gemessen.
+
~
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[24] Unter Hochvakuumbedingungen w r d e durch Tempern ein geordneter Zustand erreicht [4]. Die Grunde dafiir verstehen wir derzeit noch nicht, doch
diirfte eine Rolle spielen. daR sich diese Versuchsbedingungen und unsere deutlich unterscheiden (Vakuum bzw. wabriger Elektrolyt).
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Eingegangcn am 1. MLrL,
veranderte Fassung am 20. Juni 1994 [Z 67191
Angew Chem. 1994, 106, Nr 22
W VCH Ve.'erlugsgesellschu/ImhH, 0-6945i Wernhelm, 1994
0044-8249/94:2222-243iS 10.00i 2510
2431
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