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Elektrolyte von H. Falkenagen. S. Hirzel Verlag Leipzig. 1953. 2. Aufl. XI 263 S. 94 Abb. Gln. DM 15

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Gnanosin-6'-triphosphat wurde a18 das primtire Phosphorylierungsprodukt beim Ubergang von Succinyl-Co-Enzym A in CoEnzym A und Bernsteinshure von D . R. Senadi u. Mitarb. erkannt. Die chemische Konstitution des neuen ,,phosphorylation
coenzyme" als Guanosin-5'-diphosphat wurde auf Grund verschiedener Analysen sichergestellt. Aus einer Reihe anderer geprufter Nucleotide konnte nur Inosin-5'-diphosphat dae Guanosindiphosphat ersetzen. (Biochim. Biophysica Acta 14, 434 [1954]).
-SZ.
(Rd 345)
Die Aulhebung der tuberkulostatlschen Wlrkung des Isonicotinsliure-hydrazids durch Hiimin, besonders in Kombination rnit Mn++Saleen, stellte Fisher fest. Er schloO daraus auf ein Eingreifen des
Isonicotinskure-hydrazids in die Haminsyntheee durch Tuberkelbakterien. Dieeer SchluB war zweifelhaft geworden, nachdem
Bdnicke zeigen konnte, daO IsoniootinsLure-hydrszid durch Hamin
allmahlich zerstort wird und dalJ &in++-Salze diese ZerstBrung
stark begunstigen. Andererseite fand aber Bdnicke fiir Hkmin
schon in kleinen Konzentrationen (lo-' m) denselben Effekt wie
fur Serumalbumin in weit hiiheren Konzentrationen, indem diese
Substanzen das Anwachsen kleinster Impfmengen in synthetischen
Nahrmedien ermbglichen. Das gilt besonders fur Isonicotinsiiurehydrazid-resistente Stamme. Deshalb acheint es Bhicke doch
mbglich, den Mechanismus der IsonicotinsBure-Tuberkulostasernit
einer Hemmung der Synthese (oder vielleicht auch Funktion) des
Hamins in Zusammenhang zu bringen. (Amer. Rev. Tubercul.
69, 469 [1954]; Naturwiss. 41, 377, 378 [1954]). -MB.
(Rd 371)
Ein neucs Prinzip fiir mikrobiologlsche Ultra-Mikrobestlmmungen wurde von Camien und Dunn entwickelt, und zwar zunBchst
fur A r g i n i n . Es beruht auf der Verknupfung zweier m i k r o biologischer Teste. Der erste verwendet ein Arginin-bediirftiges,
d-Milchatwe-bildendes Milchsaurebakterium, der zweite einen auf
d-Milchskure ansprechenden Stamml). Der 2. Test dient zur BeI)
Siehe diese Ztschr. 65, 470 119531.
stimmung der im 1. Test gebildeten D-PilchsHure, deren Menge
eine Funktion der eingesetzten Arginin-Menge ist. Da &Milchsaure-nicht-benotigende StBmme weit mehr d-Milchsaure erzeugen, als fur das Wachstum d-Milcha8ure-benBtigender Stamme
edorderlioh ist, erreicht man duroh den 2. Test eine wesentliche
Empfindlichkeitasteigerung (bei den von den Autoren angewendeten StBmmeu etwa 150fach). Bisher Rind nach dem neuen Prinzip
noch keine Routine-Bestimmungen mbglich, da weit grBDere Vorsichtsmahahmen eingehalten werden museen a l ~bei normalen
mikrobiologischen Testen. In diesem Zusammenhang sei z. B.
erwahnt, daD im 1. Test iiberhaupt k e i n e i c h t b a r e s Wachstum
eintritt, weil die Arginin-Konzentration d a m bereits entschieden
zu klein ist. (Proc. SOC.exp. Biol. Med. 85, 177 119541). -Mb.
(Rd 253)
Ein Gerlit zur kontinnferllchen Anzelge der Konzentration an
organischem Material in AbwLsern beschreibt R. Kieselbach. Dic
durch Pumpen konstanter FBrdergeschwindigkeit genommene
Probe, aus der ungelBstes Material abfiltriert wurde, wird mit
einem konstanten Strom einer Ba(OH),-NaOH-Losung
vermischt, wcdurch gel6st.e CO, ausgeflllt wird. Nach dem Filtrieren
wird ein Teil der ProbelBsung rnit konstanter Strbmungsgeschwindigkeit in einen Strom von ChromsBure-Schwefels$iure geleitet und
die gelBste organische Substanz hier bei 250 "C in 2,5 min zu COP
verbrannt. Das entstehende CO, wird durch einen SauerstoffStrom ausgetrieben. Der rnit CO, beladene Sauerstoff wird zunirchst iiber Antimon von etwa entstandenem C1, befreit, dann
iiber Mg(CIO,), getrooknet. Die Differenz zwischen der Wirrmeleitfahigkeit des so erhaltenen Gases und der Warmeleitfahigkeit
des vom CO, mittels Ascarit befreiten Abgases wird gemessen und
registriert. Das GerBt wurde fur den Bereich 50-1000 ppm organisch gebundenen Kohlenstoff entwickelt. Das Analysenergebnis wird 10 Minuten nach der Probenahme angezeigt. Eine genaue Beschreibung des Aufbaus und apparativer Einzelheiten wird
gegeben. (Analytic. Chem. 26,1312-1318 [1954]). -Bd. (Rd 314)
Litera t u r
Runststoffpraktlkum, von G. F. D'AbZio. ubersetzung und deutsche Bearbeitung von K. H. Hawk nach ,,Experimental
Plastics and Synthetic Resins". Carl Hanser Verlag, Miinchen.
1952. 1. Aufl. 201 S., 10 Abb., gebd. DM 12.80.
In den vergangenen Jahren Bind iiber makromolekulare Chemie
und iiber das Kunststoffgebiet viele Biicher erschienen. Sie behandeln das Gebiet in wissensohaftlicher und anwendungstechnischer Richtung umfassend und geben Auskunft iiber den Aufbau, die allgemeine Herstellung und die Eigenschaften der Kunstetoffe. Der praktiach arbeitende Chemiker vermiDt in diesen Buahern hBufig genaue Angaben iiber die Herstellung monomerer
Verbindungen oder polymeror Stoffe, die hBufig nicht leicht zu
erhalten sind, da sie meisten nur in der Patentliteratur verbffentlicht werden. Aus diesem Grunde ist ein Buch, das die Herstellungsverfahren von Monomeren und die Grundreaktionen, die zur
Bildung von Makromolekeln fiihren, in naoharbeitbaren Arbeitsvorschriften beschreibt, zu begrulen.
Das Buch bringt in den Abschnitten Phenoplaste, Aminoplaste,
Alkydharz-Polyester, Vinyl-Polymerieate, Kunstkautsohuk, Cellulose-Derivate und verschiedene Harze in 97 Versuchen die wesentliohen Vorschriften fur die Herstellung der wichtigsteu Monomeren
und der daraus erhaltenen hochmolekularen Stoffe und Kunststoffe. In einem weiteren Abachnitt werden 27 Prtifverfahren
iiber Eigenschaften dieser Stoffe beschrieben. Jeder Versuch enthalt die Herstellungsvorschrirt, ferner eine Anleitung zur Prufung
der erhaltenen Produkte in chemischer und praktischer Hinsicht
und meistens ale AbschluO eine Reihe von Fragen und VorsohlIige
fur Erweiterungen. Durch diese lebendige Darstelluug wird der
Leser zum Denken und Weiterexperimentieren angeregt. Die einzelnen Versuchsvorschriften werden teilweise sehr ausfiihrlich gebracht. Nur einige Vorschriften wie z. B. die iiber Alkydharze
sind zu kurz beschrieben und sollten ausfiihrlicher gehalten werden. Berichtigungen und Erweiterungen des amerikanischen Textes sind ale FulJnoten angebracht. Es wtire besser, sie in einer Neuauflage in den Text einzuarbeiten. Das Buch ist eine wertvollo
Ergiinzung der vorhaudenen Literatur iiber hoohmolekulare
Stoffe und eine gute Einfiihrung in die praktische Arbeit auf diesem Gebiet.
K. Hamann
[NB 8471
beitung der 1. Auflage erforderlioh geworden. Sie liegt nun endlich in der 2. Auflage vor. Ihr Erscheinen wird also rnit gr6l)ter
Freude festgestellt werden, uod dies um so mehr, als das in aller
Welt bekannte Standardwerk durch die uberarbeitung in doppelter Hinsicht an Wert sichtbar gewonnen hat: E B zeichnet sich
nicht allein durch eine angenehme atraffere Gliederung aus, es
wird dariiber hinaus in erfroulichem Umfang dem Bestreben des
Verfassers gerecht, die neuere Entwicklung der Elektrolyttheorie
von einem einheitlichen Standpunkt aus darzustellen. Beispielhaft wird hier der Vorzug erkennbar, den eine Monographie auch
gegenuber einem neuzeitlichen Symposium, wie z.B. dem ,,HarriedOwen", stet8 besitzt.
Die Stoffgliederung der 1. Auflage ist in wesentlichen Ziigen beibehalten, doch ist eine Reihe der Kapitel vallig neu gefaOt und
dabei gleichzeitig die Diskussion der experimentellen Ergebnisse
im Zusammenhang rnit der Theorie wesentlioh erweitert worden.
Dies gilt insbesondere fur die Abschnitte uber die Dispersion der
Leitfahigkeit nach Falkenhugen, uber den WVien-Effekt und den
Dissoziationsapanuungseffekt,sowie uber die Theorie der ViscositBt starker Elektrolyte, und es gilt vor allem fiir das Kapitel
iiber konzentriertere Losungen, in dem die Eigen- Wiekesche Verteilungsfunktion beriicksichtigt iat, wie fur das AbschluDkapitel
iiber die Theorie der Mischungen sehr verdiinnter starker Elektrolyte nach Onsages-Fwss. tfberall ist das Zahlen- und Tabellenmaterial ergitnzt und teas sogar erheblich erweitert. Zu Gunsten
der Einheitlichkeit der Theorie ist allerdings auf die Wiedergabe
experimenteller Methoden leider vollig verzichtet worden, was man
um so mehr bedauert, als eine zusammengefaLlte Darstellung dieses
in der Literatur so verstreuten Materials sonst nicht zu finden ist
und ein Sonderkapitel hierzu die erstrebte Einheitlichkeit kaum
hatte stbren kannen. Historische uberblicke sowie Theorie des
Ein- und Aussalzeffekts sind ebenfalls gestrichen, so dal) trotz der
ausfiihrlicheren Behandlung wesentlicher Kapitel der Gesamtumfang des Buches noch herabgesetzt werden konnte.
Das Buch bedarf keiner besonderen Empfehlung. Es ist nur
lebhaft zu bedaucrn, daO der an sich vorzugliche Einband eines
Standardwerks voll wertvollsten Wissenagutes Papierbogen minK. Cruse
[NB 9041
derer QualitBt enth%lt.
Elektrolyk, von H. Falkenhugen. S. Hirzel Verlag, Leipzig. 1953.
2. Aufl. XI, 263 S., 94 Abb., Gln. DM 15.60.
LLngst ist die vor 12 Jahren erschienene 1. Auflage der ,,Elektrolyte" von Falkenhugen vergriffen und lirngst war auch mit
Ruoksicht auf die Entwioklnng wghrend d i e m Zeit eine uberar-
Handbuch der chedschen Untersnchung der Textilstolle, von Herbert M . Ulrich. Erscheint in 4 Bd. Springer-Verlag, Wien.
Bd. 1. 1954. 1. Aufl. XVIII, 330 S., 69 Abb., gebd. DM 64.-.
Dae Buch 80ll It. Vorwort eine Zusammenfaesung der heute bekannten und iiber die Weltliteratur weit verstreuten textil-chemiechen Prufmethoden eein. Der Umfang dee gerade in den letzten
Angew. Chem. / 67. Jahrg. 1955 1 Nr. 2
87
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