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Elektrolytische Wanderung in flssigen und festen Metallen. Von K. E. Schwarz. 95s. 52 Abb. Verl. J. A. Barth Leipzig 1940. Pr. kart. RM

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Neue Biicher
Bindungsart gekennzeichnet sind. So finden mir denn neben
einer ausgezeichneten Einfiihrung in das Wesen der chemischen
Bindung, bei der insbesondere der Resonanzbegriff herausgestellt
wird, eine groBe Fiille von Angaben iiber die Bindungsart und die
Struktmen der verschiedensten Verbindungen, von den Salzen iiber
die organischen Verbindungen, die Xomplexverbindungen bis zu
den Metallen. Daneben werden viele Angaben iiber physikalische
und physikalisch-chemische Gro5en gemacht, die im Zusammenhang
mit der chemischen Bindung interessieren, wie Atom- und Ionenradien,
Valenzwinkel, Bindungsenergie, Dipolmomente, magnetische Daten
11. dgl. mehr. So ist die Lekture dieses Buches, das kein Konkurrenzwerk zu dem Eiatertschen darstellt, sondern eher eine gewiinschte
Erganzung und Vertiefung nach der physikalischen Seite hin, fur
den Physiker und Chemiker gleich anregend und genubvoll, zu'mal
die Darstellung einfach ist und auch das Englische leicht lesbar,
SO da5 man es nur bestens empfehlen kann und ihm eine weite Verhreitung wiinschen mochte. Bei der geringen Verbreitung, die das
Gedankengut dieses Buches bisher i n Deutschland gefunden hat,
durfte es sich viclleicht sogar empfehlen, eine deutsche Ausgabe zu
hesorgen, und zwar trotz des Umstandes, dab sicherlich in Zukunft
noch manche Einzelheiten im Pazdlingschen Buch Erganzungen
oder Anderungen erfnhren werden. Das ist aber schlieBlich bei
jeder Darstellung so, die sich nicht mit einem bereits abgeschlossenen
Gebiet beschaftigt.
Nur eines mn5 der Referent bemangeln: Wie so oft in der
mgelsachsischen Literntur ist auch hier das deutsche Schrifttum
nicht immer hinreichend beriicksichtigt.
Brill. [BB. 48.1
N a t u r und Kraft. Von C. F r . v o n K i e l m e y e r . Gesammelte
Schriften, herausgeg. von F.-H. H o l l e r unter Mitwirkung von
J . S c h u s t e r , nach den Handschriften zum erstenmal veroffentlicht in : Schopferische Romantik zur Morphologie und Symbolik.
Hcrausgeg. von W. K e i p e r . Verlag W. Keiper, Berlin 1938.
Preis geb. RM. 6,-.
(-'. Pr. son KieZrne!/cr, der ab 1796 an der Tiibinger Hochschule
Chernie, Physik, Pharrnazie, Zoologie und vergleichende Anatomie
vertrat, hat auf seine Zeitgenossen durch eine einzige Schrift
gewirkt, die Niederschrift der Rede, die der 28jahrige 1793 ,,ifber
die \'erhaltnisse der organischen Kriifte untereinander in der Reihe
der verschiedenen Organisationen, die Gesetze und Folgen dieser
Verh8ltnisse" in der Carls-SchuIe hielt. Sie ist die reife F'rucht
seiner -4rheiten nnd Studien zu seinen seit 1790 gehaltenen Vorlesungen, deren neues und leitendes Motiv in einer organischen
Verkniipfung der Zoologie mit der vergleichenden Anatomie und
Physiologie bestand. Kielnieyers Wirken fallt in die Zeit der romantisrhen Naturphilosophie, deren Experimentfreiheit er ebenso
wie den1 isoliert angesetzten Einzelexperiment die Forderung entgegensetzte, samtliche Untersuchungen i n eine (synthetische) hohere
Gesamtbetrachtung einzubeziehen.
Das kleine Werk wird eingeleitet durch die schlichte, knapp
gehaltene Selbstbiographie Kielmeyers, die bis 1802 reicht. Ea folgen:
(Das alteste Programm der deutschen) vergleichenden Zoologie
(Anatomie). - (Naturforschung) Infusionstiercheu. - Die Bewegung(s1ehre [Dynamik]). - Organische Krafte (Rede 1793. Die Natur (Gesprochene Urfassung). - Geschichte und Theorie
cler Entwicklung. - fiber den Organismus. - uber Erde und Leben.
.- vber Naturgeschichte. - tybrr (Kant und) die deutsche Naturphilosophie (Ein Schreihen an Cuaier). - Lethe (Ein Gedicht).
- Die \t'iitttenibergischm Botaniker (Fzich,.?, Bnuhin, Canzerer,
f i r d i v , Kolreutw). - Zn Dissertationen. - Angeschlossen
sind zeitgcnossische Aufzeichnungcn von : Johannea Jliiller,
C . F . Fh. ?'on hfm-tius, Ch.r. H . Pfaff, J . W. von Qoethe, A . von
Humboldt, W. ?ion Humboldt, A . Schopcnhauer, F . W . J . von.
Schdliny, H . Steffens, die den Einflu5 K<elmeyera auf ihr eigenes
Schaffen klar erkennen lassen. Eine Bibliographie sowie ein kurzes
Nachwort von Schuster beschlie5t die sehr sorgfaltige Ausgabe, der
eine Wiedergabe des Reliefmedaillons KieZnbeyers von Dannaeker
ails dem Jahre 1816 beigegeben ist.
Wenn in dieseiii J ahr der 175. Wiederkehr des Geburtstages
des groBen Physiologen, dessen Entwicklnngsgedanken neben denen
seines Jugendkameraden von der Carls-Schule Cuvier grundlegend
sind, festlich gedacht werden soll, so kann es Holler schon heute
fiir sich in Anspruch nehmen, durch seine sorgfaltige und geschlossene
Erstausgabe der Schriften Kielmeyers den wertvollsten Beitrag zu
dessen WiircLigung geleistet zu haben. Moge das kleine Werk in
recht zahlreiche Hande gelangen und flei5ig studiert werden. Es
ist eine Freude, darin zu lesen und daraus zu lernen.
E . Pietsch. [BB. 50.1
Elektrolytische Wanderung in flussigen und festen Metallen.
VonK. E. S c h w a r z . 9 5 s . . 52 Abb. V a l . J . A. Barth, Leipzig
1940. Pr. kart. RM. 9,60.
Bereits seit langerer Zeit ist bekannt, dab auch die Ionen
in Metallen eine gewisse Bemeglichkeit haben und dab sie eimn
kleinen Teil des elektrischen Strorntransportes iibernehmen, wenn
auch die Elektronen weitaus den groberen Teil zur Strodeitung
beitragen, da die Elektronen eine gro0enordnungsmaBig hijhere
Beweglichkeit besitzen. Insbesondere sind in fliissigen Legienmgen
Angewandle Chemie
53.Jahrg.1840. Nt.19IZO
charakteristische gonzentraffons~derungen an Eintritts- und
Austrittsstelle des elektrischen Stromes beobachtet worden.
K . E . Schwarz, der in den letzten Jahren in Einzelarbeiten iiber
wesentlicbe Fortschritte in methodischer Richtung und iiber wichtige quantitative Einzelergebnisse berichtet hat, gibt in der vorliegenden Monogaphie einen uberblick iiber die allgemeinen Grundlagen, Untersuchuugsmethoden, Messungsergebnisse und weitere
Zusammenhange. Die Darstellung zeichnet sich durch vorsichtig
abwiigende kritische Stellungnahme aus. Eine eingehende Behandlung hat die Frage des raumlichen Bezugssystems fliissiger Phasen
gefunden. Ferner sei auf die ausfiihrliche Diskussion der optimalen
Versuchsbedingungen hingewiesen. Das vorliegende Buch unterrichtet daher sowohl iiber den gegenwartigen Stand der Forschungen
als auch iiber weitere Entwicklungsmoglichkeiten.
Car1 Wagner. [BB. 18.1
Diffusion in Metallen (Platzwechselreaktionen). Von W. S e i t h .
3. Band der Sammlung ,,Reine und angew. Metallkunde", herausg. v. W . K o s t e r , IV und 151 s. mit 127 Abb. J.Springer,
Berlin 1939. Pr. kart. RM. 18,--, geb. RM. 19,50.
Diffusionserscheinungen in metallischen Systemen sind in den
letzten Jahren vidfach untersucht worden. Da sowohl Physikochemiker als auch Metallfachleute a n diesen Fragen gearbeitet
haben, sind die Ergebnisse teilweise weit verstreut. Eine zusammenfassende Darstellung ist daher besonders zu hegrii5en. I n dem
vorliegenden Buche werden die allgemeinen physikalisch-chemischen
Grundlagen entwickelt, die experimentelle Methoden beschrieben
und die vorhandenen Daten in ausfiihrlichen Zahlentafeh und
Abbildungen zusammengesteut. Ferner werden komplexe Erscheinungen sowie ausgewahh technische Fragen, z. B. Einwirkung
von geschmolzenem Zink auf Eisen, Zementieren, Alitieren, Nitrieren
und Chromieren von Stahl usw. besprochen. Auf der Grundlage
einer reichen Erfahrung in der Bearbeitung zahlreicher Teilfragen
hat der Verfasser es ausgezeichnet verstanden, die verschiedenen
Einzeleinsatze und Ergebnisse zu e h e r iibersichtlichen und zugleich
liritischen Zusammenfassung zu verarbeiten. Das Bucli bietet
reiche Anregnng sowohl fur die weitere wissenschaftliche Forschung
als auch fur die technische Entwicklung. Carl Wagner. [BB. 19.1
Magnesium und seine Legierungen. Bearbeitet von H. A l t w i c k e r , A. B a u e r , A. B e c k , H. B o h n e r , W. B u c h m a n n ,
R. F i e d l e r , G. G r o s s r a u , 0. K e i n e r t , P. Blenzen, W. Moschel
E. N a c h t i g a l l , E. J . d e R i d d e r , 117. S c h u l t z e , H. S e l i g e r ,
G. S i e b e l , P. S p i t a l e r , R. S u c h y , H. V o s s k u h l e r , W. H. 0.
Ziegler. Herausgegeben von A. Beck. XVI, 520 S. m. 524 Abb.
56,70. br. RM. 54,-.
J. Springer, Berlin 1939. Pr. geb. -1.
Die Magnesinnlerzeugung Deutschlands iibertrifft mit ZOO00
J ahrestonnen die der gesamten ubrigen U'elt weitaus, den Hauptanteil im Reich hat an dieser Produktion die 1. G. Farbenindustrie
mit ihrein Bitterfelder Werk. Es ist darum besonders zu begriiBen,
da13 Dir. Ur. A.B~~seinenMitarteiterstabzueiner
grundlegenden Darstellung aller mit der Herstellung, Verarbeitung und Verwendung
vou Magnesium und seinen Legierungen zusamenhangenden
Fragen aufgerufen hat. Das vorliegende Werk, man mochte es als
d a s Handbuch der Ilagnesiumindustrie bezeichnen, wird allen an es
zu stellenden Anforderungen vollauf gerecht.
Die Metallurgie
( W . Moachel, H . Seliger, R . Suchy), die Physik. Chemie und Metallographie ( H . Bohner, G . Gosarau, W . Schultae. G . Siebel, H . Voaskuhler).
die mechanische Technologie ( A . Bauer, A . Beek, W . Bztchmann.
R . Fiedler, 0 . Keinert, P . Menzen, E. J . de Ridder, P . Spitaler) und die
wirtschaftliche Bedeutung ( W . H . 0 . Ziegler) kommeu gleichmaBig
zu Wort; der Vertrautheit der Bearbeiter mit dem Stoff infolge des
tiiglichen Umganges init ihm ist es zu danken, da13 das Buch sich
nicht erschopft, sondern daQ v i e h e h r die eigenen Erfahrungen
eine ausschlaggebende Rolle bei der Abfassung spielten. Tr6tz der
Fiille des so zusammengetragenen Materials halt sich der Umfang
des Buches in ertraglichen Grenzen. Der Preis erscheint angesichts
dieser Tatsache und der vorziiglichen Ausstattung gerechtfertigt.
Dem Werk ist bei der Bedeutung des Magnesiums als typisch deutschem Werkstoff weiteste Verbreitung sicher. Man darf gespannt
sein, in welcher Richtung sich die Magnesiumgewinnung in der ZUkunft entwickelt, da beide der im Wettstreit miteinander stehenden
Verfahren, das thermische und das elektrolytische, ihrd unverkennFr. Weibke. [BB. 12.1
baren Vorziige besitzen.
Chemie-Skelett. Kurzes, in Tabellenform abgefa5tes Vademecum
der anorg. und organ. Chetnie von Th. B o k o r n y . 3. berichtigte
u. erganzte Auflage. Herm. Beyer Verlag, k i p z i g 1939. Pr. kart.
RM. 3,-.
Immer wieder tauchen auf dem ,,Markte" Bucher auf, die in
bedauerlicher Verkennung des wahren Sinns der Schulexamina eine
fliichtige Uberpriifung gedachtnismabig angeeigneten Stoffs oder
gar ein rasches Einpauken nicht vorhandener Substanz ermoglichen
sollen. Zu dieser Sategofie gehort auch das vorliegende Bdchlein.
D e r chemische Stoff ist in diesem ,,Vademecum" auf jeder
Sei te in Tabellenform SO angeordnet, da5 die waagerechten Reihen
der Tabelle je ein Element oder eine Verbindung urnfasen, wahrend
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