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Encyclopedia of Chemical Technology von R. E. Kirk und D. F. Othmer. Interscience Publishers Inc. New York 1947Ц53. Band 1 bis 11 je Band etwa 960 S. Subskriptions-Preis DM 110

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Literatur
Encyclopedia of Chemical Technology, von R. 1. Kirk und
D. F. Othmer. Interscience Publishers Inc., New York, 1947-53.
Band 1 bie 11, j e Band etwa 960 S., Subskriptions-Preis
DM 110.- j e Band; Gesamtwerk umfallt 14 Biinde.
Der deutsche Leeer sieht der chemisoh-technischen Enzyklop&die von Kirk-Olhmer mit besonderem Interesse entgegen. Es
ist das erste Mal, dall neben dem klassischen ,,Ullmann" eine
zweite derartige Enzyklopirdie erscheint, und 88 ist ein Werk, das
sich, wie in der Einleitung erwiihnt, rum Ziel gesetzt hat, insbesondere die in A m e r i k a angewendeten modernen Verfahren und
Yethoden zu schildern. In Anbetracht der stiirmischen und vielfiltigen Entwicklung der chemischen Industrie in den Vereinigten Staaten und des aullerordentlichen und weit aufgesplitterten
Umfangs der Literatur iiber d i e m Entwioklung ist zweifellos ein
starkes Bediirfnis fur eine derart enzykloptidische Zusammenfassung und Sichtung vorhanden.
Die Besprechung und allgemeine Beurteilung eines derart urnfaasenden Werkes, an dem viele hundert Autoren mitgearbeitet
haben, h a t besondere Schwierigkeiten. Es gibt bessere und
schlechtere Artikel, vollstiindige und fliichtige, und 88 gibt keinen
Besprecher, der in der Lage wBre, den gesamten Umfang des Gcbrachten im Detail kritisch ale Fachmann eu begutachten. Aul
der anderen Seite ist e8 doch Ziel der Besprechung, etwas mehr
wiederzugeben als Eindruck und Gefiihl.
Es soll daher die Besprechung in mehreren Teilen vorgenommen
werden. Der hier vorliegende erste Teil wird sich mit dem Ziel und
dem a l l g e m e i n e n A u f b a u d e s W e r k e s befaseen.
Die Herausgeber haben sich die Aufgabe gestellt, ein Werk zu
sohaffen, in dem sich in crater Linie Fachleute der Induetrie iiber
Arbeitsgebiete informieren konnen, die dem eigenen Arbeitsgebiet
verwandt sind. Die Information sol1 mhglichst vollst&ndig sein,
wird daa naturlich nie ganz erreichen. Hier kann nur das Literaturregister weiterfiihren. Das Werk soll auch Fragen der Grundlagenwissenschaft, der Wirtachaft oder allgemeinen Organisation
beantworten, soweit sie im Bereich des industriellen Fachmannes
auftreten. Es soll in diesem Sinne, namentlich bei'klcineren Firmen, eine umfangreiohere Biicherei ersetzen. Das Werk ist achlie0lich, wie die Herausgeber schreiben, gedaoht zur Information von
Forschungsinstituten iiber Methoden der industriellen Praxis und
fur die Verwendung im Universitiitsunterricht, urn den Studenten
mhglichst zeitig auf .die Industrie vorzubereiten. Nicht angestrebt
ist der Charakter erechopfender Spezialmonographien oder des
Die Struktur des A u f b a u e d e r A r t i k e l sei im folgendenetwas
niiher untereucht. Die bislang erechienenen 11 BBnde (14 BLnde
umfallt das vollstandige Werk) enthalten bie zum Buchstaben
Rut- insgesamt 663 Artikel einer mittleren Liinge von 16,3 Seiten.
Im einzelnen schwankt die Artikelliinge von 1 Seite bie 144 Seiten.
Bild 1 zeigt die Hhufigkeit der Artikel in Abhiingigkeit von ihrem
Seitenumfang, und Bild 2 bringt den jeweilig in der betreffenden
ArtikelgrSOe gebrachten Seitenumfang a18 Funktion der Artikellange. Man sieht, daO der wesentliohe Inhalt des Werkes in Artikeln von 8 bis 30 Seiten wiedergegeben ist. Auch die gr60eren
Artikel stellen Aneinanderreihungen von Teilartikeln etwa d i e m
Umfangee dar und kbnnen daher ,,in Stiicken" gelesen werden.
Zur Erleichterung der ubersicht ist vorteilhafterweise den Grollartikeln jeweils eine Gliederung vorangegeben. Der Artikel
Kohlenstoff (148 S.) besteht z. B. aus Aktivkohle 18 S., Bogenlampenkohle 16 S., Gesinterte und graphitierte Produkte 34 S.,
RuO 34 S., Diamant 11 S., Lampblack (RuO aus unvollsthdiger
Verbrennung von flilssigen Kohlenwaeserstoff en) 4 S., Naturgraphit 9 S. Zum Vergleich sei erwiihnt, da0 bei der zweiten Auflage des ,,Ullmwn" die mittlere Stichwort-ArtikellHnge nur etwa
4 Seiten betriigt, und daB sich die Artikel deutlich in zwei Gruppen
gliedern, eine ,Gruppe etwa von der gleichen Liinge wie im ,,KirkOthmer" und eine zweite Artikelgruppe, die 75 % der Artikelzahl
ausmacht ( I ) und bei der die Artikel kiirzer als eine Seite sind. Die
umfangreiche Gruppe derartiger Kurzerkliirungen, die eioh in
etwa an die Praxis der Konvereationslexika ansohloll, ist also
beim Kirk-Othmer zugunsten einer etwas systematischeren Anordnung entfallen. (Die zurzeit erecheinende dritte Auflage des
.,Ullmann" geht auf dem Weg der Systematisierung noch einen
Schritt weiter).
Bezilglich der A r t d e s I n h a l t e s kann man die Artikel in 6
Gruppen unterteilen. ubersicht 1 benennt diem Gruppen und
gibt die diesen Gruppen jeweilig gewidmeten Artikel- und Seitenzahlen an. Eine derartige Zuordnung soll einen ungefiihren Uberblick gewBhren, welcher Raum den einzelnen Gebieten zur Verfiigung gestellt ist, streng lsDt sich eine solche Klaseifizierung nicht
durohfiihren. Namentlich verfahrenstechnische Methoden sind,
abgesehen von den Artikeln, die im besonderen einzelnen Methoden gewidmet sind, auch bei den Herstellungsverfahren im Rahmen der Stoff- und Stoffgruppenartikel besohrieben.
Um einen uberblick lber die bedeutenderen Artikel des Werkes
zu geben, sind im folgenden von jeder Gruppe der Tabelle 1 die
grblleren Artikel mit Angabe dee Umfangee in Seiten angegeben:
Parfume
31
I. Einzelstoffe
.
Kohlenstoff ............. 146 Antiseptlka ............. 28
Parbstoffe .............. 27
Petroleum .............. 88
Zltronensllure ........... 62
4. Verfahrenswetsen
Kupfer ................. 40 Methoden des Flrbens und
Phenol ................. 40
der Parbstoffpriifung ... 89
Ammonlak .............. 39
Fermentatlon ........... 59
Blel ....................
37
Electronics
.............. 54
Glas ................... 32
Extraktlon .............. 48
Elsen .................. 26
Verestern ............... 41
Acetylen ................ 22
Elektrische ofen ......... 37
Benzol ................. 22
Qalvanisleren ........... 35
k h y l e n ................ 19
Riihren und Mischen ..... 34
Formaldehyd ............ 18
Trocknen ............... 34
Conveyermethoden ....... 32
2. Stoffgruppen auf Grund der
Methoden der Nahrungschemischen Zusammensetzung
mlttelchemie .......... 32
Fettsluren .............. 127
MetalloberfllchenbehandOri?anlsche Chlorverblnlung ................. 30
aun en
111
Hochdrucktechnik ....... 27
Cyanife ................ 66
Filtration
25
Kohlenwasserstoffe ...... 54
Dialyse ................. 25
Alkaloide ............... 50
Relnlgungsverfahren ..... 23
Azofarbstoffe ............ 42
Flotation ............... 20
Magnesium u. Mg-Leglergg. 40
Me5und Regelwesen .... I9
Carbide ................. 39
Ketone
38
5. Wissenschaftllche Grundlagen
Aluminium u. Al-Leglergg. 32
Dlffuslon ............... 57
Leglerungen ............. 29
Elektrochemie ........... 53
Nitroparaffine ........... 27
Explosionen ............. 47
Photographie.. .......... 43
3. Stoffgruppcn nach dem VerKorroslon ............... 42
wendungszweck
Hydrodynamlk .......... 42
Brennstoffe ............. 92
Destillatlon ............. 3 1
Sprengstoffe ............ 91
Kernchemle ............. 31
Plgmente
84
Filmtheorie ............. 30
Diingemittel
77
Krlstalle ................ 26
Mllchprodukte
73 Adsorption
..............
26
Hormone
73
Warmefibergang
......... 20
Keramlsche Produkte
70 Rheologle ...............
18
Zementprodukte ......... 63
Reaktlonskinetlk ........ 16
Ra on (Vlscose, Acetat,
6. Allgemeines
Zuprammonium etc. ... 48
Schmlermlttel ........... 45
Literatur ............... 50
Feuerfeste Materlallen .... 36
Paten twesen ............ 29
Anstrlchfarben .......... 35
Prinzlpien der graphlschen
Pharmazeutlka
34
Darstellung und AuswerWeichmacher ........... 34
tung
T............
27
Kosmetlka
33
lndustrlelle Hyglene
23
................
Bild 1
Hiiuflgkelt der Artikel in
A b h h i kelt von ihrem
feftenumfang
...............
Bild 2
.Der In der Jeweiligeii
ArtIkelgroBe gebrachte
Qesamtseitenumfang in
Abhlngigkelt von der
ArtikeigroBe
m
Seifenumhg derArfikef
-
Handbuches, das heiOt beziiglich seines e i g e n e n Fachgebietes
wird dcr Fachmann auf die Verfolgung der Literaturzitate angewiesen sein, und nicht eretrebt ist auch die systematische Entwicklung von Zusammenhhgen. Die einzelnen alphabetisch angeordneten Stiohwortartikel Bind aufgebaut im Hinblick auf die Praxis
und im ganzen etwas mit dem Ziel der ,,schnellen Information".
Angew. Ghem. 66. Jahrg. 1954 1 N r . 12
...............
.................
...............
............
...........
...............
....
..........
..............
....
.....
343
.
Nomogramme . . . . . . . . . .
Qualltltskontrolle .......
Wirtschaftllchkeit .......
Versuchsanlagen .........
22
22
19
15
. .
Gruppe I Einzelstoffe , . . . . . .
Gruppe 2 Stoffgruppen aufGrund
. . .... . .
wendungszwecken . . . . . . . . . . .
Gruppe 4 Verfahrensweisen . . . .
Gruppe 5 Wissenschaftliche
Grundlagen . . . . . . . . .
Gruppe 6 Allgemeines . . . . . . . . .
der Zusamrnensebung
153
23,5
1750
249
37,O
3564
112
76
18,4
2257
1462
21,3
14,O
59
14
8,8
1046
253
10414
10,O
16,3
1
34,O
Gruppe 3 Stoffgruppen nach Ver-
663
11,2
2,1
100
2,4
100
Tabf
Einteilung der Stichwortartlkel nach der A r t des Inhalts in Gruppen
wie man durch geeignete Mabstabswahl komplizierte Funktionen
linear zeiohnen kann.
Yathematisch in der Grundlage ist auch der Artikel ,,Quali.
t i t s k o n t r o l l e " 22 S. Er befalt sich mit der statistisohen AUEwertung der Kontrolldaten der Produkticn, ein Arbeitsgebiet,
das in USA wesentlioh weiter gediehen ist ale bei uns. Neben guter Darstellung des Saohgebiets findet man auch Lebensweiebeiten
in diesem Kapitel, 80 z. B. daO man einen scharfen Unterschied
machen miiese zwiachen beeinflu9baren Abweichungen (die also
vermeidbar Bind) und reinen Zufallsschwankungen, die jeder Measung mehr oder weniger anhaften. Oder: wenn man sioh einmal
entschIossen habe, ein QuaIit&t8kontrollprogramm durchzufiihren, 80 sei es dann die Hauptaufgabe, die Resultate in einer Form
zu bringen, da9 sie fur daa Management verstandlich seien!
DaS Kapitel iiber L a b o r a t o r i e n , 11 S., behandelt in relativ
gedriingter, aber durohaus ausreichender Form die Fragen der Anordnung und des Raumbedarfs fur Forschungslaboratorien bei
Aufteilung in groUe, gemeinsame Arbeitsriiume und in Einzellaboratorien fur Organiker und Physiker. I m iibrigen Lit auf die
umfangreiohe diesem Thema in den USA gewidmete Literatnr verwieeen. Daa Thema V e r s u c h s a n l a g e n , 16 S., ist ausfiihrlicher
behandelt. Die ,,Pilot Plant", die in der amerikanischen Forschungseinteilung eine von dem Laboratorium einerseits und dem
Betrieb anderseits organisa~orisch und personell unabhangige
Stelle ist, EOU alle fur die Praxis erforderlichen technischen und
wirtschaftliohen Daten eines neuen Verfahrens beibringen. Geschildert werden die zahlreichen Aufgaben und allgemeinen Fragestellungen fiir einen solchen Betrieb, die Art der Adage, die gegeeignete BetriebsgrBUeund dieWirtschaftlichkeit solch technischer
Versuche in Beziehung zu der erwafieten Wirtschaftlichkeit des
neuen Verfahrens, fur daa in diesem Entwicklungszustand schon
die epitere Kapitalverzinsung (eogar unter Beriicksichtigung der
aufzubringenden Steuern!) in die Reohnung mit einbezogon wird.
Man erkennt aus den Ausfiihrungen, daB in USA auch die koetspielige ohernisoh-technische Entwioklungsarbeit nieht das Aufgabengebiet weniger GroUfirmen ist, sondern von einer breiten
Schicht der mittleren hdustrie betrieben wird.
Daa Kapitel W i r t s c h a f t l i c h k e i t (Economics), 19 S., etellt
eine ausgezeichnete Zusammenfa88ung wichtiger Gesichtspunkte
dar. Stark ein Drittel dee Kapitels befalt sich mit der Wirtschaftlichkeit der Forschungeaufwendungen, wobei der sinnige
Satz zu lesen ist, do9 hohe Ausgaben fur Forschung keineswegs
hohe Ertrage der Forschung bedeuten miieeen! Allgemeine
Riohtwerte fur Entwicklungskoeten, Entwioklungezeit im Verhiiltnie zum. Betriebeergebnis werden mitgeteilt. - Bei der Betraohtung der WutschaMichkeit von Produktionsbetrieben werden die Grundlagen der Plankostenreohnung diskutiert, einschliealich psychologischer Gesichtspunkte. Auch das Verkaufsgeschirft
wird in dieser technisehen Enzyklopiidie ausfiihrlioh gewiirdigt,
wobei auf die Tendenz hingewiesen wird, den Verkauf in steigendem MaOe Personal mit technischer Ausbildung, aber Verkiuferbegabung, zu tibertragen.
Der Wert dieser allgemeinen Artikel wird durch die typisch angelsiichsbohe Begabung erhBht, allgemeine und auch abstrakte
Fragen whkliohkeitsnah und aIltagsbezogen zu behandeln. Die
Kapitel beginnen meist mit treffenden Definitionen des zu behandelnden Stichwortes. Man scheut sich bei allgemeinen Ausfiihrungen nicht, auch einmal eine Trivialitat zu sagen, wenn man
fiirohtet, die betreffende Tatsache kbnnte sonst zu wenig im BewuBteein gegenwhrtig sein. s o lieat man in den Einleitungssatzen
dea Literaturkrpitele: ,,Andera ah die wisseneohaftliche Wahrheit iat die Literatur weder zeitloe noch universe11 giiltig".
Fur
den deutschon Leser sind diem Probleme, selbst wenn sie dem
Schwerpunkt nach auf ein anderes Land bezogen sind, von hohem
Interesse.
Ee konnte bei der vorliegenden Besprechung nur ein kleiner
Peilausschnitt des Werkes beriicksichtigt werden. Die Besprcohung weiterer wichtiger Artikelgruppen wird folgen.
H. Sachsse
[NB 8371
Die Ubersicht iiber die gr69eren Artikel zeigt, daO die Enzyklopiidie die Interessensphire des Induetriefachmannes in breitem
Umfange ljerticksichtigt. Vor der Besprechung einrelner Fachgebiete, sol1 iiber die allgemeinen Artikel berichtet werden. Beziiglich Zahl und Umfang nehmen sie allerdings nur einen kleinen
Raum ein, aber eie enthalten Extrakte, die fur die gesamte industrielle Praxis von Bedeutung sind.
L i t e r a t u r 50 5. In dem ausfiihrlich gehaltenen Artikel sind
die tertiirren Quellen, wie Literaturfiihrer, Bibliographien (auch
periodisch herausgegebene Organe) und Kataloge, die sekundken
Quellen wie Enzyklopidien, Handbiicher und referierende ZeitBchriften und schlieUlich die primaren Quellen in Form von Zeitschriften, Patenten, Dissertationen und Publikationen der USA
aufgefiihrt. Zur allgemeinen Information wie zum Aufbau von
Bibliotheken wird der Artikel gute Dienste leisten. Auch gute
praktische Hinweise sind vorhanden, w i e man z. B. an die Adreesen
von ubersetzern von insgesamt 80 Sprachen kommt. Qr6Sere
Werke und Zeitschriften sind kurz gewtirdigt, bei klassischen Organen, wie den ,,Transactions of the Royal Society" und ,,Liebigs
Annalen der Chemie" auch mit einigen historischen Angaben. Den
iiberwiegenden Raum nimmt die Literatur der USA ein. An zweiter Stelle kommt Deutschland. Auoh die Titeliibersicht kann nur
einen kleinen Auszug damtellen, da 5. B. die ,,Chemical Abstracts"
bei ihren Referaten insgeaamt 5000 Zeitsohriften beriicksiohtigen!
Ein zweiter Teil dee Literaturkapitels ist den Reoherchen, namentlich den mechanischen Reoherehen, gewidmet. Der apparative
und organisatorische Aufwand derartiger Einriohtungen iet sehr
versehieden und erstreckt sich von Loohkarten, die von Hand mit
einer Nadel sortiert werden, bis zu umfangreiohen elektronisch hetriebenen Einriohtungen, wie sie z. B. beim Patentamt der USA
verwendet werden. Bei letzteren ist eine besondere Aufgabe die
geeignete Codicierung des Inhalte der Literaturetellen fur die Sortierorgane des Automates. Der Leser erhiilt einen guten Eindruck,
welcher Aufwand jeweils lohnend iet.
Das Kapitel Uber P a t e n t w e s e n ist kiirzer gehalten, aber im
ganzen noch treffender ale das Literaturkapitel. Ee wkd besprothen die Patentfiihigkeit, die Patentierbarkeit, aber auch die
Frage, wann ein Patent ratsam ist (was z. B. nicht nur von dem
Niveau der Erfindung, aondern auch von den in die Entwicklungsarbeit investierten Mitteln, die daa Patent schiitzen sollen, abhangt) und welcher Unterachied zwischen wissenschaftlichen und
juristisohen Texten beeteht. Das Vorgehen beim Abfaseen des
Patentes wird an Hand eines Beispiels geschildert. SchlieBlich
das Patentgesetz und die Patentliteratur mit der Einteilung der
US-Patente in 300 Hauptklassen und 45000 Unterklaasen! Das
Kapitel ist gut. EE sollte sich jeder junge Chemiker, bevor er
seine erste Anmeldung verfallt; durchlesen. Es iot nattirlich weeentlich auf amerikanische Verhiiltnisse zugeschnitten, was fur
den deutschen Leser schadc iat.
Die Kapitel ,,Prinzipien der g r a p h i s o h e n D a r s t e l l u n g u n d
Auawertung", ,,Nomogramme", ,,Rechnungsmethoden" 9 S.
Die Wiedergabc von Gebrauchsnamen, Handelsnarnen Warenbezeichund ,,Dimensioneanalyee" 8 S. befsssen sich d t der mathematinungen und dgl. in dieser Zeitschrifl berechtigt nicht z; der Annahmc,
schen Behandlung technischer Daten. Der mathematische Aufdap solche Namen ohnc weileres yon jedermann benutzt werden dlirfen.
Viclmehr handeli es sich hilufig urn gesetzlich geschUtzte cingctragcne
wand dabei iiberschreitet wohl in der Regel die mathematischen
Warenzelchen, auch wenn sic nicht eigew mit ,,(W.Z.)" gekennzeichnel
Elementarkenntnisse des Chemikere. Trotzdem handelt es sich
rfnA
nicht um eigentlich schwierige mathematische Operationen, sonRedaktlon: (17.) Holdelberg, Zlegelhilusor Landstr. 36; Ruf 6976/16
dern um Methoden, die eich erlernen und routinernafiig betreiben
Alle Rechte vorbehalten Insbesondere dle der Obersetzung. - Kein
lassen, nicht vie1 andere wie der Gebrauch des Rechenschiebers.
Teil d i e m Zeitschrlft dart In lrgendelner Form - durch PhotoDer Wert der genannten Artikel beruht darauf, daB die geschilkopie, Mlkrofllm oder lrgendeln anderes Verfahren ohne schriftderten Methoden BUS der Praxis des technischen Fachmannea in
liche Oenehmlgung des Verlages reproduziert wtrden. A11 rigths
reserved including those of translations into foreign languages).
Betrieb und Forsehung gegriffen sind, und ihm eine Hilfe geben,
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um das auf ihn einsturmende Material an techniachen Daten zu
mlcrofllm. or any other means, without wrltten permission f r o 4
sichten, werten und auszuwerten. Gut ist z. B. die Darstellung,
the oublishers.
~~_ _ _ - . - _ ~ ~ Verantwortllch fOrden wissenschaftl. Inhalt: DipL-Chem-P. Bosehke (I7a) Heidelberg- far den Anzeigentell: W.Thie1 Verlag Chemle, GmbH.
(Oesch0ftsfPhrer Eduard Kreuzhage), Welnheih/Bergstr.; Drucic: Druckerei Winter, Heidelbirg.
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Angew. Chem. / 66.Jahrg. 1954 / Nr. 12
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