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Endogener Entkopplungsfaktor in geschwollenen Mitochondrien.

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Weitere Untersuchungen uber die Wirkungsweise
von Carcinolipin
steigt der Einbau von I-IT-Acetat rind 2-~4C-Mevalonsiure
ins Cholesterin an. wPhrend die Fettsauresynthese unbeeinflufit bleibt.
J . Hradec, Prag
Carcinolipin, die aus biologischem Material isolierte carcinogene Substanz, stimuliert in zellfreien Systemen die Proteinsynthese und insbesondere die Aktivierung von Aminosauren. Inkubiert man Carcinolipin allein mit Adenosintriphosphat (ATP). so wird Pyrophosphat abgespalten und es entsteht Adenosinmonophosphat. Zitsatz von Aminosauren stimuliert die ATP-Spaltung, und Aminoacyl-adenylate lassen
sich nachwcisen. Die Reaktion verlauft fur etwa 20 Minuten
zeitlich linear und wird durch Mg2--lonen sowie durch SHGruppen heeinlluflt. Viele Eigenschaften der Reaktion (optimales pH, Temperaturabhlngigkeit, Abhlngigkeit von der
Carcinolipinmenge, Reversibilitit) Hhneln denen einer enzymatischen Reaktion, obwohl Carcinolipin ein Lipoid ist und
keine Spur Protzin im Reaktionsansatz vorhanden war. Da
bereits sehr peringe Carcinolipinmengen (10 7 :LM)die Reaktion bewirken, scheidet cine Umsetzung der Substanz rnit
dem Nucleotid airs. Vielrnehr schcint es, daB Carcinolipin
katalytisch wirkt.
Endogener Entkopplungsfaktor
in geschwollenen Mitochondrien
L. Wojtczak und A . L. Leltnin,gcr, Baltimore, Md., USA
Bei der spontancn, der durch Cazi oder der durch Thyroxin
ausgelosten Schwellung von Rattenleber-Mitochondrien
wird in den Mitochondrien enzymatisch eine Substan7 gebildet (,,U-Faktor", vermiitlich eine nicht veresterte Fettsjure),
welche die oxydative Phosphorylierung entkoppelt. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Substanz entsteht, ist der Geschwindigkeit proportional, niit der die Mitochondrien
schwcllen. Der Faktor entsteht nicht oder nur in sehr kleiner
Mengc, wenn die Schwellung durch Phosphat oder Glutathion
ausgelost wird. (Rinderserumalbumin hemmt dis spontane
sowie die durch Ca2' oder Thyroxin induzierte Schwellung,
nicht aber die Schwellung rnit Glutathion oder Phosphat).
Bringt man geschwollene Mitochondrien rnit ATP zur Kontraktion. so verschwindet auch der endogene Entkopplungsfaktor sehr rasch. Gleiches gilt filr OlsPure, die man den Mitochondrien mfiigt. Die Geschwindigkeit, n i t der die Mitochondrien kontrahieren, ist der Geschwindigkeit proportional, rnit welcher der Entkopplungsfaktor verschwindct. In
der Carboxylgruppe rnit 14C markierte Olsiiure wird durch
geschwollene Mitochondrien langsam abeebaut (Bildung von
"TOz). Die durch ATP ausgeloste Kontraktion ist voni raschen Einbau der l4C-Olsdure in die Phosphatidslure- und
Cardiolipinfraktionen begleitet. Rohrzucker hernmt diesen
Einbau ebenso wie die ATP-induzierte Kontraktion dcr Mitochondrien.
Biologische W i r k u n g e n bakterieller Polysaccharide
Z.V . Ermol'eva et al., Moskau
Ein aus .4cetohrrcr~ixylinutn gewonnenes, Acetoxan genanntes Polysaccharid besteht aus Glucose, Mannose und Rhamnose. Es bcsitLt fur Tiere einc geringc Toxizitat, wirkt praktisch nicht pyrogen, erhoht aber die Resistenz der Tiere gegen pathogene Keime. Mit Acetoxan behandelte Tiere uberlebten Blutvergiftungen, die durch Staphylokokken. CyaneusProteus- und Colibakterien hervorgerufen wurden. Acetoxan
erhoht die Uberlebensrate rAntgenbestrahlter Tiere, es verhindert bei MSusen die Rildung pathologischer Veriinderungen nach lnjektion einer t6dlichen Menge Jnfluenm-A-Virus
(Stzmm PR-8) und verzogert den Tod der Tiere. Bci Mausen
verhindert. Acetoxan auflerdeni die Entwicklung des Sarkoms 1 SO und in Feringerem Mane - die Entwicklung cines
Ehrlich-Carcinoms. Parcnteral injiziertes Acetoxan beeinfluBt u. a. das reticulocndotheliale sowie das hypophyseoadrenocorticale System und erhoht die lokale Gewebeimmunit5t. Es verhindert die F.nt%icklung der exsudativen Entziindungsphase und hat auf die Gewcberegeneration keinen ungu nst igen Ei n flu R .
Unterschiede zwischen A n t i k o r p e r n
u n d unspezifischen y-Globulinen
A . E. Gurwiclr, L . ill. Guhernieww und K . N . Myasoedowa,
Moskau
Reine Antikiirper wurden gewonnen durch Reaktion niit
Protein-Antigenen, die iiber N-(m-Nitrobenzoy1oxy)-methylpyridinium-chlorid an Cellulose gebunden waren, und Eluierunp mit sauren Losungen (bis p H - 3,O). Antikorper gegtn
Pferdc- und Menschen-Serumalbumin wurden ebenso wie
unspezifische y-Globuline aus Kaninchenserum rnit Trypsin
und Chymotrypsin hydrolysiert, die Hydrolysate wurden
elektrophoretisch getrennt. Die Ergebnisse zeigten, daR sowohl zwischen Antikorpcrn verschiedener Spezifitat als auch
zwischen Antikiirpern und unspezitischen y-GlobulinznUnterschiede im Aminosauregehalt bestehen. Die Unterschiede
verschwinden nicht, wenn die Proteine vor der cnzymatischen
Hydrolyse rnit Trichloressigsaure denaturiert werden. Diese
Befunde widersprechen den Anschauungen von L . Pauling
und P. Horowitz, daB sich Antikorper und unspeifische
-:-Globuline nur durch die Faltung der Peptidkette unterscheiden.
Vergleich zwischen A n t i k o r p e r n und Enzymen, die
durch gleiche determinante Gruppen induziert werden
Regulation der Cholesterin-Biosynthese
H. E. Eder, E. Gilon und C. KIein, New York
S. W.Tannenhaum und S . M . Beiser, New York
Futtert man Ratten Cholesterin, so henimt dies die Biosynthese von Cholesterin in der Leber. Da Cholesterin im Korper u. a. in Cholsaure umgewandelt und diese mit Taurin
konjugiert ausgeschieden wird, wurde der EinfluB von Taurin
auf die Cholcsterin-Biosynthese gepriift. Leberschnitten \'on
Cholesterin
Ratten deren Nahrung 2 % Taurin und 0.5
enthielt, synthetisieren funfmal soviel Cholesterin aus I-14CAcetat wie Leberschnitten aus Ratten, deren Nahrung nur
Cholesterin zugesetzt wurde. Der Cholesteringehalt in der
Leber von Ratten, die zusatzlich Taurin erhielten, war geringer als der Cholesteringehalt in der Leber normal ernahrter
Ratten, obwohl das Gewicht der T'iere in beiden Gruppen um
den gleichcn Betrag zunahm. Da Taurin ini Korper aus Cystein entsteht. wurdc auch der EinfluB von SH-Verhindungen
auf die Cholesterinsynthese in Leberschnitten untersucht.
Fugt man dem Inkubationsmedium Glutathion hinzu, so
<:
Angew. Cliern. 74. Jahrg. 1962 Nr. 1
Immunchemie
Antigene, welche Protocatechusaure, $-i,-Glucosyl- oder 9-nGalaktosyl-Gruppen enthalten, wurden an Rinderserumalbumin gckoppelt und Kaninchen injiziert. Die von proteinspezifischen Antikorpern befreiten Antiseren wurden auf ihre
Spezifitat gegeniiber verschiedenen Haptenen untersucht und
rnit den drei durch Protocatechusaure, ?-D-Glucoside und
(3-D-Galaktoside induzizrten Enzymsysternen: Protocatechuovydase aus Neurospora, $-D-Glucoseoxydase aus Rhodotorula
und $-D-Galaktosidase aus Ewherichin verglichen. Untersucht wurden die Spezifitlt fur die Orientierung der OHGruppen a m Ring, m- und 3.Konfiguration an C-1, Ringkonformation und Substitrrenteneffekte. Dabei ergab sich
zwischen Antikorpern und Enzymen eine gutc Parallelitat,
so daR geschlossen werden darf, daB Proteine verschiedener
Funktion aher gleicher Induzierbarkeit an ihren aktiven Zentren Phnlich gebaut sind.
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