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Englisch-Deutsches Wrterverzeichnis fr anorganisch-chemische Analyse herausgeg. von H. U. v. Vogel. Bundesanstalt fr Materialprfung Berlin-Dahlem 1958. 1. Aufl. 85 S. geh. DM 10

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Literatur
Theoretisohe Pbysik, von F . Hund. Bd. 11: Theorie der Elektrizitat
und des Lichtes. Relativitatstheorie. B. G. Teubner Verlagsges.
mbH., Stuttgartl957. B.Aufl., X,364S.,177 Abb.,geb. D I 29.40.
I n dieser Anflage ist ein Abschnitt iiber Relativitatstheorie neu
hinzugefiigt. Die Darstellung geht dabei wie sonst iiblioh von der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aus; die Gewinnnng der
Lorentz-Transformation wird i m AnschlnB daran in zwei Schritten
vorgenommen, wodurch dem Lernenden die Gewohnnng a n die mit
der Relativitatstheorie verbundene Auffassung erleichtert werden
mag. Entsprechend dem Charakter dieses Teilbandes wird dann
die relativistische Theorie der elektrischen nnd magnetischen Felder gebracht, deren Untersuchung in relativ zueinander bewegten
Systemen in erster Linie experimentelles Materizl fur die charakteristischen Abweichungen vou der klassischen Vorstellung geliefert hat. Erst danach kommt die tfhertragung auf die Mechanik,
die naoh der Darstellung der einfachen Tatsachen iiber Energie,
Ruhmasse und Impuls i m letzten Abschnitt in sehr geschickter
Weise zu einer einfachen Modelltheorie der Gravitation erweitert
wird. Weun selbstverstandlich auf diesen wenigen Seiten keine
Darlegung der a l l g e m ei n e n Relativitatstheorie gegeben werden
kann, so vermittelt diese Modelltheorie der Gravitation doch
schon einen recht lebendigen Eindruck von den Problemen, an
denen die Forschung auf diesem Felde heute in erster Linie
interessiert ist. Schon aus dem Grunde kann das Buch bestens
empfohlen werden.
Daneben enthalt dieser Band des Gesanitwerkes iiber die
thcoretische Physik manche Abschnitte, die fur den Physikochemiker und Mineralogen von Bedeutung sind; dazu gehoren in
erster Linie die Ausfuhrungen iiber die Kristalloptik und die elektrisohen Eigenschaften der Metalle. Die Darstellung ist in diesen
Teilen ebenso wie in dem Kapitel iiber die Relativitatstheorie zunachst ganz auf die Bedurfnisse des Lernenden eingestellt, fiihrt
den Leser aber bald zu Ergebnissen, die er fur eigene Arbeit nnd
Forsohung oft rnit Nutzen verweuden kann.
KZ. Schiifer [NB 6281
Kristallohemie und Kristallphysik metallischer Werkstoffe, von
F . Halla. Verlag Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1957.
3. Aufl., XVI, 737 S., 365 Abb., geh. DM 50.-.
Wenn man den standig zunehmenden Umfang der laufenden
Berichtsorgane (z. B. der Sammlnng ,,Progress in Metal Physics")
betraehtet, in denen die Ergebnisse der modernen Metallkunde
zusammengefaI3.t werden, dann wird man von der Notwendigkeit,
aber auch dem Wagnis einer einbandigen gesohlossenen Darstellung des Gebiets iiberzeugt sein. Wie i n den beiden vorhergehenden Anflagen von 1939 und 1951 geht der Verf. dabei aus von allgemeinen nioht-atomistisohen Prinzipien, die erst in zweiter Linie
dnroh atomistisohe Modellvorstellnngen erganzt werden; insbes.
wird der Versetzungsbegriff erst gegen Schlufl der ausgedehnten
Kapitel iiber plsstisches FlieL3en usw. beniitzt.
Dies entsprach wohl auch zur Zeit der Abfassung der 3. Auflage
dem Stand der anerkannten Erkenntuisse. Heute aber wird man
den Mange1 aller Darstellungen solcher Art, nicht nur der vorliegenden, deutlicher bemerken, daB namlich zwischen den allgemeinen Prinzipien a m Anfang und den weiter hinten behandelten
speziellen Eigensohaften einzelner Werkstoffe kaum jemals ein
konsequenter Zusammenhang sichtbar wird. Inzwischen scheint
auoh in weitere Kreise die Erkenntnis gedrungen zn sein, daB man
immer noch - und zwar auf atomistischer Basis n n d an H a n d v a n
vergleichenden Einzelerfahrungen - die allgemeinen Prinzipien
nmformen und erganzen muB, u m die speziellen Dinge auoh nnr
qualitativ zu verstehen. Jedoch wird eine Gesamtdarstellung der
Metallkunde naeh diesen Grundsatzen erst in Jahren moglich sein.
Es sei daher betont, daB die vorliegende Auflage wie die friiheren
ein auf ein groBes Literatnrverzeichnis gegriindetes, hochst wertvolles Bild vom Stand cler allgemeinen Erkenntuis gibt und dabei
zahlreiche wichtige Daten iiber einzelne Metalle und Legierungen
vermittelt.
U . Dehlinger
[NB 6171
Aoridines, von R. M . Acheson. Reihe: The Chemistry of Heterocyclic Compounds, herausgeg. von A . Weissberger. Bd. IX.
Interscieuce Publishers, Inc., New York 1956. 1. Aufl., X I I ,
409 S., geb. $10.50.
Die verdienstvolle Weissberger-Monographien-Reihe uber heterocyolische Verbindungen wurde mit der yon R. M . Acheson
verfaoten Monographie ,,Acridhe" u m einen wesentlichen Band
bereichert. I n schlechthin v o r b i l d l i c h e r und erschopfender
Weise werden unter jeweiliger Beriicksiohtigung der gesehichtlichen Entwicklung Darstellungsmethoden und Eigenschaften der
Acridine, der Aminoacridine, der Acridone, der Acridiniumsalze
und der Bis-acridine beschrieben, wobei besonders hervorznheben
ist, daB die Vielzahl beschriebener Darstellungsrnethoden in Bedeutnng und Anwendnngsbereich kritisch gewiirdigt und gegeneinander abgewogen werden. Die physiologische Bedeutung gewisser Derivate der Aminoacridine wird betont duroh einen Abschnitt iiber Synthese und Eigenschaften des Malariamittels
Atebrin (Quinacrine) und ein besonderes Kapitel uber biologisohaktive Acridin-Derivate, die antibakteriellen Aminoacridine u n d
die Malaria-Heilmittel der Atebrin-Reihe, wobei neben dem Wirkungsmechanismus die Beziehungen zwischen Konstitution und
Wirkung aufgezeigt werden. Diese umfassende Darstellung der
Chemie des Acridins wird vervollstandigt duroh besondere Kapitel
iiber Acridin-Alkaloide und iiber Acridin-Farbstoffe. Ein von
L. E . OrgeZ verfaBtes Kapitel iiber die Absorptionsspektren des
Acridins und seiner Derivate schildert und deutet das sehr vielgestaltige spektrale Verhalten dieses Heterocyclus.
Die erschopfende und zugleich kritisohe Darstellung insbesondere der mannigfaltigen synthetischen Methoden der Acridinchemie maoht das Bnoh iiber seine engere Bedeutung hinaus fur
den organischen Chemiker zu einer Fundgrnbe neuer Anregungen,
besondere u n d wenig bekannte synthetische Methoden der AoridinChemie auf Brauchbarkeit bei der Synthese anderer Heterocyolen
zu erproben. Das Buch sollte daher in keiner chemischen Bibliothek fehlen.
H . Henecka [NB 6261
Englisch-Deutsches Worterverzeichnis fur anorganisch-ehemische
Analyse, herausgeg. von H. U . v. Vogel. Bundesanstalt fur Materialpriifnng, Berlin-Dahlem 1958.1. Aufl., 85 s.,geh. DM lo.-.
Es gibt viele englisch-deutsohe Faohwbrterbiicher fur den Chemiker. Sie enthalten meist nicht mehr als Gangiges, und es ist
immer wieder arg erlich festzustellen, wie haufig gerade spezielle
Bezeichnungen von Vorgangen, Apparatnren usw., u m deretwillen
man ein Faohworterbuch zur Hand nimmt, fehlen. Dagegen merkt
man dem vorliegenden Band an, daB er ans dem taglichen Umgang rnit angelsachsisoher Literatur entstanden ist. Umso mehr
ist die geringe Sorgfalt und Voranssicht zu bedauern, mit der man
bei der Niederschrift zu Werke ging. Ein Teil der Worte s t e h t als
Nachschrift auBerhalb der alphabetisohen Reihenfolge, Fehler
wnrdsn handsehriftlich auf der Matrize verbessert, alle Abkiirznngen, die schon i m Worterverzeichnis stehen, kommen nooh
einmal in einer anschlieBenden tfbersicht vor, und was Eintragungen wie ,,CHCl,= Chloroform'' oder ,,C,H, = Benzen ( I ) : Benzol"
(alles unter dem Bnchstaben C!) in einem Worterverzeichnis zu
suohen haben, ist dem Referenten unklar. Leider ist auch die
ubertragung der englischen Worter ins Deutsche nicht immer gelungen. Die Zahl der falschen (atomic = atomartig, beam balance =
Waagebalken, precision = Reprodnzierbarkeit), nnscharfen
(certainty = Zuverlassigkeit, to detect = anzeigen, etidence = Beweis) nnd zu eng gefaBten Ubersetzungen (discharge = Uberschlag, number = MeBzahl, residue = Riickstand) ist groBer, als
sie es i n einem solchen Buche sein sollte. Veraltete Stoffbezeichnungen wie tarcanum sal de duobus (= K,SO,) oder Canton's
phosphorus (= CaS) diirften in der anorganisch-chemischen Analyse kaum noch eine Rolle spielen, doch kann es manchmal g u t
sein, eine Quelle zu haben, in der sich auoh Uberholtes nachschlagen laat. - Fur den Hausgebrauch des Institutes, in dem er
entstand, mag der Band genugen. DaB ihn ,,auoh jeder Chemiestudent rnit Vorteil benutzen" wird, erscheint dem Referenten
nioht ganz glaubhaft.
H . Griinewald
[NB 6241
Die Wiedergabe von Gebrauchsnarnen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme,
dap solche Namen ohne weiteres won jedermann benutzt werden diirfen.
Vielrnehr handelt es sich hiiujig urn gesetzlich geschiitzte eingetragene
Warenreichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernschreiber 0461855 Foerst Heidelbg.
@ Verlag Chemie, GmbH. 1960. Printed in Germany.
AIle Rechte - auch die der ubersetzung sowie der photomechanischen Wiedergabe - sind vorbehaiten. - All rights reserved (including those of translations into foreign languages). No part of
this Issue may be reproduced in any form, by photoprint, microfilm
or a n y other means, without written permission from the publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: DipLChem. F . Boschke, (17a) Heidelberg; fur den Anzeigenteil: W . Thie1,Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfuhrer Edunrd Kreuzhage), Weinheim/Bergstr., Pappetallee 3 . Fernsprecher 3635 . Fernschreiber 0465516 chemieverl wnh;
Telegramm-Adresse: Chemieverlag Weinheimbergstr. - Druck: Druckerei Winter, Heidelberg
90
Angew. Chem. 72. Jahrg. 1960
Nr. 2
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