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Enzymes Units of Biological Structure and Function von O. H. Gaebler. Academic Press Inc. Publishers New York 1956. 1. Aufl. 624 S. viele Abb. geb $ 12

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Phenolc, Tropolone, Chinone, Phenylpropane einschliealich Flavone, Lignanc, Lignine, Gerbstoffe, Anthrachinone, Wuchsstoffe
und Antibiotika. I n diesem Band ist die Aufgabe zweifellos leichter. Er versohnt in gewisser Weise rnit dem ersten. Er ist jedoch
nieht gleichma5ig abgefaBt, aber in allen Teilen wertvoll, wie mir
scheint, und wenn in der Darstellung nicht immer ausfiihrlich genug, u m ohne Nachschlagen der Literatur arbeiten zu konnen, so
doch anregend. Moritz behandelt das an sich vielgestaltige Kapitcl
der Ltherischen Ole mehr allgemcin, bringt dabei wichtige apparative Hiuweise. Phipers dagegen geht bei den Pyrethrinen ganz ins
Spezielle, sogar ins Historische. Steiner und Holtzem stellen die
Triterpene und Terpen-Saponine sehr ausfuhrlich dar, erortern
jedcn einzelnen Stoff i m Stile des Iileinschcn Handbuches, bringen
Angaben iibcr das Vorkonimen der Stoffe in verschiedensten
Pflanzenarten; das beansprucht z. B. bei der Ursolsaure allein
sehon eine Seite. Diagnostisch wichtige Derivate werden mitabp h a n d e l t . Dieses Kapitel urnfafit 83 Seiten, das von Moritz aber
nur 39. Der folgende Aufsatz von Stoll und Jucker iiber Phytosterine, Stcroidsaponine und Herzglykoside nimmt sogar 130 Seiten ein, bringt viele biochemische Daten aulicrhalb der Analytik
und ist nach allen Seiten hin schon ausgewogen. Jeder wird verstehcn, d a 5 die kurzeren F'assungen nur eine Art Orientierung gestatten, dalJ die Behandlung aller in diesem Bande vereinigten
Titel in der Art dcs Steroid-Kapitels zu einem mehrfach gro0eren
Umfang des Bandes fuhren mii5te. Und doch darf man wohl sagen, (la5 diesc UngleichmaDigkeiten nicht ohne Wert sind; denn
die Analytik der atherischen 81e h a t sich seit dem Erscheinen des
Xleiizschen Handbuches nur wenig verandert, die der Steroide
aber ganz bedeutend. Die Biologen werden besonders das Kapitel
von Larseia iiber Wuchsstoffe begriillcn. Bei der uberschrift ,,Antibiotics" wird man nicht vermuten, dalJ nicht von Streptomycin
oder Penicillin die Rede ist, sondern allein von chemisch oft unbekannten Produktcn hoherer Pflanzen. Die analytische Seite des
Problems kommt dabei zu kurz; es werden instruktive Abhildungcn vermiDt.
Dcr Band I V bringt die Aminosauren und Peptide, Proteine
einschlieI3lich ihrer Nahrwertskontrolle, Harnstoff und Ureide,
Chlorophylle, Hamatine, Nucleotide und Nucleinsauren, Thiamine,
Alkaloide, Amine und Betaine, Coenzym A, Riboflavin, Folsaure,
Biotin, Melanine, Blausaurevcrbindungen, Laueh- und Senfole,
also fin sehr weitschichtiges Stoffgebiet. I m Grunde miil3te Ihnliches gesagt wcrden wie bei dem dritten Band. Einzelne Kapitel
sind rin GenuD fur den Spezialisten und ungeeignet fur den, der
erst niit Hilfe des Werkes in ein Gebiet eindringen will; andere
sincl cinfacli und ausfuhrlich Eehalten. Manchc Bearbeitungcn
konntc man iiberschreibeu ,,Aphorismen zur Frage der Analjtik
von . . .". Man vergleiche das Kapitel Aminosauren rnit 22 Seiten
mit rlem iiber Amine und Betaine rnit 107 Seiten.
I m ganzen h a t man den Eiudruek, da8 bei aller dureh den
Preis gebotenen Kiirze doch in wichtigen Abschnitten die Darstellung zu kurz gewiihlt ist. Es ist zu hoffen, daD das Werk Erganzungen erfahrt. In solehen Banden sollten die jetzt etwas stiefnidtterlich behandelten Themcn ausfiibrlicher dargestellt werdcn.
Dann werden sich die Ungleichmail3igkeiten nivellieren lassen.
Man moge dem Ref. nicht verdcnken, da13 er bei der grooen
Bodeutung dieses Werkes, die schon in dem Bediirfnis begriiudet
ist, auf einige Mangel ausfiihrlicher eingegangen ist. I h m sind die
grollen Sehwierigkeiten bewuot, die heute der Verwirklichung
eines solchen Gedankens entgegenstehen. Und er ist davon iiberzeugt, daD ein wertvoller Grundstock gcschaffen ist, der ausbaufahig ist. Jedenfalls gebiihrt den Herausgcbern und dein Verlag
bcsonderer Dank fur den mutigen EntschluD, bci einer von vornherein gegebenen raumlichen Beschrankung den Plan auszufiihren.
Dic vorziigliche Ausstattung und die guten Inhaltsverzeichnissc
seien dabei besonders bcdacht.
Mofhes
[NB 2421
Enzymes: Units of Biological Structure and Function, von 0. H.
Gaebler. Academic Press Inc., Publishers, New York, 1956.
1. Aufl. 624 S., viele Abb., geb. $ 12.--.
Die jiingste Entwicklung dcr Naturwissenschaften fuhrt zu
immer ausgepragterer Spezialisierung und damit Isolierung einzelner Fachrichtungen. So gewinnen Veranstaltungen wie das i m
vorliegenden Buch niedergelegte Symposion, die Kontaktnahme
und Gedankenaustausch benachbarter Disziplinen zum Inhalt haben, entscheidende Bedeutung fur den Bestand und die. Weitercntwicklung der Naturforschung als Ganzes. Das Werk enthalt
Vortrage und Diskussionen eines Kolloquiums au dem Enzymchemiker, Physiologen, Genetiker und Morphologen beteiligt warcn.
Selbstverstandlich konnteu nur wenige Grenzprobleme zwischen
diesen Wissensgebietcn behandelt werden; die Answahl ist jedoch
so g u t getroffen, da13 das Buch jedem an diesenGebieten interessierten Forseher fruchtbare Anregungen, und insbesondere wertvollc
Einblicke in die Zusammenhangc mit den Naohbardisziplinen ver-
Angew. Chew.
1 69. Jahrg. 1957 / Nr. 112
niittelt. Der Leitfaden durcli die Konferenz ist die Behandlung der
Enzyme, von denen Linus Pauling in einer Betrachtung iiber ,,The
Future of Enzyme Research" sagt: ,,when we understand enzyiiies their structure, the tiieehanisiii of their synthesis, the mechanism o f
their action - we sha.lZ understand life, ezeept for those aspecis of life
that involve ixentul processes; and I have no doubt that enzynies are
important for these loo". ( S . 177). Behandelt werd4.n: ,,EnzynrS y n t h ~ s e "(Monod, Ephrussi, M . Cohiz, B . D. Davis, Gale, Spiegelinair, Velick), ,,Gen-Enzym-Beziehungen" ( Taturn., Hershey,
Hotehkiss, Denierec, Horowitz, Y a n o f s k i , Lederberg), ,.Enzyme und
Zellstruktur" ( Palnde, Lehninger, I i u l f , Hogebooin, Potter, Mnzin,
A r n o n ) , ,,Enzymatische Grundlagen der Muskelkontraktion, der
Exkretion, der Lichtemission und des Sehvorgangcs" (Monznznerts,
Morales, Taggarl, Mudge, Hastings, TYald, MeElrou, Strehler,
Szenf-G'yoigyi), ,,zellulare Energiequellen" (Stotz, Singer, Boll,
Lipwan, Chance, Green, K a m e n ) , ,,Regulation dcr Enzymaktivitit" (Oehoa, Davis, Quastel, Sutherland, Welch, C. E'. Cori, Lardu).
Jeder an einem der genannten Wissensgebiete interessierte Forsaber wird das geradczu spannend wirkende Buch mit grollem Grwinn lescn; nicht zuletzt weil neben den verbindendcn Gedankcngangen ncucste experimentelle Befunde mitgeteilt u u d diskutiert
H . Holzer
[NB 2361
merden.
Atlas der Giirungsorganismen, von M . Glaubitz, neubearb. von R.
IIoch. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg, 1956. 2. Aufl.
84 S., 98 Abb., geb. DM 17.80.
Es ist sehr zu begriiflen, dall der seit langerer Zeit vergriffenc
Glaubilzsche Atlas nun wieder vorliegt,. Er sol1 in erster Linie dazn
dienen, den Blick des Anfangers f u r das ,,mikroskopische Sehen"
zu sehnlen und enthalt die sehr klaren und instruktiven Glaubitzschen Zeichnungen von Mikroorganismen samt einer kurzen Beschreibung derselben. I n erster Linie wird den Bediirfnissen d e r
Brauerei, der I-Iefe- nnd Spiritusindustrie Rechnung yetragen. Die
meisten Zeichnungcn sind daher Hefen und verwandten Organismen gewidmet, ferner solchen, die des ofteren in den genannten
Industriezweigen als Infektionen auftreten. Weitere Abbildungen
zcigen Milchsaurebakterien, Essigbakterien, butylogene Clostridien, Pcnicillicn, Aspergillus-Arten, Mucoraceen usw.
Obgleich es sich bei der Neuauflage nur u m einen fast unverindcrten Neudruck der Erstauflage handelt und der giirungstechnischen Entwicklung der letzten 25 Jahre daher n k h t Rechnung
getragen wurde, wird das Buch ebenso wie die Erstauflage bei dpr
mikroskopischen Schulung des Anfangers gut.e Dienste leistcn und
skherlich neuc Freunde erwerben.
Beri2hnuer [ N B 2291
Clieniie der Zucker und I'olysaccharide, von F . Micheel. Akademische Verlagsgesellschaft Geest u. Portig K.G., Leipzig 19%.
2. Aufl., XX, 512 S., viele Abb., gcb. DM 36.--.
Das Erscheinen der 2. Auflage der Monographie von F . Micheel
entsprang eiuem dringenden Bediirfnis. Liegt doch die 1. Auflage
1 7 Jahre und der ,,GrundriO der Kohlenhydratch?mie" von I€.
Elsner als letztes deutschsprachiges Zuekerbuch 15 Jahrc z u r d e k !
So wird die Neuauflage des ,,Micheel" dankbar bcgrdllt werden.
Ihr Voluinen hat sich u m stark 'I,, vermehrt, wesentlich bedingt
durch das Anwachsen des Stoffes und trotz der Raffung in der
Darstcllung. Es sind neu aufgenommen Kapitel iiber Chromatographische Analyse, iiber Kondensationsprodukte rnit Aminen,
iiber Acetale (wahre Dialkyl-acetale), iiber Dextrane, Galaktane,
Pflanzengummen, iiber die Verwendung markierter Atome in dcr
Kohlenhydratchemie, iiber den biochemischen Aufbau (Assimilation usw.), iiber Schardinger-Dextrine uud Antibiotika. Die iibrigen Kapitel sind groDenteils modernisiert worden (Stand Mittr
1954).
F u r eine kiinftige Neuauflage mochte der Referent anregen, u. a.
die Formulierung der Zuckeranhydride (Lavoglucosan usw.) zu
revidieren. Auch ersoheint die Aufnahme eines Kapitels iibcr Air
Konstellation (Conformation) wiinschenswert.
Das Buch wendet sich nicht nur an Chemiker, sondern auch 811
Biologen, Botaniker, Physiologen u. a,, und wird gewiD seinen
Weg rnachcn.
0. Th. Schmidt
[NB 2231
Gruudrill der technischen organiseheu Chemie, von A . Rieche. S.
Hirzel Verlag, Leipzig, 1956. 1. Aufl., X I I , 405 S., 125 Abb.,
1 Tafel, geb. DM 18.60.
Das Bediirfnis nach einem in Diktion, Umfang und Preis fur die
Zwecke des Studierenden zugeschnittencn modcrnen Lehrbuch der
organisch-chemischen Technologie h a t wohl jcder auf diescm Gebiet tatigc Lehrer enipfuuden. Die von Rieche vorgelegte ,,Vorlesung iiber technische organische Ghemie . . . . i n Buchform" ist
geeignct diese Liicke in unserer Lehrbuchliteratur auszufiillen. Auf
knapp 400 Seiten werdcn die wichtigsten Gebiete der organischchemischen Industrie behandelt. Der erste Teil, der mehr a19 die
.
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