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Erlanger Chemische Gesellschaft.

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Vsrsommlungeberichte
Existenz einer wirksamen Oberflache zusammenhangenden
Eigenschaften der untersuchten Substanzen bestand in eMgen
P U e n eine ParallelitBt, ohne daB aber auch hier ein klarer
Zusammenhang sichtbar wurde.
R. W i n t g e n , Koln: ,,Das elekfrochemische Aquivalenl der
Kolloide. "
Referat fehlt.
M. v. S t a c k e l b e r g , Bonn: ,,Elektrolytstromr4ngen an einer
Quecksilbevkathode beim. Seidelschen Versuch."
Elektrolysiert man in &em Bechergias zwischen einer
Hg-Kathode und einer beliebigen (z. B. P t - ) h o d e eine Lijsung
von n/,oCuCl,in gesgttigter KU-I&ung, so tritt eine heftige
Stromung im Elektrolyten auf, die durch Sand oder Kohlekornchen sichtbar gemacht werden kann. Diese von W. Seidel,
Leverkusen, entdeckte Erscheinung wurde naher untersucht.
Die Stromst&ke- Spannungs-Kurve springt bei steigendem
angelegtem Potential plotzlich auf einen niedrigen Wert, wobei
sich das Kathodenpotential sprunghaft erhoht und die Elektrolytstromung ihre Kiclitung tunkehrt. Daq Cu"-Iqn kann durch
Fe'** ersetzt werden. nicht aber durch die meisten anderen
Kationen. Auch das C1'-Ion ist wesentlich, es kann durch Br',
J', CNS' ersetzt werden. -- Die Erscheinung wird durch kinematographische Projektion vorgefiihrt : auch in einer vereinfachten Anordnung, die keine a u k r e Spannungsquelle benotigt: Ein Zn- oder Pe-Stab wird in die Losung, die mit Hg
unterschichtet ist, eingetaucht, wobei beim Beriihren des Hg
rnit dem Stabe sofort die Wirbelstriimung auftritt.
Aueeprache: de B o e r , Eindhoven: Bei cler elektrolytischen
Chromabscheidung aus CrO,-L&ungen hat Liebeich sehr iihnliche
Stromspannungskurven und auch ganz deutliche Hystereserrscheinuiigen erhalten. Diese konnten auch bei eigenen Versuchen
immer beobachtet werden. Auf der oberen Kurve findet
Chromnbscheidung statt. es bildet sich vielmehr eine kolloidarge
Abscheidung niedrigerer Wertigkeit (Chromichromat). Vielleicht
ist auch hier die Erscheinung a n die Verwendung von Metallsalzen
rnit niehrereii Wrrtigkeitsstufen gebunden, wie es bei Kupfer der
Fall ist.
H. J . .4n t w e i l e r , Bonn: ,,Interferomefvische Beobachfung
iwn Liisungsanomalien an Kathoden."
Referat fehlt 8 0 ) .
P. I,. G i i n t h e r , Konigsberg: ,,Die Bestimmung z'on Zevfallskonslanten langlebiger a-Strahler."
Die Moglichkeit. Heliummengen von 10-8 cnP aufwiirts
illit einer Genauigkeit von 1-2% zu messen, eroffnet einen
Weg, die Zerfallskonstante solcher a-Strahler zu bestimmen,
bei denen die Abnahme der Aktivitat innerhalb praktischer
MeBzeiten unter der Beobachtungsempfindchkeit liegt. Anstatt die a-Teilchen einzeln zu zahlen, werden die im Verlauf
einer bestimmten Zeit gebildeten Heliumatome aufgefangen
und msgesamt gemessen. Wahrend bei der Methode der
a-Teilchen-Zrlhlung die nicht einfache Herstellung gleichmaOiger, sehr diinner Schichten, deren nachtragliche analytische Bestimmung nicht leicht ist, erforderlich ist, miissen
bei dieser Heliummethode grol3ere und daher leicht bestimmbare Mengen Substanz ,verwendet werden, um eine mefibare
Heliumtnenge zu erhalten. Bisher wurden nach dieser Methode
die Zerfallskonstanten von Uran (gemeinsani rnit F. ' 4 . Panelh)
und von Thorium bestimmt.
Liisungen von etwa 150 g cheniisch reinem ITran (als
UranyMtrat) wurden sorgfgltig von Luft befreit und wahrend
drei Jahren in Kolben, die rnit Stockschen Ventilen geschlossen
waren, stehengelassen; nach dieser Zeit wurde das gebildete
Heliuni aus der Losung befreit und gemessen. Als Mittel
aus drei Versuchen (bei jedem Versuch wurden rund
142.10-' cm3 Helium gemessen) ergab sich fur 1 g UI eine
Heliumentwicklung von 1,40.10' a-Teilchen pro Sekunde.
Daraus errechnet sich h = 1,72.10-1O/Jahr, T = 4,04- 10' Jahre.
Rei den Thoriumversuchen wurde in gleicher Weise verfshren. Hier wurden aus rund 270 g Thorium in 273 Tagen
etwa 55.10-7cm9 Helium gebildet. Bei der Berechnung
der Zerfallskonstante ist zu beriickaichtigen der Gehalt des
Thoriums an den Isotopen Radiothor wid Ionium. Das
S. das Referat in dem demniichst erscheinenden Bericht
fiber die Bunsentagung in Graz.
Thorium war aus Monazitsand gewonnen. Da der Zeitpunkt
der Herstellung des Thoriumnitrats bekannt war, konnte der
Radiothorgehalt relativ zum Gleichgewichtsbetrag und seine
Abnahme withrend der Versuchsdauer in Rechnung gesetzt
werden; da ferner der Urangehalt des Monazits bekannt war,
konnte auch die mit dieaem im Gldchgewicht befindche
Ioniummenge beriicksichtigt werden. Es ergibt sich dann,
daL3 von der insgesamt erzeugten Heliummenge auf Thorium
allein 17 % entfallen, das sind. fur 1 g Thorium 4,30*108
a-Teilchen pro Sekunde als Mittel aus zwei Versuchen. Daraus
errech.net sich h = 5,20.10-11/Jahr, T = 1,33*1010Jahre.
Da der Wert 1,38.1O-I1/s fiir die Zerfallskonstante des
Radium als gut gesichert angesehen werden kann, wurden als
Priifung fiir die Zuverl&sigkeit der Heliummethode in gleicher
Weise wie bei den Uran- und Thoriumversuchen mehrere
Versuche mit einer Radiumlosung durchgefiihrt. Diese ergaben innerhalb der Fehlergrenze von 2 % obigem Wert entsprechend 3,72.101° a-Teilchen/s fur 1 g Radium.
Edanger Chemische Qesellschaft.
Sltzung vom 15. April 1937.
A. Meuwsen: , . ~ ~ b e den
r
Ath~,lsulfensciirre-dthylester,
czH6 S .O.
Cg Hg
Um den vor einiger Zeiti) beschriebenen Sulfoxylsaurediathylester, S (OC,H,) noch genauer zu charakterisieren.
wurde versucht, auch den um ein Sauerstoffatom ameren
&hylsulfens&ure-iithylester zu gewinnen. Dies u m so mehr,
als ein rein aliphatisches Derivat der hypothetischen Sulfensaure,
H .S . OH, in der Literatur noch nicht beschrieben worden ist.
Nach manchen Versuchen gelang die Darstekng gema13 der
Gleichung : C IH,S. SCN +NaOC,H,= C,H,. S . 0 .C *H, NaSCN
rnit etwa 20% Ausbeute. Die neue Verbinduiig stellt eine
farblose, stechend widrig riechende Fliissigkeit dar, die unloslicli
in Wasser ist, jedoch mischbar mit den meisten organischen
Solvenzien. Sie unterscheidet sich scharf von dem bekannten
isomeren Diathylsulfoxyd, (C,H,),SO, durch. ihren Siedepunkt
(1080/724 mm) und der Anwesenheit einer Athoxylgruppe in1
Molekiii, wie nach F. T'iebBck ausgefiihrte Athoxylbestimmungen
bestiitigten.
lfberraschend war im Vergleich Zuni Sulfoxylslureester
die grol3e Bestandigkeit gegeniiber oxydierenden Stoffen. So ist
Sulfensiiureester nicht .,autoxydabel, und nur ganz starke
Oxydationsmittel, wie Athylhypochlorit und Ozon, vermogerl
den Korper in Sulfinsaure- bzw. Sulfonsaureester uberzufiihren.
- Bei der Verseifung mit methylalkoholischer Barytlauge
entsteht nicht Sulfenat, sondern infolge augenhlicklichcr
Disproportionierung Sulfinat und Mercaptid.
.I'
+
1:. Heiirich: ,,obey die . 4 u t o . ~ y d u t I o ) i i v j n ni-I.)iox\,benzolen in alkalischer Liisung."
Orcin, in wafirigem Ammoniak gelost, geht ail der 1,uft
durch Autoxydation in Parbstoffe des Orceins und des Lacknius
iiber. Vortr. untersuchte nun die isomeren Aminoorciiie auf
ihre Autoxydation in alkalischer Liisung wid fand, daU nur
das p-Aminmrcin mit p-Stellung von Amino- und Hydroxylgruppe bei der Autoxydation in alkalischer Losung orceinund lackmusartige Farbstoffe gibt. Damit war ein Pingerzeig
fur den BildungsprozeB dieser Parbstoffe gegeben. Sie muaten
indessen durch eine Reihe von Xwischenprodukten entstelieii,
deren erstes ein Oxychinonimin oder Oxychinon sein muate.
Urii dies zu fassen, versuchte Vortr., diese Produkte unmittelbar
nach ihrer Bildung in Form von schwer loslichen Derivaten
aus der Lijsung auszuscheiden und dadurch der weiteren
Oxydation zu entziehen, aber ohne Erfolg. Neuerdings gelallg
es aber, Zwischenprodukte zu fassen, die sich in Porni schwer
loslicher Kaliumsalze bald aus der Oxydationsfliissigkeit ausschieden, bes. beim Trichlororcin. Tatsachlich erwicsen sie
sich als Kaliumsalze des Oxychinons:
0
It
C1;i)Cl
H , C ~ ~ O H
II
a@)
.
-0
1)
0
Bu. dtach. &em. Gee. 68, 937 [19361.
V e r a a m mlungaberichte
Vortr. berichtet dann noch, darJ die Autoxydation ohiger
und ahnlicher Phenole in einer Losung von K aliumhydroxyd
erheblich rascher vor sich geht als in einer solchen von Natriumhydroxyd und fiihrt andere Beispiele an, wo das gleiche der
Fall ist. Schon 1916 hat Vortr. eine Wsung von Oxyhydrochinon in Kalilauge als Absorptionsmittel f i i r Sauerstoff bei
der Gasanalyse an Stelle einer ebensolchen 'Wsung von Pyrogall01 empfohlen, weil sie gerade so rasch absorbiert, aber kein
Kohlenoxyd entwickelt. Das hat neuerdings H . Briicknera)
vom gasanalytischen Institut der Technischen Hochschule in
Karlsruhe bestatigt und eine Vorscbrift angegeben, nach der
das Ausgangsrnaterial des Oxyhydrochinons aus Hydrochinon
so billig hergestellt werden kann, daB es das Pyrogallol in der
Gasanalyse zu ersetzen vermag.
Verein der Zellstoff- und Papier-Chemiker
und -1ngenieure.
Berliner Bezirksgruppe, 12. April 1937.
Vortragsraum der Firma Karl Zeiss.
Dr. Neese, Z e i s s , Berlin: ,,Neue optische Instrumente f u r
die Papier- und Faserprufung."
Vortr. bespricht vier Neukonstruktionen auf dem Gebiete
der optischen Beobachtung und Messung, die ftir die Zellstoffund Papierpriifung von Interesse sind. - 1. Die bisher iibliche
Messung des W e i B g e h a l t e s von Papieren usw. mit dern
Kugelreflektometer ist in bezug auf die Genauigkeit un:
befriedigend, weil die Unterscheidungsmoglichkeit der Netzhaut
nur 1-2% betragt. Bei dem von der Firma Zeiss gemeinsam
rnit dem Papiertechnischen Institut Skoyen bei Oslo entwickelten e 1e k t r i s c h en We i 13ge h a 1t sm e I3g e r a t (1,eukometer) werden daher lichtelektrische Zellen verwendet ; 2 Zellen,
entsprechend dem Priifling und einem Standard, sind in einer
Art Briickenscl&tung gegeneinandergeschaltet, und der auftretende Strom wird mit einern Wulffschen Elektrometer gemessen. Die spektrale Empfindlichkeit dieser Zellen ist zwar
von derjenigen des. Auges etwas verschieden: es lassen sich
jedoch empirische oberfiihrungskoeffiienten ermitteln, die es
ermoglichen, die sehr genau' meI3baren energetischen GroBen
in nun ebenfalls genaue visuelle GroBen umzurechnen. 2. Zur laufenden Priifung von Holl&ndexmassen in bezug auf
Mahlgrad, Stoffzusammensetzung u. a. wurde eine neue
D u r c h f 1u 13 k a m m e r mi t v e r , hd e r 1i c h e r Sc h i c h t d i c k e
geschaffen. - 3. Ein neues K a m e r a m i k r o s k o p ( U l t r a p h o t )
gestattet die mikroskopische Beobachtung, Mikrophotographie
und Mikrokinematographie bei verschiedenen Beleuchtungsarten. Der heutige Stand der Farbplattentechnik erlaubt,
farbige Aufnahmen von Fasern u. dgl. im polarisierten Lichte
zu rnachen. - 4. Die spektralanalytische Erkennung und Bestimmung kleiner Mengen von Metallen kann auch fiir die
IJntersuchung von Papieren, Zellstoffen usw. von Bedeutung
sein. Vortr. zeigt eine moderne s p e k t r o s k o p i s c h e A p p a r a t u r fur die qualitative und quantitative Auswertung ( S p e k t r u m p r o j e k t o r bzw. Sp e k t r a 11i n i e n p h o t 0m.e t e r) .
Deutsche Gesellschaft fiir Fettforschung e. V.
Erste Hauptversammlung,
veranstaltet in Gemeinschaft mit
dem Forschungsdienst, Reichsarbeitsgemeinschaft
,,Landwirtschaftliche Gewerbeforschung" ,
Berlin, 19. bis 20. Februar 1937.
Vorsitzender: Prof. Dr. H. P. K a u f m a n n , Miinster i. W
Ministerialrat Dr. W e g e n e r , Berlin: ,,Deutschlands Feftoersorgung i m Vierjahresplan."
Der deutsche Fettverbrauch stieg von 1,6 Mill. t in 1913
a d 1,7 Mill. t in 1933. Hiervon dienten 1913: 375000 t, 1933:
320 000 t technischen Zwecken. Der gegegenwartige technische
Fettbedarf betragt 370000 t. Hiervon werden 70% in der
Seifenindustrie, 20% in der Industrie der Farben und Lacke,
10 yo fur Linoleum, Stearin usw. verbraucht. Der Verbrauch
an Speisefetten liegt iiber dern seitens der Physiologie ermittelten Bedarf, er ist regional erheblichen Schwankungen
ausgesetzt.
Ziel des Vierjahresplanes sind eine Begrenzung unnotigen Fettverbrauches, um Devisen einzusparen. eine angemessene Verteilung der Vsrrate und eine
') Diese Ztschr. 60, 190 [1937].
Angrrandls Chemie
SO, Jehrg.lOd7. Nr.8.3
Forderung einheimischer Olerzeugung. Der Rapsbau bietet
hier die groI3ten Aussichten, weshalb' seine Anbauflache 1937
auf 150000 ha gesteigert wird. Die Ergebnisse der Olgewinnung
aus Bucheckern blieben weit hinter der Schatzung zuriick.
Wichtig ist die Gewinnung von Walol durchdeutscheFangflotten.
Prof. Dr. H. P. K a u f m a n n , Miinster: ,,Aufgaben der
deutschen Feffforschung.' '
Wir miissen bestrebt sein, jedes Fett jedem Zweck dienstbar zu machen. Fette, die der Ernahrung dienen konnen,
sollten tunlichst nicht f i i r Seifenherstellung oder fur Anstrichzwecke verwendet werden.
Prof. Dr. S c h i l l i n g , Sorau: ,,6llein und Faserlein."
Der vom Vortr. geziichtete Typ ,,C"crgibt je 10000 ha
Anbauflache gegeniiber Faserlein einen Mehrertrag von 1283 t
01 und 3105 t Kuchen bei recht befriedigender Giite der Faser,
Fiir Hanf hat sich die Ziichtung eines ahnlich vorteilhaften
Typs als vie1 schwieriger herausgestellt.
Prof. Dr. G. SessousS) : ,,Deulscher Soiaanbau."
Nachdem sich ol- und proteinreiche Sorten als in Deutschland anbaufahig gezeigt haben, sollen 1937 400 ha bebaut
werden. Die Bedeutung der deutschen Sojabohne liegt in der
unmittelbaren Verwertungsnioglichkeit als Nahrungsmittel.
Nichtentfettetes Sojamehl ist haltbarer als extrahiertes.
,,Colloquium iiber F r a g e n d e r Seifenherstellung."
I. J . S c h a a l , Hamburg: , , o b e r das Descha-l'erfahren."
Das von D e t l e f s e n und Vortr. entwickelte Verfahren
erlaubt, innerhalb 7-8 h eine fertige Grundseife herzustellen.
Voraussetzung ist griindliche Mischung der Ansatze. Die Giite
der Seife erreicht bei 72,5 yo Fettsaure ein Maximum, wodurch.
sichdie)foglichkeit ergibt, auch f i i r Feinseifen Fett einzusparen.
A u s s p r a c h e : I m h a u s e n , Witten: Sind in der Kiihlpresse gekiihlte Descha-Seifenplatten konvex oder konkav
geformt? - -Schaal: Bisher wurden die Seifen sofort vom
Kessel weg piliert. - B a u e r : Wie ist der VerschleiB der
Seifen? - S c h a a l : Der Verbrauch ist, soweit bisher bekanntgeworden, demjenigen 80Xiger Seifen gleich. RiBbildung oder
Zerfall wurde nicht beobachtet. - I m h a u s e n : Wieviel
Glycerin bleibt nach dem Auswaschen im Kern? - S c h a a l :
Dieses wurde noch nicht ermittek.
11. K. B r a u n , Berlin: ,,Die Verwendung von Sulfitablauge
Seijenherstellurig."
Nach einem vom Vortr. gemeinsam rnit Plauson ausgearbeiteten Verfahren konnen aus eingedickter Lauge in der
Kolloidmiihle helle Seifen von guten Wascheigenschaften
hergestellt werden. Waschwirkend ist wahrscheinlich die
Ligninsulfosiiure. Die Seifen enthalten Spuren Fe und Ca.
A u s s p r a c h e : B e r t s c h , Chemnitz: Die Herstellung
heller, durch Chlor gebleichter Sulfitseifen ist seit Jahren bekannt. Ihr eventueller Vorteil wird durch Bildung von Feund Ca-Seifenablagerungen auf der Faser aufgewogen. Wie
wurde die daschwirkung gepriift ? - B r a u n : Die Priifung geschah dursh das Material-Priifungsamt: - Sorniiier, Berlin:
Auch die Priifrnethode des Material-Priifungsamtes hat
Mangel und gibt kein eindeutiges Bild. - S c h i l l i n g , Sorau:
Wir diirfen nicht Fett bei Waschmitteln einsparen wollen
und damit gleichzeitig Fasergut, das ebenfalls Devisen kostet,
erhohtem VerschleiB aussetzen. - F l a m m e r , Heilbronn:
Eigene Versuche ergaben eine Verminderung der Waschwirkung durch Ligninsulfosaure. Die Verkrustung der Wasche
durch Zellstoffseifen ist erheblich.
ZUY
-
Prof. Dr. J . S c h e i b e r , Leipzig: .,Fetfe RIS Anstrichrnzttel
und ihr Ersatz."
Vielleicht gelingt es, durch Hydrietung des Cumaronharzes dieses aufzuhellen und dadurch zu verbessern. An
Stelle des Glycerins diirfte Pentaerythrit zu Veresterungen
berufen sein.
. Dr. habil. E. R o B m a n n , Berlin: ,,Neue Methoden zur
Pviifung von Anstrichfilmen."
Wiissert maxi Anstrichfilme, so kanii der pa-Wert des
Quellwassers AufschluB geben iiber die Rostschutzwirkung
8)
Vgl. diese Ztschr. 48, 177 [1935].
4IQ
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