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Experimentelle Einfhrung in die Anorganische Chemie von H. Biltz bearb. von W. Klemm und w. Fischer. Verlag W. de Gruyter u. Co. Berlin. 42.Ц44. Auflage. 1949. 204 S. 24 Abb. 1 Tafel Ganzln. DM 7

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Llteratur
Experimentelle Einftihrang in die Anorganlsche Chemie, r o r . H . Bilk,
bearb. von W. Rlenim und W . Fischer. Verlag W. de Grupter u. Co.,
I3erlin. 42.-44. Auflage. 1949. 204 S., 24 Abb., 1 Tafel, Ganzln.
D X 7.80.
Es ist ein didaktisch wertvolles Unternehmen, an Hand von einfachen, genau beschriebenen Experimenten cine Einfiilirung in die anorganische Chemie zu geben. Diese Aufgabe erfiillt srit Jahrzehnten der
,,Bilk, K l e m m , Fischer", der j e t z t in 42.-44. Auflage') vorliegt. Bei
dem bewahrten Charakter dieses Biichleiiis waren wesentliche i n d e r u n gen gegeniiber den vorangehenden Auflagen n k h t erforderlich. Die Tendenz, dem Lernenden die Grundlagen und Grundbegriffe der Chemie
durch einfache und wenig kostspieligc Expcrimentr, d. h. fast ausschlieBlich durch Reagenzglasversuche, zu vermitteln, ist linter den heutigen
Verhllt,nisscn als besonderer Vorzug anzusehen. So wird dieses kleine
und wohlfeile Werk von etwa 200 Seiten weiter dazu dienen, die Chemicjiinger in klarer und iibersichtlicher Weise mit den Grundlageri ihrer
Gleu
[XI3 3121
Wiesenschaft vertraut zu machen.
Cheinlsehes Praktikum flir Hediziner und Studierende sonstiger an Chemie lnteressierter Wissenschdten, von Prof. Dr. R. Schzcarz und Prof.
1)r. P. 1V. Schenk. 4. umgearbeitete Auflage*), 1949. Arbeitsgemeinschaft Medizinischer Verlage G.m.b.II., Johann Ambrosius Barth,
Verlag, Leipzig. 126 S., 1 Abb., kart. DM 4.20.
Das Praktikumsbuch, das schon seine 4. Auflage erlebt, h a t sich a n
vielen Hoohschulen, bes. fur den Unterricht der Mediziner, gut eingefiihrt.
Es gibt eine klare Anleitung zum Experimentieren niit den wichtigsten
Sauren, Basen, Salzen, Metallen und Kichtmetallen. Es bringt eine kurxe
Einfiihrung in die qualitative Analyse und macht den Studierenden mit
der MaDanalyse und einigen Reaktionen organischer Stoffe bekannt.
Theoretische Erlauterungen, die zwischen die eigentliche Versuchsanleitung eingeschoben sind, geben dem Studenten und dem Assistenten
gute IIinweise fur den auch in theoretischer IIinsicht zu behandelnden Stoff.
Das Biichlein stellt eine sehr empfehlcnswerte Anleitung zum Praktikum dar, die besonders den Mediziner mit den wichtigsten Tatsaehen
der Chemie in klarer und moderner Weise vertraut macht. Wiinschenswert wiirde es der Referent,in erscheinen, wenn das Kapitel iiber die
Metalle im Umfang ein klein wenig erweitert wurde, und wenn insbes.
die Reaktioncn des wichtigen Metalls Nickel auch noch bcriicksichtigt
M . Goehring
[NB 3131
wiirden.
1.chrbueh der Cheinie und Mineralogie, von W . FZBrke. 2. Teil (Oberstufe),
Verlag Qnellc u. Meyer, GmhH, Heidelberg, 306 S., 145 Abb., D M 6.40
Dieses fiir die Oberstufe an hoheren Lehranstalten bestinimte Lehrbuch unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von ahnlichen bisher erschienenen Werken. Die bei der Verarbeitung cines so umfangreiclien
Gebiets inimer bestehendc Gefahr einer sich zu sehr in Einzelheiten verlierenden Darstellung wurde hier bewuDt zu Gunsten der Aufdcckung
wichtiger Znsammenhange auch mit verwandten Bachgehieten vermieden.
Rein stofflich betrachtet. konnen dabei natiirlich nur die wichtigsten Rapitel der anorganischen und organischen Chemie sowic verwandter Fachrichtungen behandelt werden, wobei der Autor vor allen Dingen Gebiete
auswahlte, die in d e f i e u t i g e n Technik und i m taglichen Leben eine besondere Rolle spielen. Er vermittelt damit, wesentlich unterstutzt durch
eine Vielzahl instruktiver Abbildungen, ein lebendiges nild iiher die Denkweisc des Chemikers, und die Anwendung seiner Forschunasergebnisse.
Auch moderne Auffassungen gehen zum Teil ein; es darf aber nicht vrrschwiegen werden, daD in diesem Punkte ein ahgernndeteres Bild erreicht
werden kijnnte. Insgesamt gesehen scheint das vorliegendo Lehrbuch
ein wcsentlicher Fortschritt zu sein; der Referent miirde daher seine
weitgehendc Verwendung i m Schulunterricht sehr begriiflen.
H . Jagodsinski
[ S B 3011
Textile Testing Physicnl Chemieal and Miaro~c.opical, von J . II. Skinkle.
Chemical Publishing Inc. Brooklyn New York 1949. 2. Auflage.
353 S., 54 Abb., $ 7.75.
Von diesem Bueh, das sich durch gedringte, aber iibersichtliche Form
dcr Darstellung auszeichnet, werden den deutschen Lescr besonders die
Kapitel intcressieren, welche sich mit der meehanischen und physikalischen Priifung speziell der Gewebe und Gewirke befassen, einmal weil
wahrend des Krieges manche neuen Methoden entwickelt wurden (was
auch zur Xeufassung des Kapitels iiber WasserabstoDung in der zweiten
Auflage gefiihrt hat), dann aber, weil, wie auch sonst im amerikanischen
Textilschrifttum, die Ausfeilung von Konventionsmet.hoden rnit groLler
Hingabe selbst in den Firllen erfolgt ist, wo die wissenschaftlichen Grundlagen noch i m Flu0 sind, cine liormiprung der Giite aber sowohl i m Interesse des Herstellers wie des Verbrauchers sehr erwunscht und auch erreichbar ist. Eine so schwer zu definierende Eigenschaft wie der ,,Griff"
wird in 5 Unterqualitaten zerlegt, fur deren Messung iusgesamt etwa
20 Xethoden angefiihrt werden. Z u r Messung der ,,WasserabstoBung"
werden 4 Methoden angegeben, wobci unterschieden wird zwischen verspriihtem Wasscr, fallenden Tropfen und Wasser unter uberdruck. Was
den chemischen Teil anlangt, so bcrucksichtigt der qualitative Analysengang zur Feststellung der Praparationen besonders Wolle und Raumwolle;
dcr qualitativo Analysengang fur Fasergemische erstreckt sich auch auf
die neuen Chemiefasern. Den Schadigungen von Raumwolle, Wolle und
Yeide sind besondere Kapitel gewidmet. Das Buch kann zur Einfuhrung
in die Textilprtifmethoden, besonders auf dem Gebiet der Naturfasern,
und fur die eingangs erwahnte physikalisch-mechanische Priifung von
Geweben
und Gcwirken empfohlen werden.
A . Sippel
[NB 3211
..
2,
Vgl. diese Ztschr. 51, 542 [1941].
1) Vgl. dieseztschr. 5 4 , 157 [ I S ? l ] .
~
Angeiu. Chem 63. Jahrg. 1951 N r . 2
'Paschenbuch fur die LebensmIttelchemie, von A . Thiel, R. Slrohecker linter
Mitwirkung r o n I f . Patzsch. Aus der Reihe Arbeitsmethoden der
modernen Baturwissenscliaft. Verlag Walter de Gruyter u. Co., Berlin. 2. Aufl., 1947, 183 S., 76 Tafeln, DM lo.-.
Ahnlich dem ,,Iliisler-ThieE", dem hekannten Taballenwerk, ist ein
solches Hilfsmittel fiir den Lebensmittelchemiker speziell entwickelt worden. Das Buch ist in 8 Gruppen eingeteilt: M i l c h mit Tafel 1-11,
W a s s e r und A b w a s s e r rnit Tafel 12-20, A l k o h o l rnit Tafel 21-23,
Z u c k e r und E x t r a k t mit Tafel 24-33, H o n i g , N a r m e l a d e , G e l e e
rnit Tafel 34 -35, W e i n mit Tafel 36-48, F e t t e mit Tafel 49-59 und
a l l g e m e i n e A n a l y s e mit Tafel 60-76.
Die letzte Gruppe e n t h i l t
vornehmlich Tabellen iiber Dichte und Gehalt wallriger Lijsungen der
gebriuchlichen Sauren und Laugen. I n der vorliegenden Neuauflagc wird
besonders begriil3t werden, dal) dic Alkohol- und Extrakt-Tabellen nunmehr bei ZOO C abgelesen werden kijnnen. Durch je eine Tabelle zur Errechnung der fettfreien Trockensubstanz bei Nilch, zur Restimmung des
Zuckergehaltes ans den Kupferoxydulwerten, zur Ermittlung des Fettgehaltes nach dcm Benzinverfahren und einigen weiteren kleinen Verbesserungen ist die zweite Auflage wertvoll erganzt worden. Durch die
Art und' Auswahl des Stoffes wird das Tahellenwerk in erster Linie dem
Lebensmittelchemiker in der lebensmittelpolizeilichen Cberwachung als
sehr hantlliches Hilfsmittel niitzlioh sein. AIIS diesem Grunde kann es
empfohlen werden, obwohl es leider in Papier und Druck noch nicht frie5'. Kiermeier
[ N R 3231
densmagig ausgestattet ist.
Kunstleder-Handbuch, von W . M. PILinzinger. W. Panaegrau-Verlag,
Berlin-Wilmersdorf. 2. AufI., 1950, 372 S., 43 Abb., Kunstledereinband. DM 30.-.
Das Bueh bringt in der wesentlich erweiterten 2. Auflage einen Cberblick iiber den dcrzeitigen Stand der Kunstlcderfertigung. Gcgeniiber
dcr 1. Auflage werden auch die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet
der Kunst.lederfabrikation beriicksichtigt. Ijei der lehhaften Entwicklung ist es verstandlich, dal) einerseits vereinzelt auch Produkte fur die
Kunstlcderfabrikation genannt wurden, die z. Zt. nicht mehr hergestellt
werden ([getex, Acronex) und andererseits neuerc Produkte (LutofanDispersionen) nur kurz erwahnt werden. Auf den sich wiederholenden
Druckfehler Igamid 1b s t a t t Igamid 1 c sei hingewiesen.
Dem Verfasser ist es auf Grund seiner Kenntnis der gesamten Kunstlederfertigung gelungen, aus der FiilIc des Materials das Wichtigste auszuwahlen und iibersichtlich wiederzugeben. Die kritische Beschreibung
der einzelnen Herstellungsverfahren, der anzuwendenden Kunststoffe
und der erreichba.ren Effekte sind fiir den Leser wertvoll. Die Einteilung
des Buclies naeh Ilerstellungsverfahren fiihrt zu einer klaren Gliederung,
bringt allcrdings Wiederholungen rnit sich. Wertvoll fur den Praktiker
sind die Beschreibung der Prufmethoden und die zahlreichen tabellarischen ubersichten. Erwiinscht ware ein Eingehen auf die auslandischen
Produkte, die bei dcr Herstellung von Kunstleder verweiidet werden.
Das n u c h bietet fur den Pachmann und den technischen Sachwuchs in
diesem Indust,riezweig wertvolle IIinweise. G . Hagen
[Nn 3141
Die wissensehrltliehen Grriiidlxgen von l a l z e r e l und Rrauerel, von 11.
Liiers. Verlag IIans Carl, Niirnberg, 1950. 1006 S., 31 Abb., Ganzl.
DM 44.-.
Das Hnch stellt in gewissem Sinne cine Neuauflage der ,,Chemie des
Brauwesens" dar, die. aus der Hand desselben Verfassers, 1929 im Verlag Paul Parep erschien. Von dem Inhalt des altcn nuches konntc jedoch nur sehr wenig iibernommen werden, d a sich die Ikauwissenschaft
inzwischen stiiimisch weiterentwickelt hat. Um der Fiille des Stoffes
einigerinaDen gerecht zu werden, mucte die Seitenrahl auf das Z1/,-fache
erhijht werden. Das Ziel, das dem Bcrfasser bei der Hearbeitung des
Materials vorsehwebte, ist jedoch dasselbe geblieben wie bei der Chemie
.des Brauwcsens. h u s verschiedenen Griinden ist es weder dem Brauereistudicrenden, noch dem irn Reruf titigen Fachmann mdglich, sich in dam
erforderlichen MaDe mit dem Studium der Brauereiliteratur, bes. der
fremdsprachigen, zu befassen. Es sol1 ihm dahcr eine zusammenfassende
Darstellung des gesamten Wissensgebictes gegeben werden, derart, daB
die Notwendigkeit des Selhststudiums der Quellen entfallt oder dieses
Studium jedenfalls sehr erleichtert wird. Es kommt dem Buche zugute,
daD Prof. Luers in den letzten Jahrzehnten selbst maBgeblich an der
Entwicklung der Brauwisscnschaft beteiligt war. Der Stoff wurde nicht
nur gesammelt, sondern strong gesichtet und so kritisch dargestellt, dal;
cfie Richtung, in welcher die Forschung weiterzngehen hat, sich in vielen
Fallen wie von selbst ergibt. Alles in alleni haben wir es mit einem Standardwerk der Brauereiliteratur zu tun.
Ilolbach
[ N B 3151
Suppen, Soflen, WUrzen und Rruherzeugitbse, von Karl SchiEZer. Wissenschaftliehe Verlagsges. m. b. H., Stuttgart. 1. Aufl. 1950. 252 S.,
50 Abb., I)M 15.75.
Die IIerstellang von Suppen und Wiirzen seheint auf den ersten Blick
lediglich ein Mischvorgang zu sein, dcr hier eino Besprcchung nicht in
Betracht ziehen lallt. Wenn der Verf. dies auch etwas durcli die Art der
Darstellnng unterstutzt, so beweisen jedoch die Ausfiihrungen iiber Wahl
und Untersuchung der Rohstoffe, iiber Durchfiihrung der IIydrolyse der
verschiedenen Proteine und iiber Untersuchung der Fertigprodukte, wie
chemische Arbeitsmcthoden und Eetrachtungsweisen auch dieses Gebiet
der Lebensmitteltechnologie durchdrungen hahen. Die vielen milgeteilten praktischen Erfahrungen und die eingehenden Erarterungen von Patentschriften und geaetzlichen Vorschriften machen das Buch zu einem
wertvollen Ratgeber, so dal) es der Praxis empfohlen werden kann.
F . Kiermeier
[NR 3241
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