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F. Arnold erhlt ACS-Medaille B. Meunier wird Prsident des CNRS D. Kurth folgt Ruf nach Tsukuba

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einen autarken, peroxidgesteuerten Hydroxylierungskatalysator.[1b]
… und angezeigt
B. Meunier wird Prsident des
CNRS
Ausgezeichnet…
F. Arnold erhlt ACS-Medaille
Die Francis P. Garvan and John M. Olin
Medal der American Chemical Society
wird seit 1937 an Amerikanerinnen vergeben, die hervorragende Leistungen in
der Chemie erbracht haben. Die Preistr'gerin f)r 2005 ist Frances H. Arnold
vom California Institute of Technology
in Pasadena (USA, Caltech). Sie studierte Luft- und Raumfahrttechnik in Princeton und arbeitete zun'chst am Solar
Energy Research Institute
in Golden, CO (USA).
1980 setzte sie ihre Studien
in Biotechnologie fort und
promovierte 1985 in der Arbeitsgruppe von Henry
Blanch an der University of
California in Berkeley. Anschließend arbeitete sie als
F. Arnold
Postdoc in den Gruppen
von Ignacio Tinoco (Berkeley) und Jack Richards (Caltech). 1987
wurde sie Assistant Professor am Caltech, heute ist sie dort Professorin f)r
Chemieingenieurwesen und Biochemie.
Arnold ist Mitglied der US National
Academy of Engineering.
Die Schwerpunkte der Forschung in
ihrer Arbeitsgruppe sind das Engineering von Proteinen, z. B. von Cytochrom
P450, Biosynthesewegen, z. B. von Carotenoiden, und von genetischen Regelkreisl'ufen durch gerichtete Evolution.
In der Gruppe wird dazu unter anderem
Software zur Modellierung von Kreisl'ufen und Netzwerken entwickelt.
K)rzlich berichtete sie in ChemBioChem, dessen Redaktionsbeirat sie angeh=rt, )ber die Thermostabilisierung
von Cytochrom-P450-Peroxygenase[1a]
und in der Angewandten Chemie )ber
22
Bernard Meunier wurde von der franz=sischen Regierung zum Pr'sidenten des
Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) berufen. Er folgt dem
k)rzlich verstorbenen Atmosph'renforscher
GBrard
MBgie nach. Das
CNRS wurde 1939
auf Initiative des
Physik-Nobelpreistr'gers Jean Perrin
und anderen gegr)ndet und betreibt =ffentlich gef=rderte Grundlagenforschung
in B. Meunier
allen Disziplinen.
Es ist Arbeitgeber f)r rund 26 000 Mitarbeiter, davon 12 000 Wissenschaftler.
Seit 1966 existieren gemeinsame Institute des CNRS und der Universit'ten.
Meunier
hat
Metallorganische
Chemie von Robert Corriu und Hugh
Felkin gelernt. Er ist seit 1973 am
CNRS t'tig: Zun'chst am Institut f)r
Naturstoffe in Gif-sur-Yvette bei Paris,
seit 1979 am Institut f)r Koordinationschemie in Toulouse, das er seit 2003 als
stellvertretender
Direktor
leitet.
Gleichzeitig lehrt er seit 1993 an der Pariser Ecole Polytechnique. Er ist seit
1999 Mitglied der franz=sischen Akademie der Wissenschaften. Seine Arbeitsgruppe befasst sich mit biomimetischer
Katalyse, Oxidationsreaktionen, Bioanorganischer Chemie und Medizinischer
Chemie. In Heft 1/2005 von ChemBioChem berichtet er )ber Porphyrinderivate f)r die Bindung von Telomeren
und die Telomerasehemmung.[2a] In
einem Aufsatz in Advanced Synthesis
& Catalysis beschrieb er biomimetische
Katalysatoren f)r die oxidative Aktivierung von Wirkstoffen.[2b] Meunier ist
Mitglied der Redaktionsbeir'te des European Journal of Inorganic Chemistry
und von ChemBioChem.
2005 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
D. Kurth folgt Ruf nach Tsukuba
Ab April 2005 geht f)r Dirk G. Kurth
die Sonne fr)her auf als bisher: Der
Gruppenleiter am Max-Planck-Institut
f)r Kolloid- und Grenzfl'chenforschung
(MPIKG) in Golm bei Potsdam wird als
erster Ausl'nder Direktor einer Arbeitsgruppe am Nationalen Institut f)r
Materialwissenschaften (NIMS) in Tsukuba (Ibaraki, Japan). Kurth studierte
Chemie in K=ln, Aachen und Albuquerque (NM, USA) und promovierte 1993
unter der Anleitung von T. Bein an die
Purdue University in West Lafayette
(IN, USA; heute Univ. M)nchen) )ber
d)nne organische Filme auf Metallsubstraten. Anschließend arbeitete er zwei
Jahre als Postdoc bei J.-M. Lehn in
Straßburg. 1996 ging er zu H. M=hwald
an das MPIKG und erlangte 2003/04
die Lehrbefugnis
f)r Physikalische
Chemie an der Universit't Potsdam.
Kurths
Forschung
konzentriert sich auf die
Entwicklung funktionaler Module in
hierarchisch strukturierten Materialien f)r molekulare D. Kurth
Funktionseinheiten
und supramolekulare Maschinen. K)rzlich berichtete seine Arbeitsgruppe )ber
die gerichtete Selbstorganisation von
Nanopartikeln an der Jl/Wasser-Grenzfl'che in der Angewandten Chemie und
)ber die nanoskopische Struktur eines
supramolekularen Polyelektrolyt-Amphiphil-Komplexes
in
ChemPhysChem.[3]
[1] O. Salazar, P. C. Cirino, F. H. Arnold,
ChemBioChem 2003, 4, 891; b) P. C.
Cirino, F. H. Arnold, Angew. Chem.
2003, 115, 3421; Angew. Chem. Int. Ed.
2003, 42, 3299.
[2] a) I. M. Dixon, F. Lopez, J.-P. EstKve,
A. M. Tejera, M. A. Blasco, G. Pratviel,
B. Meunier, ChemBioChem, 18. November 2004, doi: 10.1002/cbic.200400113;
b) J. Bernadou, B. Meunier, Adv. Synth.
Catal. 2004, 346, 171.
[3] a) H. Duan, D. Wang, D. G. Kurth, H.
M=hwald , Angew. Chem. 2004, 116,
5757; Angew. Chem. Int. Ed. 2004, 43,
5639; b) A. Meister, G. F=rster, A. F.
DOI: 10.1002/ange.200462712
Angew. Chem. 2005, 117, 22
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