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Fachbuch fr die Lederindustrie von H. Gnamm. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft m. b. H. Stuttgart 1950. 4. verbesserte und ergnzte Auflage. 574 S. 143 Abb. DM 18

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Moglichkeit das Erklarte systematisch aufzubauen und Vorgriffe zu vermeiden. Hervorzuheben sind viele recht anschauliche zeichnerische Darstellungen und die iibersichtliche Anordnung des Stoffes.
R . Bock
[iUB 3521
Eaudbuch der Holzkonservicrung, van Mahlke- Troschel, herausgeg. van
Prof. Dr. J . Liese. 3. neubearbeitete Auflage, Springer-Verlag, Rerlin/Gottingen!Heidelberg, 1950. 571 S., 244 Abb., DM 52.50.
Seit der 2. Auflage des Mahlke-Troschel 1928 haben Forschung und
Technik erheblichc Fortschritte gemacht. Die Neuauflage Lieses stellt
daher ein vollig neues Nachschlagewerk des Holzschutzes dar.
Xu den bisherigen, klar unterteiltcn Absehnitten ist das Bapitel
,,Priifung und Rewertung van IIolzschutzmitte~n" (Lehmann) hinzugekommen. Der biologischc Teil ist ausgezeiohnet und ist durch tadellose
Bilder, namentlich i m Abschnitt ,,Holzinsekten" (Becker) wertvoll erganzt. Hervorragend ist auch der Beitrag Mdraths iiber ,,Das Verhalten
de8 rohen und konservierten Holzes". Die Abschnitte ,,Holzschutz-Verfahren" und ,,Holzschutzstoffe" behandeln allee, was mit Steinkohlenteerol und dem Kesseldruck-Verfahren zusammenh8ngt, aullerordentlich
ausfiihrlich (Schwellen- und Yasten-Imprsgnierung). Andere Stoffe und
Verfahren, deren eingehenderc Beschreibung gerade den augenblickliehen
Stand der Entwicklung auf dem Gebiete des Holzschutzes gekennzeichnet hatte, finden dagegen offenkundig nicht die ihnen gebuhrende Beachtung. So kommen z. B. Gebiete, die gerade in letzter Zeit a n Bedeutung zugenommen haben, wie ,,Der Iiolzschutz i m Iiochbau" entschicdcn
zu kurx (Schwamm- und Hausbock-Bekamyfung). Gerade dieses heute
so wichtige Kapitel scheint etwas ungliicklich geraten. 11. a. wird darin
das Saftverdrangungs-Verfahren als fur Bauholz iiblich bezeichnet, obwohl dieses Verfahren fur Bauholz keincswegs in Frage k o m m t ; auoerdern hatte hier die amtliche Holzschutzmittel-Liste des Priifausschusses
fur Holzschiitzmittel zumindest erwahnt werden miissen. Auch werden
Mittel genannt, a. l3. fur das Anstricbverfahren, die heute nicht mehr auf
dem Markt sind, wahrend amtlich gepriifte Mittel dagegen vollig ignoriert
werden.
Befremdend wirkt auch, da5 veraltete Verfahren wie die Kupfersulfat-Impriignierung und die Kesseldruck-Trankung m i t Chlorzink, oder
die Misch-Trankung mit Natriumfluorid und Quecksilberehlorid sehr eingehend bchandelt werden, wiihrend die neuesten technischen Vorschriften
nur in FuDnoten erwahnt werden.
Es ware vielleicht ratsam gewesen, vor Herausgabe einen groderen
Kreis von Fachleuten beziigl. offener Wiinsche zu horen, zumal ein
solches Handbuch wieder fur lange Zeit fur den Chemiker ein wichtiges
Nachschlagewerk, fur den angehenden Fachmann ein uuentbehrliches
Technau
[VH 3581
Lehrbuch des Holzschutzes sein muljte.
Chemie und Technlk der Vitamine, van Vogel-Knobloch. 1. Bd.: D i e
F e t t l o s l i c h e n V i t a m i n e , bearb. van H. Knobloch. 3. erweiterte
Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1950. 485 S., geh. D J I
45.60, geb. D H 48.60.
Das nach 7 Jahren wieder vorliegende Werk zeigt die intensive und
sehr mannigfaltige Forsohungstatigkeit auf dem Gebiet der Vitamine.
Die knappe Einleitung vermittelt die allgemeinen Begriffe. Darauf werden die Vitamino A, D, E und K, sowie die Carotine und die essentiellen
Fettsauren an H a n d van iiber 2000 Originalarbeiten besprochen, I n
einem kurzeu Nachtrag wird die letzte Literatur, die teilweise bis ins
J a h r 1950 hineinreicht, beriicksichtigt. Das Buch schliedt mit einem systematischen Verzeichnis van ca. 1600 Patentschriften.
Die einzelnen Kapitel enthalten eine Fiille van Einzelheiten und
Ausziigcn B U S der Originalliteratur. F u r den Spezialisten wird der Text,
ofters zu nenig kritisch sein. Der Fachmann wird dafiir mit den sehr
sorgfiilt,ig zusammengetragenen Literaturhinweisen reichlich entschadigt. Bei der Besprechung der Technologie der einzelnen Vitamine sind
die wenigen wirtschaftlichen Darstellungsverfahren zu wenig hervorgehoben.
Das scKon gedruckte Buah erlaubt eine schnelle Orientierung iiber
die Literatur aller Einzelgebiete und es erspart dem Fachbearbeiter die
0. Isler
[NB 3511
Fuhrung einer umfassenden Kartothek.
The Heterocyclic Derivntes of Phosphorus, Arsenic, Antimony, B i m u t h
nnd Silicon, van 3'. C. Mann. Interscience Publishers, Inc. New l'ork,
London 1950. 180 s., 8 5.25.
Der vorliegende Band ist der erste einer Reihe van Yonographien,
die unter den1 Namen ,,The Chemistry of Heterocyclic Compounds" von
A. Weissberger herausgegeben werden. Die Herausgabe ist ein verdienstvolles Unternehmen, zumal auch im deutsehen Schrifttum auBer dem
1920 ersehienenen letzten Rand des ,,bfeyer-Jacobson" und Bd. 111 van
,,Richter-Anschiitz" (1931) kcine ausfiihrliche Darstellung der Heterocyclen existiert.
Nach einer kurzen Einleitung, die sich i m wesentlichen mit Komenklaturfragen sowie mit einigen allgcmeinen Darstellungsmethoden befaBt, werden die einzelnen Ringsysteme nit ihren wichtigsten Vertretern
in systematiseher Reihenfolge abgehandelt. Der weitaus *groBte Teil des
Buches befaot sich naturgemi5 mit den Araen-Vcrbindungcn. Man findet aber auch bei den iibrigen Elementen alles Wissenswerte iiber Darstellung, Konstitution und Eigenschaften. Xahlreiche Strukturformeln
erleichtern die Lektiire. Der Autor, dem wir die ersten optisch aktiven
Phosphoniumsalze verdanken, behandelt die stereoahemischen Probleme
besonders eingehend. Es ist zu hoffen, da13 die weiteren Bande ( v a n denen
der zweite soeben erschienen ist) ein ebenso erfreuliches Bild bieten n i p
der vorliegende.
Criegee
[ S B 3571
Aminoplastics, van 6. P. Vale. Cleaver-Humc Press, Ltd. London, 1950.
250 S., 19 Abb., Ganzln. 12 s. 6 d.
Der Verfasser spricht die Hoffnung aus, daB sich das nuch fur Beschaftigte und Lehrlinge in der Industrie der plastischen Massen und der
diese verarbeitenden Industrien, fur Leser und Studenten wertvoll erweisen moge. Wenn das Buch dem Fachmann aueb kaum e t r a s Neues
bringt, so sind die Ausfiihrungen fiir den genannten Zweck vorziiglich,
iibereichtlich und klar. Zu Beginn werden die IIorstellung, die Strukturformeln u n d die Eigenschaften der Rohstoffe Harnstoff, Melamin, Dicyandiamid, Guanidin, Thioharnstoff und Formaldehyd beschrieben.
Der theoretischc Teil bringt das Wesentlichstc iiber den Aufbau der
Aminoplaste bis in die 4Oer Jahre, die van den Sachbearbeitern aufgestellten Reaktions- und Strukturformeln und - diskutiert sie auch. Der
anwendungstechnisehe Tcil gibt zwar keine direkten Herstellungevorschriften, hebt jedoeb das Mallgebende der einzelnen Arbcitsweisen klar
hervor, ohne sich in dem Wirrwarr der Patentschriften zu verlieren. Naeh
Herstellungsvorsehriften fur PreBmassen, Aminoplast-Lackharze, Harzc
fur das Leimgebiet, die Textilbehandlung und die NaBfestmachung von
Papieren folgen Besahreibungen der Anwendung dcr Harze, der dazu
notwendigen hpparate, der iiblichen Priifmethoden der Fertigprodukte
u n d Tabellen uber physikalischp und technisehe Eigenschaften der letzteren.
II. Scheiierninnn [NB 3541
Beitriige zur metallkundliehen Analyse, van P. Klinger und W . Koch.
Vcrlag Stahleisen m. b. H., Diisseldorf 1949. 104 S., 88 Abb., Ganzln.
DM 1 5 . - .
Die Verfasser schildern ihre in mehr als 10jahriger Arbeit in den
Iiruppschen Forschungaanstalten mit modernsten Hilfsmitteln entwickelten und neuetdings i m Wax-Planck-Institut fur Eisenforschung
weitergefiihrten stahlanalytischen Arbeitsmethoden. Die Anwendung
der neuen Arbeitsverfahren zur Jsolierung und Identifizierung der oxydischen Einschliisse sowie der Carbide und Sondercarbide mit Hilfe der
anodischen Zersetzung der Proben, der Chlor- und Vakuum-Behandlung
der Riickstknde und ihrer anschlieoenden mikroskopischen, iibermikroskopischen und mikroanalyt,isehen Untersuehung wird an Beispielen mit
Zahlentafeln sowie mikroskopischen und iibermikroskopischen Aufnahmen mitgeteilt. Die dargestellten neuartigen Untersuchungsverfahren
sind van grundlegender Bedcutung fur die Vertiefung unserer Kenntnisse
van den Eigenschaften der Stable und den Vorgangen bei metahrgischen
Prozessen in Eisenhiitten und Stahlwerken.
R. Ahrens
[NB 3531
Angew. C h n . 1 63. Jahrg. 1951 N r . 7
Fachbuch filr die I,ederindustrle, van H. Gnamm. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft rn. b. H., Stuttgart 1950. 4. verbesserte und erganzte
Auflage. 574 S., 143 Abb. DM 18.50.
Die vorliegende Neuauflage des Fachbuches fur die Lederindustrie,
ist die 4. innerhalb eines Zeitraumes von 10 Jahren. Daran ist wohl a m
besten die Wertschatzung abzulesen, die sich das Cl'nammsche Biichlein
erworben hat, und zwar nicht nur in den Kreisen, flir die es geschrieben
ist. Der Untertitel bezeichnet es als Ausbildungs- und Unterrichtsbuch
fiir Belegschaft und Xachwuehs. Tatslchlich aber hrndelt es sich bei
ihm u m einen kurzen AbriB der Lederfabrikation, bei dem die Grund\.organge aller Gerbverfahren klar und dabei so leicht verstiindlich erortert werden, wie das bei Verzicht auf die chemiaehe Formelspraohe moglich ist. Auch die vorliegende Auflage zeigt das Bestreben, durch Erganzungen des Textes und vervollstandigendc IIinweise dem gegenwartigen
Stand der Technik gereeht zu werden.
Warum die auflere Ausstattung (Umschlag, Papier und QualitLt der
Rildreproduktionen) der Auflage van 1950 gegeniiber derjenigen der
1. Auflage aus dem Kriegsjahre 1940 so vie1 schlechter ist, bleibt unverA. Iiiintzel
[NB 3481
standlich.
'
'
Gerbatofte und Gerbmittel, v a n . Dr.-Ing. H. Gnamm. Wissenschaftliche
Verlagsgesellschaft mbH., Stuttgart. 3. neubearb. u. erganzte Auflage
1949, 570 S., 22 Abb., DM 44.-.
Dcr Wert des Gnammsehcn Buches liegt in der hohen Vollstandigkeit,
mit welcher das chemische und technologische Schrifttum, sowcit es
die Gerbstoffe betrifft, referiert und bereitgestellt wird. Damit ist bereits gesagt, daB die vorliegende Neuauflage - die erste ersehien 1924,
die zweite 1933 - im wesentlichen als Neubearbeitung anzusehen ist,
d a in ihr auch die Veroffentlichungen des auBerdeutschen Schrifttums,
die in der Kriegs- und Sachkriegszeit zumeist unzuganglich waren, wieder
in weitcm Ijrnfang mitberiieksichtigt sind.
Bei Gerbstoffen denkt der Chemiker zumeist a n die Gruppe wasserloslieher Pflanzenstoffe, deren Prototyp das Tannin ist. Das zusatzliche
Wort ,,Gerbmittel" i m Titel des Ruches soll andeuten, d a 5 der behandelte
Stoff weit uber das Gerbstoffkapitel der organisch-chemischen Lehrbiicher
hinausgeht und alles das einbezieht, was bei den erstaunlich vielen Moglichkeiten des technischen Gerbens den Namen eines Gerbmittels beanspruehen kann: neben den pflanzlichen Gerbmitteln und ihren Extrakten synthetische organisohe Gerbstoffe verschiedenster Art, die groDe
Xannigfaltigkeit anorganischer Gerbmittel, Fettstoffe als Gerbmittel usw.
Eine konzentriert geschriebene Einleitung mit ciner Definition des
Begriffes ,,Gerbstoff" setzt auch den gerbtechnisch uneingeweihten Leser
in die Lage, sich ein ausreichendes Bild van dem Gesamtprozefi der Lederfabrikation zu machen, von welchem die eigentliche Gerbung nur einen
Teil ausmaeht. Duroh die Beschrankung auf ihn bzw. auf die stoffkundlich-chemische Kennzeichnung dessen, was hier als Gerbstoff fungiert,
unterscheidet sich das Buch van Unamm charakteristisch van allen Werken uber die Technologie der Lederbearbeitung und sichert ihm dadurch
einen Anspruch auf einen grol3eren Interessentenkreis, als ihn die Fachwelt
A. Kiintzel
[NB 3401
der Gerber darstellt.
I79
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