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Farbe und Konstitution organischer Verbindungen vom Standpunkt der modernen physikalischen Theorie. Von Th. Ffrster. Verlag Chemie G. m. b. H. Berlin 1939. Preis geh. RM

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X e u e Biichur
NCUE BUCHIR
enthalt; so betont auch der Verfasser selbst in der Vorrede, daD
heterogene Reaktioxen, wie die KohlenstaubverbrennImg, unberiicksichtigt bleiben mu9ten. ( D a m hatte freilich auch &ie
Aluminiumchlorid in d e r organfschen Chemle. Von G. K r a n z Verbrennung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen. wie z. B.
lein. 3.Aufl., be arb.^. P . K r a n z l e i n , VerlagChemie G . m . b. H. Dieselol - allerdings zum Nachteil des Werkes
nicht einbezogen
Berlin 1939. Pr. geb. RM. 15,-.
werden diirfen.)
Die umfavsende Behandlung des Themas und die zunehmende
Aufbau und Einteilung des Buches entsprechen allen AnBedeutung des Aluminiumchlorids in vielen Gebieten der organischeu
forderungen. Gerade wegen dcr Natur cler l'erbrennung aIs eines
Chemie gehen rein auberlich aus dern Umfange der 3. Auflage (281 S.) komplexen Vorganges waren verschiedene Gesichtspunkte zu begegeniiber der 2. Auflage (145 S. 1932) hervor. Es ist erfreulich, daW riicksichtigen; erwunscht ware vielleicht noch starkeres Eingehen aiif
der Zunahme des Unifangs keine entsprechende Preissteigerung
technische Fragen, wie z. R. die der motorischen \'erl)rennung, geparallel geht. (12 RM. aiif 15 RM.) Die 3. Auflage wurde voni
wesen. Andererseits wird gerade der Ingenieur aus den1 \irerk
Sohne (Paul Kranzlein) des Verfassers der beiden ersten Auflagen reiche Anregungen schopfeu, weil es eine Fundgrube von Tatsachen
(Georg Kranzlein) unter Benutzung der umf angreichen literarischen
und Literaturhinweisen darstellt; dies beweist schort das 6 Seiteu
Hilfsmittel des Hofmam-Hauses, Berlin, besorgt. Es ist so ein umfassende Autorenregister. Besonders begriil3enswert ist der
Werk entstanden, das sehr weitgehend die vom Verfasser au- Versuch, rein experimentell gefundene Tatsachen auf ein theoretisch
gestrebte vollstandige Erfassung des gesamten Anwendungsbereiches
gesichertes Fundament zu stellen, ein Weg, der allerdings noch
des Aluminiumchlorids in der organischen Chemie erreicht. Nach einer nicht zu Ende gegangen werden kann. - IVer imnier iiber Vorgange
ifbersicht iiber die Darstellungsniethoden des Aluminiumchlorids der Verbrennung arbeitet, wird dieses - anch durchaus preisnehmen einen, cntsprechend ihrer Bedeutung, besonders breiten wiirdige - X'erk nicht rnehr missen wollen, das den besten des
Raum die Friedel-Craftache Spnthese und alle ihie Abwandlungen
Auslandes ebenh%rtig ist.
-4. uon Philippoi*iclr. [BB. 59.1
und analogen Reaktionen ein. Auch die theoretischen Grundlagen
der F&deG~mflsschen Reaktion werden erortert. Unter den zahlLuminescenz- Analyse im filtrierten ultravioletten Licht. Ein
reichen weiteren Abschnitten seien die besonders im letzten .JahrHilfsbuch beim Arbeiten mit den Analysenlampen. Von P. W.
zehnt stark entwickelten Gebiete der Polymerisation, der SchmierD a n c k w o r t t . 4.. erweit. Aufl. Akadeni. Verlagsges. m . b. H.
oldarstellung, der Crackung 11. a. technische Prozesse e r w a n t .
Leipzig 1940. Pr. geh. RM. lo,-, geb. RM. 11,20.
Das Buch gibt demjenigen, der sich iiber das Gebiet unterNach sechs Jahren erscheint diese neue Auflage des beliebten
richten will, einen reichhaltigen tiberblick und demjenigen, der
Hilfsbuches, wieder mitbearbeitet von Dr. J . E i s e n b r a n d , Frankpraktisch mit der Materie in Befiihrung kommt, eine Fiille von Einzelfurt a. M.-Hochst. Alle wesentlichen nenen Arbeiten aiif den einheiten. Umfangreiche Antoren-, Sach- und Patentregister zeigen schlagigen Gebieten sind heriieksichtigt. eine luckenlose Literaturdie Menge des hewaltigten Stoffcsl).
Mich.ee2. [BB. 63.1
iibersicht war nicht mehr moglich und fiir den Zweck des Buches
auch nicht erforderlich. Zahlreiche gute Abbildungen unterstiitzen
Farbe und Konstitutlo'n organlscher Verbindungen vom S t a n d die Absicht des Autors, die rein wissenschaftlichen Belange ebenso
punkt d e r m o d e r n e n physikalischen Theorie. VonTh. F o r s t e r . wie die praktischen Pragen leicht fafllich zu erlautern. Kein
Verlag Chemie G. ni. b. H., Berlin 1939. Preis geh. RM. 2 , 5 0 .
Laboratoriuni wird dieses Buch entbehren konnenr).
Die quantitative Behandlung des alten Problenis der Farbigkeit
E. Z'iede. [BB. 64.1
organischer llerbindungen konnte erst auf den1 Boden der Quantenu.
i
h
r
e
klinische
Anwendung.
Die
Vitamine
Ein- kurzer Leittheorie mit Aussicht auf Erfolg versucht werden. Bei der Komplifaden. Von W. S t e p p . J . K i i h n a u u. H. S c h r o e d e r . 282 S.
ziertheit der organischen Verbindungen galt es allerdings zunachst,
F. Enke Verlag, Stuttgart 1939. 4. iitngearh. 11. erw. Aufl. Pr.
den ,,richtigen Ansatz" iind ein zwecknilljiges Naherungsverfahren
geh. RM. 15,-, geb. RM. 16.50.
zu finden.
Die chemische Bearbeitung der Vitamine ist durch die Arbeiten
Th. Forster hat nun ein sehr einfaches und elegantes Verfahren
der neuesten Zeit zu einem gewissen Abschlufl gekommen. Die Forzur Behandlung dieses Problems entwickelt. I n der vorliegenden
schung wird sich. nachdem die chemischen Grundlagen geschaffen
Arbeit, die ein Sonderdruck eines im Vorjahre in der ,,Elektrosind, mehr noch als bisher der physiologischen und klinischen Unterchemie" erschienenen Sammelreferates ist, bringt er nach einer
kurzen Charakterisierung der Begriffe Chromophor, Auxochrom, suchung der Vitamine zuwenden. Das auf diesem Gebiet bereits
in Fiille vorliegende Material zu sichten, das Wesentliche zusgmmenAntiauxochrom usw. nnd einer Ubersicht iiber Beitrage verschiedener
chemischer Arbeitskreise zum Thema, wobei er u m moglichste fassend darzustellen, das Problematische aufzuzeigen uud die weitObjektivitat bemiiht ist. eine Darstellung der physikalischen Grund- verstreute Literatur zusammenzustellen, ist eine wichtige Aufgabe,
die durch das Buch von Stepp, Kiihnau und Schroeder eiue vorbildlagen und seines Verfahrens. Es zeigt sich, daB die physikalische
Behandlung des Problems auf die Denkweise der M e s o m e r i e - liche Losung gefunden hat. Das Erscheinen von 4 Auflagen in
lehrea) hinauslauft, wie dies der Referent vor einigen Jahren voraus- 3 Jahren beweist, dab der ,,Stepp-Kiibnau" sich seinen festen Platz
gesagt hat3). Die Mesomerievorstellung bringt alle bishengen Farb- in dar Vitaminliteratur erobert hat. Es ist daher iiberfliissig, auf
Einzelheiten des Inhaltes einzugehen. Fur den mit Vitaminfragen
theorien auf einen gemeinsamen Nenner. Der Vf. sieht allerdings
beschztigten Kliniker ebenso wie iiir den praktischen Arzt ist das
davon ab. sich der von den chemischen Verfechtern empfohlenen
Buch als Nachscldagewerk, Literatursanimlung und zur Orientierung
Ausdrucksweise zu bedienen und setzt sich so gelegentlich MiBiiber die chemischen Grundlagen unentbehrlich, dem Chemiker
verstandnissen aus; er spricht z. B. von einer ,,Valenzerhohung"
gibt es manche Aiiregung zur Weiterarbeit in physiologischbei d w Ammoniumformeln, von der ,,Aufnahme positiver Ladung"
statt sinnvoller von der .,Abgabe con Elektronen", von ,,Valenz- chemischer Richtung. Die ausfiihrlichen Tabellen iiber den Vitamingehalt der Nahruagsmittel sind wegen der Bedeutung der Vitamine
struktur" statt schlicht von ,,Formelbild'. Die Bedeutung der Arbeit
fur die Kriegsernahrung besonders wertvoll. Gegeniiber den friiheren
als einer wertvollen Einfuhrung in das Gebiet wird dadurch aber
Auflagen ist die neue erweitert und dem neuesten Stand der
nicht beeintrachtigt.
Forschung angepabt. .4us dern ,,kurzen Leiffaden" ist schon jetzt
Es hatte sich empfohlen, die Arbeit in das iibliche, handlichere
Bmckmann. [BB. 35.1
Broschiirenformat zii umbrechen. Auch hatten bei der Neu- ein kleines Handbuch geworden.
herausgabe einige sinnstorende Druckfehler korrigiert werden sollen.
Das Heft wird jedenfalls anregen, sich ndt den Originalarbeiten ein- Physiko -chemische Medizin nach Heinrich Schade. Von
C. H a b l c r . VI 11. 224 S. m. 102 Abb. Th. Steinkopff, Dresden
gehender zu beschaftigen. Seine Anschaffung sei nicht nur den
u. Leipzig 1939. Preis br. RM. M,-, geb. RM. 17,SO.
direkt interessierten Farbstoffchemikern und Physikern, sondern
Das vorliegende Werk enthalt eine ubersicht iiber die Deutung
jedem bestens empfohlen, der sich iiber einen wichtigen Fortschritt
verschiedener klinischer Probleme nach den Gesetzen der physider Grundhgenforschung unterrichteu will. B . Eislezt. [BB. 55.1
kalischen Chemie. So schwer es ist, den Inhalt irii einzelnen zu
Explosions- u n d v e r b r e n n u n g s v o r g a n g e in Gasen. \'on W. J o s t , erlautern, so anregend ist die Lektiire fur den interessierten Chemiker und M e ~ z i n e r . Die physikalisch-chemischen Grundlageu
M. 277 Abb. ini Text. J . Springer, Berlin 1939. Pr. geh. RM. 46,50,
der Dissoziation und der Kolloidlehre werden eingaugs geschildert.
geb. RM. 49,50.
daran schliel3t .sich eine Besprechung der Bedeutiing und Wirkung
Es diirfte wohl kaum rineu technischen Grundvorgang geben,
der Ionen im Organismus. I m Kapitel ,,Bindegewebe" wird auf
der so komplex ist, wie die Verbrennung. Seine steigende Anbemerkenswerte und haufig unbeachtete kolloidchemische Funkwendung zur Kraftgewinnung vor allem im Explosionsmotor macht
tionen dieses ,,Organs" hingewiesen. Des weiteren werdeu Voreine exakte zusammenfassende Behandlung dieses Gebietes dringend
gange bei der Entziindung, Konkrenientbildung, hei Infektionserforderlich. Es ist deshalb sehr zu begriiBen, da13 M'. Jost nun
und Mageu-Darm-Krankheiten, bei der Nierentatigkeit und beim
seine ausgedehnten Erfahrungen auf diesem Gebiete in Buchforni
Stoffwechsel nacli den Gesetzen der physiknlischen Chemie erder offentlichkeit vorlegt. Die Beschrankung auf die \'erbrennnug
klart. DaB dem Vf. bisweilen Fehler unterlaufen sind (z.B. sol1
von Gasen ist verstandlich, weil eine rechnerische Erfassung der
nach S. 171 die Abnahme des Luftdrucks (HohenkEnia) das EntVoreaninee bei der Verbrennune fester Stoffe zu viele Unbekannte
weichen beliebiger gasformiger Reaktionsprodukte aus ihren LoI ) Xleinere Bchonheita€ehlr.r, a ie die FuDiiute aid 8.12. oder die Angabe, daO die jedem
sungen fordern), vermag den Gesamtwert des Werkes nicht zu beUhemiker a m d e n Praktikum gelliifiye Duratelliiug \-on Trityl-chlorid nus Ben201 m d
eintrachtigen. - Auf die schon im Titel zum Ausdruck kommende
001, von Wertyporoch (Ber. dtscb. cherrr. Q ~ A 86,
.
1238 [1933]) iind nicht, wie BB h e a n
-.
9
ma0, von Qornberg (Ber. dtsch. chem. &a. 88,3144 [iyOO]) m i , konnen bei einer miteren
Auflage unschner beseitigt tiurdeo.
Vgl. dime Ztachr. C2, 363 [1039]
') Kbeuda 49,33 119361.
dngewondtc Chemie
53.Jahrg.1040. Nt.83124
4)
DaD der Referent im Buch zm.eimal uuter re~chiedenenNarneii (mit uurl ohne h) ersohelnt, tst ein einmaliges Veiaelmn.
261
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