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Fettsynthese durch Pilze und Bakterien.

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Schwartz: Fettayntheae durch P i l r e und B a k t e r i e n
in der Pappen-, vielleicht auch in der Papier-Industrie,
soUte am meisten Aussicht auf Erfolg habens), wobei anzustreben ware, nicht nur den in manchen Schaben hohen
Prozentsatz an Fasern zu verwerten, sondern die gesamten
Schaben etwa in der Form nutzbar zu machen, wie man das
Getreidestroh durch Kalkaufschlul3 zu Pappen verarbeitet.
Erwogen .,wird zurzeit auch die Moglichkeit des hydrolytischen Abbaues der Schaben zu Zucker und der Weiterverarbeitung der vergarbaren Zucker zu Alkohol, Hefe oder
dgl. ,&eider haben die Schaben verhaltnismaaig vie1 Lignin
a) F . Hoyer. Die Verarbeitungamoglichkeit von Flachswhiben,
Klepzig's Textil-Z. 8S, 715 [1936].
und Pentosan. Beim Hanf sind z. B. von 100 g Trockensubstanz nur 25-30g vergarbar, so daB auch dieser Moglichkeit gegenuber gewisse Vorbehalte zu machen sind.
Wir haben in groBen Zugen jene Fragen gestreift, die
zurzeit fur die bastfasererzeugende Industrie besonders
wichtig sind. Naturlich tauchen je nach den iirtlichen
Verhaltnissen noch manche anderen auf, wie z. B. die
einzelnen Typen der Rostbehalter, Bassin, Kanal, Bunker;
ferner der Schutz der Betonwande durch Anstrichmittel
und das Transportwesen. Diese Fragen treten jedoch
gegenuber den oben behandelten an Bedeutung zuriick.
[ A . 37.1
Fettsynthese durch Pihe und Bakterien
Vow P r o f . Dr. W . S C H W A R T Z
B o l a n i s c h - M i k r o b i o l o g i s c h p s 1 n s ; i t u l der T . N.K a r l s r u h e
Einpeg. 19. Ptbrnar 1957.
W
ahrend sich in der mikrobiologischen Literatur zahlreiche Angaben uber die Zersetzung von Neutralfetten durch Pilze und Bakterien finden, liegen uber die
Fettsynthese, ihre Verbreitung und Abhangigkeit von
den Wachstunisfaktoren verhiiltnismUig wenig Untersuchungen vor.
Unter den alteren Arbeiten sind vor allem die Versuche von v. Nageli und Loew (16)wichtig. Eine Reihe von
Arbeiten stammt aus den Kriegsjahren, als schon einmal
die Frage nach einer technisch verwertbaren Fettsynthese
durch Pilze in Deutschland auftauchte (2, 5, 10, 11). In den
letzten 20 Jahren ist das Gebiet verhaltnismaBig wenig
bearbeitet worden. Einige wertvolle Beitrage behandeln
bei verschiedenen Pilzen und Bakterien die Beziehungen
zwischen Kulturbedingungen und Fettsynthese (3a, 4, 4a,
14, 17,18,20).In diesem Zeitabschnitt ist auch der Kreis der
untersuchten Pilze und Bakterien wenigstens etwas erweitert
worden. Bis in die Kriegsjahre hat sich fast die gesamte
Arbeit auf Saccharomyceten und Pseudosaccharoniyceten,
darunter besonders die von Lindner 1899 aufgefundene
Torula pulcherrima (13),und auf den ,,Fettpilz" Endomyces
vernalis erstreckt, den Lindner (13) aus deni Schleimflua
drier Birke isoliert hat. Zu einer technischen Verwertung
der Plane Lindwra, die sich neben der Fettgewinnung
aus Pilzen ubrigens auch auf eine Verarbeitung von Fakalien
und Diinger zu Fett auf dem Wege uber das Fettgewebe
von Fliegenlarven erstreckte (12), ist es nicht gekommen.
Neben Hefepilzen und den verwandten Endomyceten
werden als Fettbildner besonders die Aspergillaceen
(1, 8, 14, 16, 17, 18,20) envahnt. tfberhaupt gibt es kaum
eine Gruppe von Pilzen einschliefilich der Flechtenpilze l),
bei der nicht auch Fett als Zelleinschld auftritt. Auch
bei Bakterien ist die Fettbildung verbreitet. Zu den fettbildenden pflanzlichen Mikroorganismen gehoren auch die
Kieselalgen (Diatomeen). Zahlreiche Vertreter dieser Gruppe
lassen sich ahnlich wie Pihe im Laboratorium kultivieren,
allerdings mit dem wichtigen Unterschied, daB sie bei
Lichtzutritt autotroph sind, also ihre Korpersubstanzen
ausschliefllich aus anorganischen Bausteinen bilden.
Hgufig findet man in der Literatur nur qualitative
Angaben uber das Fettvorkommen, selten eingehendere
Untersuchungen, so daB wir noch nicht abschatzen konnen,
ob die Pike, die bis heute als Werkzeug zu einer technischen
Fettsynthese gedient haben, auch wirklich die geeignetsten
sind oder besser durch andere ersetzt werden sollten.
Uber die Z u s a m m e n h a n g e zwischen K u l t u r b e d i n g u n g e n u n d F e t t b i l d u n g ergibt sich heute etwa
I ) Die Flechten sind symbiontische Organismen; jede Flechte
baut sich aim einem Pilz und eher Alge auf.
das folgende Bild (Tab. l ) , das fur die einzelnen genauer
untersuchten Pike und Bakterien zahlreiche gemeinsame
Ziige aufweist und ferner zeigt, wie weit wir von allgemeinen
Feststellungen bereits zu exakten Formulierungen vorgeschritten sind.
Fast allgemein wird ftir die Fettbildung die groUe
Bedeutung einer kraftigen C- und N-Nahrung bei hoherer
Temperatur und bei guter Sauerstoffversorgung hervorgehoben. Wenn man bei Pilzen, die eine Myceldecke bilden,
die P'ettausbeute aus dem in der Nahrlosung gebotenen
Ausgangsmaterial (z. B. Zucker) berechnet, so enveist sich
ahnlich wie hei der Citronensaurebildung ails Zucke~das
Verhaltnis von Oberflache zu Volumen der Niihrlosung als
mitbestimmend. Bei SproBpilzen kann durch Liiftung der
Niihrlosung auch bei relativ kleinen Oberflachen die Ausbeute verbessert werden. Nur die Ansicht A . Meyers (15),
daB bei Bakterien Sauerstoffmangel die 1:ettbildung gunstig
beeinflussen soll, fallt ails dem Rahmen der ubrigen
Angaben.
Andererseits deuten Beobachtungen voti Hennebcry (b)
und anderen darauf hin, daW z. B. Bierhefen auch im LagerfaB, also praktisch bei Sauerstoffabschld, allmahlich Fett
in den Zellen anreichern. Man gewinnt den Eindruck,
daB zwischen den einzelnen wirksamen Faktoren eine
weitgehende Moglichkeit zur gegenseitigen Kompensation
besteht. Es ist z.B. bei Bierhefe die untere Temperaturgrenze herabgesetzt bei Zellen, die ini Garungsschaunl
enthalten sind, also unter dem EinfluB einer gunstigcn
Sauerstoffversorgung stehen (6).
Eine wirkliche Erklarung der Zusammenhange mag
vielleicht erst dann gelingen, wenn man die wechselnde
biologische Bedeutung des Fettes und in Verbindung damit
vielleicht auch einen Wechsel in der chemischen Zusammensetzung des Fettes bei ein und derselben Art von Organismen
mit in Betracht zieht. DaO Schwankungen in der chemischen
Zusammensetzung bestehen, scheint sicher zu sein. Es
ist auch nach den Erfahrungen, die man bei dem Reservefett
hoherer Pflanzen uber die Zusammenhange zwischen
Fettbeschaffenheit ttnd Wachstumsbedingungen (Klima.
Boden, Dungung) gemacht hat, nicht sonderlich iiberraschend, wenn etwa bei Rhizopus nigricans und besonders
bei Aspergillus niger die Versuchstemperatur (17)oder bei
Oospora lactis das Alter der Rulturen (3a) einen EinfluB
auf die Zusammensetzung des Fettes hat, oder wenn
das Mycelfett von Penicillium javanicum je nach dem
Glucmegehalt der Nahrlosung einen groBeren oder kleineren
Gehalt an freien Fettsauren aufweist (20). Wahrend aber
hei hoheren Pflanzen das Fett wohl immer als Reservestoff
zu bewerten ist. scheint bei Pilzen und Bakterien aucli
A n g I w a 11 d l c ( ' h r ))Ii r
60. J u h r # . 1937. B r . I 8
Schwartz: Fettsynthese durch P i l z e und Bakterien
eine degenerative Verfettung der Zellen verbreitet zu sein
(6, 8, l l ) , die vor allem in alteren Zellen zu einef besonders
starken Anhaufung von Fett fiihren kann.
Es ist nicht ausgeschlossen, daI3 die Bedingungen fur
beide Arten von Fettbildung verschieden sind. Die degenerative Verfettung der Zellen scheint z. B. nicht an eine
Vermehrung der Zellen gebunden zu sein, w a r e n d fur die
Bildung von Reservefett kraftiges Wachstum ein wichtiger
Faktor ist. Es bestehen ja z. B. auch Beziehungen zwischen
Einsaatmenge und Fettbildung : je geringer die Hefeeinsaat
ist, je gunstiger also die Wachstumsbedingungen fiir die
einzelne Zelle sind, desto hoher der Fettgehalt der Ernte (6).
Bei Einzellkultur in mineralischer Losung im hangenden
Tropfchen konnen sich die Verhiiltnisse wieder andern,
was auf sekundare Schadigungen der Zellen hindeutet,
vielleicht auch darauf, d& zwischen Sauerstoffversorpg
und Hefeeinsaat bestimmte Beziehungen bestehen -miissen,
wenn das Wachstum in Gang kommen soll. Nach Erfahrungen bei Aspergillaceen (20) und bei Pilzen aus der
Gattung Oospora (4a) scheint es auch fur das Verhdtnis
Oberflache/Volumen der Nahrlosung ein Optimum zu geben,
nach dessen Uberschreiten die Fettbildung weniger gut ist.
Sind die Bedingungen fur eine Fettbildung giinstig,
so entstehen in den Zellen, eingelagert in das Cytoplasma,
zunachst kleine Feftvakuolen, die sich a l l m w c h ver?
groBern und schlieBlich zu einem oder mehreren grol3en
Tropfchen eines bei Zimmertemperatur fliissigen Fettes
zusammenfliefien konnen.
Uber die c h e m i s c h e B e s c h a f f e n h e i t des Fettes
und der Fettsauren finden sich zahlreiche Angaben in
der Literatur. Genannt werden z. B. Stearin-, Palmitinund Olsaure (19a), ferner zahlreiche Fettsauren, die fur
einzelne Pike oder Bakterien charakteristisch sind.
Auf welchen Wegen die oben erwiihnten Bedingungen
auf die Fettsynthese einwirken, wissen wir nicht." Es ist
nicht einmal sicher, ob die einzelnen Phasen der Fettbildung, die Erzeugung von Glycerin und von hoheren Fettsiiuren und die Veresterung in gleicher Weise von den
Adenbedingungen abhangen. Der ganze ProieS ist an
den lebenden Protoplasten gebunden und wird in seinem
letzten Abschnitt vielleicht ahnlich wie im Modellversuch
bei hoheren Pflanzen (19) durch eine gewisse Wasserarmut
begiinstigt. Ein experimenteller Beweis fiir die Richtigkeit
des theoretisch wahrscheinlichsten Aufbaus der C-Ketten
hijherer Fettsauren aus Hexosen bzw. Triosen oder,,aps
C,-Ketten wie z. B. Acetaldehyd, durch wiederholte Aldolkondensation und eine abschliel3ende Dismutation konnte
bis jetzt nicht erbracht werden.
Die A n g a b e n u b e r d i e A u s b e u t e sind recht
widerspruchsvoll, wozu neben der Vielheit der Versuchsbedingungen besonders auch die Verschiedenartigke't der
Methoden zur quantitativen Fettbestimmung unk .die
teilweise Einbeziehung wachsartiger Stoffe beitragt. Fiir
PreBhefe werden 5-12,5 %, fur untergarige Hefen 1,3
bis 12,6 %, fur Endomyces und Mycobacterium tuberculosis
(typus humanus) 40% und mehr, fur Penicillium bis 50%,
bezogen auf Trockensubstanz der Ernte, angegeben (6),
fur die Fruchtkorper von Hutpilzen etwa 1,5-6y0 (21),
fur die Sklerotien des Mutterkornpilzes Claviceps purpurea
30-35 yo (21). Bezogen auf das Nahrsubstrat betragt die
T a b e l l e 1. Bediniungen der Fettbildung bei einigen Pilzen und Bakterien.
Hefen, besonders
untergHrigeBrauereihefen und TorulaArten
Endomyces vernalis
MindRstena 12-15' (2, 22).
GiJnstiger Temperatnrbereich 20-30' (22)
Bnuemtoffversorgnng,
Reichliche GnuerstofherBorgnng (11, 16). Bodensatehefe ohne Llutnng aeigt
schlechte Fettbildaog (11).
Z w t z von H,O, eur NBhrl b m g he@mtqt F e t e
bildung (2)
O d e Oherfkhe, dtinne
FIUmsigkeitmchicht (10, 13)
Reichliche C- und N-Ernahrung. H a m bei Gegenwart
vou Kohlenhydraten (2).
Glykogen, verechiedene
Zucker, Alkohol, Glycerin,
milcheaures NH, ale CQuellen (2, 11, 6). W b agar.
2% Maltose (22).
Tornla lipofera zeigt mlio.
Fettbildung auf Peptonagar
1% Glucose (3).
SriittigeeCmiihrung fordert
Fettbildung (22, End. Mugnuaii). Abwamer, pflsnzLicheRUchrtiinde vonffeinze
als Bubetrat vorgeechlagen
(5). Kartoffeln (7).Gulfitablauge (13). Reichliche
E~-n&hrungmit Kohlenhydraten, z. B. mlt verdUnnter Melaase (10).
In alten Zelleu zunehmende
Fettepeichemng (2, 23).
Gegen Ende der Entwicklung in fast nllen an der
Luft gewaclwnen Zelleri
In
der Piledecke (10).
alteren Kulturen (22, End.
Znwwnensetzung des
Niihrsubatrates,
bes. C- und N-Quelle,
Renktion
+
+
Zeitlicher Verlauf der F e t t
synthese, Lokalhtion.
MIagnWii).
~,igewun~le:~'irenlir
50. Jahrg. 1 9 3 7 . Nr. 16
H ymenomyceten
Bakterien
30' bei P. javanicnm (14),
34' bei Asp. &er (18)
Temperntur
Ltiftung
Asperflaceen.
besonders
Penidurnarten
Reichliche Baueretotfverwtgung (16).
Lumlberdmck verhindert W W b tum(l4). Ver@llernngder
Verhiiltniszahl Oberfliiche/
Volumen von 0,103 aut
0,413 verbessert bei P. javanicum Auebeute von 32
auf 52 m(l Fett je g
Olucose (14)
Reichliche Sauemtoffverwrgung in Objekt-erkultur (8)
Kultnr bei Sauerstbffmangel wirkt gilnatig (15).
Fettspeicherung bei guter
Gauerstottrersorgong .'in
lMptcheolmltur (6, Bac.
Megetherinm, mycoides)
Fettbildung aue NH,Salzen
Biiuren, Adnoeiiuren,
EiweiO, Zncker (16). Anorgankche NIiMIjsnng mit
0,2% KNO, und 5% Zucker
(1). N a h r l b m g nach M o b
liard mit NH,NO. oder
KNO, (18, Asp. niger). Bei
etwa 30% Olucose in nnorgankcher NBhrliisung mit
2,25 g NH,NO./I hachste
Auabeute, Optimum fiJr
Fetteynthese u. Wachntum
fallen d c h t zusammen. RraLtionabereicb fUr Fettbildung PH 3 , 1 4 8 , ftir
Wachntum2,1-7,3. Anorg.
Katalyaatoren erhbhen
Zuclswerhraoch,Pilzemte,
Fett- und Cltronensiiurebildung (14, P. javanicum).
c)lssures
Wtineagar.
Na? besondere
Peptonglycermbouillon.
Anorgamhe NIihrlbsung
nut Asparsslrr, Glycmn
und Na-Citrat (I,y).Zuckerz w t a zu &&r NBhrlbeung
b
@
n
s
wBettbllduhg,
S a h seltener Erden vermindem Fattblllung, decglekhen Ersatz @en GJycerim durch h a n i t ' (4,
Mycobact. tuberculoar).
0%.
Bei Bsp. niger Maximum
nuch 72 h ereicht, meist
gleichaeitig mit maximalem
Bei
Erntegewicht (18).
P. javanicum Maximum
nsch etwa 20 Tagen, annirhernd glelchzeitig mit
stiirksterCitronessiiure-Anhlufung; Hbchstemte an
Pilcsutmtans erat nach etwa
60 Tagen (14).
mit Glycennzuaatz (8).
L o m p e : Verauche zur ~ l b e a t i m n b u n gi n Leinaual nuch d r r Refraktotneterntefhode votk Leithe
Ausbeute z. B. bei Oospora (,,Milchschimmel") 3-5 kg geeigneten Ausgangsmaterialien, wie Starke, Zucker, Melasse,
Fett je 1000 1 Molke (4a) oder nach anderen Versuchen grundsatzlich zu erweitern, indem man pektin- oder
14,35 g Rohfett je 100 g Zucker (3a). Unter den sapro- cellulosehaltige Pflanzenreste oder Holzabfalle der direkten
phytisch lebenden Bakterien sind gute Fettbildner, z. B. mikrobiologischen Verwertung zuganglich macht .
Bacillus mycoides und Megatherium (6, 15).
Der Weg, der zu einer im technischen MaRstab anwendAuBerordentliche Hohe konnen die Fettablagerungen baren mikrobiologischen Fettsynthese fiihrt, IUt sich in
in den &hyphen mancher Krustenflechten erreichen, ob seinen wichtigsten Abschnitten einigermaaen iiberblicken.
allerdings Gehalte von 80 % der Flechten-Trockensubstanz Es ist nur eine Frage der Zeit und der Ausdauer, wann wir
das Ziel erreichen.
[A. 33.1
vorkommen, bedarf noch der Nachprufung.
Wie wichtig die Erganzung des mikroskopischen BeS c h r if t t u ni.
fundes durch eine genaue chemische Analyse ist, geht z. B.
(1) H.H. Barber, J . Soc.chart. Ind., Chem. Ct Ind. 46.200 T
aus den Untersuchungen von K o r h (8) an dem Hutpilz 119271. - (2) T h . Bokorny, Beih. Bot. C . I. 35, 171 119181.Daedalia quercina hervor, der neben Fett groI3e Mengen (3) L . E . den Dooren de l o n g , Nederl. Tijdschr. Hyg. Microb.
von harzartigen Rorpern bildet oder aus den Ermittlungen Serol. 1, 136 [1926].- (3a) H . Fink, C . Haesclrr. M . Schmidt,
uber das ,,Neutralfett" der Tuberkelbakterien, das nach Wschr. Brauerei 54,89,100[1937J.
- (4)A . Frouin, C . R. hebd.
Anderson kein Glycerid, sondern ein komplexer Ester von Seances Acad. Sci., 170, 1471 (19201. - (4a) H . (kffers,
Arch. Mikrobiol. 8, 66 r19371. - (5) B. Heznze, Jber. Ver.
Fettsauren mit Trehalose sein sol1 (9).
Bot. 15, 1 (19171.- (6) W . Henneberg: Handb. d.
Was schlieBlich das P r o b l e m e i n e r t e c h n i s c h e n angew.
GBrungsbakteriologie Bd. 1, Berlin 1926. - (7) -4. G . KonoF e t t s y n t h e s e durch Mikroorganismen zu wirtschaftlich kotina, L . V . Savskinskaja 11. G . E . Schullt, Bull. State Inst.
tragbaren Bedingungen anbetrifft, so hangt dessen Losung Agr. Microb. U.S.S.R. 5, 142 119331. - (8) H . Kordes, Bowesentlich von einer befriedigenden Klarung folgender tanisch. Arch. 3,282[1923].- (9) Nach Fr. Lindner inMedizin
Teilfragen ab: Vor allem kommt es auf die Wahl eines u. Chemie, Leverkusen, 1934,Bd. 2, S.329. - (10) P . 1-indner,
geeigneten ,,Fettbildners" an, der bei experimenteller Ber. dtsch. bot. Ges. 33, 388 (19151.-- (11) P . Lindner u.
Beherrschung der Zusammenhange zwischen Kulturbedin- T . Unger, 2. techn. Biol. 7, 68 [1919].-- (12) 1'. Lindner.
gungen und Fettsynthese eine hohe, reproduzierbare ebenda 7, 213 r19191, 8, 58 [1921]. - (13) 1'. Lindner.
diese Ztschr. 35, 110 [1922].- (14) I - , H . I-ockwood, G . IS.
Ausbeute ergibt. Was sich hier erreichen la&, zeigt auf
Ward, 0, E . M a y , H . I'. Herrick, H . T . O'Neill. Zbl. Bakteriol..
einem anderen Gebiet die Steigerung der Citronensaure- Parasitenkunde
Infektionskrankh. Abt. I1 90, 41 1 19341.ausbeute durch Aspergillus niger von etwa 45 auf 70%. (15) A . Meyer: Die Zelle der Bakterien, Jena 1912. Bei mycelbildenden Pilzen, die den Hefepilzen an Leistungs- (16) v . Ncigeli u. 0 . Loew, S.-B. math.-physikal. Kl. d. Bayr.
fahigkeit uberlegen sein durften, konnte auch die Erzielung Akad. Wiss.) Bd. IX, Heft 111, 287 [1879]. - (17) L . K .
eines giinstigen Verhaltnisses zwischen Oberflache und Pearson u. H . S. Raper, Biochemical J . 21, 875 ,19271.Volumen im GroBversuch eine wesentliche Bedeutung (18) Ch. Ponfifjon, C. K. hebd. Seances Acad. Sci, 191, 11411
119301. - (19) L . Spiegef, Hoppe-Seyler's %. physiol. Chem.
erlangen.
Ferner scheint der Gehalt der NBhrlosung an Kataly- 127, 208 L19231.- (1%) I<. lciufel, H . Thaler u. H . Schreyegg.
satoren EinfluR auf die Fettsynthese zu haben. SchlieBlich Z. Unters. 1,ebensmittel 72, 394 [1936]; Pette u. Seifen 44,
119371. - (20) G. E . Ward, I-. U . Lockwood, 0. Ii.
bleibt noch als wichtigster Punkt die Frage nach der 34
M a y u. H . 7'. Herrick. Ind. Bngng. Cheni. 27, 318 [1935].chemischen Zusammensetzung des Nahrsubstrates, he- (21) f . Zellner: Chenlie der hoheren Pilze, Leipzig 1907. sonders nach dem Ausgangsmaterial fur die E'ettsynthese. (22) H . Zikes, %bl. Bakteriol., Parasitenkunde InfektionsHier ware ein grol3er Fortschritt erzielt, wenn es gelange, krankh. Abt. I1 49, 353 [1919].- (23) H . Zikes, ebenda [II]
den Bereich der fur Pilze und Bakterien im allgemeinen 57, 21 [1922].
Analytisch-technische Untersuchungen
Versuche zur olbestlmmung in Leinsaat nach der Refraktometermethode von Leithe
Von D r - I n g L U D W I G L O M P E
Deutsches Forschungsinslituf f u r Bastfasern, Sorau
Eingcp. 4. Janaur 1937
I
n dieser Zeitschrift l) beschrieb W. Leithe eine refraktometrische Schnellmethode zur Fettbestimmung in 61samen, die mit erheblich kleinerer Saatmenge auszukommen
gestattet als das Extraktionsverfahren. Nach seiner Angabe wird die Probe mit Benzin voni Siedepunkt
90-1000
2 min lang geschuttelt, zentrifugiert und aus
der Zunahme der Lichtbrechung der Fettlosung im Zeb8schen Eintauchrefraktometer, I'risma 111, der Fettgehalt berechnet.
Die Anwendung des Verfahrens auf die Untersuchung
von Leinsamen erscheint aus verschiedenen Griinden mit
Schwierigkeiten verknupft ; denn die Grundlage der refraktometrischen Analyse, der Brechungsindex, ist fur Leinole
I) Leithe, ..uber eine refraktometrische Makro- und Mikroschnellmethode zur Fettbestimmung in t)lsamen," diese Ztschr. 47,
734 [1934]; vgl. auch Leithe u. Miiller. .,Die refraktometr. Fettbestimmung in deutscher Soja," ebenda 48, 414 [1935].
296
von Flachs verschiedener Herkunft keineswegs gleicli.
Zudem bestehen zwischen den Samen von Faserleinen
und Olleinen hinsichtlich der Menge und der Kennzahlen
des Oles Unterschiede.
Zur Klarung der Frage, ob die Leithesche Refraktonietermethode auch fur eine olbestiiiimung von 1,einsamen
die Xxtinktionsmethode ersetzen kann, wurden daher vor
langerer Zeit (z. 1'. gemeinsam iriit Dip].-Ing. MdZw)
Versuche durchgefiihrt, von denen einige Ergebnisse niitgeteilt seien. Fur die Untersuchungen stand ein Eintauchrefraktometer der Firma Carl Zeiss, Jena, zur Verfiigung,
wofiir an dieser Stelle gedankt sei.
Die Temperaturabhangigkeit der Grenzlinie der Totalreflexion fur Benzin (Siedeintervall 90--10OO, nu17.5
= 1,3967) und eine Leinollosung, hergestellt mit frischem
kauflichem Leinol, ist in Tab. 1 angegeben; weiter sind
die Differenzen am den Refraktometeranzeigen der Leinijl.Im y r w o n d t r C h e n ~ i r
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