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Fortschritte in der chemischen Schdlingsbekmpfung von Dr. W. Holz und Dr. B. Lange. Schriftenreihe der Landwirtschaftskammer Oldenburg. Heft 4. Verlag Praxis und Forschung Oldenburg 1955; dritte erweiterte Auflage. 126 S. DM 2

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wort ,,Kontakt-Korrosion". Infolge der Fulle des gebotenen Materials wird es manchmal dein Leser schwer, unter einem so weiten
Stichwort, wie z. B. ,,Eisen" uber das Verhalten einer ihn besonders interessierenden eisenhaltigen Legierung alle wichtigen Eigenschaften zu finden. Es ware vielleicht vorteilhafter, in solchen
Fallen typische Legierungsgruppen, z. B. Chromstahle, Chromnickelst,ahle und dergleichen, einheitlich zusammen zu fassen und
somit Fine feinerc Gliederung anzustreben. Die vorliegende Darstellung bringt andererseits den Vorteil, daR bestehende Analogien und Querverbindungen zwischen reinem Grundmetall und
seinen Legierungen i m Hinblick auf die verschiedensten korrosionschcmischen Eigenschaften deutlicher zutage treten, wofur
der wissenschaftlich interessierte Leser dankbar sein wird.
Die folgenden Kapitel sind den Verfahren zum Korrosionsschutz
(Beitrage von J . Fiseher, J . Scheiber, I.V. K a t z , H . Erlebach), den
Korrosionen in verschiodenen Industriezweigen ( K . F . Mewes,
G. Seelnzeyer, H . Rlns, E. Rabald, A . Splittgerber, H . M . Huchzermeier, F . Todt, E. Mundinger, W . Icatz, H . Griiss, H . Umstatter)
und dem weiten Gebiet der Korrosionsprufmethoden gewidmet
(W. Wiederholt). Die Korrosionsschutzverfahren werden in den
Gruppierungen metallische und nichtmetallische ifberzuge, Anstriche, Lacke, Gummi und kathodischer Schutz abgehandelt. In
gosonderten Abschnitten werden Chemie und Anwendung der Silikone sowie organische Fluorverbindungen erwahnt, Entwicklungsrichtungen, die i m Kampf gegen die Korrosion zn manchem
schonen Erfolg verholfen haben, ohno daR man jedoch heute schon
die ganze Anwendungsbreite abstecken konnte.
Besonders der Praktiker wird die anschlieBenden Ansfuhrungen
iiber die Korrosionsprobleme in versehiedenen Industriezweigen
begrullen. Da fur die Beurteilung der Wirkung von Korrosionsschutzmallnahmen das Ergcbnis des Korrosionsversuches in den
letzten Jahrzehnten in steigendem MaRe herangezcgen wird,
nimmt die Behandlung der verschiedensten Korrosionsprufmethoden einen breiten R a u m ein, wobei die Moglichkeiten und auch
die Grenzen eines solchen Vorgehens klar gelegt werden.
Ein Anhang enthalt nehen einigen Tabellen mit haufig gesuchten
Umrechnungsfaktoren und Daten, wie Metall-Potentiale und dergl.
einen interessanten Beitrag zur Geschichte der Korrosion.
W . Rauseh [NB 521
Chemistry- and Chemical Techuology of Cotton, von W a r d Kyle.
Interscience Publishers, Inc., New York. 1955. 1. Aufl. 782 S.,
mehrere Ahb., gebd. $ 20.-.
Dieses hemerkenswerte Buch zeigt besonders deutlich, wie weitgehend eine so alte und auf empiriseher Grundlage aufgebaute Industrie, wie diejcnige der Veredelung van Baumwolle, heute von
den Forschungsergebnissen der Textilchcmie beeinflufit wird. Hunderte von heachtlichen Forschungsarbeiten hildcn die Grundlage
cines der wichtigsten Sektoren der Textilveredelungsindustrie,
die sich mit der Verarbeitung der Baumwolle, der auch heute
noch wichtigsten Textilfaser, bofallt. Obwohl die in zwanzig Kapilcln von versehiedenen Autoren behandelten Vorgange und ihre
theorctischen Grundlagen sich vornehmlich auf die Baumwolle beziehen, sind gerade in grundsatzlichen Fragen bzw. Vorgangen dera r t weitgehende Analogien zu anderen Textilfasern vorhanden,
dall der Leser auch dann wertvolle Anregungen aus dem schonen
Werk bekommt, wenn er sich nicht nur mit Baumwolle hefallt.
Naturlich ist es nicht ganz leicht, bei einer so grofien Anzahl van
Autoren alle Kapitel sozusagen auf dasselhe Niveau abzustellen.
Manchc Kapitel Bind daher mehr auf das Wissenschaftliche, basierend auf Fcrschungsarheiten, abgestellt, wiihrend bei anderen
nur der Praktikcr zu Wort kommt.
Nach einer sehr guten Ubersicht uber die Chcmie der BaumwollCellulose folgt die Behandlung der wichtigen Schlirhterei, dann
in klassisch schiiner Form die der Bleicherei. Die Beschreibung
der Farberei und Stoffdruckerei gibt eine umfangreiehe Ubersicht
fur den Praktiker, wobei man aber neben den schematischen
Skizzen der Maschinen bzw. Apparate gerne gute Abbildungen von
solchen finden mochte. Nach Ausfuhrungen uber die Mercerisation folgen solche Kapitel, die sich mit den meist modernen Verfahren zur Erhohung der Widorstandsfahigkeit von Baumwolltextilien gegen die Einwirkung von Wasscr, Feuer, Baktcrien usw.
befassen. Die anregende Ubersicht uher den heutigcn Stand der
Beeinflussung der Baumwolltextilien durch Kunstharze sowie die
Behandlung von Baumwolle fur die Kautschukindustrie ist zu hcgriiBon. Nach der Beschreibung der tcxtilen Prufmethoden folgen
schlielllich interessante Kapitel iiber die allmahlich in den Rang
einer Wissenschaft aufgeriicktcn Wascherei sowie iiber die Veranderungen der Baumwolle i m Gebrauch. Das Worterbuch der
Fachausdrucke sowie Autorm- und Sachregister sind vorbildlich.
E. Elod
[NB 531
Fortscliritte in der ehcniisehen Schadlingsbekampfung, von Dr. W .
Wolz und Dr. B . Lange. Sehriftenreihe der Landwirtschaftskammer Oldenburg. Heft 4. Verlag Praxis und Forsehnng,
Oldenburg 1955; dritte erweitertc Auflage. 126 S., DM 2.50.
Die Autoren haben ein Werk zusammengestellt, welches vor
allem fur diejenigen Personen gcdacht ist, die sich auf dem Pflanzenschutzmittelgehiet mit Beratung, Verkauf oder Anwendung
befassen. Ein solclies Work kann nur willkommen sein, und rasch
folgende Neuauflagen des Buchleins bestatigen den Bedarf. Der
Inhalt ist in der 3. Auflage u m einige Mittel erweitert worden, die
gegen Vorrats- und Materialschadlinge, Nagetioro und dergl. verwendet werden. Neben Insektiziden werden also auch Fungizide,
Herbizide und sonstige Spezialmittel erwahnt. Vor allom fur den
Anwender bestimnlt sind die VerhaltesmaDregeln beim Umgang
mit Pflanzenschutzmitteln. Die Aufnahme der einschlagigen gesetzlichen Bestimmungen, der Vorschlage fur die Therapie bei
Vergiftungsfallen und mehrere Tabellen wie z. B. die Mischbarkeit
der Mittel untereinander ist zu begruoen.
Einige Abschnitte des Buches werden in kommenden Neuauflagen wohl noch erweitert werden. E s ware vorteilhaft, wenn der
Verlag bei dieser Gelegenheit den aufieren Rahinen der Schrift
etwas anspreohender gestalten wiirde.
F . Boschke [NB 561
Handbuch dcs Bauwesens 1955. Der Deutsche Baukalender, vereinigt mit Baustofflexikon. Deutscher Fachzeitschriften- u.
Fachbuch-Verlag GmbH., Stuttgart. 1955. 77. Jhrg. XXIV,
720 S., 290 Abb., gebd. DM 14.90.
Das handliehe Buch enthalt alles, was jeder, der rnit dem Bau
in Beruhrung kommt, immer wieder nachschlagen muR. Es beschaftigt sich - urn nur einige Stichworte wahllos herauszugreifen
- mit Wohnungs- und Industriebau genau so eingehend wie mit
juristisohen Fragen uber Baustreitigkeiten und es bringt ausfuhrliche Zusammenstellungcn uber Bautensohutzmittel ebenso umfassend wie Abhandlungen uber Bauschaden. Die fur das Baufaoh
wichtigen Normen sind ehenso g u t abgehandelt wie beispielsweise
die Grundlagen des Spannbetons. DaR das Taschenbuch als deutscher Baukalender zahlreiche Tabellen enthalt, ist fast selbstverstandlich.
Die Chemie, deren Wichtigkeit gerade fur das Bauen immer
mehr in den Blickpunkt des Interesses ruckt, kommt in Kapiteln
beispielsweise uber Anstrichstoffe, uber Leichtbeton sowie uber
Kunststoffe zu ihrem Recht. Hier wird sich der chemisch interessierte Leser noch groRere Ausfiihrlichkeit wunschen. Auch
das auf etwa 140 Seiten verteilte Baustoff-Lexikon wird in spateren Auflagen noch umfangreicher gestaltet werden mussen.
Das anschlieWende Markenregister ist zweifellos noch verbesserungsbedurftig. I m ganzen gesehen, kann dem Buch eine weite Verbreitung gewiinscht werden.
Fr. Graf
[NB 391
Tcchnisch-wissenscllaltlicllc Abhandlungcn dcr 0 SRADI- Gesellschaft, von Wilfried Meyer. Bd. 6. Springer-Verlag, Berlin.
1953. 1. Aufl. V I I I , 220 S., 169 Abb., gebd. IIM 28.-.
Zwischon 1930 und 1943 erschienen funf Bande der Reihe mit
Berichten iiber Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die grolltenteils ausfuhrlicher in den verschiedenartigsten Zeitschriften
veroffentlicht waren. Der neue Band unterscheidet sich yon seinen Vorgangern dadurch, daB er uberwiegend E r s t v e r G f f e n t l i c h u n g e n bringt (25 von 42 Beitragen). Bis auf 5 sind die Arbeiten nach 1945 entstanden. E s werden diejenigen Gebiete behandelt, die durch das Produkticnsprogramrn der Firma gegeben
sind: Lichttechnik, insbes. Photometric, Vacublitze, Gasentladungs- und Leuchtstofflampen, Prohleme aus der Festkorperbes. der Leuchtstoffphysik, analytisch chemische, glastechnische
und allgemeine Fragen der Werkstoffe. Keben den wissenschaftlichen Aufsitzen sind auch die fur den Praktiker wertvollen Beitragc hervorzuheben (Die neuen Xenon-Hochdrucklampen. Der
Vacublitz und seine Verwendung. Neue Standard-Gluhlampe.
Eine selhstregistrierende Sedimentationswaage usw.).
[ N B 541
Die Wiedergabe yon Gebrauchsnamen Handelsnamen Warenbezeichnungen und dgl. i n dieser Zeitschrift derechtigt nicht z; der Annahme,
daJ3 solche Namen ohne weiteres lion jedermann benutri werden durfen.
Vielmehr handelt es sich haufig u m gesetzlich geschutzte eingetragenewarenzeichen, auch wenn sie nicht eigens mit ,,(W.Z.)"gekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 249 75
0 1956 b y Verlag Chemie, GmbH. Printed in Germany.
Aile Rechte vorbehalten, insbesondere die der Obersetzung. - Kein
Teil dieser Zeitschrift darf in irgendeiner Form - durch Photokopie,
Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. - All rights reserved
(including those of translations into foreign languages). No part of
this issue may be reproduced in any form, b y photoprint, microfilm,
or any other means, without written permission from the publishers.
-
Verantwortlich fiir den wissenschaftl. Inhalt: DipL-Chem. F. Boschke,(l7a) Heidelberg; fiir den Anzeigenteil: W.Thiel, Verlag Chemie, GmbH.
(Geschiiftsfuhrer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Bergstr.; Druck: Druckerei Winter, Heide!berg.
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Angeu). Chem.
68. Juhrg. 1956
1 Nr.
1
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