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G. Jantsch zum 70. Geburtstag

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G. Pistor zum 80. Geburtstagl)
Herrn Dr. phil. Dr.-Ing. e. h. Gustaz: Pistor in Tegernsee-Siid
zum 80. Geburtstag a m 13. Juli 1952
Hochverehrter Herr Pistor!
Die Gesellschaft Deutseher Chemiker h u t sich, Ihnen zur Vollendung Ihres 80. Lebensjahres ihre herzlichsten Gliickwunsche
darbringen zu konnen.
I n tiefer Verehrung gedenken wir Chemiker Ihrer kraftvollen
Personlichkeit, deren Gestaltungskraft und hingebender Arbeit
die Bitterfelder Werke ihren planvollen hushau zu einem bedeutenden Zweig der chemisehen GroDindustrie verdanken. Wisscnschaft und Technik h a t Ihr vorausschauender Geist groOe Aufgaben gestellt und neue Wege gewieseu. Mit besonderem Erfolg
haben Sie sich der Entwicklung der elektrochemischen und elektrothermischen Verfahren gewidmet und der teehnischen Durchfiihrung dieser Verfahren in der rationellen Energiegewinnung aus
Braunkohle die Grundlagen geschaffen. Der deutschen Aluminium-Industric sind Sie Wegbereiter, der deutschen MagnesiumIndustrie Schopfer des Werkstoffs Magnesium geworden. Die von
Ihnen begonnenen und unter Ihrer Leitung durchgefuhrten wissenschaftlichen und technischen Arbeiten des Ritterfeldcr Arbeitskreises sind zn einem neuen Wissenszweig der Leirhtmctalltechnologie und zur Grundlage ihrer Entwicklung weit uber die Grenzen Deutschlands hinaus geworden. D r r Gewinnung von Phosphor
und phosphor-haltigen Diingemitteln haben Sie d w c h Entwicklung eines grofltechnischen Verfahrens der elektrothermischen
Phosphor-Herstellung neue Wege gewiesen. Der heute bedeutendste Kunststoff Polyvinylchlorid verdankt Jhrer Initiative spine
technische Entwicklung im Bitterfelder Werk.
Neben diesen markanten Entwicklungen umfaBt Ihre Lebensarbeit eine groDe und vielseitige Zahl von Gebieten der chemischen
Industrie, denen Sie intensive Arbeit, Anregung und Fordernng
angedcihen lieBen.
I m Namen aller deutschen Chemiker mochten wir Ihnen unseren Dank und unsere Bewunderung fur die Erfolge Ihrer Arbeit,
unsere herzlichsten Wunsche fur die kommenden Jahre auespreeheu.
Gesellschaft Deutseher Chemiker
W . Klenam
Prasident
G. Jantsch zum 70. Geburtstag2)
IIerrn Professor Dr. phil. Gustav Jantsch in Graz
zum 70, Gcburtstag a m 9. Juli 1952
Sehr verehrter Herr Professor Jantseh!
Ihr 70. Geburtstag ist ein Festtag, den nicht allein die osterreichische Chemikerschaft feierlich begeht, es ist auch fur uns
Chemiker in Deutschland ein Tag anerkennender Ruckschau.
Schon als junger Studiosus fanden Sie, der Sudetendeutsche,
den Weg a n die Universitat Gottingen. Unverkennbar ist in
Ihrem Lebensgang der Finflull des zu jener Zeit noch sehr jungen
Baal-hssistentcn H'ilhelm Biltz, der Pie wohl mitbestimmte, nicht
den damals breiten Weg des organischen Chemikers, sondern den
dornenvolleren des Anorganikers zu nchmen.
Nach ausgedehnten Wanderjahren, in dcnen Sie in den wissenschaftlich maogeblichen Laboratorien in Zurich, Paris und London arbeiteten, kehrtcn Sie nach Deutschland zuruck, u m als gereifte Personlichkeit bei den 1.G.-Werken in Leverkusen eine
fuhrende Stellung einzunehmen. Hier, und anschliel3end als Professor a n der Universitat Bonn, erwarben Sie in Wissenschaft,
Technik, Wirtschaft und Menschenfuhrung die Erfahrungen und
den Weitblick, die dann spater in Ihrer Tatigkeit als osterreichischer Hochschul-Professor, unberuhrt von den versehiedensten
politischen Konstellationen und Wirrungen, der Ausgangspunkt
Ihrer Bemuhungen um einen faehlichen Zusammenhalt zwischen
den Ksterreiohischen und deutschen Kollegen wurden.
Gerade in den letzten Jahren waren Ihre Anstrengungen u m
die Fragen der chemischen Studienplane und der akademischen
Titel yon dem Gedanken geleitet, den Hochschulabsolventen von
beiden Spiten der Grenze einen moglichst reihungslosen beruflichen
UberganK zu ermoglichen.
Wir wunschen Ihnen noch viele Jahre ersprieBlichen Wirkens
auf Ihrem Grazer Lehrstuhl, den Sie spit mehr als einem ViertelJahrhundert in vorbildlicher Weise verwalten.
Gesellschaft Deufscher Chemiker
W . Iilemm
Prasident
l ) VerfaRt von W. Moschel. Vgl. die Aufsatze zum 70. und 80. Geburtstag Chem. Technik 1 5 , 165 [1942], Chem.-1ng.-Technik 2 4 ,
398 119551.
2, VerfaBt von G. F. Hiiffig.
Personal- u. Hochschulnachrichten
Ehrungen: Emerit. Prof. Dr. Dr. h. c. 0. D i e l s , Kiel, Nobelpreistrager fur Chemie 1950, wurde das grol3e Verdienstkreuz zum
Verdienstorden der Bundesrepublik verliehen. - Dr. G r o h m a n n , Lciter der Weinabt. d. Pfalz. Landwirtschaftl. Versuchsstation und der Chem. Untersuchungsaust. Speyer, wurde zum
korrespond. Mitglied der Accadem. Ital. della Vite e del Vino,
Siena, ernannt. - Prof. Dr. R. P r i g g e , Dir. des Paul-EhrlichInstituts Frankfurt/Main, ist der Aufforderung der Welt-HygieneOrganisation, Mitglied des Sachverstandigenbeirats fur biologische Standardisierung zu werdeu, nachgekommen. - Prof. Dr.
phil. F. S k a u p y , Berlin-Lichterfelde, wurde anlaOlich seines 70.
Geburtstagesl) ,,wegen seiner Pionierarbeiten auf dem .Gebiet der
Hartmetallkeramik und Lichttechnik" der Dr. h. c. der Montauistisohen Hochschule Leoben verliehen. - Prof. Dr. phil. C a r l
W a g n e r , Cambridge, USA, Department of Metallurgy, Massachusetts Institute of Technology, ehem. Ordinarius fur physikal.
Chemie an der T.H. Darmstadt, wurde ,,in Anerkeunung seiner hervorragenden Verdienste urn die Anwendung der Thermodynamik
auf die Chemie sowie um die theoretische und experimentelle Untersuchung von Halbleitern, Legierungen und Oberflachenschichten"
von den Fakultaten fur Chemie und fur Physik und Mathematik der T.H. Darmstadt der Dr. rer. nat. h. c. verliehen. - Dr.
11. v. W a r t e n b e r g , emerit. Prof. f . anorgan. Chemie, Gottingen,
wurde ,,in Anerkennuug seiner hervorragenden Experimentalarbeiten auf den Gebieten der Anorganischen und Physikalischen
Chemie" der Dr. rer. nat. h. c. der T H . Aachen verliehcn. - Prof.
Dr. E. W e i t z , GieBen, Dir. des Chem. Inst. der Univers. GieOen,
wurde anlalllich der Wiedereroffnung des Liebig-Museums in Gie5en
die Goldeue Liebig-Denkmunze der Ges. Liebig-Museum fur seine
Verdienste n m den Wiederaufbau des Museums verliehen.
Geburtstage: Dr. phil. habil. A. G e h r i n g , Wiesbadeu, tatig
im Chem. Laboratorium Fresenius, Wiesbaden, Mitglied der
GDCh, vollendet a m 21. Juli 1952 sein 60. Lebensjahr. - Dr. phil.
R. H a n i s c h , Fabrikdir. a. D., Riinderoth/Koln, Mitgl. der
GDCh, feiert am 21. Juli 1952 seinen 75. Geburtstag. - Dr.
Dr.-Ing. e. h. M. P i e r , Heidelberg, der seit 1920 der BASF angehorte, im In- und Auslande bekannt durch seine Forschungsund Entwicklungsarbeiten uber katalytische Druckhydrierung von
Kohlen, Teeren und Olen, vollendet a m 22. Juli 1952 sein 70. Lebensjahr. - Prof. Dr.-Ing. K . S c h a r r e r . Ordinarius f . Agrikulturchemie an der Justus-Liebig-Hochschule GieBen, bekannt durch
zahlreiche Arbeiten auf den Gebicten der Pflauzen- und Tierernahrung, vollendete a m 18. Juli 1952 sein 60. Lebensjahr.
.Jnbiliien: Dr. phil. A. K o t o w s k i , Clausthal-Zellerfeld, stellvertr. Direktor des Gmelin-Inst. in der Max-Planck-Gesellschaft,
Mitglied der GDCh, fcierte a m 1. Juli 1952 sein 25jahriges Uienstjubilaum a m Gmelin-Institut.
Rerufen: Dr. H. H o p f f , Ludwigshafen, Vorstand des Zwischenprodukte- und Kunststoff-Laboratoriums der BASE', apl.
Prof. f . organ. Chemie an der Univers. Mains, erhielt einen Ruf
als 0 . Prof. fur organisch-chemische Technologie a n die ETH.
Zurich. - Prof. Ur. M a i e r - L e i b n i t z , 9.0. Prof. a m Physikal.
Inst. der Univers. Heidelberg und wissenschaftl. Nitglied der
Max-Planck-Gesellschaft, h a t einen Ruf auf den Lehrstuhl f u r
Techn. Physik an der T.11. Munchen als Nachfolger von Prof.
Walter Meixner angenommen. - Privatdoz. Dr. K. Si1bercis.cn
als a.0. Prof. fur ,,Chemisch-technische Analyse" an die Fakultat
f u r Landbau der T.U. Berlin-Charlottenhurg (West).
Ernaunt: Dr. A. M u n s t e r , Privatdoz. fur Physikal. Chernie
an der Univers. Frankfurt/M., tatig bei der Metallges. FrankfurtM., wurde von der Kommission fur Makromolekeln in der Internationalen Union fur reine und angewandte Chemie (Prasid. Prof.
Dr. H . M a r k , Brooklyn, USA) als deutscher Vertreter in diese
Kommission gewahlt.
Ausland
Ehrungen: Dr. Dr. h. e. T. R e i c h s t e i n , Prof. f u r pharmazeut. Chemie an dcr Univers. Basel, Nobelpreistrager fur Medizin
1950, wurde zum Mitglied der Royal Society gewahlt.
l)
-
Vgl. diese Ztschr.
6 4 , 322
[1952].
Redaktion: ( 1 7a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 6975176.
Alle Rechte vorbehalten insbesondere die der Ubersetzung. Yein
Teil dieser Zeitschrift dLrf in irgendeiner Form - durch Photokopie, Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. - All rights
reserved (including those of translations into foreign languages).
No part of this issue may be reproduced in any form, by photostat
microfilm, or any other means, without written permission fro;
the publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: Dipl.-Chem. F . Boschke (17a) Heidelberg. fur GDCh-Nachrichten: Dr. R . Wolf,
(16) Griinberg/Hessen; fur den Anzeigenteil: A. Burger, Verlag Chemie, drnbH. (Geschaftsfuirer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Bergstr.;
Druck: Druckerei Winter, Heidelberg.
406
Angew. Chewi.
64. Jahrg. 195% / NI,.14
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