close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

GDCh-Fachgruppe Lebensmittelchemie Sdwestdeutsche Arbeitsgemeinschaft.

код для вставкиСкачать
Man kommt somit zu folgendem Bild: N e n t h a t in allen Aggregateustinden N,-Molekeln, P h a t in der eohwemen und roten Form
ein Sohichtengitter mit groBen AtomverbHnden, in der Sohmelze
kleine Molekeln. Beim Areen bleiben in der Sohmelze die Doppelschichten erhalten, beim Antimon und Wiemut erfolgt beim
Sehmelzen ein Ubergang in einen den Metallen naheatehenden
Znstand.
S e l e n und T e l l u r , die im festen Zuetand aus Ketten aufgebaut
Bind, zeigen beim Erhitzen senkreoht zu diesen Ketten eine starke
Ausdehnung (gegen die van dmWaalsschen KrBfte), dafiir eohrumpfen die Ketteu zusammen (Analogie zum Arsenl). Im geschmolzenen Tellur nimmt dae Volumen erst ab uud dann wieder zu,
Hhnlich wie beim Waseer. Hier findet der Ubergang der niohtmetallisohen in die mehr metallisohe Struktur in der Schmelze statt.
Bei den V e r b i n d u n g e n (etwa des Li und Mg) hatte ZinlZ
einen sprunghaften Ubergang von ealzartigen zu intermetallieohen
Strukturen featgestellt, wenn sioh der negative Beetandteil von
den typiechen Niohtmetallen iiber die Halbmetalle zu den Metallen hin bewegt. Dies gilt jedooh nur fiir den Fall, daO Anionen
mit Edelgasstruktur gebildet werden. 1st das nioht der Fall, so
lagern sioh die Anionen zu grBBereu Gebilden zuesmmen; Ketten
(z. B. Oj-, Si-), Fliiohen ( Graphitverbindungen) oder dreidimenmonalen Gebilden, wie im NaTl, bei dem nach Zintl ein dem Diamant entspreohendes [Tl-]~-Anionenteilgitter gebildet wird, in
dessen Liicken die Na+-Ionen eingelagert sind. Allerdings zeigen
magnetische Messungen, daB die Voraussage von Zintl, daB Verbindungen wie LiCd, die ein Elektron weniger enthalten ale NaTl,
stark paramagnetisoh eind, nioht zutrifft; LiCd und LiZn unterscheiden eich im magnetisohen Verhalten niaht von LiIn bzw.
LiGa. Dae Problem dee NaT1-Type bedarf daher einer nochmaligen eingehenden Untereuohung.
Vielfach finden sioh in ein und demeelben System ealzartige
und metalliache Strukturen (z. B. KsBi und KBi,). Bei beiden
Verbindungen zeigt sioh dann volumohemiach ein Ubergang von
den Saleen zu den eohten Legierungen. Bei den sog. ,,Laves"Strukturen (MgCu,-Typ uew.) findet doh eine Kontraktion, die
mit der Differenz der Elektronegativitiiten der Partner annHhernd
linear aneteigt. Weitere Aufeohliiese sind von einem Studium der
Legierungen zwischen den Alkalimetallen und den Elementen der
V. Gruppe en erwarten, deren Untereuohung im Gange ht.
[VB 6481
GDCh-Fachgruppe Lebenrmittelchemie
Wdwestdeutsche Arbeitsgemeinschaft
8. Tagung, Weinhellh, am 80. Oktober 1964
A. G R 0N 1,Daeael: Papkrchromabgraphie. Eins Einfarung
mii Ezpsrimenten ffir dun Lebensmittskhemiksr.
Vgl. A. &fine, ,,Papierohromatographie, Einfiihrung unter bes.
Beriioksiohtigung der Belange der amtliohen Lebensmittelkontrolle", Firmendruoksohrift der Fa. Carl Schleioher 0 Sohiill,
Daeeel.
A u ssp r a c h e :
Hoffmann, Darmstadt: Wo bekommt man chemlsch relne Farbstoffe als Testsubstanzen? Eisenbrand SaarbrGcken: Dle Fa. Eayer
Leverkusen, beabsichtlgt. den chemhchen Untersuchungshter;
Standardsammlungen von zur Zulassung empfohlenen Lebensmittelfarbstoffen gegen ein geringes Entgelt zur Verfiigung zu stellen.
F. W. M U L L E R , Auguetenberg: Die Bscltimmung dsr Ascorbinsbure mil Phosphor-18-Wolftamsbure.
Phosphor-18-WolframsHure gibt init starken Reduktionsmitteln
in sohwach saurer Lbeung eine in ihrer Intensitat von der Menge
dee vorhandenen reduzierenden Stoffee abhhgende Bladiirbung.
Hierauf haben A. Fujiia und T. f i h a r a l ) eine Methode zur Bestimmung von Asoorbinaiiore begriindet. Die meisten organisohen
Stoffe sowie sehwHohere anorganhahe Reduktionsmittel staren
hierbei nioht. Nach eigenen Versuohen wird die Wirkung anderer
reduzierender Stoffe im Gegenaatz zu Fujiia und Zibihara nioht
duroh Zusats von Monojod-essigsHure ausgesohaltet. Man
blookiert vielmehr beeser naoh einem Vorsahlag von Lugg*) die
AscorbineEure duroh Zusatz von Formslin, um aneohlieBend den
EinfluB der sonstigen reduzierenden Stoffe Buf die Phosphor-
*I
l
Vgl. Blochem. 2. 290 182 1936 und 300, 136 [l939].
Nature [London] 750: 577 1,9421.
An~ew.(?hem.
/
67. J&g.
1955
I
Nr. 6
wolframsHure geaondert zu bestimmen. Die Reaktion lluft innerhalb 30 min bei einem p~ von 3.0 ab. Blindversuohe dnd erforderlioh. Man miDt die Extinktion der Lasungen photometrisch mit
Filter S 73. Eine genaue Arbeitsvoreahrift wurde angegeben.
W. K O E T H E R , Saarbriioken: uba den EinfluP dea Wasscts
auf die Oxydaiwn der Aseorbinsbure durch Jod.
Heimann, Siroheeka und Matd haben eine papierohromatographisohe Methode zur Abtrennung der Asoorbinsiure von anderen
reduzierenden Stoffen mittele Butanol-Waaser angegeben'). Naoh
eigenen Vereuohen iet auoh Dioxan ein geeignetee Llleungemittel
hierfiir. Dieeer Diiither ist mit Waseer in jedem Verhsltnis misohbar. Er last bei Zimmertemperatur etwa 6 g/l Aecorbineiiure.
Eine AsoorbinsHure-Dioxan-LOeung wird bei Zugabe von haohstens der Equivalenten Menge Jod nioht entfiirbt. Entfirbung
wird jedooh sohlieBlioh bei Zusatz steigender Mengen Waeser
erreicht. Setzt man einer solohen gerade entfiirbten Ascorbinegure- Jod-Dioxan-LBsung wiederum Dioxan ru, so firrbt eiah die
Lasung duroh auegesohiedenee Jod wieder braun. Die Oxydation
der Aeoorbinsiiure duroh Jod ist naoh Tillmanu, Hirsch und Dick')
revereibel. Gemeineam mit Eisenbrand wurde durah kolorimetrisohe
Yeasungen daa Gleiohgewioht naoh der Gleiehung
untersuoht. Es ergab eich, da9 sioh in Dioxan ohne oder mit nur
wenig Waseer ein Gleiohgewiaht einstellt, welohes gegeniiber rein
wUngen Lllaungen stark naoh der Seite der Asoorbineiiure versohoben iet. Die AbhEngigkeit der Reaktion zwiaohen AecorbinsHure und Jod von der vorhandenen Wassermenge gestattet bei
Anwendung einer entapr. Methodik W a s s e r b 8 s t i m m u ngen.
J . U M B RECH T ,Reutlingen: Gesetzliche Fragen bei Schmelzkiiss und Mikh.
Da die Kllse-Verordnung vom 2. Juni 1951 besondere auf dem
Gebiete der SohmelzkHse und der KHsezubereitungen eine ganze
Reihe Mingel aufweist, liegt der Entwurf einer neuen KLse-Verordnung vor, weloher z. Zt. den LHnderregierungen zur Stellungnahme zugegangen sein SOU. In F#.llen, bei denen die z. Zt. giiltige
KHee-Verordnung versagt, wird die amtliohe Lebensmitteliiberwaehung allein auf Grund des 9 4 dea Lebensmittelgesetres urteilen
miissen. Naoh der geltenden Kbe-Verordnung diirfen mit Milchfett angereioherte KHsezubereitungen ale ,,KHee-Creme" in den
Verkehr gebraoht werden, falls sie mindestene 50 % Fett i.T. enthalten. Sie miissen auf den Paokungen als ,,KHeezubereitung"
kenntlich gemscht sein und brauchen nicht die in der KHee-Verordnung vorgesohriebene Menge Milohzuoker zu enthalten. An
Konservierungsmitteln in SohmelzkHse kommeu a u h r benzoathaltigen Prsparaten Peroxyde in Betraoht. Bromate werden im
allgem. nur bei RohkHeen, wie Tildter, verwendet. Vortr. behandelt sodann verechiedene Fragen aus dem Miiohgebiet, bes. den
Fettgehalt der Milah betreffend.
A us s pr ac he ;
LfndemMn Mannheim: Nach meinen Erfahrungen lohnt slch die
Kontrolle de; Mllchbearbeitungsbetrlebe auf genaue Elnhaltung des
elnzustellenden Fettgehaltes. SchmMi Speyer: Die Forderung auf
Einhaltung elnes bestlmmten Mllchzuikergehaltes erscheint for fettreiche Kilse-Creme nlcht gerechtfertlgt * eln h6herer Milchzuckergehalt geht zu Lasten des erniihrungs~hyslologlschhochwertlgen
Be1 Schlchtkase 1st es erlaubt, dem Kgufer durch FarElweiOes.
bung der mittleren Schlcht elnen haheren Fettgehalt vorzutauschen,
obwohl dieser in der Regel kaum h6her lieqt als be1 den AuOenschlchten. Im Hinbllck hlerauf diirfte es nlcht slnnvoll sein darauf
zu drlngen daB die mlttlere Schlcht wenige Prozente F e d In der
TrockenmAse mehr enthalte als die AuBenschichten. Denn dies
erschelnt gegenuber der groBen Tauschung durch die Fiirbung belanglos.
Man sollte nle zwlschen Rohkase" und Schmelzkiise"
sondern nur zwischen NaturkBse"'hd Schmelzk$sese"unterschei!
den, um den Elndruc% zu vermelden, d k der als ,,RohkBse" bezelchnete NaturkLe noch nlcht zum GenuB geeignet sel. - Nach den
Bestlmmungen des Mllchgesetzes darf Joghurt ebenso aus Milch unmittelbar wie aus vorher eingedlckter Milch hergestellt werden.
+llte daher eln gerlnger Zusatz von Mllchpulver zu der Anstellmllch
fur Joghurt nlcht doch erlaubt eeln? - Da Mllch zur Herstellung
von Kondensmllch mlt Pufferungsmitteln versetzt werden darf,
sollte auch eine Tellneutralisation von Kiisereimllch zugelassen werden, um dadurch eine Pasteurisierung dieser Milch zu erm6glichen.
-
-
[VB 6501
dl
8
Vgl. 2.. Unten. Lebenrmlttel 97, 263 [1935].
Vgl. ebenda 63, 267 [1932].
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
165 Кб
Теги
sdwestdeutsche, arbeitsgemeinschaft, lebensmittelchemie, fachgruppe, gdch
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа