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GDCh-Ostsverband Sd-Wrttemberg Tbingen.

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Gegeniiber dem DOK besitzt es eine 2-3mal so starke Phytotoxizitiit. Fur den Erfolg der Spritzungen mit diesem Mittel ist
dae Fehlen oder Vorhandensein einer W a c h s - S c h u t z s c h i o h t
entmheidend. Bei der Behandlung ist dic GrbDe der KulturpflanZen wichtig.
F. E B E R B A R D T , Tiibingen: Wurzelausscheidungen bei
Uetreids.
Von Wiistenpflanzen ist bekannt, daB sie Substanzen aus ihren
Blirttern suesoheiden, die auf andere Gewiiohse giftig wirken. Sie
halten sich dadurch Konkurrenten fern. Die Frage ist, ob die von
Getreide, z. B. Haferwurzeln ausgeschiedenen Stoffe eine Hhnliche
Wirkung ausiiben kbnnen. Mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie
und der Papierchromatographie wurden Stoffe gefunden, die auf
andere Pflanzen, z. B. Phkum pratense atarke Waohstumshemmungen ausiiben. Beaonders wichtig scheinen Laotone wie S k o p o l e t i n zu sein, die Hhnlich wie das Cumarin stark keimhemmend
wirken. Die Stoffe kBnnen durch Bodenmikroben schnell zersetzt
werden.
E. K b H L E R , Hohenheim: Wirkung einer 2,4-D- und MCPBehandlung auf die Anfblligkeit der Pflanzen gegen pikliche Parasiten.
Naoh Berichten nus dem Ausland wurde nach Wuchsstoffbehandlung ein stiirkerer Befall mit Cladosporium spec., Puccinia
spec. und Clavicepa purpurea beobaohtet, wHhrend andere Autoren
von einer Verminderung des Befalls berichten. Nach den Untersuohungen des Vortr. haben Wuchsstoffe in geringen Konzentrationen auf die meisten Mikroben in Reinkultur keinen Einflu5.
Herbizide in der iiblichen Konzentration wirken auf Pilze vorwiegend giftig. Die Wirkung der Wucheetoffe auf pilzkranke Wirtspflansen wurde untersuoht bei: Erysiphe graminis, Ustilago zeae,
Ophwbolus graminis, Tilletia trilici und Helminthosporium graminis.
Die herbizide Konzentration des Butyleeters hatte eine eohwach
fungizide Wirkung, die sich aber bald verlor. Obgleioh in ihrem
Wachstum gehemmte Weizenpflanzen von Tdktia tritici bevorzugt
befallen werden, riefen unzeitgemiio angewandte Wuchsetoffe, die
deutliche Wachetumedepressionen im Gefolge hatten, keine Infektionseteigerung hervor. 2,4-D-Ester in der herbiziden Konzentration verminderten sogar den Befall. Die paraeitische Phase
von Ophiobolus graminis wurde eelbst bei groben Anwendungsfehlern nioht beeinflult. Bodenbehandlungen hatten bei Helmintbsporium durch Keimlingsschlidigung einen hbheren Befall zur
Folge, spatere Spritzungen waren ungefhhrlich.
H. S b R N E R , Hohenheim: Ausscheidungen keimender Uetreidesamen.
Vortr. lie0 Roggenkbrner in Wasser quellen und untersuchte
die ausgeeohiedenen Stoffe papierohromatographisch, nachdem
die Samen zuvor mit 1% Bromsilure sterilisiert worden waren.
Naohgewiesen wurden: A s p a r a g i n s iiur e , GI u t a m i n ,A l a n i n ,
V a l i n , L e u c i n , Glucoee und X y l o e e . Die AminosHuren hemmen das Wachstum der Kressewurzeln. Sie und die ausgeechiedenen Kohlehydrate ftirdern das Pilzwachetum im Wurzelbereich,
woduroh vielleicht die Pflanze konkurrenztiiohtiger wird. Bei dem
hHufigen Roggenunkraut Matticaria wurden alierdinga bieher keine
Sohliden beobachtet, was vielleioht darauf beruht, dal? der Roggen
vorwiegend im Winter, wenn die Bodenmikroben untiitig sind,
unterdriickt wird.
G. L O E S C H K E , Hohenheim: Wirkungssteigmctlg bei HerW i d e n durch vorherige Verktzung der Unkriiutsr.
Je grbller der Anteil der verletzten Blattmaese (durch Wdzen,
Zertreten, Sohlagen mit Wei5dorn- und Stacheldrahtruten) vor
der Behandlung mit Herbiziden war, desto bessere Erfolge wurden
gegen Cokhicum autumnale erzielt. Auch bei Anthriscus silveslris
wurde eine Verminderung des Beeatzes beobachtet. Durch Wuchsetoffinjektion mit einer Injektionslanze ( j e Sto0 9 am* in die Zwiebel) wurde der Colchicum-Besatz stark vermindert.
[VB 6721
GDCh-Ortsverband Siid-Wiirttemberg, Tiibingen
am 14. Janner 1966
H . S C H 0 L E R , Hechingen : Organische Molekeln in dcr Glimmentladung.
Die Anwendung einer vom Vortr. friiher beschriebenen Entladungsrtihre, die das Leuchten organischer Substanzen in der
poeitiven Siiule zu beobachten gestattet, ist methodisoh woiter
durchgebildet worden‘).
I)
Vgl. auch H . SchUler u. L. Reinebeck Spektrochimica Acta 6
288 19541. H . SchUler L. Reinebeck’u. A. Michel Z . Naturl
19541; ’H.SchUler, A. Michel u.
E. GrUn
ebenda 100, 1 [1455] sowie diese Ztschr. 63, 438 [1951] u. 64, 84
[1952].
forsc\. 9a,’279
312
A.
1.) Steuerung der Energiezufuhr an die Molekeln duroh h d e r u n g
des Mischungsverhiiltnisses des Triigergases und der Untereuchungssubstanz.
2.) Kondensatorentladungen, deren zeitlicher Ablauf durch vorgreohaltete variable Widerstinde reguliert wird.
3.) ZusHtzliohe ErwHrmung dee Entladungsraumes (bis 300 OC).
4.) Beobachtung des Leuchtens bei hbherem Substanzdruck
(100-300 mm Hg) rnit Hilfe der Hochfrequenzanregung.
Bei Anwendung dieser Methoden lassen sich bereits eine Anzahl
von VorgHngen in angeregten Molekeln beschreiben.
Das Auftreten identisoher Spektren bei verschiedenen Substanzen weist auf das Leuchten von Bruchstiicken (Radikalen) hin.
So konnten z. B. das Benzyl-, dae Bedzal-Radikal und iihnliche
Radikale rnit neuen Spektren eindeutig in Verbindung gebracht
warden.
Dae Aufsprengen des Benzol-Ringes bei Benzol, gewissen Benzol-Derivaten, Naphthalin usw. fiihrt zu einem Spektrum, dae auf
Grund seiner Schwingungen und der Isotopenverschiebung (bei
Ersatz von H durch D) als ein news Spektrum des D i a c e t y l e n s
gedeutet wird.
Fur ein im H,O (D.0)-Dampf beobaohtetes Spektrum werden
Hinweise gefunden, daB e8 sich um ein Leuchten des OH- (OD-)Ions handelt.
Neue Banden in der Ammoniak-Entladung deuten auf den Aufbau einer Konfiguration N,H, hin.
Chemische Umsetzungen in der Glimmentladung sind etwse genauer untersuoht worden, und zwar im Fall der Entstehung dee
Hydrazins in einer Ammoniak-Entladung.
[VB 6691
Verein Deutscher Eisenhiittenleute
4. -6. November 1964, Diisseldorf
U. T R U M E L , Diieaeldorf und W . O E L S E N , Glausthal:
Grenzen der Entphosphorung mil Kalk.
Zun&chst gilt es die Reaktionen zu erfaeeen, die im System
Eisen-Phosphor-Sauertoff-’Kalk bei der Stahlerzeugung ablaufen. Dies ist schwierig, da bei 1600 OC und hbher die iiblichen !Fiegelwerkstoffe mit den Sohlacken dee Systems z.T. heftig reagieren
und ein Gleichgewicht nicht erreicht werden kann. Es wurden nunmehr Tiegelwerkstoffe verwendet, deren Zueammensetzungen im
System Kalk-Phosphor liegen. Die Ergebniese wurden in einem
Schaubild dargeetellt, dae die Grenzen der ‘Entphosphorung umfa5te. Ee eind auf der einen Seite die kalkfreien Sohlaoken aus
Eisenoxyd u i d Eieenphosphat und im anderen Grensgebiet dic
jeweils mit Kalk gesiittigten Sohlaoken. Bei Verwendung der
letztgenannten Sohlacken konnten naoh Einstellung l e a Gleichgewichtee bei etwa 1600 OC im Eisen regelmuig Phosphor-Gehalte von etwa 0,009 bis 0,012 % ermittelt werden. Ein Gehalt,
der z.T. niedriger liegt als die normal in Thomrre- und SiemensMartin-Stiihlen erreichbaren Phosphor-Gehalte. Der Einflu5 der
Temperatur zwisohen 1550 und 1725 OC auf die Lage des Gleichgewiohtes lii5t erkennen, daP mit zunehmender Temperatnr der
Phosphor- Gehalt im Eieen eine mii5ig steigende Tendenz aufweiet.
W A L T E R K O C E , Diisseldorf: bber den spekfrakn Charakter der Konvertmflamme und der Badstrahlung i m Rinbluk auf die
uberwachung des Tiwmaeprozesses.
Mit dem zeitliohen Ablauf der verechiedenen metdlurgiechen
Vorglinge withrend dee Blasprozeeses Hndert sioh das Spektrum
der Konverterflamme. Die Verhderung kann duroh aufzeiohneude Spektralapparate wahrend den ganzen Prozesses verfolgt
werden. Chsrakterietisch ist die Versohiebung des Verhiiltnisses
Blau- zu Rotetrahlung im kontinuierlichen Anteil des Spektrums
gegen Ende des Blaevorgangee. Ee werden Kurven regietriert,
die die Reaktionsirnderungen in den einzelnen Abschnitten des
Thomaeprozesses wiedergeben.
Da die Temperaturstrahlung des Bade8 im Kohverter der
schwarzen Strahlung nahe kommt, kann sie rnit hinreiohender
Genauigkeit photometrisch gemeesen werden. Hierfiir wird ein
GesamtstrahlungsempfHnger unter SchutzmaBnahmen in den Konverter eingefiihrt. Die ermittclte Temperatur wird durch ein auf
Celsiuegrade geeiohtee SchreibgerHt unmittelbar regietriert. Dnroh
Auswertung von Spektrogamm und Temperaturkurve i a t eine
U b e r w a o h u n g des Prozesses m6glich. Somit kann der Blaavorgang hinsichtlich rechtzeitiger Zugabe von Kiihl- oder Aufheizmitteln gelenkt werden. Gleichzeitig lH5t sich der giinstigste Zeitpunkt zur Beendigung des Vorganges ermitteln.
Angew. Chetn.
I
67. J d q . 1955
Nr. 11
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