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Gemesebau auf ernhrungswissenschaftlicher Grundlage von Prof. Dr. Werner Schuphan. H. A. Keune-Verlag Hamburg 1948. Halbleinen gebunden 368 S. 158 Abb. u. Tabellen DM 28

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Teil die Grundzuge dcr modcrncn Erntihrungslehre, im zweitcn Teil die einzclnen Lebcnsmittel, wic Nahrungsmittel, GcnuUmittel, Wnsscr und Luft,
danach die Bcdarfsgegcnsttinde und im dritten Teil die amtliclie ubcrwachung dcs Lebensmittelverkchrs behandelt. Fast auf jeder Seite fiihlt sicli
der Lcsrr tief beeindruckt von der ungehciiren praktischen und wissenschaftlichen Erfahrung des Verf., dem es vielleicht als rinzigcm in Deutschland crlaubt ist, die Lebensmittelchemic von hoher Warte zu schildcrii und
clcr uber cine sehr groUe Zeitspannc Iiinweg dic Kinderkrankheiten, abcr
vor allem auch die Leistungen dicser Wisscnschaft verfolgt hat. So wird
jcder Tillmans-Schiiler und Mitarbeiter crfrcut sein uber das Eintrctcn
diesrs Altmeisters der Lebensmittelchemic fur dic wisscnschdtlichc Lcistung
und Verdienste von Jose/ Tillrtlans, in Sondcrheit bei der Entdcckuirg dcs
Vitamins C. - Kleine Mingel verblasscn demgcgenubcr in eincm Buch, das
soviel Erfahrungsschatzin sich birgt. So htitteii bci Backpulver die iiiidcrrii
saurcn Bcstandtcilc, 2. B. das saurc Natriumpyrophosphat, crwiihnt wrrdcn ktinnen. Auch bei SuUstofIcn muUtcn in Zukunft ncuc SiiDstoffc Erwiihnung finden. Bei Trinkwasser ftillt das AuUrrachtlassen dcs pH-Wertcs auf.
uber die Unschadlichkeit einrs Kupfer-Gchaltes in Lcbcnsmittrln bci Verwcndung Cu-haltigcr EUgescliirrc wcrden vide Leser andercr Meinung scin,
besondcrs im Hinblick auf die lcichtc Beeinflussung eincs Vit.amin-C-GcBegriiDt werden wird von jungcn und anhaltes durch Kupferspurea.
gchcndcn Fachgcnossen die, wenn auch nur kurz berucksichtigte, Lcbcnsmitteltechnologie und vor allcm die Anleitung i u r Bcurteilung der Lebcnsmittel anhand der gcsctzlichen Unterlagcn. Erfrcut werden aucli die amtlichen Chemiker scin, wcnn sic Icscn, daU hier ein Altmeist.er der Lebcnsmittelkontrollc als Pflichtprobenzahl fur 1000 Einwohner als Mindestmcngc
15-16 Probcn fordcrt und seine Forderung begriindet. - Alles in allem
ein Buch nicht nur fiir Anfbgcr, fur Studiercnde und jungc Fachgenosscn,
auch der erfalirenc Lebcnsmittelchcmikcr wird nicht ohnc Bcfricdigung danach greifcn.
R. Slrohecker.
[NB 731
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Laboratorlnmnbuch HLr AgUultnrohemiker von Dr. 0. Melge. Laboratoriumsbucher f. d. chcm. u. verw. Industrien Bd. 18. 3. neubearbeitete
Auflage. Verlag W. Knapp, Halle 1948,269 S.,8 Abb., 15.30 DM.
Das vor 30 Jahrcn erstmalig erschienene Buch licgt nunmehr in drittcr
erwciterter Auflage vor. Es bringt in den Hauptabschnittcn dic Unkrsuchung dcr natilrlichen Grundstoffe Wasser und Boden, der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, pflanzlichc und ticrische Erzeugnisse, und der
Ianrlw. Bcdarfsstoffe Diingemittel und Handelsfuttcrmittel.
Die bckannten Untcrsuchungsverfahren sind durch inzwischen ncu
ausgearbeitete Methoden ergtinzt wordcn, zahlreiclie Schrifttumshinweise
crmiiglichcn das Auffinden der Originalarbeiten. Wichtig sind auch dic
Angaben fur die Beurteilung dcr Gutc der untersuchten Stoffe. Dasumfang- und inhaltreiche Buch wird sich riclc Freundc erwerbcn, und es ist
zu wiinschen, daU sich auch dcr ncue ,,Melge" bald in jedem agrikulturcheinischen Laboratorium findet.
Einige kurzc Hinwcisc seicn gcstattet: Dic Ausnutzung der Stallinistphosphorstiure (S. 71) ist mit 15?6 nicht htiher als bci den Handelsdungemitteln. Der Wirkungsfaktor nach Milscherlich fiir Kali ist c
0.4
(S. 73); der notwcndige Niihrstoffgehalt des Bodens wird von Milscherlich
mit 3.3 dzfia PIOI und 5.0 dz/ha K1O angegcben. Bci der Untersuchung
dcr Kalidiingemittel sind Angaben iiber dic KIO-Bcstimmung mit Dipikrylamin erwiinscht. Unter den Abfallkalken darf die Hochofenschlacke
(Hiittenkalk) nicht fehlcn. Von ,,kiinstlichen" Dilngemitteln solltc heut.e
nicht mehr gesprochen werden. Die Beurteilung der Dlngemittel ktinnte
durch einc Zusarnmenfassung ihres Niihrstoffgehaltcs und ihrer Nebenbestandteilc erleichtert werden.
Gericke.
[NB 631
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GeiuUsebau auf ernYhrungenlssensehnftUcher Grnndhge von Prof. Dr. Wermr Schuphan. H. A. Keune-Verlag, Hamburg 1948. Halbleinen gebunden, 368 S., 158 Abb. u. Tabellen, DM 28.-.
Das Buch bringt eine ausgezeichnete Ubersicht zu allen Fragen des
Gemiisebaus in erntihrungswissenschaftlicher Hinsicht, wobei dem Verf.
Pflnnzenphydologleche Bodenkunde von E. A. Milscherlich. Dtsch. Akad. die reichcn eigenen Erfahrungen sehr zu statten kommen. Nach Behandd. Wiss. Berlin, Vortriige u. Schriften Heft 28. Akad. Vcrlag, Berlin, lung der verschiedencn Intensittitsstufen des Anbaus werden die einzelnen
1948,23 S., 2 Abb., 2.- DM.
Gcmusc unter Beriicksichtigung ihrcs prozentualen Wertstoffgehaltes
Vcrf. gibt einen Ubcrblick ubcr die Entwicklung der bodcnkundliclien .,Biologischer Wert" ciner Rangordnung untcrworfen. Dabei findet nicht
Forschung, insbesonderc ubcr den Zweig, dcm cr seit 50 Jahren scine Schaf- nur dcr kalorischc Wert an Kohlehydraten, EiweiOstoffen, Fetten und Lifenskraft gcwidrnct hat, der Beziehung von Bodenchemie und -physik zu poiden sowic sonstiger kalorienliefernder N-frcier Inhaltsstoffe seine BeFruchtbarkeit und Pflanzenertrag. Auf dem Gebiet dcr Bodcnphysik rucksichtigung, sondern auch die a-kalorischen Stoffe werdcn in Betracht
streift Verf. dic von ihm entwickelten Methoden zur Bestimmung dcr Hy- gczogcn. Untcr lctztcren werden die Wurzstoffe, titherischen ole, Vitaminc,
groskopizittit und Benetzungswfrme ale MaUe fur dic in landwirtschaft- Fcrmente u. a. zusammengefaut. Ftir den sogenannten Qualitiitsbegriff
lichcr Hinsicht bedeutsame Bodcnoberfltichr.
und die Marktgiingigkeit spielcn letztere bclianntlich eine groDe Rolle. Als
Schwierigcr gestaltet sich die chemische Untersuchung des Bodens, so- weiteres Momentis t aber beim Anbau auch noch der ernahrungswirtschaftfern man aus dercn Ergebnisscn Schlusse auf das Dilngungsbediirfnis rles liche Wert jedes einzelncn Gemiises sowie gewisser Anbaufolgen beriickBodens zichcn will. Hierfiir ist nach Ansicht dcs Verf. der GefiUversuali sichtigt, dcr in dem Begriff ,,monatlichcr Leistungswert" seinen Ausdruck
die geeignetste Mcthode, in der das gleiche Kriterium ale MaDstab dicnt findct. Damit ist ein Standardwerk des Gemiisebaus geschaffen ,worden,
wie auf dcm Ackcr, niimlich der Pflanzcnertrag. Die quantitative Bezichung das sowohl dcm fortschrittlichen Landwirt notwendige Unterlagen verzwischen Ntihrstoffgchalt und Pflanzenertrag findet ihren Ausdruck in mittclt, ale auch jeder Planung auf diesem Gebiet zu Grunde gelegt werden
dem vom Verf. errnitteltcn ,,Wirkungsgesetz der Wachstumsfaktorcn", kann. Daruber hinaus wird auch der Biocherniker und an Erntihrungefragen
das in der Fachlitcratur seit uber 25 Jahren Gegenstand lebhafter Dis- intercssierte Mediziner nus dem Buch mannigfache Anregungcn erbalten.
kussionen ist. Die Anwendung seines ,,Gesetzes" auch auf andcre Wachs- Es ware sehr zu begrUUen, wenn der Verf. sich ontachlieBen kiinnte such
tumsfaktorcn, wic GrtiDe des Standraums und Tiefe dcr Bodenbcarbeitung, andcre Gebicte dcs Pflanzenbaus in entsprcchcnder Weise zu behandeln.
Tschcsche.
[NB 691
und dic Mtiglichkeiten, die sich fiir praktische Zwecke ergcbcn, wcrden eriirtert und abgcgrenzt.
G. Michael.
[NB 771
Labocatorlnmsbuoh filr die Zementlndustrie, von Dr. Kurl Chasisius. 2. und
3. Auflage. 1948. Verlag W. Knapp, Hallc/S. Bd. 38 der ,,LaborstoDUngemittel und Dllngung in der deutsohen hndrlrtsohaft von S. Gericke.
riumsbiicher fur dic chemische und verwandte Industrien", 174 S.,
Verlag Werner Cronbach, Berlin, 1948. 287 S., 20 Abb. u. 48 Zeich38 Abb., 26 Tab., 11.50 DM.
nungen, 13.- DM.
In dem einfilhrenden ,,Allgemeinen Teil", der mehr als H des Buches
Einlcitend behandclt das vorliegende Buch die Beziehungen zwischen ausmacht, werden die Begriffsbestimmung und Einteilung dcr Zemente, dic
Boden und Pflanze, worauf dic Wirtschaftsdiingemittel sowie dic Handcln- Zcmentrohstoffe, kurz auch die Grundzuge dcr technischen Herstellung der
dilngemittel besprochen werden. Sehr ausfiihrlich wird anschlieuend die Zemente, dana die Konstitution, Abbinden und Erhtirten der Zemente und
DUngung er(lrtert, und zwar das Verhiiltnis von Diingung zum Boden, dic die Zementmoduln besprochen. Der zweitc Teil behandelt die mechaniVoraussetzungen der Diingung, die Diingung der einzelnen Kulturpflanzen, schen, chemischen und physikalisch-chcmischcn Untersuchungsverfahren,
die Diingung in der Odland- und Moorkultur sowic Sonderfragen der Dun- unterteilt nach Rohstoffen, Zwischenprodukten und Fcrtigerzeugniseen.
gung (hiineraldiingung und Humushaushalt des Bodens, Dungung und
Sowohl der einleitende Text ah auch die Schilderungder UntersuchungsIangelkrankheiten der Pflanze, dic physiologischc Reakt.ion dcr DUnge- vcrfahren ist sehr klar, kritisch gesichtet und nach dem Stand von etwa 1942
mittel, die Diinpm'ttel im Pflanzenschutz, Dilngung und Qualitat). In wissenschaftlich exskt dargestellt. Neben den genau arbeitenden aber
einem AbscMtCcciber DUngemittel und Diingung ah Grundlage der Lei- meist umstiindlichen Verfahren sind auch einfache PrUfungen, ja bewlhrte
stungssteigerung in der deutschen Landwirtschaft kommen die Zusammen- Handproben erltiutert.und die jeweiligen Vorzuge oder Nachteile bzw. Gehirnge zwischen DUngeraufwand und der Ertragslcistung und einschlbgigc nauigkeitsgrenzen angegeben. Besonders und ausfilhrlich beriicksichtigt
praktil?he Fragen zur Besprechung. In einern Anhang werden wichtigc werden die deutschen und wichtigstcn ausliindischen PrUfnormen und GiiteT a b e l w a b r a c h t , dic sich auf Dtingcmittel und Diingung beziehen.
vorschriften. Die Uber 250 Hin weise auf OriginaIveriMfentlichungen maBei dem detzeitigen Mangcl an modernen Lehrbtichern iiber clas cia- chen das Buch zu eineha kleinen Nachschlagewerk. Das Ziel des Verf., den
suhltigigc Fragengebiet der DUngung und der Diingcmit t.el bcfriedigt dau jungen Fachkollegen eine verstiindliche Einflihrung und don Blteren da und
vorliegende Buch einen fllhlbaren Mangel. Der Verf., der selbst a d dem von dort eine Auskunft oder Anregung zu geben, ist zu bescheiden umrissen; en
ihm dargestellten Gebiet durch wertvollc cxperimentelle Arbeiten hervor- handelt sicb um ein Buch, nach dem man bei allen normalerweise in. den Lagetreten ist, hat es glinzend verstanden. die heutigen besonders aktuellcn horatorien der Zementindustrie oder ijffentlichen UntersuchungslaboraFragen Uber Diingemittel und Diingung hcrvorzuheben und ihre Problc- toricn vorkommenden Zementpriifungrn experirn~nt.el1und veatiindnisvoll
matik'zu entwickeln. Gleichzeitig ist daa Buch deshalb von besondereni arheit.en kann.
Intcresse fiir den Wissenschaftler und Praktiker, weil es iiberall die ncuesteii
Auf die optischen, rintgenngraphischrn und elektroncnmikroskopischen
Ergebnissc und Erfahrungen iiber Anwendung und WirkunK der Diingung Vpriahrcn iind Mtiglichkeiten wird nur verhiltnismtiUig kurz verwiesen;
hringt und die Bedeutung eines richtigen Einsatzes der Wirtschrfts- und die im ersteren Falle beabsichtigte ausfiihrlichere Behandlung muUte aun
llandelsdiingemittel nicht nur fiir die Quantitiit der ErtrHge; sondern auch zeitbedingten Griinden leider unterbleiben, die letzteren Verfahren wurden
fur die Qualitiit der Ernteproduktc und damit fiir die Erzeugung biochc- erst nach 1942 entwickelt und diencn vorcrst ohnedies mehr der Forschung
mirch hochwertigec Nahrungs- und Futtermittel aufzeigt. Das Studium r l s der Prufung.
A. Didzel.
[NB 781
des Bnches kann den Studierenden der Landwirtschaft und aucli der landwirtschaftlichen Praxis nur wtirmstens empfohlen werden; es ist daher fiir
Arbeltsmethoden der Mlkroblologie von Prof. Dr. A. Janke, Th. Steinjede agrikulturchemische und landwirtschaftliche Bibliothek unentbehr- kopff-Verlag, Dresden 1946, Band 1. Der Preis betrtigt hrosoh. 22.- DM,
lioh. Auoh dem Chemiker uod Technologen wird es manche Anregung ver- geb. 25.- DM, nioht 50.- DM, wie irrtumlioh in diem Ztaohr. SO, 287
mittoh.
K,scllaw4r.
[NB 761 [I9481 angegeben.
[NB 991
v4
Anqew. Ckm. 161. Sohrq. 1949 I Nr. 0
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