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Dr. A. Bujard und Dr. E. Baier Hilfsbuch fr Nahrungsmittelchemiker. 2. Aufl. Berlin Jul

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Palenlbericht.
- Bucherbesprechungen.
geben, selbst wenn sie 50 Proc. des angewendeten
Harzes nnverseift enthalten.
Patentunspruch : Verfahren zur Herstellung
von freies Harz enthaltender Harzseife, die rnit
Wasser eine vollkommene Emulsion giebt, gekennzeichnet durch die Verwendung von Phenol oder
dessen Homologen, derart, dass das in dem Phenol
gelciste Harz entweder mit den bekannten Verseifungsmitteln zum Theil verseift wird, oder dass
Harzseifen mit Harzcarbollosungen gemischt werden.
Klasse 40 : Hiittenwesen.
Herstellung
einer
stark zinkhaltigen
schmied-, walz- und pressbaren Aluminium - Legirung. (No. 112 546. Vom
3. Juni 1 8 9 9 ab.
B a s s e & S e l v e in
Altena i. W.)
Aluminium, dem Zink hinzugefugt ist, wird desto
drehfahiger und bohrfahiger, j e grosser der Gehalt
a n Zink in solcher Aluminium-Zink-Legirnng ist.
Es ist aber bisher nicht moglich gewesen, den
Zinkgehalt hoher wie 11-12Proc. sein zu lassen,
d s die Legirung in solchern Falle nicht mehr zu
Stangen verarbeitet werden kann. Es ist n u n
festgestellt worden, dass man den Gehalt an Zink
bis auf 25-30 Proc. hinauftreiben kann, ohne
comprimirende Behandlung z u verhindern, wenn
man der Legirung etwas metallisches Eisen, und
zwar vorzugsweise in Form einer Eiseu-Aluminium-
[
Zeitsohrift f i r
angewandte Chemie.
oder Eisen-Zink-Legirung znsetzt ; es entsteht dann
eine Aluminium-Zink-Eisen-Legirung, die bei einem
Zinkgehalt bis zu 25 und selbst 30 Proc. doch so
geschmeidig, weich und plastisch wie Blei ist und
nach Belieben geschmiedet, gewalzt und gepresst
werden kann, womit der erstrebte Zweck erreicht ist.
Putentanspruch: Verfahren zur Herstellung
einer stark zinkhaltigen schmied-, wnlz- und pressbaren Aluminium-Legirung, gekennzeichnet durch
die Hinzufugnng metallischen Eisens, vorzugsweisc
als Eisen-Zink oder Eisen-Aluminium oder beides,
zum Aluminiuui bez. Aluminium-Zink.
Herstellung von geschmolzenem regulinischem Chrom.
(No. 112 586.
Vom
20. Januar 1 8 9 5 ab.
Firma T h . G o l d S c h m i d t in Essen a. d. Ruhr.)
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet
die Herstellung von geschmolzenem regulinischem
Chrom durch Erliitzen von Chromoxyd mittels
Alnminiums.
Putentanspruch: Verfahren zur Herstellung
von geschmolzenem regulinischeni Chroinmetall,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung au5
Aluminium mit Chromoxyd durch Erwiirmung der
gesammten Masse in einem Tiegel oder Ofen von
ausseu her bis zum Eintritt der Reaction erhitzt
wird, wohei sich ein Regulus von geschmolzenem
Chrom und daruber eine Schicht geschmolzener,
auch noch chromhaltiger Thonerde bildet.
Bucherbesprechwngen.
Dr. 8. Bujard and Dr. E. Riier: Hilfsbucli fiir
NihrunF;smittelcherniker. 2 . Bafl. Berlin, J ul.
Springer, 1900.
Ein Buch, welches sich vie1 Freunde erworben
hat, lieat viillig nmgearheitet und urn ein Viertel
seines Umfanges 7-ermehrt, in zweiter Auflage
Tor. Die Vermehrung ist diesmal z u billigen,
fiir kunftige Auflagen aber wird zu rathen sein,
den jetzigen Umfang festzuhalten. Das bcute
uhliche Anschwellen der Biiclier gereicht denselben
mcist zum Nachtheil; es beweist, dass der Verf.
seinen Stoff nicht genugeiid z u sichten versteht und
das Neuc iiberschatzt. Mit den grossen Handbuchcrn ltann und will das vorliegende kurze Hilt’sbuch nicht in Vettbewerb treten; es muss, untcr
Verzicht auf Beschreibung der Ausfuhrung im Einzelnen a n d unter ausgiebigem Hinweis auf die vorhandene Litteratur, i n crater Linio ein zuverlassiger
Fuhrer fur die Auswalil der Methoden sein, cs muss
strcnge Kritik uhcn, um so mehr, als in den Untersuchungsiimtern und Handelslaboratorien leider
iiianche Methoden in Gebraucli sind, die einer
liritik nicht Stand halten. Die Vcrfasser sind mit
ErIolg bemuht, dieser Forderung gerecht zu werden,
es k s n n aber nocli mehr geschehen.
Die ganx fehlerhaften Extracttafeln von
S c h u l z e - O s t e r m a n n und von E l l i o n fur Bierwiirzen, welche die erstc Auflage enthielt, sind
mit Recht gestrichen und durch die Rohrzuckertafel
nach W i n d i s c h ersetzt worden (S. 198). Beibehalten ist die Allihn’sche Dcxtrosetafel (S. 32),
~\-clche fur einc ungewiihnlich zusammengesetzte
Feliling’sclie Liisuug u n d eine ungewijhnlichehrbeitsweise gilt; werden die speciellen Vorschriften
A l l i h n ’ s vcrnachlassigt, wozu die Versuchung in
den Handelslaboratorien gross ist, so kiinnen Fehler
yon mehr als 2 Proc. vom Wcrthe entstehen. Auch
M a r c k e r verwirft A l l i h n ’ s Tabelle j e t z t l ) , sie
ist durch diejenige von W e i n entbehrlicli geworden. Die Aufnalime der Kjeldahl’schen Tsbellen (S. 42-64) iat zu billigen, doch sollte man
an der Iteduction dcs Iiupferoxyduls zu mctallischem
Kupfer festhalten. Die Asbestrohre sind unten
nicht niit Glaswolle (S. 28), sondern mit einem
Platinconus zu beschicken. Die Trennung der
Dextrine Ton den Zuckerarten nach S. 6 5 ist unmiiglich; das Gleiche gilt fur dic Bestimmung der
verschiedenen Zuckerarten und Dcxtrine neben
einander, nach S. 70. Solche Vorschriften tiiuschen
uber die Leistungsfahigkeit unserer Methoden und
verfuhren zu ,,wissenschaftlichen” Untersuehungen
von sehr zweifelhaftem Werthe, dcren Ergebnisse dann bei unserer ungeniigenden litterarischen
Iiritik ungepruft als bewiesen in die Lehrhucher
ubergehen. Nicbt anfgenommen ist die vom Referenten vorgeschlagene Bestimuiuug der Zuckerarten rnit Iiupferkaliumcsrbonatlo~uug. Iteferent
hat auf die Zusammensetzung dieser LiiDnng und
auf die Ausarbeitung der xugehorenden Reductionstafeln grosse Sorgfalt verwendet und einige anfangs vorhandenc Mangel abgestellt. Die Losung
hat nianchc Vorziige vor der Fchling’schen Liisung
I)
Miirckcr, Spiritusiutlnstric. 7. A u k S. 93-95.
Jahrgang 1900.
Heft 29. 17. Juli IWO]
727
'echungen.
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~~
und giebt sehr exacte Resultate, insonderheit auch
bei Gegenwart von Rohrzuckerl). - In dem Abschnitt ,Wasseranalgse" sollten zur Bestimmung
der Kohlensaure (S. 323) nur gewichtsanalytische
Methoden empfohlen werden; die Bestimmung der
organischen Stoffe mit Permanganat (S. 330) wird
durch die Grosse des Uberschusses an Permanganat
erheblich beeinflusst. Bei der Bedeutung der im
Wasser gelbsten Gase, insonderheit des Sauerstoffs, hatte die leicht auszufiihrende Methode von
Fr. M i i l l e r a ) Aufnahme verdient. Die Hartebestimmung rnit Seifenlbsung ist S. 3 2 8 richtig gewiirdigt; besser ware sie ganz gestrichen, da sie
den heutigen Anforderungen der Technik nicht
mehr geniigt. Sehr werthvoll sind die zahlreichen
Tabellen, sowie die vollstandige Wicdergabe der
die Nahrungsmittelchemie betreffenden Gesetze und
Verordnun gen.
Referent hat das Hilfsbuch von B u j a r d und
B a i e r oft zu Rathe gezogen und empfiehlt es
nicht bloss den Nahrungsmittelchemikern, sondern
allen Fachgenossen, welche in offentlichen Laboratorien ihrem dornenvollen Berufe obliegen, auf
das Angelegentlichste; ein Buch, welches durch
die Reichhaltigkeit seines Inhaltes dem Autor
Schwiorigkeiten bietet, fur den ausfiihrenden Chemiker aber grossen Werth besitzt.
Ost.
A. Tsohirch: Die Harze and die HarzbehHlter.
Historisch-kritische und experimentelle, in Gemeinschaft mit zahlreichen Mitarbeitern ausgefuhrte Untersuchungen. Gebr. BorntrPger, 1900,
Leipzig.
Das umfangreiche Werk (417 Seiten) ist cingetheilt
i n einen chemischen und einen botanischen Theil.
Im ersteren giebt der Verf. zunachst eine Ubersicht uber die historische Entwickelung der Harzuutersuchungen, an die sich dann die eignen Versuche anreihen. Diese letzteren, rein wissenschaftlichen Versuche, durch welche der Verf. sich bekanntlich bereits einen Ruf ermorben hat, haben
besonders das Ziel im Auge gehabt, nicht bloss
wie bisher n u r einzelne Beisubstanzen - meistens
krystallisirbare - zu erforschen, sondern vor allen
Dingen die chemischen Verbindungen und Gruppen,
die zum Aufbau der Harze dienten, aufzuklaren.
Diese Untersuchungen haben denn auch schon den
Erfolg gehabt, dass eine Eintheilung der Harze in:
Tannolharze, Resenharze, Resinolsaureharze, Resinolharze und Fettharze erfolgen konnte; hierbei
mussten natiirlich vom Verf. eigne Untersuchungsmethoden eingeschlagen werden und diese sind es,
welche fur die weitere Erforschung der Harze als
grundlegend anzusehen sind. Nicht nur der Wissenschaftler, sondern auch der Praktiker muss auf
die Arbeiten T s c h i r c h ' s zuruckgreifen, denn um
wie viel leichter lasst sich die Brauchbarkeit und
der Werth eines Harzes bestimmen, wenn seine
Constitution und die es charakterisirenden Bestandtheile bekannt sind.
Auch der botanische Theil, in dem die Frage
nach der Entstehung der Harzsecrete gestellt ist,
beansprucht grosses Interesse und ist zur Er1) Chem. Ztg. 1895, 1784ff., Zeitschr. d. V. d.
deutschen Zuckerindustrie, 1895, 938.
2) Diese Zeitschrift 1899, 253.
lauterung mit sechs gut ausgefuhrten Tafeln verziert.
Das Werk ist in jeder Hinsicht vorzuglich
und mit Freuden zu begriissen! IT? Lippett.
Dr. Edmnnd 0. von Lippmaun. Die Entwicke1Mg der Dentsohen Zuckerindustrie von
1850 bis 1900. - Festschrift zum funfzigjahrigen Bestande des V e r e i n s d e r D e u t s c h e n
Z u c k e r - I n d u s t r i e . Auf Grund der Veriiffentlichungen in der Vereinszeitsclirift im Auftrage des Directoriums verfasst.
Die Festschrift tragt das Motto: ,,Kein Volk, keine
Sprache besitzt ein ahnliches Werk voll yon so
umfassenden und griiodlichen Arbeiten wie die
Vereinszeitschrift; . . sie wird ein Monument der
Bestrebungen und Verauche der Vereinsmitglieder,
der Intelligenz des Deutschen Vaterlandes, und
der stufenweisen Ausbildung der Zuckerfabrikation
aus Riiben bleiben". (Scheibler, Bd. 1 7 , S. 306.)
Entsprechend diesem Motto ist die Festschrift ausschliesslich eine gekurzte Wiedergabe des Inhalts
der letzten 50 Bande der Vereinszeitschrift, welche
in 4 Hauptabschnitte: Allgemeine Angelegenheiten,
Laodwirthschaftliches, Technisches, Chemisches gegliedert ist. Die Hauptabschuitte zerfallen weiter
in eine grossere Anzahl scharf getrennter und
scharf charakterisirter Unterabschnitte, sodass das
gauze Werk, in welchem allerwarts die Originalquelle nach Band und Seitenzahl der Vereinszeitschrift citirt ist, als ein Generalregister dieser
Zeitschrift mit Inhaltsaogabe z u bezeichnen ist.
Das Originelle an diesem Register ist das System,
welches nicht n u r eiu trocknes Nachschlagen,
sondern geregelte Lektiire gestattet und i n den
Hiinden vieler, besonders solcher Leser, welche
rnit den tcchnischen Ausdriicken n u r wenig vertraut sind, viel sicherer functioniren wird, als ein
Generalregister in der iiblichen Weise nach alphabetischen Kiipfen geordnet.
E s kommt hinzu, dass viele Leser die (zum
Theil auch vergriffenen) vorhandenen Generalregister
der Zeitschrift des V e r e i n s d e r D e u t s c h e n
Z u c k e r - I n d u s t r i c uberhaupt nicht besitzen. Fur
diese wird die Zeitschrift dureh das L i p p m a n n ' sche Werk gewissermaassen erst aufgeschlossen.
Seine suhjectiven Ansichten lasst der Verfasser nur an wenigen Stellen hervortreten, was
gewiss lobenswerth j s t ; besser ware es vielleicht
gewesen, derartige Ausserungen ganzlich zu untcrdrucken. Die besonderen Beilagen der Vereioszeitschrift sind zum Theil, aber nicht sammtlich,
berhcksichtigt, was wohl darauf zuruckzufiibren ist,
dass der Verfasser sie nicht zur Hand gehabt hat.
Zum Beispiel vermissen wir die Erwahnung des
2. und 3. Berichtes der staatlichen Abwasser-commission, ferner die Erwahnung der zahlreichen
gesetzgeberische Maassregeln betreffenden Beilageo
des Vereinsdirectoriums. Auch die Beilage dcs
Vereinsdirectoriums betreffend Cuba ist nicht erwahnt. Uberhaupt ist in dem Werke fur eine
Festschrift die eigentliche Vereinsthatigkeit etwas
stiefmhtterlich behandelt, indem ihr n u r wenige
Seiten gewidmet sind. Doch hat der Verfasser
augenscheinlich hauptslchlich beab$ichtigt, vorwiegend fur die Chemiker und Techniker zu
schreiben.
.
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