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E. F. F

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IV.
E 2.' F. C h l n d n i , iiler Jein neue8 Euphrt, und
iiBer d i e Ge&re
naclr wekhan jich die Schwin-
,
gungen i n demfellen r i c k e n
IcL darf vorausfetzan, dafs ee denen, die Iich fiir
Aftufiik u n d deren praktifclie Anmendungen aiif TonIcunfi intereflken, bckaiint ill, &fs icli zwci vmlier.
noch unbekannte Arten einen Klaug hervorzubringen,
ziierfi entdeckt und aiif den von mir ( o h m BeiIiiilfe
irgend eines Meclianikere oder Infirumentenmachers)
ausgefiilirten Bau diefer beiden neuen mufikalifclicn
Inffrumente angewendet liabe, puf welchen man die
'Ti;ne niit anwachfendcr oder abnehmender Starke kaiin
fortdauerii laKen. Uiefc bcideii Arten den Klang hervorzubringen find folgeiide :
,
1) H e r v o r b r i n p i g transverfaler S c h w i i i g u n ~ e r ~
eines khiigenden KGrpers, (den icli, da er an1 b d s n
h b f 6 r m i g irz, den Kfan&d neniie), diircli longitudindeestrcicheii eines Stabes, welclien id1der: StreiclyYn6
nenneli will. Diel'ee findet i n meinem Euplwn Statt, wo
eilerno Klangfigbe d~irclilongitudinalea Streichen gl&
ferner Streichfirbe mit iiaUen Fingern, in transverfalo
Beweguag gel'etzt worden. Dar erlie InRrurnent diefer Art liatte icli ICIIO~
zu Anfangs deb Jalires 1790
vollendet. Es ifi dfo i n Frankreicli vor wenigen hreii von Einigan iiiit Unrecht behauptet worden, dde
111il11 dort dic Idee, dtcrcli longitiidinalea Streiclien Tra~is-
c
70
I
-
,
rerfal Schwinguiigen hervorziibringen zuerfi gefafst
liabe, wie icli fchon in d i d Anna!. 1821 St. 6 S. 160
bemerkt habe. Wahrelsd ich micli ZII Paris im Jahre
1809 aufliielt, hoben Mehrere eiri dort i r i aller Eile
von niir niir proviforifcli und fehr unvollkommen
gebautes Euphon gefehn und gchart. Hrn S a v a r t
deCTen VerGiche uber die Mittheilung der tijnenden
Enitteriinaen feRer KBrper untar einrnder, Gcli in
Hrn Prof. Gilbert's Annalen 1821 St. G S. 114 f. von
ihm frei dargeaellt finden, 1aFe ich i n d e t gern dari n Gerechtigkeit wiederfahren, doh er diefee Mittel
zu intereganten Untcrfuchnngen iiber manclierlei vorher noch niclit unterruclit gewefene Schwingnngeii
lehr gut angewendet habe.
2 ) Hervorbringiing von Schwingungen klingender K5rp.r vermittelfi einer fich (von vorn nacb hinten, oder yon liinten nacli vorn) unidrehendeii Streichwake. Ein folches Streiclien in der Ebone der grafsten Aurdchnung des klingenden Klirpers, ifi von dem
fc110n friilier (bei BoSenklwieren U. c w.) angewendeten Streichen i n die Quere, wefentlich verfchieden.
Diefer Art von Infirurnenten habe ich den Namen
Clauicylinder, gegeben weil die nnentbelirliclifien
Befiandtheile derfelben find, eine Claviatur durclr
welche die klingenden K6rper mittelbar oder iinrnittelbar der Streicliwalze gentihert werden und ein fich
umdrehender Cylinder (fo vie1 mir bie jetzt bekannt
ifi, am belien von Gke, wdchee mit WaIT'er benetzt
wird). In Anfehung der klingenden Karper und der
fibrigen Einrichtung, findet dagegen viele Verfchiedenlieit halt. Die AnnBheriing kann entweder unmittelbar oder mittelbar gefclielieir Lo doh die kliugenden
,
,
,
,
,
I
71
I
Kiirper entneder relbfi g e p n die W a l z e bewcgt *Yepden odor borer dds, wrlirend fie n n ilirer Stclle bleiben, nur ein etwas beneglicher StreichRab, dcrglci-I ien
an jedem angebraclit ifi7 dor W d z e genltliert nnd Jongitiidinal gefiriclicn wird, woboi die zu fireicliendeStelh
dea klingenden Karpers oder dea Sfreicliffabes, niit einem fdimalen Tuchlireifen oder einer tthnlichen Subf h z bedockt feyn mu&.
,
LI
W a s ich fiber den Bau des Clavicylinders t i i d
des Eiiphons mitzutheilen wnrste, hahe ich in nieinem Buche : B e i l r k e zur pmEtrj2ien AhJliE (Leipz.
bei Breitkopf nnd €Girtel 18ti,13.) oline Zuriickhaltiing
g&gt *) urid liabe aiicli fptter nocli einen Nachtrng
dazu geliefert i n der rnr$LalzjXen Zeilung i t h ~
Stiick
49 bis 51 init einer Steindruck-Tafel, w o r k ich thcil!j
nianches Ncue vorgetrageii tlicils ciniges in deni Biiche weiiigcr riclitig GeLgte neuern Unterfiichungen
zm Folge, bericlitigt u n d verberert habe, fo dafe icli
jeden Befitzer meines Buches urid belonders jeden,
der etwas praktifch ausfiiliren will, erfuchan muls,
diere Stiicke der mufikalifchen Zeitiing nachzufehn.
,
,
,
Mein neuefies prakiifccl akufiifclies Produkt, mit
dcITen DarRellung icli micli bis E n d e AugaIi des Jahres 1822 i n Kemberg befcliaftigt habe, ifi eine ganz
neue Art von J!hphon. Sio iR weit kleiner als das vorige, aber wenigfiens urn dasDoppelte Iiarker im Klange , u n d es I'prechcn darauf die T h e hhneller a n , lo
dials icti maliches darauf ausfiihroii ktnn, wa9 auf dem
*) Eine kurze DarRellung des Inhalts derelben fteht in diefen
Anna]. J. 1821 St. 6 S. 165.
vorigen nicht rueziifiihren war. Die Giite des Klangee iR bei beiden, der Altern und der neuen Art, dieElba. In meinem altern Euplion woren die klingenden
Kijrper gernde fenkreclite Eifenftabe, w e l c h ich in
Schwingnngs-Knoten mit einem fenkrecIiten Kefonanzbodan in Verbindiing gebraclit hatte, und in deren Mitte
der Iiorizontolegl~erneStreichltabbefeliigt war. I n mcinem neuenEuphon befielin dagegen die klingendan Korper ouo horizontal liegenden EiCenliaben 3, zwifclien
deren krurnmgebogene Enden die glaCernen Strcichliabe
oingeklernmt, mid ihnen alfo in ihrar grBfaten Ausdeliniing parallel find. Dnlier nimmt diefa Einriclitmig weit wenigor Raiim ein als die ernere, bei der die
Riclitung der Klangfinbe mit der Richtung der Streichh b e ainen rechten W i n k e l macht, iind all0 ancli nacli
renkrechter Richtung einc betrachtliclie Aiisdelinung
des Infirurnante crfordert w i d
Das Gefetz, auf welcliem die Schwingungen in
meinem Euplion bernhen, ifi folgendee : W e n n l e i irgend einer trctneuer-ah Schwinpngsnrt einee k&gendcn hsrpers rwei Enden (oder iiberhaupt zwei
einander gegeniiber befmdliclie Stellen J c h lurch einerki Richtung lewegen, fo layst j i c h der Khng
*) Man kann zwar auch, aiiffatt dafs hier der mittlere The11
der KlangRGbc unten geradc und horizontal ilt, und die IPngern Sdbe fich weiter nach hiiiten erRrecken, die Klangfiibe
l o nach unten tu biegen, dafs die tieferen immcr weiter nach
unten ficli crffrecken, und alle Streichfldbe einerlei L h g e bckomn:en; icli liibe rber an einem ft5her auf diek Art gebauten Eitplioii , drs nicht melir vorlianden ilt , gefunden , dafs
einc fuicha Einrichung 11ic1.t~
taugt.
Chl.
[
75
1
Jurch longiluctina(es Strcichen eines dnzwz$cc/ien geblemmten StreichJnlea leicht /ieruorlringen 3.
Urn diefes zu erlaiitern, mule ich einiges von dem,
wae fiber die transverl'alen Schwingiuige Arten eines
Stabes, deITen Enden frei find, i n meiner AkuJik (und
in meinern vorher angefiihrten Buche 9.7) ausfiihrlich
g&gt iR, liier 60112kiirz wiederholen, damit jeder bei
Anficlit der Figuren aiif Taf. I, welche diefe Schwingnngen ausdriicktn, logleicli felbfi urtheilen kanne, w e l c h
Schwingiings-Arten zu diefer Abficht briluchbar oder
unbriuchbar find. Eei der einfacliflen Schwinpnge-Art
einee an beiden linden freien Stabes, welclie fnglich die
erJe zii iiennen ifi, u n d den tieffien Ton giebt, find z
Schwingings-Knoten vorhandsn deren jeder urn don
vierten Tlieil der LYnge von den Endon entfernt ifi, u n d
die Theile dee Stabee nelinien abwe&feliiJ die i n
Fig. 2 Taf. I n u n d G dorgefiellten KrGmmnngen an.
Die Scliwiiiguiigs -Art, w&hc dieIer ;In Einfaclllieit
am nachfien kommt, and als die zweita angcfehe~,
werden kann gefchielit rnit 3 Schwingungs-Kaotert,
eineni i n der Mitte, und zwei a m den Cjteii Theil der
-
,
,
*) W e n n man einen Streicliflab zwifchen die Enden zweier klingenden KBrper ffemmt. die an GrSfre, ConfiRen;: und Ton
nicht fehr verkhieden fiiid. z. B. zwirchen die Enden zwcier
rerrnittelfi ihrer Stiele auf eincm Brette befeRigteii Stimmpabeln, lo M e n ruch fie fich dorch longitudindes Strcichen
des dazwirclien geklemmteii Stabes in fchwingende Beweguiig fctzen. n i e ich in meinern a n g e t Buche 5.97 und Fig. 6 1
gezeigt Iiabe. Wollte etwa jemand dierer zum Bau eines Inffruinents beiiutzen, fo mufs icli erinnern, dafs es zwar fcr
die tiefern und dic mittiern TGne. nicht aber fiir die liolierrl
bruclibar iff.
ChI.
c
74 3
Lange des Stobes von den Enden eiitfernt, wobei der
Stab licli abweclifelnd wie in Fig 3 u n n d 6 kriimrut.
Uei der dritfen Scliwingunga-Art mit 4 SchwingungsKnoten kriimmt er Gch abwechfelnd, wie i n Fig. 4
a und 6 , und bei der vierten mit 5 SchwingungsKnoten, abweclifalnd wie i n Fig. 5 a und I , u. f. w.
Die .l\eiIie der T h e bei diefen Schwingiings Arten
vcrhalt Gcli bekannterrnafsen wie die Quadrate von
5, 5, 7, 9, etc. Die in.Fig. 2 bis 5 dargefiellten Kriimmnngen e k e s geraden Sfnbes I d e n Gcli nicht all8 rnit
Erfolg anf Strbe iibertrageri, deren E n d e n , wie i n Fig.
6 u.7, krnnim aufwlrte gebogen Gnd. Offenbar Gnd die
erJe wid die dritte Schwingungs-Art, Fig. s uiid 4, zur
Einriclitiing cines Enplions unbmucl~6ar,weil bei einer Iblchen Biegung die Enden nacli entgegengefetzten
Ricl.rtungen, iianilicli Beyen cinander nnd von einander,
fchwingen wiirdon , wie man in Fig. ti a und 6 Gelit;
die zcuaite u n d wierte Scliwingungs-Art, Fig. 3 und
Fig. 5 aLer ifi zu diefer Abficlit 6rauc/ibar, weil die
Enden, wie in Fig. 7 cz iind 6 Qezeigt ifi, Iicli nacli cinerlei H i c h t n n ~ e nbewegen.
Da cs fcllickiidl ifi, aiicli den kiirzefien Streiclifitiben cine liinrcicl~endoLSnge zu geben, urn die
Tiine l a n p genng Iinlten zu li611nen, (fiir die kiirzelien liabe icli eine Lange von 15; rlieiril. 2011 aiigcnomnien), fo wird dieSchwingungs-Art mit 5 schwiiignngs-1Cnotcn, Fig. 5 u n d 6 , zwar fiir die tiefern T6n e paKen, fiir die fibrigen T h e abcr niclit ansreichen,
weil fur diere die klingeiiden K6rper vie1 zii klein iind
zu kurz ausfallen wiirden. Es ifi dfo nothwendig,
zii den mittlerii iind 1ii;hern Tiincii die ScllwinSu1IEsArt mit 5 S c : i \ r ~ i i ~ ~ ~ i i i ~ ~ - K nFig.
o t e5i iiiiid
,
7 , anui-
,
-
r
75
I
wendm! Diefe, giebt s r e i von hinton nrch r o m a n
Gr6fsl) rbnehmende Reihrn, deren GrInre bei meinem Ifimments rwirchen dem eingellrichonon d iinil
dir liegt Drs beflorh Anfellens r e g e n , und r e i l ea
beqnemcr ill, wenn drr zum Spiclen iu benntzendo
TlleiI der Strcichlhbe diirchrur eine glciclio LSngo hat,
]I&
ich dab Uebennds der IPngern SHbe einer jeden
Reiho, liintcrw~rtrdurch einrn lcicht xegzunclimendon und wieder oinzdobenden Rohmon rerdeckt; zugleich rordeckt er iuch dio vordorn Enden dcr Stab.,
iind a n den Seiton find in ihm die zur Benetzung der
Streichfirbe und der Finger nothwendigen WrlTergefrfse entl~rlten. Vorn ifi er nrch innen abgefchPrft,
drmit man dio Strrichltlbr rorn bcquemer beriihren k i h n c.
Zwikllen den beidon Endeii des riferneii mansfirbes, wclclie nicht etwr gerade aufwlrts fondern
mclir etwaci krumm cinwlris gcbogen feyn niiilfcn,
war nun der glareme Streiclifiab fefi einzuklemnien.
Gla3 wiirde an Eifen niclit 6eIiGrig fcfiIirlten, dzhsr
iihenielie icli jedes Ende dcs Streiclifiabes, naciideni
icli es rnit einrr Feilo rbgerundet hrbo, mit diinncm
Lcdcr ?), w r l d i ~mit Sicgcllrck fefi dorruf gekittet
wird, und maclie rnit einer runden Feilo in jcdcs Ende des Nangfiabcs cine kleine vertiefiing, d;zniit der
eiiizuklcnimende StrcicIihL ficli niclit rcrriickcn kBn-
,
*) In drr mm1ka1~chaaZdm: 1321. 50 St. S. 8x3 hrbe ich
ron cinem Ucbrrruge mit rinrr diinnrn Lago ron rufimmrngcdriickem Schwamni gcredct , fyltrrhin abrr gefundcu , d d .
*in
ter
Fe5errug ~ 0 1 1
Clrl.
iit.
diiiiiicin
LcJcr borer und h w r h a f -
c
76
3
ne. Dieres Verfahren giebt die erforderlicl~eHaltung,
dafs bei gehiriger VorGcbt auch kein Klirren Statt
finden kmn. Ob fibripno der Streiclihb etwas mehr
eingeklemmt in, maclit keineil
oder weniger Cr’k
merklichen Unterhhied in der Wirkung; nur mu&
er allemal feR genug eingeklemnrt fey,, urn Gch nicht
verriicken zu k6nnen.
W i e bei meinem friihern Euphon, habc icli zit
den T h e n , welche auf dein Claviere den Untertafien
rngehijrcn StreichRgbe von blauem Glide, und zu denen
d e r Obertofien von niilchweiliom Glare genomnien.
Fiir dio Vl’irknng wiirde es JaKelbo feyn wenn man
gew&nliclies Glas, etwo Tliermometer-Rijliren anwendete, und den Unterfchied der Tane aiif irgend
eine belicbige Art bezeiclinete.
Jeder mit t i n e m StreichRabe verbnndene KlangGab ifi an zwei Stellen, wo Schwinsungs-K~otenfind,
niif eine Iiiilzerne Leifie, die etwo 4 2011ins Gevierte
1iHIt, befefiigt, uiid zwar, w i e in meinern angef. Buclie 5. 34. 2 befcliriebeii in, diirch fefies Binden nnf
Unterlagcn yon diinnen cylindrifch gclchnittenen
Stiickclien elallifclien Harzes (Knou!Jclrub), die init
Baumwolle iibenogen find 3. Die nan8fiAbe der erfiern Reilie befeRiRe icli an den beiden Zufserfien, und
die der zweiteii Reihe an ihron zweiten und vierten
Co
,
,
,
-
*) ElaRifcliec Harz , welches, foviel ich habe bemerken klinnen,
bei euiem Euphon rowoh1 wir bei einem Clavicylindcr, die bcfie und dauerhafrefte Unterlage gicbt , wfirde ohne Umwickc
lung mit Baamwolle an dns EXen ankleben, und der Ton dadurch , befoiiders bei lialter Witteruag, fehr ftnmpf und unrein
werderi. Kork, delCen id1 mich friilier zur Unterlage bedient
c
77
3
~cIrwingiings-Iinoten, oline aiif die Lage des mittlern
iind der beiden tiifserfien (boi der zweiten neiiie), da
es unnfitz [eyn wiirde, RiickGcht zu nehrnen. 211noch
mehrerer Fefiigkeit, u n d rim mancheni Tone melir
StXrke zii geben, als er Co~lfiliaben wiirde, fiiide icli
gut, quer durch die lidzerne Leifie, nalie unterhalb
jeder Befefiigniigsfielle ein kleines Loch zu bohrcn,
rind diirch diefe LBclier die Faden zii zielin, niit dcnen
der Stab i n Scfiwingungs Kiioten auf i h r fefi Sebunden w i d . Ueberdeni befeftjge ich nocli einen der beivermittelfi eines diinnen
den S c h w i i i ~ u n-~Knoten
s
ausgegliilrten Drnlrts (etwa einer Stalilfaite von No. 4
oder 51, der ebeiifalls diircli das eine diefer Lijclieidurchgezogen iuid oberlialb dcr FBdeii zufarnmen 6edreht wird. Nur rids der klingende Kijrper nicht etw a diircli zii fiarkes Ziilommendrelien dee Drahtee gar
zii fcfi niif die Unterlago gcdriickt werden, damit der
Ton nicht fiiinipf oder uiirein werde. Durcli felieree
Ziilhmrnendrelien des Drahtes wird der T o n , b e b n ders bei den klingenden Kijrpern der erfiern Reihe,
etwas erliiilit, anf welchen Urnfiand bei der Stimmuiig aiicli nlllL RiickIich t genommen werden.
-
,
Die S c h w i n p n p K n o t e n welclie befeliigt werden folleii, Tidie ich auf die in meinem Cliche 5. 33
beCclirirbeiie Art auf, nrnilicli dnrch aufgefireuten
Sand, oder aiicli wenn Gcli etwa niaiichcr Schwin-
,
hrbs, drlickt Gch nach und nach rtwas zufammen , wodurch
der Mechanismus an Fefiigkeit, und der Klang an Gilte vcrliert. Manche andere SubRanzeu, die ich auch zuc Uiiterlage
h ' J e verwcoden wollcii, find entweder LU hart, oder drOcken
fich ztt fehr zufamrnen.
Ch1.
c
18
I
,
gnnge-Knoten zu unileutlich zeigt durcli anfgefireute
Eifenfeile. Bei einem mit feinem Streiclifiabe verbundenen Klangfiabe der erfiern Reilie, zeigten lich die
H&am Schwingungs-Knoten befleer auf der Aafeenleite, u n d der mittlere b e h r auf der innern Seite; a n
denen von der zweiten Reilie aber zeigt Gch der zweite
und vierte Schwingungs Knoten (welche man allein
aufzufuchcn hat), beller cluf der innern, iind der mittlere anf der AubenCeite; die adkerften geben Gch immer etwas undcutlicher zu erkennen. Auf der Seite,
wo lich die Schwingungs-Knoten am dcutlichlien zeigen, ifi mehr ein Gegeneinander-Treiben, und cluf der
andern Seite mehr ein Auseinander-Treiben der Sandkiinier zn bemerken. W e n n bei mancheii KIangftben an der Stelle des Schwingnngs -Knotens der Sand
nicht etwo auf einer fclimalen Linie, rondern i n ejner
Ausdahnuns, die wohl einen Finger breit feyn kann,
ruhig bleibt, oder fich anliituft, Co mufs man die Mitte
zwifchen den Grtinzen diefer Stelle alu den zu befefiigenden Ort anfehen. Bei den klingendon Kiirpern der
ernern Btihe iR die n r e i h Genauigkeit i n Befiimmung der ZLI befeftiSendeii Stellen nothweadig, weil
l e i ciner kleinen Abweichnng von der eigentlichen
Stelle des Schwingungs - h o t e n s , der Kla112 leicht gar
zu h m p f w i d , welches bei den klingenden K6rpern der zweiten Reihe i n weit geringcrexn Grade
Statt lindet.
In Fig, 8 und 9 find folcl~emit eingekhnmten
Streichhben vcrfeliene und auf die halzerne Leifie
fefi gebundene KlangTrHbe, wie ich lie befchrieben habe, darpfiellt ; acbd ifi der mangfiab, nb dcr Streichfiab, und $g die hiilzerne LoiIio, a i d welche der
-
L:
79
1
Klangfiab an den beidcn Schwingiings-Knoten c u n d
d befefiigt ifi. A n den KlangfiIIben der erfiorn Rei11.e
ifi die Eefeliigiiiig der Zul'sern Schi.~inglinSo-~noten
i n FiS. 8 , u n d an. den Klanglitiben der zweiten Reille
ifi die Befefiigung dcs zweiten llnd vierten SchwinsL1np-Knoten i n Fig. g angedeutet.
M e i n Inlirurnent hat, wie das Atere Euplion
unJ gewiihiilich auch die Harmonika, einen Umfsng
vom ungeftricheiien c bis zum 3 gelirichenen f,a&
von 3%Octaven. Der Leichtigkeit dce Transportes
wegen ( i n meinem \;Vagen uiiter dem Sitze) miichte
es, wdii~cliteicli, fo wenig Raum als miiglich, einneliinen ; daher habe ich die 1Kngfien Streichfube
der erfiern Rcilie nur 15 rheinl. Zoll Ian3 semacht,
und die der zweiten Reilie (weil die gerinsere Einbiesiing der Klangfiabe etwss mehr Lblge der Streichfiribe erforderte) 157, 2011 ; die Lallge der kiirzefien
Streiclifizbe beidcr Aeilieri betrzgt 13; 2011. BeITer
ware es indefs gewefen ich liatte das Infirument 11aCh
hinten noch um i bis 2 2011 erweitert, und die
Lnnge der IHngfien Stabe n m To vie1 vergriifsert, dadiircli wiirde ich niir minclies leichtcr gemacht hahen. Bei fo geriiigcr Vcrfchiedenheit i n dcr LanSe
der Ianglien uiid kiirzefien Stabe, habe ich die nijthige
Tiefe imd H6he der & & d e n T o n e einer jeden Reihe durcli griifsere und geringere Dicke der Klsngribe
hervorbringen miireen. Auf die iibrige W i r k u n g h a t
dieles keinen Einflub gehabt, wie ich denn au& bei
den beiden vorbhiedenen neihen der Hlangf'tbe, felbfi
a n d m Griinzen, keinen Unterlcliied der Starke oder
der Intonation bemerken konn.
Zugleich mit der LPnge mnfs i n jeder ReiIie auch
,
die ronkrechtc? Hijlie der Klangfiabr nach nnJ nacli
abnehmen wicwohl i n weit gerinsercni Grade olino
RficlrGcht anf die Verfcliiedenheit beider Reihen. Und
da die obere Seite der S t r e i c h h b e fich rcliicklicl~er
Weire i n derrelbon I~orizontalen Ebene befinden
lnilrs, To ift e8 niitliig, dem Refonarizboden n n d leilie11 Stegen eine ctwas fchiefe Lage ZIL geben, To dafs
er anf dcr rechtcn Seite etwas hbher als auf der linlten
ifi, mid zwar urn 10 vie], als der Unterfcliied der
fenkrechten H6he des Apparats zu den tieffien und
]lijchfien T6iicn betrsgt. In nieinem Infirurncnte betrast die Tenlcreclite Hiilut der mit ihreii Streichfiiben
verbundeneii IUangfiUbe bei den tieffieii Tiinen 2~ Luld
bei den IGchfien 14 rheinl. ZO]~.
Die mit ihren Streiclikiben verbundcnen und an
den 1,eifiell geliijrig befcfiigten Ichgenden Kijrper, find
iI1 dem Infirumente ebeii fo angebracht als i n meinen1
Clavicylinder; es ift n!hnlich jede Leifie anf zwei eiferne Stifte, die an beiden Enden fpitzig gefeilt find,
fen aufgefieckt. Das mitere Ende einee jeden Stiftes
drficke ich in ein i n den Steg gebolirtes kleines L O C I ,
fefi ein, und auf die obere S p i k e deo Stiftes neck6
icli die Leifte fcfi I d , i n welclie an der Stelle ein
kleines Loch gebohrt ifi, fo d d i die Spitze des Stiftes
etwa i bis 3 zoll tief eindringt. &Ianclie Stelle des
Refonanzbodens ifi m e h r oder weniger geneist den
oder jenen T o n zu verlidrken, ulld mnnche Stelle der
Leifie mehr oder weniser i m Stande, die Scliwingungen des darauf ilngabracliten k h g e n d e n KSrpero anziinelimen u n d dem nefonanzboden mi~zutheilen*).
,
,
,
,
1
'
Solche und anderc L:einIiche Eiganheiten des Materials k6ouen eincm, der fich niit dein Bau cines Euplions oder Clavi-
c
Or 3
Diefes liat mich befiimmt die EinricIitiinR fo zii treff e n , dafs niir linter vier Befefiipngsfiellen die Wald
frei fielit. Icli habe ndrnlicli aufser zweien der JAnge
nach gehenden Stegen, a d 1 Leifien von derfelben Halie wie die Stege a d die Zarge aufleimen IalTeii, u n d
die Erfalirnng lehrt mic h, dafs ee am belten getlion
ifi, die LeiRen, worauf der klingende Apparat f i c l ~
befindot, n ahe an einem i hre r Eiiden auch auf eine
Zarge, u n d nach der aiiderri Seite zu auf dern entfernt e r n Stege zii befefiiSen, manclie auf d e r liintern Zarge iind dem vordern Stege, andre J a ~ e g e nauf dor vordern Zarge iind dem liintern Stege. Mellrmals liat
micli aber hier eine niclit auf eine andere W c i f e abzuzndernde unverli~ltnifsm~foige
Starke oder Schwaclie eines Tones genijthigt, die rchon gCfChehene Befefiiiguiig einer Le i ffe a n zwei Stellen, i n eine BefeRiBei einer
~ I I U C Jan zwei a d e r n Stellen zimzntindern.
folchen Vertheilung der Lnft wird der nefonanzboden
bei weitem niclit To fehr befcliwert, u n d kann vie1
freier zittern, a15 wenn man den Apparat zu allen Tanen auf zweien Stegen deflelben befefiigen wollte.
,
Naho iuite? den Streiclifitiben habe icli eineii von
dcr Seite ein und au8 zufchielenden Hahmen ange-
-
-
cylinders brfchiftigt ,fehr vie1 zu rchffea machen. Hie? verErst eincn alle Theorie, uiid es bleibt niclits anderer Obrig,
als durch Verfuche, die Bfters fehr miilifam find, zu erforfclien. was unter den UmRhden am belten zu tliun iff. So
kann bisweilen die Verbefferung eines kleinen Fehlers an einem Tone, mehr Ze;t und MGhe erfordern. als die ganze AusChl.
arbeitiing des Apparati zu ctlicheii andern Tonen.
C.ilb. Annal.rl.t%jfik. R.75. St. I , J. 1
8 5 S1.g.
F
bracht, der mit braiinem Tuche berpannt ifi, und zum
Auffongen der hvarertropfen dient.
Die LYnge des von mir auf diefe Art gebauten Infinirnenta beiragt 308 rheinl. 2011, die Breite (yon
vorn nach hinten), welche fiiglich urn ein Paar 2011
QrBfser liatte k6nnen angenommen lverden, 183 2011,
and die Hijlie beinihe 5 2011,
Mchreres iiber die innere E n r i c h t u n s meines Infiriirnents, und auch iiber die zu Vermeidiing def Verriickuiisen beim Transporte mit gutem Erfolge angewendeten Mittel, ifi hier zii wiederholen zii weithufig, aiich mancher Abanderiingen fiihig. Wer diefes
niher zu wiITen begehrt, und wer befondere etwas Aehnlichee bauen wollts, kann diefes in den angefiihrten
Stiicken der muEkalXchen Zeitung aachfehen, indem
hier iiiclit b w o h l die AbIicht war, eine vollfiandige
Anleilung z u m Bau eines folchen Infiriiments zu geben , als vielmohr zii zeigen, auf welchen Schwingunga Geletzen die Sache beruht, u n d ouf welche
W e i r e fie ron mir find angewendet worden.
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C h In J n i.
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