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E. Ristenpart Chemische Technologie der organischen Farbstoffe. XIII u. 295 S. Leipzig 1925. Joh

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38. Jahrgaag €9261
Neue BIicher - Personalnachrichten - Verein deutscher Chemiker
Bei Qen bis jetzt angewaqdten Methoden der Harz- und
Fettextraktion von Zellstoffen wird zu wenig auf eine gleichmai3ige Benetzung des Materials Riicksicht genommen. In der
am meisten benutzten Exfraktionshiilse ist eine gute Durchdringung der Fasern mit dem Losungsmittel nicht immer erreichbar, da sich sehr leicht Tropfkanale bilden; auf dime Art
konnen natiirlich keine genauen Resultate erzielt werden.
Vortr, hat eine Methode ausgearbeitet, die diesen 'Ubelstand vermeidet. Danach wird das Material in einem metallenen Druclrg e f a unter dauerndem Schiitteln mit der Extraktionsfliissigkeit
bei oder wenig iiber ihrem Sietlepunkt behandelt. Das neue
Verfahren ist etwas umstandlicher als das alte, bietet aber die
Sicherheit, da13 alles Harz und Fett herausgelost wird. Als
Extraktionsmittel scheint sich Alkohol-Benzolgemisch am besten
zu bewahren.
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Neue Biicher.
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E. Ristenpart, C h e m i s c h e T e c h n o l d g i e d e r o r g a n i s c h e n F a r b s t o f f e. XI11 u. 295 S. Leipzig 1925. Joh.
Ambrosius Barth.
R.-M. 15.Dieses in zweiter Auflage vorllegende Buch wendet sich
vor diem an den Flrber, dem es die zahlreichen organischen
Farbstoffe nach ihren farberischen Eigenschaften erkiutert. Daher kommt es, dafi eine etwas ungewohnte Einteilung der Verbindungen entsteht. So werden die basischen Triphenylmethanfarbstoffe zusammen rnit Bismarckbraun, Safranin, Auramin,
Thioflavin T usw. zusammen erlautert, w a r e n d die Sulfosauren
an ganz a n d e e r Stelle gebracht werden. Es macht sich auch
das Bestrehen bemerkbar;in dem kleinen Rahmen so viel als
irgend moglich zusammenzndrlngen, so dai3 weniger ein Lehrbuch, a h eine ausgezeichnete Zusammenstellung rnit zahlreichen
Literatunitaten entsteht. Auch ist die 0 8 t w a 1d sche Farben-'
lehre eingehend gesctiildert, obgleieh die- geniale Arbeit
meines Erachtens keinen groi3en praktischen Wert hat. Sie wen*
det sich mehr a n den Kiinstkr unB den allgernein Gebildeten,
ohne dai3 der Farber bis h a t e viel praktischen Nutzen aud der
genauen Bezeichnung der FaEbt6ne aiehen konnte. Die Ausstattung des Ruches ist ausgezeichnet, es 4 n d viele schwfwrische Farbemuster rnit ihren 0 s t w a 1d when Kennzahlen beigegeben, und auch der Satz der Formeln mu0 lobend hervorgehoben werden. Dem FIrber und Techniker kann das Buch
warm empfohlen werden.
Fierz. [BB. 8.1
Giildner, Betriebskalender und Handbuch fur praktischen Maschinenbau. 1925. 2 Teile. Verlag A. H. Ludwig Degener,,
Leipdg.
R-M. 3,5O
Die Bearbeitung des ,,Giildner" zu einem zuverlassigen Berater des Betriebsmannes hat weitere Fortschritte gemacht.
Vollstandig neu wurden d i e Abschnitte jiber elektrische Beleuchtung, elektrische Kraftiibertragung, Dinormen und Maschinenelemente bearbeitet, alles iibrige ist iiberarbeitet worden, insbesondere das Gebiet der Werkstoffe, Hilfsstoffe und das &beitsrecht.
Freund. [BB. 12.1
I
Personal- und Hochschulnachrichten.
I
E. v. B o c h , Mitbegriinder und langjahriger Direktor der
Firma Villeroy u. Boch, Mettlach, vollendete kunlich sein
80. Lebensjahr.
Direktor E. P i n t u s , Vorstaq'dsmitglied der Vereinigten
Chemischen Werke A.-G., Charlottenburg, wurde an Stelle des
aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Generaldirektors der
Scheidemandelgesellschaft Dr. h. c. S a 1o m o n zurn Aufsichtsrat
der gleichen GeseIlschaft neu gewahlt.
Dr. J. B i 11i t e r , a. 0. Prof. der'chemie an der Universitat
Wien, wurde von der Amiant-Aktiengesellschaft fur Verwertung
fnineralischer Rohstoffe, Wien, in den Verwaltungsrat berufen.
Prof. Dr. R. D Orr, Basel, wurde der durch Riicktritt des
Geh. Rat M. v m G r u b e r erledigte Lehrstuhl fur Hygiene an
der Universitat Miinchen angeboten.
Prof. Dr. B. H e 1 f e r i c h , Frankfurt (Main), wurde der
durch Weggang von Prof. P. P u m m e r e r nach Erlangen erledigte Lehrstuhl des Chemie in Greifswald, angeboten.
Prof. H o r r m a n n , Riel, hat die Berufung zur Obernahme
395
der ordentlichen Professur der Pharmazie, Nahrungsmittelchemie
und Pharmakognode an &er Technischen Hochschule Braunschweig als Nachfolger von Geheimrat Beckurts angenommen I).
E r n a n n t w u r d e n : Dip1.-Ing. F r e i von der Bandehkammer der Freien und Hansestadt Hrlmburg zurn beeidigten
Handelschemiker; Dr. A. W i 11e r , Privatdoz. fir H y d n '
biologie in der phil. Fak. der Univ. Kanigsberg i. Pr., zurn
nichtbeamteten a. 0. Prof. ebenda; Reg.-Rat Prof. Dr. R a u ,
Vorstand der Chemischen Anstalt des Landesgewerbeamts in
Stuttgart, zurn 0b.-Reg.-Rat bei dieser Anstalt;
Dr. R. F r i d 1 i , Universitatsadjunkt, zurn Gerichtschehiker
am Landesgerichtlich-chemischen Institut in Ungarn.
Dr. H a u r o w i t z ist a h Privatdozent Mr medizinische
Chemie a n der deutschen Universitat Prag zugelassen worden.
Dip1.-Ing. Dr. F. R e i n d e 1, Konservator am organischchemischen Laboratorium der Technischen Hochschule Miinchen,'
ist als Privatdozent fur organische Chemie und Dip1.-Ing. Dr.
H. F u n k , Assistent am anorganisch-chemischen Laboratorium
der Technischen Hochschule Miinchen fur anorganische Chemie
zugelassep worden.
Prof. Dr. 0. W a r b u r g , wiss. Mitglied des Kaiser-Wilhelm-Inst. fur Biologie in Berlin-Dahlem hat den Ruf auf den,
Lehrstuhl der Pharmak. an der Universitat Heidelberg abgelehnt.
Generaldirektor Dr. W. S c h e i t h a u e r vons der Werschen-,
Weiijenfelser Braunkohlen A.-G., trat nach 37 jahriger Tatigkeit
in der mitteldeutschen BFaunkohlenindustrie am 1. 4. in den
Buhestand.
G e s t o r b e n s i n d ; Dr. phil. F. O t t o , Gesellschafter
der Firma Dr. C, Otto & Co., im Alter von 49 Jahren am 6. 4.
in Dahlhausen (Ruhr). - Geh. Hofrat 0. Prof. Dr. 8. S c h e r i n g , 0.Prof. der Physik an der Technsichen Hochschule Darmstadt, am 21. 4. ,
0. H e a v i s i d e , englischer Physiher, 75 Jahre all in
Devonshire.
I Verein deutscher Chemiker. 1
Aus den Bezirksvereinen.
Miirkischer Benirlisverein. Besichtigung des Lichthauses der
Osram G. m. b. H., am 9. 3. 1925. Die Osram G. m. b. H. hatte
in liebenswiirdiger Weise unserem Bezirksverein die Besichtigumg ihres neuerbauten Lichthauses am Warschauer Platz gestatbet und zu diesem Zwecke einen ganzen Stab von Ingenieuren
und Hilfskraften der Abteilung Lichtwirtschaft, unter ihnen
besonders die Herren R o s e n t h a l , S c h n e i d e r und
W r e d e aufgeboten, um die Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung zu treffen.
Das Lichthaus, ein massiver, geschmackvoller Bau, der nach
auBen nur eine Reihe von verschieden dekorierten Schaufenstern
zeigt, birgt in seinem ErdgeschoB eine Anzahl von Raumen, in
denen die zweckrnafiige ~ n d
die unzweckmaijige Beleuchtungsweise gezeigt wird. Da ist beispielsweise ein Herrenzimmer mit
Wandschranken, Schreibtisch usw. Hier wird die meist iibliche,
die Augen blendende Beleuchtung durch die Gliihlampen der
Krone gezeigt, urn dann durch Abblendung der Lichtquellen
die wohltuende halbindirekte Belemhtung vorzufiihren. Ganz
besonders angenehm wirkte auch a d den Wandschranken angeJ
brachte indirekte Beleuchtung, d i e bei Zusatz einiger gelb ge-l
farbten Lampen ein durch Sonnenlicht erhelltes Zimmer vortauschte.
Bhnlich wurcle den Besuchern in den zahlreichen anderen
Raunien, die Werkstatt, Maschinenraun, Verkaufsladen, Schaufenster t ~ . a. m. dal'stellten, die den Augen schiidliche, ihren
eigentlichen Zweck verfehlende ujnd dann die wirkungsvolle, das
Auge nicht ermiidende Beleuchtung gezeigt. Bei den Schaufenstern wurde auch die Wirkdng des farbigen Lichtes zu Reklamezwecken vorgefiihrt. Von diesen unteren RIumen fiihrt eine
breite Treppe zurn Vortragssaal, der g m z in WeiB gehalted ist,
und in dem eine grofle Anzahl von Beleuchtungskorpern angebracht ist. Insgesamt nahmen 380 Damen und Herren an der
Veranstaltung feil. Da der Saal n t u knapp 200 Personen faijt, s6
muaten 'Besichtipng und Vortrag in zwei Abteilungen, zunachsli
urn 6 3 0 Uhr, das andere 'Ma1 um 7,30,Uhr stattfinden. Die erste
:) Z. ang. Ch. 38, S. 16.64,Heft 8 r19251.
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