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Eduard Grneisen Ж 26. 5. 1877 bis 5. 4. 1949

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Eduard Gruneisen f
26. 5 . 1877 bis 5 . 4. 1949
Jahre nach dem Tode \-on w a x P l a n c k , ihres langjahrigen BeKaum
raters und Betreuers, verlyren die Annalen der Physik den Maim, der 20 Jahre
hindurch. - seit dem Tode von W i 1h e 1111 W i e n - als geschiiftsfiihrender
Herausgeber ihr Geschick zielsicher und behutsam durch gute und schlechtc
Zeiteii geleitet hat und unter dessen Handen die ganze bis zum Jabre 1944
entstandene 5. Folge der Annalen erschienen ist. Sie wird den Namen. ?,GriineisenSerie" tragen.
E d u a r d Griineisen wurde als 5. Sohn des Pfarrers E d u a r d Griineisen
in Giebichenstein bei Hallc geboren. Das christliche Elternhaus und das hurnanistische Gymnasium priigten seine Jugend, -nnverkennbar his ins Alter! Was den
1'7jahrigen zum Studium der Naturwissenschaften zcvg - alle andere Fakultaten
waren bereits unter den Briidern vertreten -, hat der GOjahrige ausgesprochen :
Er konnte sich ,,nichts Besseres dcnken, als immer mit physikalischen Fragen zu
tun zu haben, bei denen entweder die Mathematik oder das Expemiment sichere
Entscheidungen gaben".
Nach wenigen Seniestern in Halle und Charlottenburg bezog er die Universitat
Berlin, woervon B l a s i u s , K a u f m a n n , Orlieh, F. 12. Schulze 11. a. dnregungen
im physikalischen Experimentieren enipfing. Die Manner, die seine wissenschaf t liche Personlichkeit forrnlen, waren P l a n c k iind E. W a r b u r g , bei welchem er
auch promovierte. Im Berliner Colloquium, an dein au5er diesen F. K o h 1ra u s c h ,
v a n t'Hoff, R u b e n s , d u Bois u. a. teilnahmcn, durfteii dainals auch die Doktoranden referieren. So kam es, dalj Griineisen schon vor Bblegung des Rigorosuins
(1900) von K o h l r a u sch cine, Assistentenstelle an &r Phys.-Techn. Reich,sanstalt
angeboten wurde, der er fast 3 Jahrzehnte lang treu blieb.
In rascher Folge wird er dort standiger Mitarbe,iter (1904), Professor und
,,Mitglied" (1911), zugleich Leiter des Schwachstrornlaboratoriums, nach dem
1. Weltkrieg, an dem er als Offizier bei der Funkertruppe tcilnahm, Geheiiner
Regierungsrat und Direkttor der Abteilung fur Elektrizitiit und Magnet'ismus
(1919),die mit 10 Lahoratorien und 24 Wissenschaftlern, darunter Gicbe, Goens,
K u B m a n n , W. MeiBner, Rchering, S t e i n h a u s , v. S t e i n w c h r und Vieweg,
die groBte der PTR war.
Die akadeniische Lehrtatigkeit, beginnend mit seiner Habilitation in Berlin
(1905), wird Hauptinhalt der zweiten Lebenshdfte. Nach Ablehnung mehrerer
anderer Berufungen wirkt Griineisen von 1927 an aIs ordentlicher Professor der
Experimentalphysik und Direktor des Physikalischen Inst'ituts der Universitat
Marburg bis zu seiner Entpflicht,ung im Jahre 1947.
Dieser aul3ere Rahnien umschlieDt ein wisseiischaftliches Werk von seltener
Breite und Tiefe. Nach der Dissertation [l] und einer Unt,ersuchung iiber das Leit-
VI
Anizulen der Physak. 6'. Fake. Band 5. 1949
vermiigcn wasseriger F&ktrolytIikungen znsammen niit k'ohlrslnscli 121 greift
Griineisen ein angrer~zendesThema auf-: Die irinere Reibu:iig soleher LBsuiigen in
jhreni Ziisaninieiihatig rnit dor loneiireibung. Zuniichst, wird --schon damals charaktcristisch fur Oriine i s e n s Arhitswcisr - in so<pfaltig kiritischer Unterguchung
das MpBinstruinent vollltoinnien durchentwickelt, ein rnodifiziertes 0 s t wa ldsches
Kapil~ar-Viskosimeter131 . T h i n . wcrden die Rei~)uiigsltoeffizieiiteiider Losuiigen
rehtiv zii den1 ties Wassers getriessen.~niteincr Genani&it, die zu SiufJerst geringrii
Konzentrationcm ~-orzudringcngcst,at,tete, wo ain ehesten einfachc Zusrtmmeiihiingc zu era-arten wareii. Die (auf 1 g-AquivaIciit bezogene) Anderung dcr
Wasserreibuugig h
i Bufliisung ciues Ralzes wies, bczogc:n auf die Koiizentrat,ion,
i n allen Fallen ein Rlininiuln auf, gleicbgiiltig ob die TJosurig geringere odcr groficrc
Reibung zeigt. ids Wasscx-. G r iiiie isen schloB daritus, daR die Dism'ziation eines
,Nolekiils iinnier die Rcibuiig cler Lijsung vergroBere. Er koi~ntedurch Extrapolation auf nnondliche Verdiinnung die Betrage angcben, uni welche ein ,,vollig
dissoziiertes" Molekiil dir Rciburig des Wassers veriiritiem wiirde, uiid dainit Dateti
schaffen, ail die spiiter zahlreiche exi)erinientelle ulid thcoret~ische Arbciten ailpekniipft haben.
In der Gt?schiclibeder Physik wird Bruneiseiis Waine i n crster Linic! rnit der
Erforschung der allgenieinen %ustandigesct,zeder fest'en Kiirper wrkniipft bleiben.
Ballere Veranlassungeii fuhrtem aiif dies& A r h i t s g e l k t .
Man hattc gefunden, daD die elnstischen. Dehnungen und Verkiirzungen fcstcr
Korper iiicht der ;~ltenHookescliun Siinahme der. .Prof:ortionalitllt voii Vcrforniung (e) und Spiiiinunp ((T)entsl)reclic!n, sondern eineni I'otenzgesetz e A
(nz
I) zu folgen seheinen. Diest. Poriiiulierui~g.~fiihrt
jedoch zu der voii irornherein,
nnwahrscheiiilirlieri Koiiseqnenz, dafj in1 (heJlZf:Lil kleinster Verforniung d&/da
riull oder uiieiid1ic.h xird. -!Lo11I rausc h heaiiftpgte datier seineii Assistenten die
Nessung der elasbischen Durchhiegung von Eiseii, Messing nnd Schiefcr bis zu
den kleinsteii Yeforlnwtioiwn \.oratizutrciben. Die Messurigeii [4] zeigen klar, daB
t;/ofur 0: --f 0 stets eineni eiidliclien C4reiizvvert.zustrebt, dafi also dern Yotenzgosctz
ein lineares Glicd hinzuzufiigcii ist..
Der iiiioEist,e Schritt, war dcr Auft,rag, ail etwa 20 Stiibrii ails sehr ~ritit311,z. .'i
~elt~eneiiMetallen, clir an dcr l3eichsaristiilt~ J i~ e g e r 11. , D i e Y s e 1 h o r s t fur
Messungen tlor ElektrizitE.ts- iind 'C\:%rnieleituiigv e r w n d e t he.tteu, die elastischen
Konstariden der metallischen Eleniriite lieu zu besthnmen . Ztir statischrn Messnng
dcr Dehnung untl Qlier.liuutrihkt,io~iwurden Interfereu;zap~)ar.;Lte
gebaut [5] , dynainische Messungen der Eig~nscIi~;iiiguri~eri
tvnrdcu hera i i y z o g ~ n; so wiirden
linter sorgfgfl1tipstr.r Beriicksiclitigung itllcr Fchlcrqncllr~nII'crte gt~woiinen,die
ziiiii Teil auch heute iiych als Standardwerte Lplt,t,ri kiinnrn [Sl .
Doch die Ermitthing der ~latc.rialkoristant~c?n
riiit der liiichsteii erreichba,ren
I'razision konnte fiir den danials 3Ojahrigen nicht Srlbstzweck bleiben. Er suchtc,
xunlchat r*ein cinpirisch, iimh %usammcnh&ngcti zwischm verschiedmartigen
Eigenschaften uiid voii da am, niit dein Rustzeug dcr Itinctisclien WLrnietheorie,
Zugang zu dor i n n e r e n Pliysik cler festen Stoffe.
ller erste Srhrit,t war die huffindung der wichtigrii RcgclniLBigkcit,,
therniisahe Ausdehnung iincl spezifischo Wariiie eines Metalls, trotz der st,arken Tempei,;~t,ut;ibhangigkeit
h i d e r , zueiiiauder bei allen !C'etiiprihturen im gleichcri Verhaltniti
stehcu [7]. Den auffiilligeii Ahfall tier spezifischcn JViiriiie zii t,iofer Trrnperatur
l i i ~ t danials
t~
gerade E i n s t e i n (unti spater 1912 D e b y e ) tlurch Anwendung voii
1'1 a n o k s Quantenhypothese auf die theruiischen Schwingungcn der Atonie im
frsten Kiir1)er rerstdien gelehrt. Dureh G r i i n e i s e n s empi-rische Rcgel wurde in
+
ZL-:
diesen Zusammenhang die thermische ,4usdeh11ung gest'cllt,,die in der E i n s t e i n De'b ye schen Theorie nicht enthalten ist.
Schon vorher hatte Mi c eine Theorie des festen Zustands aufgestellt, iiideni e~
fiir die zwischen den -4tomen wirkende Anziehung und AbstoBung Krafte ansetzte,
die mit verschiedenen Potenzen vom Abstand'der Atome abhiingen. Er war so
zu einer Beziehung zwischeli KoinpressibilitSt ( x ) , Atoinvolumen (VA),thermischer
Volumenausdehnung (a)und dem klassischcn (temperatiuunabhangigen)D ulon #P e t i t - w e r t der Atomwarme (C,) gelangt, die sich therniodynanlisch auch in dem
Satz zusammenfassen lie0 :-,,alle einatomigen Korper erleiden bei gleicher adiabatischer Kompression die gleiche Temperaturantleruiig". Griin eiseii-fiigt,geleitet
von seiner empirischen Beziehung, in Mies Theoric die dirrch die Quantenvor,stellung. verstandlich gemachte Teriiperaturabhaiigigkeit sowohl der Atomwarme,
wie des thermischen Ausdehnungskoeffizien,ten ein [ 8 ] . So gelangt er in mchrcren
Xchritten [9] zu einer umfasseiiden thermodynamischen 'rheorie des festen Znstands [lOj, die in der zweiten seinen Namcn tragenden Beziehung gipfelt:
"*
v,,-
ic.c',.-Y=
'm
+ n, + 3
(i
'
worin m und n die Exponcnteu des hnzichungs- und AbstoBungspotentials der
Atoitie bedcuten. - Fur die Konst'ante y erwejst seine Theorie noch eine andere
physikaliscbe Kcdeutung : sie stellt die relative ~ticlerungder in die E i n s t e i n (Debeye -)who Theorie der spezifisc,hen Warmc, oiiigehcndcn (Grenz-)Frequenz der
Atomschwingungen mit der relativen Volnm~nderungdar und ist, daher noch auf
eine zweite Weise experimentell zuganglich, rianilich aus der Druckabhangigkeit der
Kompressibilitiit. Es sei hier crwihnt, rial3 m a n siah auf Grmid \-on B r i d g m a n s
Messungen qer Komprossibilitiit bei hohen l h c k e i i fiir die wenigst konipressiblen
Metalle lange Zeit ,mit eineni Versagen der Beziehung unter dieseii extremen Ver;
suchsbedingungen ahfinden niuWtc. Eine von B r i d g m a n vorgenommene Neubestixnmungfiir das als Eichsubstanz benutzte Eisen erbrachtk jetloch neue Werte, die
zu einer vollkommenen Bestatigung der Gr iinaiscnschen Ueziehung fiihren [leal.
Um 1910 war die Kenntnis, die man von der Koniprcssibilitat fester Stoffe
und imbesondere voii ihrer Ab hlngigkeit voii Temperatur oder gar Druck hatte,
recht sparlich. So unternshni Griineisen es, itus cler Verlaiigerung v o i ~Rodreii
bei Inneiidruckerhohung die Konipressihilitat von Ca, Fe und Pt zwimhen -190"
und 165" C zu messen [ll]. Auch fur den Temperatur-KoefEizienten voii 1c hatte
er namlich eine einfache, noch den thcriiiischeti Ausdehnnngs-Kocffizienten enthaltende Beziehung zu y asbleiten koiirien, die durch seine 3lessungen rccht gut
bestatigt wurde.
Es zeigt die LeistungsFihiglit seiner Theorie tles festcn Zust,ands, wenn er
auch die Sublimations- und Verdanipfuiigswiirnie (und daniit auch die Dampfdruckkurvc), sowie die Schmelzwarnie in den Kreis seiner. Berechnungen einzubeziehen vermag [12]. - Als auRere Anerkcnnung aller dieser Leistungen erhielt
Griineisen im Jahre 1913 eine Einladung, auf dem internationalen Solvay-Kongrel3 in Brussel iiber seine Theorie des festen Zustandes vorzutragen.
Wenn die vier durch die Griincisensche Beziehung verkniipfteii Eigenschaften der festen Korper in der Gleichung als nur von der Temperatur abhangige
GroiiBen auftreten, so ist ganz davon abgcsehen, daB die festen Stoffe kristallin
sind. Gerade die beiden stark temperaturabhkngigeii Eigenschaften sind in Wahrheit anisotrop : fur die thermische Ausdehnung- leuchtet das ohne weiteres ein;
in die spezifische Warme geht die Kristallanisotropie insofern ein, als der Warmeinhalt des festen Korpers in der Einstein-Debyeschen Theorie auf die Fre-
+
VIII
Alanulen der Phy&k. G. Folge. Band 5. 1949
queiizeri der elastischen Eigenschwingungen zuriickgefiihrt wird und damit auf die
gleichfalls misotropen elastischen Konstanten. Das weitere Eindringen in die Zustandsgesetze der festen Stoffe inuldte sich daher naturgemald auf die Erforschung
der Anisotropie dcr elastischen Konstanten einerseits, der thcrmischen Ausdehnung
anclererseits richten. Damit ist das Arbeitsprogranim gekenmzeiehnet, das Griiii eisen (mit einer Reihe von Mitarbeitern) nach dem 1. Weltkrieg in dngriff nimnit.
. In dieser Zeit waren gerade die Methoden zur Zuchtung groBerer Metalleiiikristalle ausgebildet und insbesondere zur Brforschung der plastischen Verfornibarkeit der Metalle benutzt worden. Griiiieiseii fuhrt mit seinein langjahrigeii
Mitarbeiter E. G o e n s 111s erster (migefahr gleiclizeitig init B r i d g n i a n ) die
vollstandige Untersuchung dcr clastischcn und der Ausdch tiungs-Anisotropie voii
Metallkristallrn durch, und zwar uierst an den nicht reguliiren Metallcii Ziiik uiid
C'admium r13J. (iiuch fiir die Deutung der Temperaturabhangigkeit des gleichfulls anisotropen elektrischen U'iderstandss siiid diese Messungen voii Bedcutung'. f
Im Marburger Institut wcrdcn die Untersuchungen in einer Reihe voii Dissertationen fortgesetzt r141. Dort werden die Messungen auch auf so schwer cxperimcntell zu behandelnden MettLlle wie Quecksilber [15] und die .Alkalimetalk [lG] ausgcdehnt. Ferner wird der Rahmen der Arbeiten uber den Bereich einatomiger
Frstkorper, auf die Griineiseiis Tbeorie beschr&nkt ist, cwvcitert auf Kristallr.
niit Atoiiigriippenbildiing wie Kallispat oder Salmiak [141.
Eingelagert in deii FluB wissenschaftlicher Produktivitit, (ler Berliner &it
en tsteht eine Reilie yon bcdcut,saineii Untersuchungen mif ganz andcrsart,igeii
Qebieten, 1)eginncnd init, cincr Arbeit, in der Uriineisen die physikltlivche Me&
kunst, auf eiiieii seltenen Hijhepunkt fiihrt 1171. I>er PTFC iind gleiclizeitig detn
?iat,ional Physical Laborat,ory war auf der internationalen Konfcrenz fur clckirische Einheiteii und Noriiiale (1908) die &4ufgabeg
lk: illts seit Jahrzehntcn
ruhende Problein dcr ,:ibsoluten Ohnibestininiuiig iiiit, dei t pntcrtiesxen weitvorgewhritteiieii Mitteln der MelJt,cchnik erneut, zu bectrbritcn. Der Angriff auf dit?
5. Deziniale wurde r o n deii beidcii Iiistitutcii auf ganz verse~hiedenenWcgen vorge tragen. Bei der PTR, wo Griiiieiseii und Giebe sich diee8erAufgabe i t ~ ~ r t ~ h ~ ~ i e i i
auf folgende,Weisr : Die Selbstindukt~ioneincr Spule w i d ei tierscits ails ihren Ahinessungen bercchnet, aiiclererseitswird sic in der Maxwell-1Cliorusori-Hriicke niit
Hilfe der auf 1 P bekaniiten Ka,pazitat cines I<ondensator:t gernessen und somit,
(lit der Kondeiisator mitt'els der periodischcii Aufladeinct hodk ,,absoliit" gemessen,
d. 11. an die praktisthe Widerstaiiciseinheit angcschlossen war, selbst m f diese
zuriickgefiilirt. Mit allcn Mit,teln der niechanischch iind elekt,rischeii MelJkunst.
ii1)rrkolnrrieneii mid lieu crdachten, wird Windungsradins, U anghohe, Drahtdurehnicsscr nnd Wiiidnngszahl geinessen und der Verglcicli i n der .Brucke durchgef iihrt,
init, deni Erfolg, da13 -praktisch die gleichc Genauigkeit (&3 lo+) erreicht wird
wir 1Jei den englischen hfcssurigen uird beide Ergebnisse innerhalb diescr Fehlcrgrenzen iibereinstinimen. Das VerhHltnis der elektrostatitichen zu den clekt.rotnagnetischcn Einheiten ergibt sich damit zu 299700 & 30 kni/s, in bester Utter~instininiunp mit den neucstcn Messungen der Vakiiuni-liclitgeschwindigkcit
(299774 j, 11 km/s).
Zrimitteii dieser schwieripen, voii Griirieisen selbst als ciitsagungsroll einpfundeiien Arbeiten, dereii Auswertung erst nach dcm Iiriege abgeschlosseii wcrdeii
konnte, entsteht eine kleinere Arbeit (gleichfalls init G i r b e [18]) iiber die Terwriiduiig des 3-Platten-Kondensators fur Yrazisio~isnieasui~gen
der Dielektrizit,atskonstanten. Die a m den Fordcrungen des PTR-Bctriebes crwachsene i\ufgabc
-
wird physikalisch und ~natheniat~isch
(letzteres iibrigens untcr Riickgriff auf cine
Anregung van Plarick) niit sichcrcrn Griff gelost.
Angeregt durch die im Kriegsdienst rnit Elektronenrohreil gemachtcn Erfah.rungen greift Griineisen (1919) ein altes, scheinbar abgeschlossenes Thema auf :
Die Schallgeschwindigkeit in Gasen. Zuniichst wird ~ e d e das
r MeBinstrumerit
geschaffen, ein Normaltonsender, der iiber 8 0kt)avenhinweg beliebige Requcnzen
a d 1 bis 2 * lW4 genau zu vermessen erlaubt [19]. An Genauigkeit ist dieses Instrument noch heute kaum zu uberbieten, seine Vcrwendungsmoglichkeiten sind aul3erordentlich wid noch lange nicht erschopft. Bus den Resonanzfrequenzen eines
Zylinderresonators genau bekannter LSinge wird zuersf die Schallgeschwindigkeit
in Luft und Wasserstoff gemessen [20]. Die Ergebnisse Bind noch heute die verlaS1ichst)en.Dann wird die Schallgeschwindigkeit in Stickstoff-Tetroxyd bestimmt 121)
mit .dem - von N e r n s t gestecktcn - Ziel, die Dissoziationsgeschwindigkcit zu
mcssen. Wenn nkmlich das Dissoziationsgleichgewicht den schnellen Zust’andsiinderungen in der Schallwelle nicht mchr zu folgcn vermag, bewirkt dies cinen Anstieg der Schallgeschwindigkeit, dercii Frequenzabhangigkeit von E i n s t e i n berechnet wordeii ist. Das Ergebnis der cxpcrimeiitell sebr schwierigen Arbeit war :
Konstanz der Schallgeschwindigkcit bis hinauf zu 16000 Hz, worauB sich dann
eine unkere CTrenze der Dissoziationsgeschwiridigkeit ergab, Mittelbar gaben diese
Untcrsucbungen den AiistoD zu zahlreiclien aus dem Marburger Inst,itut heworgegangenen Arbeiten, bei denen Dispersion dcs Schalles in einfac,hen Gasen (Clz,
CO,) festgestellt und gedeutet werden konnte.
Griiueisens Arbeiten auf dern Gehiet>eder elektrischen und der Wlirrneleitfiihigkeit endlich begannen schon im Jshre 1900 rnit seiner DiSsert,ation [l],
die die Warineleitfahigkeit von Kupfer, Eisen und einer Nickel-Kupfer-Legierung
hetraf sowie ihr Verhaltnie zur clelrtrischcn Leitfiihigkeit und damit das
W i e d e m a n n -Franxsche Geset,z.
1913 gliickte Griineisen die Aufstsellungcincr einfachen Porrnel fur den elektrischen Widerstand in tiefen Ternpcratureii, nach dcr er dern Produkt aus absoluter Ternperatur und spezifischer IViiriiie proportional ist 1223. 1918 verbesserte er
diese Formel, so daD sie auch fiir hoherc Temperaturen brauchbar wird uncl. einen
rationellen Iergleirh des Widerstmdes - verschiedener Metalle ermoglirht [23].
ScltlieBlichstellte er 1930 cine neue, dic Quantentheorie beriicksichtigende und an
Arbeiten von Bri llouin ankniipfcndr Forniel fur die gesamte Temperaturabhiingig
kejt des elektrischen Widerstandes :uif [24], nach der sich in tiefsten Temperaturen eine Proportionalitat mit Il’j statk mit Ti, wie nach. iilteren Formeln,
ergilt-. Diese neue Formel ist in ihrer Ubcn:instimniung mit der Erfahrung den
iilteren iiberlegen [2+7]. Bwh die Experirnente iiber den Druckkocffizierlteil dcs
Widersfnndes in seiner Ahhaingigkcit von dcr Tcniperatar k a n n G r i
i11.ei s e II
init Hilfe seiner Theorien uberrwchend gut deuten [25].
1924 konnte Griineisen zusaminen mit Goens durch sehr genaqe Messungeri
die krist,allographischc Anisotropic dcs clektrischen Widerstandes von Zink- und
Cadniiumkristallcn ermitteln [26] und damit dic von Voigt gegebene Theorie best a tigen .
Auf Grund umfangreicher Messungen an verschieden stark vcrunreinigten oder
vcrform.en Proben mehrerer iVIetslle gelang cs Griineisen 1926 zusammen iuit
Goens [27,28] den tvichtigen Satz der ,,isot,hernwnGeraden“ aufzustellen, nach deni
der von der Gitterstarung abhLn,pige Wlrniewidrrstand solcher Proben cines Nctalls bei konstanter Temperatur eine lincsre Funktion des zugehiirigeii clektrisr.licri
Riderstandes ist, wobei die Ncigung der Geraden der durch die ~ I e l ~ t r o i ~ ~ ~ i i t h e o r i c
~
X
Annalen der- Fhysa'k. 6. Folge. Band 5. 1949
universcll bestinirnten W i e d e in a n n - F r a n z -Lor en zschcn Koiistante entspricht.
Bei starkerem Premdmetalliusatz gehen gie Geraden, wie spatere gemeinsam mit
H.R e d d e m a n n [29J an nietallischen Mischkristallreihen durchgefiihrte Untersuchungen zeigen, in charakteristische Schleifenkurven iiber, aus deren Verlauf sich
Aufsdiisse uber den Anteil der Gitterleitung am Warmetransport gewinneii lassen.
Auch ftir die Temperaturabhangigkeit des Warmewiderstandes stellten Griin -;
eise.n und Goens 1927 [27] auf Crund ihres umfmgreicheii Beobachtungsmaterials
eine Formel auf, in die die De byesche charakteristische 'reinperatur und die
Atoniwarme eingeht.
Die Anisotropie des thernioelektrischen Verhalteiis der Zink-. und Cadmium-Kristalk -besonders auffallig uriterhalb 70" K-wurde 1927 niit Goens ermittelt r39].
In seiner Marburger Zeit hat dann Griineisen mit rnehreteii Schulern an
Eiiikristallen von Wismut, Antinion ipnd Beryllium eingehgend den EinfluB transversaler und longitudinaler Magnetfelder auf das elektrische mid thermische Leit-.
vcrmogen, und auf die Therinokraft durchforscht [31]; ein Ekbiet, das - auch von.
anderen Seiteii bearbeitet -- hochst uberraschende Aiiisotiropie-Erscheinimgcnin
tiefer Teruperatur aufweist und das daher wohl noch wichttigeAufschliisse uber das
feinere Verhalten der Lciturigselektronen ini Metallgitter :zu gehen verspricht.
Uer groBere Schiilerkreis in Marburg crmoglichte es Griineisen , Rein drheitsgebiet erheblich zu erweitern ; und zwar waren es inimer experimentell schwierige
d c r theoretisch dunklc: Frageni die ihn reizten: So lie8 er den elektrischen Widerstaud der drci Modifikationen des Mangans [32] und die anomale Temperaturahhiingigkcit des Widerstandes von Chroni untersiwhen [.33]. Die Tmdition des
Marburger Instituts aufnehmend regte er auch inagnetische Untersuchungen a n :
es wurde der Ferroinagnetismus yon Chrorn-Tellur und M:angan-Stickstoff [.34],
der Parama,gnetismus von Kobaltsalzen in verschiedeiieliLomngsmitteln [35] untersucht, ferner die Anisotropie des Diamagnetismus von &uecksilberkristallen [3Sj,
an denen bereits auBer den elastischen Konstanten auch elektrischer und thermiseher Widerstand gemesscn waren [37]. Eine ncuc MeBmi>thode cndlich ermoglichte es, das Be§lexions- und Absorbtionsvermiigen i n i Ultrarot an Kupfer, Eisen
imd Konstantan eine GroBenordnung genauer a h bisher :m niessen [35], so daD
eine Aussage dcr D r u d e scheii Elektronentheorie deutlich wurde, die sich friiher
der Priifung entzogen hatte.
Dieses ganze iniponierende wissenschaftliche Werk Griineisens ist - ahnlich
wie bei seinem groBen Lehrer und Freund Max P l a n c k -- die Frucht stetigen
FleilciQesund niemrrls unterbrochener Bemuhungen. E&t einer zarten korperlichen
und seelischen Konstitutioii abgerungen, nicht selten unter Aaspannung der letzten
Krafte. Die Wissensohaft war ihm nicht ein schoner Ga,rten, in dem es Friichte
nach Wunsch und Walil niit leicht,er Muhe zu ernten gilt, sonlaernein Feld schwerer
verpflichtender Arbeit. Stets war ihm der ,,Weg des geringeren Widerstandes"
verdlchtig. Aber wie planvoll und griindlich wurde diese Arbeit getan.! War
nach langen, sorgfaltigen Erwagungen alles wirklioh Erfordediche beschafft -und
nienials etwas dariiber hinaus -und der wohl durchdachte und -besprochene Aufttag
an die Werkstatt psgefuhrt, so setzte die experimentelle A,rhcit ein, von Tornherein unter Beachtung aller erdenklichen Fehlermoglichkeiten und vor allem
linter musterhafter Protokollfiihrung, die ihm ermoglichte, such noch nacbJahren
auftauchende Zweifel zu bestatigen oder zu entkraften. Auch in den Zeiten angestrengtester Verwaltungs- oder Vorlesungstatigkeit beteiligte er sick seIbst an den
Messungen, notfalls - wenn etwa noch ein Rest fliissigen Wasserstoffs zu verbrauchen war - bis spat in die Nacht hinein. An allen Arbeiten, die seinen Namen
hitc7wuf auf EtFuard Criinehea
XI
tragen, hat, er nicht nur anregeiid uiid leitend, sondern aktiv niitart)eitend teilgenommen. ,,Vorlaufige iClitt,eilungeii'f urid Vortrage ubes halbfcrtige Arbeiten
liebte er iiicht, urid in seinen Publikatioiien vcrmied-er jedex undurchdachte Wort
eberiso wie die Biirze, die einein genau interessierten Leser Verstandnis und Hritik
erschwcien. J iingere -Kollegen, Mitarbeiter und Assistenten absichtlich in irgendeioer Kinsicht zu beeinflussin, lag ihtn fern; aber sie leriiten - oft ohne es zu merken - fortwahrend von ihm, durch sein Vorbild sowohi wie irn Gesprach. 'Hier
hew~ndertensie seine Beschlagenhcit und Gewmdtheit in der klassischeii theoretischeii Physik cbeiiso wie die Bereitwilligkeit und Fahigkeit, sich wirklich eingehend
snit der Problematik frernder Gedunkengange zu befassen. Ihm iiber solchc zu
berichten. endete stets dainit, da6 man sie selbst beswr verstand. Das gab auch
dem Marburger Colloquium, das er selbst durch fast 40 Semester init iiie erhhmpiider Sorgfalt und Aufinerksamkeit leit,ete, seiri Gepriige.
Die rieueii Aufgaben, die die Narburger Professur ihin stellte, iiiachten ihm
vie1 zu schaffeii, da ihin ,,allex duft>rctenund Beden in groljereni Kreis hochst
uii;liigenehm war und schwer fiel". So lag das Schwergewicht seiner Erfolge als
akademischer Lehrer auf der Ausbildung der niit selbst,andigen ,4ufgaben in seinem
Iristitut betrautcii Sdhuler, weniger auf der \$'irkwig seiner Vorlesuiig, der zu
folgen dem Anfanger und dernjenipcn, fur den Physik nur ein unangenehmes
Examensfsch bedeutete, oft nicht leicht gettiacht. wnrde. Was es von Gr u n e i s e n
zu lernen gab, blieb solchei~~
Horcrii verhorgcn. Um so tiefer erfuhren es alle, die in
seinem Institut arbeiteten und die, auch wenn das 'rherna ihrer Arb& nicht von
G r iineisen selbst gestellt war, regelniii6ig und eingehend voii ihin Feraten wurden.
Und dies blieb bft nicht auf den
ensehaftlichen 3ereich beschrankt ; mandier meiischliche R a t und
ini geheinien - nianche matericlle Hilfe hat beigetragen zu der verehrungs- und lieberolleri Anhiiiiglich'keit, die fast alle ehernaligen
Doktmanden mit .ihrem ,,Geheimmt" verband mid verbindet, und die bei den
regelinakiigcii Winter- urid rSomnierfesteri i i n Jnst,itut oder ill dcm herrlichen benachbarten Garten, deren st>illst,erTeilnehmer er niaiichnial war, ihren oft huniorvollen, aber daruni nicht a~euigcr uberzeugendcii und vow ihin enipfundenen
Ausdruck fand. Aach deli Berliner Prcunden, Mit~arheitern iiiid h'ollegeii sind
gesellige Abeiide hei G rii ii e i s e ri in feiiendigster Erinnerung. Oft stand die
Musik iin M i t t e l p n k t : !€' l a 11(; k ' s uii~erge6liches Klai-ierspiel, Frau G r ii 11 e i s.e 11 s &sang oder Kainmermusik, an der G r ii n 9 i s e n niit, Oeige oder Bratsrhe teilnahni. Wenn dieseii Alwndeii ein Ijesonderer Toil von heiterer und uiigezivuiigener Beschwingtheit eipnetr, so war dafiir vof allem hestimnicnd die
starke Personlichkeit von G r ii n e i x c 11 s & i t h i , die ihn in ihrer, Wesensart in
jeder ,Hinsicht auf selt.en gliickliche IVeise crghizte.
Unter deii Hollegen war der jedern Geschwatz abholde Manil der Inbogriff
vornehrner Sachlichkeit und giitiger Menschlichkeit, ein Zentrum des Vcrtrauens
vor wie nach 1933, vor wib iiach 1945.
Solche Wirkungen konnen iiieht, allein auf den1 kuhlen und harten Boden der
exakt,en Wisseiischaft erwachsen. NUr wer Gl.iincisen auch erlebt hat, wie er
init Kindern uingiiig, wie er niusiziert.e uiid Musik hojrte, wic er in und init
seiner Familie leht.e, nur wer die hezwingende Atmosphlre des Hauses Griineisen
geatniet , hat, kannte ihn wirklich. Wur der ahnte, wo die Wurzeln der Kraft
lagen, die ihn auch die schwersten Rchicksnlschlage - seine beiden ktzten, sehr
geliebten Sohne wdrden ihm 1943 und I945 eiitrisseii - uixebrochen crtragcn lic43,
so dalj wahrend des kurzen Lebeiisabertds, dcr lihni vergiiiint iwr, trotz allem
Schweren. ein Hauch iiberlegentlr Reife und Heitdrkeit von ihnl :iiisgitig.
-
XTI
Anwden der Phy&
6. Folge. B a d 5. 1949
Wenn riickblickend der SOjahrige bescheiden bekennt hat, , , d u d einige
Jahrzehnte wissenschaftlicher Entwickhng belehrt wordlen zu sein, daB alle
menschlichen Erkenntnisse dem Wandel unterworfen sind, und so auch die Beankwortung physikalischer Fragen", so wird die Nachwelt erkennen, dsB mum Be:
standigen in diesem Wandel die Daten und die Gesetzm%ldigkeitengehiiren, mit
denen E d u a r d Gruneisen, einer der Meister der prazisen physikalischen Messung
nnser Wissen bereichert hat.
E. Goens H. 0. Kneser W. Mcildnes E. Vogt
Literuturverzeichiiis
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19'. E. Griincison u. .E. M e r k e l , Z. I'hysik 1, 277 (1WJ).
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(5)10,843 (1934); a.Reddem.ann,r2nn.Pli~sili(5)20,441u..502 (1934);22,28(1935).
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31. Ann. Physik (5) 32, 219 (1938); 1C. G r i i n e i s e n u. J . G i e l r R e n , Ann. Physik ( 5 )
38, 44!1; 27, 243; 28, 225; 29, 25 (1936/37); E. G r i i n e i s e n u . H. A d c n s t e d t , Ann.
Physik (5) 29, 597; 31, 714 (1937/38); I<. G r i i n e i s e n u. H.-D. E r f l i n g , Ann. I'liysili
( 6 ) 36, 357; 38, 399; 41, 89 (1939/42); I<. Rausch., Ann. Physik (6) I, 1!10 (194i).
32. .F. 13runlie ,Ann. I'hysili (5)21,139 (1934);H .- D. E r f 1ing ,Ann.l'hysik ( 6) 3$,1 (I"(1940).
33. H. S i i c h t i g , Ann. Physik (5)3Y, 97 (1940):.H.-ll.Erf l i n g , Ann.Physii; (5)41,100 (1943).
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35. H. F a h l e n b r a c h , Ann. Physik (5) 13, 365 (1932).
36. E. V o g t , Ann. Wysik (5) 91, 791 (1934).
37. 0 . 6c kell ,Ann. Physik (5)6,932 (1930);H. Re dde in an n ,Ai:m.€'hysik
(5)14,139(1932).
38. K. WeiD, Ann. Physilr (6) 2, 1 (1948); JC, V o g t , Ann. Phyxik (6) 3, 82 (1948).
Zusammenftlssendc D a r s t e l l u n g e n : Rapp. 2. (hnseil de Physique Solvay
(Briissel 1913). - Hdb. d. I'hysik Rd. X U. XI11 (1926/88). - Atti d. Congr. Intern.
d. Fisici, Como (1927). - Erg. d. exalitcn Naturwiss. 21, 60 (1945).
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