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Ein Apparat zur Erzeugung stehender Wellen an Fden.

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A. Lehnebach.
157
V erbindet man die beiden eingeschmolzenen Platindrahte
a und b mit der Stromleitung, so kann man durch Drehung
des Qlascylinders, wie der Pfeil sngibt, die Leitung beliebig
schliessen oder bffnen, indem sich die Quecksilberoberflilche
nicht mit dreht, sondern horizontal bleibt. D a das Quecksilber
recht ruhig bleiben 5011, so muss so wenig wie moglich von
der Bewegung der Glascylinder auf das Quecksilber iibertragen werden. Dazu ist diese Anordnung besonders geeignet, weil der Cylinder leicht genau centrisch zu montiren
ist, und das Quecksilber nur iiber die glatte Innenflilche der
Rohre fliesst, indem die PlatindrOhte und das Rohrchen zum
Einfullen des Quecksilbers und des Wasserstoffgasefi (oder
zum Evacuiren) an den gegeniiberliegenden Theil der Cylinderwand eingeschmolzen wird.
H a a g , 26. Mai 1884.
VIII. E4n Apparat xur Ermuguny stehender WeZZen
at%Fiidm; v o n A. L e h n e b a c h .
(Eierzn Tar. I11 Fig. 4.)
-____
Zur Darstellung stehender Scliwingungen an fadenformigen Karpern dient bekanntlich der von Melde') construirte Stimmgabelapparat.
Dieselbe Vorrichtung benutzte auch ich seit mehreren
Jahren, um meinen Schulern die Entstehung und den Charakter stehender Schwingungen an fadenformigen Kbrpern
vor Augen zu fuhren. Nur wurde die Stimmgabel durch
einen Stromunterbrecher in Form eines W agner'schen Hammers ersetzt. D a die Unterbrcchungen des Stromes bei
einem solchen leicht regulirt werden konnten, so traten die
schwingendcn Abtheilungen an dem Faden ilusserst deutlich
auf und durch Aenderung der Spannung war es moglich, die
Anzahl derselben zu variiren.
Auf Grund dieses einfachen Versuches liess ich einen
Apparat ausfuhren, der sich namentlich als Demonstrations___-_.
-
1) M e l d e , Lehre von den Schwingungscurven. Leipzig 1864. p. 94 g,
ausserdem Pogg. Ann. 109. p. 193-215. 1859; 111. p. 517-533. 1860 u.
Wied. Ann. 21. p. 452 ff. 1884.
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A. Lehnebuch.
apparat vorzuglich bewahrt hat und daher wohl verdient,
in weiteren Kreisen bekannt zu werden.
Derselbe besteht (Pig. 4) aus einem W agner'schen
Hammer A (von 11 cm Breite und 14 cm Hohe), dessen
Contactschraube B einen Gang von ziemlich kleiner Hohe
besitzt, um die Stromunterbrechung nach Wunsch reguliren
zii konnen. A n dem Hammerkopf ist ein ca. 4 mm breiter
und 2 mm dicker, rechtwinklig nach oben gebogener Messingarm angelothet, der andererseits durch ein Gelenk mit e i T m
rechtwinkligen Hebel in Verbindung steht. Der Unterstutzungspunkt des Hebels ist eine kleine Stahlaxe, welche
in dem auf dem Fussbrette befestigten Lager C ruht. In
das Fussbrett sind weiter zwei Messingrohren von 1 m
Lange in einem Abstande von ca. 8 cm voneinander eingeschraubt und diese oben mit einem posaunenartigen Rohrenauszuge versehen, der zur einseitigen Befestigung des Fadens
D einen kleinen Wirbel tragt; das andere Fadenende ist am
Ende des verticalen Hebelarmes angeknupft. Der RGhrenauszug gestattet die Lange des Fadens bis auf zwei Meter
zu verilndern. Am besten eignet sich zur Sichtbarmachung
der Schwingungen auf grossere Entfernungen hin ein weisser
Seidenfaden von ca. 1 mm Durchmesser (auch eine dunne
Netall- 'oder Darmseite erfiillt den Zweck), und um dieselben
moglichst scharf hervorzuheben, schiebt man durch die beiden,
an die Rohren angelotheten, Halter E, F einen Streifen geschwarzter Pappe.
Wie leicht ersichtlich, werden die stehenden Schwingungen am Faden D durch transversale Impulse hervorgerufen. Um nun zu zeigen, dass auch durch schnell aufeinander folgende Bewegungen in der Richtuug der Lange
stehende Wellen auftreten, liess ich einen 7 mm dicken
Messingdraht G auf 1 m Lange doppelt rechtwinklig biegen
und brachte ihn in einem Lager an der einen Rohre RO an,
dass sich die Biegungsstelle, an welcher eine mit einem Hrtken
versehene Schrauhe verstellbar ist , mit dem Ankniipfungspunkte des Padens am Hebel in gleicher Hohe liber dem Tische
befindet. Zwischen Schraube und Hebel 1 h t sich alsdann
ein zweiter Faden horizontal ausspannen, der iibrigens auch
die Fortsetzung des verticalen Fadens bilden kann. Wird nun
der Hammer in Thatigkeit gesetzt, wozu schon der Strom
eines Bunsen'schen doppeltenTauchelementes von 28 cm Hbhe
U? VOkJt.
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hinreicht und ist die Spannung der Ffden an den beiden
Schrauben gehorig regulirt, so treten alsbald an den beiden
Faden gleichzeitig die stehenden Wellen auf und diese lassen
sich, wenn der Strom einigermassen constant bleibt, lange
Zeit unverfndert erhalten. Auch die Wellenformen am
horizontalen Faden konnen natiirlich durch eiue hinter denselben gestellte Wand noch mehr dem Auge des Beschauers
deutlich gemacht werden.
M u h l h a u e e n i. Elsass, Juli 1884.
IX. Ber$cht%gumgx u dsr D u p U k H m , E . E & t e l d e l ) ;
u r n w. VoCgt.
.
.
~
D a der Raum der stark in Anspruch genommenen
Annalen mir nicht, wie ich wunschte, eino eingehende Widerlegung der von Hrn. K e t t e l e r sowohl gegen meine Bedenken bez. seiner Grundgleichungen, als gegen meine eigene
Theorie geltend gemachten Einwiinde gestattet, so sehe ich
mich genothigt, mich auf die Berichtigung einiger Aeusserungen Hrn. K e t t eler's zu beschrfnken, in welchen derselbe
von mir angestellte Betrachtungen unrichtig reproducirt.
1. Hr. E e t t e l e r sagt 7l ich hiltte ,,meine urspriinglichen
allgemeinen Bewegungsgleichungen spater aufgegeben". Dies
ist unrichtig; ich habe behufs allgemeinster Anwendung des
Princips der Energiej, speciell gegen seine Theorie , zuerst
Gleichungen fur Bewegung der p o n d e r a b e l n und Aethertheilchen aufgestellt, habe aber fir meine Theorie v o n A n f a n g a n die Elongationen der ponderabeln Theilchen gleich
Null ge~etzt.~)
2) Hr. E e t t e l e r * ) lilsst mich ,,Bether- und ponderable
Theilchen als nicht ineinander verwandelbar" bezeichnen.
Meine beziigliche Aeusserung lautet aber 6, :
,,Hrn. K e t t e l e r ' s Beweis ist falsch, denn er beruht
darauf, dass X = A =Z werden konnte. Nun aber sind A . . .
die Wechselwirkungen der ponderabeln und Aethermassen
d e s s e l b e n V o l u m e n e l e m e n t e s , wie Hr. K e t t e l e r selbst
1) E. K e t t e l e r , Wied. Ann. 22. p. 217. 1884.
2) E. K e t t e l e r , 1. c.
218.
.
3) W. V o i g t , Wied. gun. 19. p. 889. 1883.
4) E. K e t t e l e r , 1. c. p. 218.
5) W. V o i g t , Wied. Ann. 21. p. 535. 1884. Die betreffenden Worte
sind echon dort fett gedruckt.
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