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Ein auf die Relief-Empfindung gegrndetes Photometer.

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Glaarohr g , tragt bei v einen Korkverschlub, dumb d e s
das Mundstiick M und der Heber h la' luftdicht festgehalten
wcrden. Der kiirzere Schenkel h derselben ragt so tief
in das Glasrohr g, urn der massiven Glaskugel k, die hierbei als Ventil wirkt, eben noch den nothigen Spielraum
zu gestatten; - ihr Durcbmesser betragt ungefahr 10 Mm.
der des Hebers 5 Mm. Diese Glaskugeln bekomtnt man
in allen Spielwaarenhandlungen.
Taucht man den in solcher Weise construirten Heber
in das zu entleerende Gefafs, so werden sich g und h unter
lebhnftem Spiel der Glaskugel bis zum Niveau N N fiillen.
Anstatt null zu saugen, wie e8 beim gewohnlichen Heber
geschieht, hliifst man hier durch das Mundstiick M hinein.
In Folge des Druckes der comprimirten Luft schliefst sich
die nntere Oeffnung durch die Kugel k , die Flassigkeit
steigt in h und fliefst durch h' unter hestiindiger Ventilwirkiing der Glaskugel fort.
1st das zu entleerende Gefiifs jedoch nicht voll, oder
die zu hebende Fliissigkeitssiirile nur eine geringe,
dann ist es nothig, vor dem Hineinblasen in das Mundstiick M daselbst eiii wenig zu saugen, urn in 9 ein gr6fseres Voliimen Flussigkeit zu bekommen; da es ja Bedingung ist, dals die Raumverhaltnisse so beschaffen sind,
d a k sich h h' friiher fiillt, ehe die Fltissigkeitssaule in 9, bis
zur Hebermiindung bei k herabsinkt, wenn man durch M
hineinbliist.
-
XVI. B i n auf die Relief Empjndung gegrundetes Photometer; aon J. Y a on.
(Compt. rend. T.LXXV, p . 1102.)
Es
seyen zwei ebene und weifse Flachen gegeneinander
winkelrecht so aufgestellt, dals die Kante ibres Durchschnitts lothrecht stehe. Diesc Vorrichtung kann man
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dadurch verwirklichen, dafs man z. B. ein Blatt Papier
oder eine Karte in der Mitte faltet, die beiden Hiilfien eilien rechten Winkel gegen einander bilden lafst, und nun
auf einen Tisch so stellt, dafs die Karte lothrecht steht.
Wenn der Beobachter sich in einer gewissen Eutfernung
aufstellt, dabei sein Auge in die Verliingerung der den
Kantenwinkel halbirenden Ebene bringt , und die Kante
durch ein inwendig geschwiirztes Rohr betrachtet, so bekommt er eine Relief-Empfindung, so lange die beiden
Fllichen ungleich beleuchtet sind ; sowie aber die Beleucht m g dcr beiden Fllichen genau dieselbe wird, sieht er nur
einen Kreis, der ihm in aller Strenge eben erscheint.
Urn die Intensitgten zweier Lichtquellen von gleicher
Farbe mit einander zu vergleichen, stellt man die eine
Quelle winkelrecht gegen die eine Fliiche auf, und ebenso
die zweite winkelrecht gegen die andere. Klar ist, dafs
dann jede Quelle nur eine der Fliiclien beleuchtet und
nicht die andere. Der in mgegebener Stellung befindliche Beobachter braucht nur den Abstand der einen Quelle
von der durch sie beleuchteten Fliiche zu verlindern, bis
das Auge den Eindruck eines absolut ebenen Kreises bekornmt. Man mifst hierauf den Abstand jeder Quelle von
der entsprechenden Flgche, und bekommt das Verhaltnifs
der Intensitliten durch das Gesetz des iimgekebrten Verhiiltnisses der Quadrate der Abstiinde.
Die in Rede stehende Vorrichtung kann offenbar mit
ewei ebenen Fllichen von jeglioher Natur verwirklicht
werden, 2. B. durch ein rechtwinkliches Prisma von Porcellan oder irgend einer anderen Substanz.
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