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Ein electrolytischer Versuch.

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Portpf2anzungsgeschwindigkei.t electrischer Tellen.
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bei den Versuchen mit dem Glaskasten war stets eine derartige, dass die Rechnung einen vie1 kleineren Werth fiir den
Brechungsexponenten ergeben hatte. Die Erklarung liegt
offenbar darin, dass in diesem Falle die Schwingungen an der
batreffenden Stelle niemals vollstandig im untersuchten Dielectricum, sondern zum Theil immer noch im umgebenden
Luftraum verliefen. Diese Moglichkeit war durch Verwendung
des Metallkastens , welcher beide Drahte umgab, vollkommen
ausgeschlossen.
Im ubrigen verweisen wir auf die Controlversuche, welche
wir nach verschiedenen Richtungen hin angestellt und in unseren
Arbeiten l) beschrieben haben.
Berlin, Physik. Institut, December 1891.
XV. E.l.nelectrolytischer Versuch; vow L e o Arow8.l)
(Verhandl. d. Phys. Ges. eu Berlin, 10 Jahrg. p. 67. 1891.)
Bringt man in eine electrolytische Zelle, welche Cu S 0,Losung zwischen Kupferelectroden enthtilt, einen Kupfercylinder,
ao wird ein Theil des durch die Zelle geschickten Stromes im
Kupfercylinder verlaufen. An den Stellen, an welchen die Stromlinien in den Cylinder eintreten, wird Kupfer niedergeschlagen
werden, an den Austrittsstellen die gleiche Kupfermenge in
Losung gehen. 1st der Kupfercylinder um seine wagerechte
Axe leicht drehbar nngebracht, so wird er bei Stromschluss
zu rotiren beginnen, da die der Anode gegeniiberstehende
Hdfte schwerer, die andere leichter wird. Da das Leitungsvermogen des Kupfers dasjenige der Losung so bedeutend
ubersteigt, kann man sich eines Hohlcylinders bedienen, ohne
dass die Zahl der durch das Metal1 gehenden Stromlinien
wesentlich vermindert wird. Dieser Umstand ermoglicht es,
eine sehr grosse Beweglichkeit des Cylinders bei ganz roh
gearbeiteten Axenlagern zu erzielen. Man kann namlich die
1) Arons u. Rubens, 1. c. p. 379. u. Wied. Ann. 44. p. 206. 1891.
384
1;. Arms.
Blectrolytischer Versuch.
Wanddicke des Hohlcylinders leicht so berechnen, dass der
an den Enden geschlossene Cylinder in einer concentrirten
Cu S 0,-Losung schwimmt, in Wasser dagegen untersinkt; es
lasst sich dann eine Concentration herstellen, in welcher der
Cylinder nur eben untersinkt, mithin auf sein Axenlager fast
gar keinen Druck ausubt.
Der kleine von mir benutzte Spparat bestand aus einem
liinglichen Glasgefass mit viereckigem Querschnitt. Der Kupfercylinder, welcher fast die ganze Breite des Kastens ausfullte,
liatte bei einer HGhe von 4,5 cm einen Durchmesser von 10 cm.
Die Wandstarke betrug etwa 1,8mm. An den Enden war e r
durcb eingekittete Hartgummiplatten geschlossen, durch welche
die Axe, ein Glasstabchen von 1 mm IDurchmesser, nach beiden
Seiten um wenige Millimeter hervorragte. Die Axenlager bestanden aus kleinen dreieckig eingefeilten Hartgummiplattchen,
welche an die Wand des Glasgefasses angekittet waren. Der
Cylinder drehte sich langsam und continuirlich bei Stromen
von 0,l bis 1 Ampere; die Bewegung verlangsamt sich allmiihlich, in erster Linie wohl dadurch, dass die Cylinderoberflache durGh die EIectrolyse rauh wird ; bei 15ingerem Laufen
(mehrmaliger ganzer Umdrehung) schien die Bewegung regelinassiger zu werden. Gelegentliche Versuche ergsben eine
angenaherte Proportionalitat der Umdrehungsgeschwindigkeit
mit der Stromintensitat. Genauere Versuche waren an dem
vorhandenen Apparat nicht auszufiihren. Moglicherweise aber
konnte das Princip in der Hand eines geschickten Technikers
zur Construction eines continnirlichen electrolytischen Electricititsziihlers (fur Gleichstrom) fiihren.
B e r l i n , Physik. Inst. d. Univ.
Druck von M e t s g e r & W i t t i g in Leipzig.
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versuch, ein, electrolytische
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