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Ein Glhphnomen bei der Volta'schen Batterie.

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Ma1 kleiner als bei 4",8 R., wahrend die Bichtigkeit cs
iiiir 1,0038 Ma1 ist ( D o v e , Repert., Bd. I, S . 141); folglicli niinmt in dieser Gegend die Cohlsion fast 1,4 Ma1 rascher ab nls die Dichtigkeit.
Diescr zweite Satz wird auch darch die von B e c q u e r e 1 verijffentlichtcn vorlliofigcii Resultate seiner mit Haarriihren an~estclltenVersuche bestztigt (Popnliire Natiirlehrc
init bcsonderer Riicksicht auf die Clieinie u. s. w., ubersetzt von K i f s l i n g , 1845, Bd. 6, S. 178). D a ~ n c hergiebt sich, dnfs die Aboahine der Cohasion zmisclien 1 2 O C.
uiid X 0 C. 1,3 RZal raschcr ist als die dcr Diclitigkeit.
w e n n man Ouecksilber als Elektroden einer Danic1l'schen Batterie gGbraucht, und die Kettc init irgcnd eiiieiii
inetallischeii Leiter schlicfst, so dafs das eiiie Encle dieses
Leiters mit der Anode in Verbindung steht, das andcrc
Endc aber init der Obcrflachc des Quccksilbcrs von dcr
Katliotie in Beruhrung gebracht wird, so wird diefs lelztcre Ende gluhend uiid schmilzt z n einer Kug.cl zusaininen,
was so lange dauert bis diefs Ende gznzlich ill's Quecksilbcr verseiikt ist. W e n n man aber diese Versuche in umgekehrter Ordnung anstellt, d. h. das eine Ende dcs Leiters init der Kathodc verbindet, und das andere Enrle init
der Oberfliiche dcs Quecksilbers an der Anode in Beruhrung bringt, so erscheint bei dicser Beruhrung nur ein blaiilicher Funl~e,wic er gewiihnlich bei Aufhebung dcr Schlicfsung bemerkt wird, ohne dns heftige Gluhen dcs Drahtendcs. Aufscrdcin verdunstet das Quecksilber iin lctztercn
Fallc mehr als im ersteren.
Diese Verschiedciihcit des Gluhens bleibt dicselbe, aus
welchcm Metall auch die Vcrbinduiigsdrahtc gebildet wcrden, und wcnn auch eiii und dasselbe Ende dieses Drahts
abwcchsclnd, bald a n dcr Anodc, bald a11 dcr ICathodc, in
Beriihrung gebracht wird.
Urn zu erfahrcn, wovon diese Verschiedenhcit abh%inge,
wicdcrholte ich die Versuche init anderen Elektroden, und
gebranchte, so wie zu den Elektroden, so auch fur die diinnen Verbindungsdrahte , eine Reihe VOII Metalleii in folgender Ordnung:
1 ) hits Jcm I?uJJ. p h y s . rirrr/lr r f e I'ucud. d e SI. P'ferJL., T. J,' p . 94.
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Elcktrodeo.
Platin, Gold, Silber, Kupfer, Messing, Eisen, Zink, Zinn, Blei,
Wismuth, Neusilber.
It
Verbindiingsdrilite.
Platin, Gold, Silber, Neusilber,
Kopfer, Messing, Stabl, Blei,
Oink, Zion.
J e d e der Elektroden wurde der Reilie nach mit jedem der
Drahte verbunden.
W e n n die Oberflachen und die Enden der Verbindungsdrahte gleich rein waren, und die Umstande bei der Beriihrung der Leiter an der Anode und an der Kathode dieselben bliebcn, so waren bei allen Versiichen mit obgenannten Elektroden und Verbindungsdriihten die Funken und
das Gluhen der Drahtenden ganz gleich, so wie bei der
Anode, so auch bei der Kathode.
Um mich zu iiberzeugen, ob nicht die Verschiedenh‘eit
des GIuhens der Enden des Leiters von dem flussigen Zustand der Elektroden abhtinge, gebrauchte ich Zinn und
dann Blei im gescli~nolzenen Zustande (die Versuche in
derselben Ordnung der Verbindungsdr8hte wiederholeiid ),
und bemerkte, dafs die Erscheinung sich nicht veriinderte:
die Gleichheit des Funkens iind des Gliihens des Leiters
war dieselbe wie bei den Elektroden im festen Zust.de.
Endlich versiichte ich, zu dein geschmolzenen Blei und
dann zum Zinn Quecksilber hinznzufugen ; die bciin ersteii
Versuch, als die Elektroden aus reinem Quecksilber bestanden, bemerkte Verschiedenlieit des Gliihens der Elektroden stellte sich wieder ein; es erschien wiederum an cler
Anode ein schwacher Fnnke ohne Gliihen des Drahtendes,
und an der Kathode wurde das Endc des Dralits (aus welchem Metal1 es auch bestand) heftig gluhend und schinolz
zu einer Kiigel zusammen. Und selbst als das Amalgam,
erkaltend, in den festen Zustand iiberging, war noch die
Verschiedenheit des Gliihens des Leiters bemerkbar, wenn
auch schwacher als beim geschinolzenen Amalgam und beiin
reinen Qiiecksilber. - Aus Allem schliefse ich, dafs die
Verschiedenheit der Helligkeit des Fiinkens und des Gluhens des Leiters an der Anode und an der Kathode vom
Quecksilber abhtingt, m6ge es in reinein Zustande seyn,
oder 21s Bestandtheil eines Amalgams angewandt werden,
so da€s nur uiiter dieser Bedingung der Strom, aus dem
Leiter heraorkommend, das Ende desselben gluhend macht
und zu tiner Kugel zusanimenschinilzt ; in den Leiter tretend
nber diese Erscheinuug nicht hervorbringt I ) .
I ) V h g l . Nceff,’Ann., Rd. 65, S. 414 und Rd 69, S. 141.
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