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Ein Mittel Ceroxyd vom Didymoxyd zu trennen.

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bleibt zuriick. Die Zerselzung gebt also, y i e man sieht,
in reinem Wasser nicht so weit als in sauren Flussigkeiten.
In Gegenwart starker Basen geschielit die Zerselzung
der Ueberchromssure noch rascher, so dafs Alles glauben Ialst, die blaue Verbindung ser keine S u r e , sondern eine Verbindung von oxygenirtem Wasser und
Chromsaure. Die Reaction geschiebt unter Entwicklung
von Sauerstoff und Bildung eines Chromats der angewandten Base. Ammoniak und Pflanzenalkalien kiinneri
sich, in Alliohol und Aether, mit der Ueberchromsaarc
verbinden ; sie bilden instabile Verbindungen, aus denen
starkere Siiuren die blaue Saure austreiben. Das Chininsalz ist das stabilste; es ist lsslich in Alkohol, unliislich in Aether, und kann, ohne Verlust seiner Eigenscliaften , isolirt und getrocknet werden.
. Auch’ die Vauadinsiiure giebt auf shnliche Weise
eine iiberoxydirte Verbindung, die aber eine intensive
rothe Farbe besitzt. (Aus einem Briefe an Hrn. Pel o u z e . Compt. rend. T. XVI p. 1085.)
VII. Ein Mittcl, Ceroxyd corn Diclymoxytl
trennen; con .L. L. B o n a p n r t u .
ZLL
S e i t einiger Zeit beschaftige ich mich mit dem Stiidium
mebrer valeriansnurer Metallsalze, namentlich des Ceriums,
als ich durcb Zeitschriften Hrn. M o s a n d e r ’ s Entdekkung des Didyms kennen lernte I ) . Ich war so gliiclilicli in einer concentrirten Liisung der Valeriansaure ein
Mittel zur Trennung des Ceroryds im Zustande der Reinlieit vom Didymoxyd aufzufinden. Die Valeriaus$ure
besitzt nZmlicli eine sondcrbare und unenvartete Vcr1) Annalen, Bd. LVI S. 503.
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wandtschaft zum Ceroxyd, denn sie filllt dasselbc reichlich aus einer concentrirten Losung in Salpeters~urc,die
zugleich Didymoxyd enthslt. Der gelbliclnveifse Niederschlag besteht nur aus valeriansaurem Ceroxyd, und man
braucht denselben nur zu waschen und bei Aussclilufs
der Luft stark zu gliihen, um das Ceroxyd im Zustande
der Reinheit zu erbalten. Diefs Oxyd ist sehr blabgelb,
wie das des Hrn. M o s a n d c r , der indefs bekennt noch
kcin Mittel gefundeu zu haben, die Oxyde des Ceriums,
Laiithans und Didyms vollstgndig von einander zu trenncn.
Das Didymoxyd bleibt gelost in der sauren Flussigkeit , aus welcher das valeriansaure Ceroxyd gefallt
worden. Ein Theil des Ceroxyds bleibt indefs dem Didymoxyd beigemengt , denn die Valerianatc dieser beiden Metalle sind etwas loslicli in Wasser und mehr nocli
in sauren Flussigkeiten, besonders das des Didyms, welches in schwachen Sluren weit losliclier ist, als dns des
Cerosyds. Indefs kann man mittelst der ValeriansSure
das Didymoxyd rein erhalten, obgleich schwieriger ala
das des Ceriums.
Ich schliefse mit der Bemerkung, dafs man, urn ans
einer salpetersauren Lbsung von Cer- und Didymoxyd
das valeriansaure Ceroxyd rein zu erlialten, man dieh
Salz durch cine wzfsrige und concentrirtc Losung von
Valeriansaure bllen mufs ; mit einem liislichen Valcrianat wiirde inan auch das Didyln niederschlagen, da dieses als Valerianat in neutralen Liisungcn sehr wenig loslich isk Es ist also die grofse LiSslichkeit des valeriansauren Didyinoxyds in sauren Flussigkeiten und die geringere Liislichkeit dcs analogen Ceroxydsalzes, worauf
die leichte Darstellung des Ceroxyds im Zustande der
Reinheit. beruht. ( Compt. rend. T.X V l p. 1008.)
VIIJ.
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