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Ein neues Condensationshygrometer.

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diese K6rper zu merkwUrdigen Folgerungen. Ich leite daram ab:
A. Eine neue Theorie des Siedens, ganz in Einklang
mit den Versuchen, durch welche icb nachweise, dafs die
Cohtision das Siedeu der luftf@en Fliissigkeiten verhindert
oder wenigstens verziigert.
B. Eine Erklgrnng des Anfstofsens, einer Erscbeioung,
welche sich zeigt, sobald eine stark erhitzte Fltissigkeit nur
~ o c heine unzulliogliche Meoge Luft enthtilt.
C. Endlich eine bisher unbekannte Ursache der Explosionen von Dampfkesseln and Angabe eines Mittels zu deren Verhtttung ').
IX. Ein neues Con&nsationshygrometer ;
con Hrn. Belli.
I. E i n e hoble Eisenriihre, innen cylindrisch und au€sen sechsseitig ( T a t II Fig. 7 and (I) ist auf drei zusammen anstofsenden seiner rechteckigen Fltichen vollkommen
polirt. Dieses Prisma endigt sich in einem Fnfs C (Fig;. 9
und lo), dessen Auhediiche mit vielen und tiefen Fur&en beseht ist, um die BerQhrung mit der kalten FlW
sigkeit zu vermehren, in welche dieser Theil des Apparats
eingetaucht wird.
II. Ein kupfernes G e M E FGH, Fig. 8, ist auf allen
Seiten von zolldiclren Korkplatten eingehmt, und an dime
schlieht sich ein zweites Gefiifs K L l N von Messing; beido
Gefiifse sind somit durch die Zwischenplatten von Kork getremt,
1) Wir crlauben UOI hiebei an die Abhrndlsq d u Hm. M a r c e t (Ann.
Bd. 57 S.918) x u &noem, die in einigen Stiicken die eben geseblorM e erg6lnen WiirdL
P.
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trennt, Fig. 7 und 8. Das zweite GeflrEs ist etwas haher
als das erste, uad eio Deckel von Holz oder Kork bedeckt
die senkrechten Seiten des MessinggefSfses, die iiber das
inncre KupfergeBb hemorragen. Der Korkdeckel besteht
aus zwei nebeneinanderliegenden Theilen, und hat eine
OeffnunG um die Metallr6hre darchzulassen. Endlich liegt
auf dem Korkdeckel ein anderer Deckel P Q ron Messing
(Fq.7, 8, 9 ) aus einem einzigen Stuck uod ebenfalls in
der Mitte durchbohrt, um die Ekeorthe und zugleich einen kleinen aufrechtcn Fortsatz dea Korkdeckels durchzulassen. Dieser Fortsato umgiebt die RUhre und halt die
beiden Metalle getrennt. Das h e r e Kupfergeflrfs hat im
oberen Theil seiner Wande zwei schmale Vertiefungen, um
die Zungen des MetallstUclss RS, Fig. 8 und 10 aufzmehmen. Dieses Stuck, nebst dem Deckel SQ, halten die
RCIhre in fester und aufrechter Stellung.
Man l%Lt die R6hre in den unteren Behalter hinab, so
d& bloi's der Absatz darin weilt und bis zur halben Tiefe
dieses Behalters reicht. Um die Rahre vor Oxydation zu
Schatzen umgiebt man sie mit einem Zinkblatt. Der Fufs
Chat . h e konische Vertiefuns in welcher ein bohler Messinskegel sitzt, um die Spitze T,Fig. 8, aufzunehmen. Diese
Spitze tragt den eiseroen Apparat, und halt ihn senkrecht,
ohne mit ihm in metallischer Berllbruog zu stehen. In das
GefiiL, M g s um den Fufs C, bringt man Wasser uod zerstofsenes Eis, in einigen Fallen aucb wobl eine Koltemi
schung, um auf den polirten FIBclren des Prismas einen
Thau hervonurufeu.
III. Em Quecksilberthermometer abc, Fig. 7 und 8, hr
Centipde w d deren Zehntel getheilt, wird in dcn Cylinder gesteckt, der zuvor mit so vie1 Quecksilber gefiillt warden, dafs beim Eintauchcu des Thermometers kein Ueberlaufen stattfindet. Das Thermometcr ist mit ciner Messingfassung def, d'e' f', Fig. 7 und 8 , versehen, mittelst wclcher es an zwei gegenUbcrstehendcn Kantcii dcs Prism
mgedrUckt und in verschiedcnen Stellungen, in welche man
cs mit dcr Hand bringt, festgehaltcn wird. Dicsc Fassung
Poggendorff's Aooal. Bd. LXVII.
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en&@ sich in mei Spitzen f , f ' , die in einer d a d die
Mitte des thermometrischenBeblrltm gehendea Linie liegen
miissen.
Der Gebrauch des Instruments ist folgender: Nachdem
der F& des Instruments m das h e r e des Geafses gebraoht worden, fiillt man dieses mit zerstofienem Eis o d e
einer K&ltemisch~g,unter HinzufUgung von etwas Wasser, om den Contact W g e r zu machen. Hierauf legt man
den doppelten Deckel von Kork und Messing P Q auf,
gie& Quecksilber in den Cylinder, steckt das Thermometer hinein und Qberlgbt den Apparat sicb selber, dabei vermeidend, es durch seine N&hezu erwtirmen, und die Luft
zu bmegen. Bald schlagt sich Thau auf die glmenden
Flacben nieder, und zwar so sicbtbar, dab man seine Grenzen bis auf zwei Millimeter angeben kann. Nun scbiebt
man das Thermometer herab, bis die beiden Spitzen der
Fassmg im Niveau der Grtrnzlinie des Thaus anlangen.
Nach einigen Augenblicken liest man das Tbermometer ab,
und seine Tempera& entsprioht dem SWigungspunkt der:
Gufi. In der That erleidet das Metallprisma eine von oben
nach uaten abnehmende Temperahmenhung, aber bald wird
der Zustand so gut wie station&.
Die beobacbtete Temperatur erfordert eine kleine Berichtigung, die Rich auf einige Hmdertel eines Grades beleuft; sie rubrt von der Wirkung der Compression des
Quecksilbers her, und kann vorher durch Versuche bestimmt werden. Erne kleine Berichtigung ist auch noch
deshalb nathig, weil das Quecksilber nicht ganz dieselbe
Temperatur bat wie der Beblilter des Thermometers; do&
steigt der Unterscbied nicht Uber einige Hondertel eines
Grades.
Der Vonug, den der Verfasser seinem Instrumente zuscbreibt, liegt in der Beobachtungsweise. Statt den Moment des Erscheinens der Bethauung abzuwarten, sucht man
den Ort, wo die Temperatursenkung den Than ablagert.
Ueberdiefs zeigt das Instrument den hygrometrischen Zustand der LuB permanent und nicht fUr einen bloben Au-
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genblick an. Da das Metallgefiih 1 Kilognn. Eis enthglt,
so kann der Apparat einen ganzen Tag in Thatigkeit bleiben. Schlieblich giebt der Verfasser zu, dafs der Apparat
uur fiir sandige Beobachtungen anwendbar ist.
X. ,,Von einem Donnerwetter, rlurch ckzs Buhstaben s i d ahgedruckt worden.“
u n t e r diesem Titel 6 h l t das Hmburgische Hagasin von
1748 (Bd. Ill, S. 276) eine Begebenheit, die wegen ihrer
Beziehung zu den elektrischen Bddern wohl verdient aus
der Vergessenheit gezogen zu werden, in die sie, ange
achtet spstere Physiker no& von ihr reden ’), in neuerer
Zeit verfallen zu seyn scheint. Sie ist entlehnt aus des
Paters L’Amp, im J. 1696 herausgegebenen: Cq*ecfures
phpsiquer aur les plur extraordinaim efds ckc tonnenr avec
une explicatiOn dt? ce qui s’ert. dit ju8qu’iCi de, trombea tfq
Her, nod wird a. a. OI(waWeinlich von Kiistner) folsademahen wiedergegeben:
den 18. Juli 1689 hat das Wetter in die Kirche von
St. Sauveur zu Lagni eingeschlagen. Es ist nicht nbthig
darinn ein Geheimnifs zu suchen, worUber sich, nach des
L’Amy, eines Geistlichen, aber auch eines Philosophen,
eisenem Ausdrucke, nur Leute verwundert haben, deren
Philosophie die Sinne nicht Ubersteigt, dafs das Wetter in
einen Kirchthunn eingescblagen, fast 50 Personen, die in
der Kirche beteten oder die Glocke huteten, mugmoden,
uud selbst auf dem hohen Altar Unordnuug angerichtet hat:
Noch vie1 weniser, dab das Bild des Heilandes auf dem
Altar an seinem Orte steheu geblieben ist, obgleich sein
Postement zerschinettert und wqgerissen worden; denn diejenigcn , die zu unglrubig waren, sich sogleich eine w m 1) Nollct, Nh. dc rucud. des scirnccs 1764, p.437.
Reimrrus, rom Bliua (Hamburg 17i8), S. 600.
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