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Ein neues Metall im gediegenen Platin vom Rogue River in Oregon.

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falls schon friiher von ihm entdeckte merkwiirdige Eigenschaft eines Gemisches von Schwefelsaure und iibermaugansaurem Kali, namlich unter allen bis jetzt bekannten Stoffen - . a m
starksten oxydirend zu wirken! Aelher, Alkohol, sammtliche atherische Oele, sowie sonstige brennbare Stoffe, sieht man bei ihrer Beriihrung mit
kaum einer Spur jenes Gemisches, augenblickZich flammend
sich entaiinden, ja inanche Stoffe werden hei ihrer Berfihrung mit jenem Gemische sogar uuter explosionsartigem
Gerauch entziindet, und Schwefelblumen z. B. mornelitan
in Schwefelsaure verwandelt.
Am Schlusse seines Vortrags bemerkte der Redner iioch,
er werde nachstens iiber Prof. S ch 6 n b e i 11's interessante
Beobachtungen hinsichtlich neuer Bildungsweisen des salpetrigsauren Ammoniaks referiren, k h n e aber aucb hierbei
iiicht urnhin, wiederholt daran zu erinnern, dafs er (Prof.
B 6 t t g e r ) es gewesen sey, welcher zuerst bestimmt ausgesprochen und experimentell bewiesen, dafs bei jedwedem
Acte der Verbresnung , geschehe diese in atmospharischer
Luft, - ohne Ausnahme s a l p e t r i g s a u r e s Arnrnoniak
gebildet werde.
-
XII. Ein neues ,Wetall im gediegenen Platin
vom
Rogue River in Oregon;
von C. F. C h u n d l e r ,
Prof. der Chemie am Union College.
(Sillirnan's J o u m . New. Ser. V o L X X X I I I p . 3 5 1 . )
Als ich vor mehr als einem Jahr gediegenes Platin von
der obigen Fundstatte iintersuchte, uberzeugte ich mich von
der wnhrscheinlichen Existenz eines bisher unbekannten Metalls. 'Ich enthielt mich der Veriiffentlichung meiner Beobachtungen, da ich hoffte, reichlicheres Material zu einer voll-
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stlndigeren Untersuchung zu erhalten, was aber bisher nicht
der Fall war.
Die Menge des untersuchten Platins betrug nur weiiige
Grarnme. Es wurde, um die Unreinigkeiten zu entfernen,
mit Chlorwasserstoffsaiire digerirt, und darauf die so erhaltene Lbsung dem gewohnlichen Gaiige der qualitativen Analyse unterworfen.
Durch Schwefelwasserstoff entstand ein brauner Niederschlag, welcher sich auf Zusatz eines Krystalls ron chlorsaureni Kali leicht in Chlorwasserstoffsaure loste.. In dieser
Lbsung erzeugte metallisches Zink einen Niederschlag, welcher metallischem unter gleichen Umstanden erhaltenem Zinne
glich. Dieser Niederschlag l h t e sich bei Erwarmung leicht in
Chlorwasserstoffsaure, allein die so erhaltene Lasung wirkte
nicht auf eine Lbsung von Quecksilberchlorid (Hg CI), und
beim Erkalten sefzte sie kleine Krystalle in geringer Menge
ab. Um vor Irrthumern sicher zu seyn, wurden diese Versuche
zwei bis drei Ma1 mit kleinen Portionen der ursprunglichen
Lbsung wiederholt, aber immer mit demselben Erfolg.
Das Chlorid dieses Metalls ist also darin vom Zinnchloriir verschieden , dafs es Quecksilberchlorid nicht zu
Colomel reducirt, und in der Kalte nur wenig lilslich ist.
Als ich diese Beobachtungen einem Freunde mittheilte,
verwies mich derselbe auf F. A. G e n t h ' s Ankundiguag
eines neuen Metalls i. J. 1852 I ) , die mir bisdahin entgangen war:
Das vom Dr. G e n t h beobachtete Metall fand sich unter Platinktjrnern aus Californien. Es war schmiedbar,
schmolz leicht vor dem Lothrohr auf Kohle und uberzog
sich wit schwarzem Oxyd, laste sich i n Borax zu einer farblosen Perle, die beim Erkalten opalescirte, ward von heifser
Chlorwasserstoffsaure und von Salpetersaure gelast, und die
Lasung gab mit Schwefelwasserstoff einen braunen Niederschlag. Wahrscheinlich ist also das von mir beobachtete
Metall identisch mit dem von Dr. G e n t h untersuchten.
Schenectady, 6. Mtirz 1862.
1) Proceed.
qf
the Phil. Acud. Nut. Science, Dee. 1852.
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