close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ein neues Stativ fr die Hempel'schen Absorptionspipetten.

код для вставкиСкачать
Jahrgang
1899.
40, 3. October
Giitting: Selbstentzlindung von Stsinkohlen.
Lagernngsverlnste nnd Selbstentziindung
von Steinkohlen.
Von
Dr. Qustav Qbtting, Breslau.
Unter obigcm Titel hat F i s c h e r (Heft 24
d. Z.) ein r o n mir a m 19. Mai 1898 im Auf.
tragc des schlesischen Zweigvereins fiir die Riibenxuckerindustrie des deutschen Eeiches angefertigte:
Gutachten iiber : H e i z w e r t h v e r m i n d e r u n g
e i n g e l a g e r t e r S t e i n k o h l e n liritisirt.
Jenc
abfslljge Iiritik wiirde mich nicht reranlasst haben,
in dieser Angelegenlieit nochmals das Wort zu
ergreifen, da jenes Gutachten, das ausschliesslich
rein praktischen Zwecken diente und deshalb auch
ron mir nicmals veriiffentlicht morden wkre, nicht
der Beurtheilung dcrjenigen unterliegt, welche ausschliesslicli vom griinen Tisch aus geffohnt sind
zu urtheilcn. Dic Verdichtigungen meincr Person sind es vielmehr, melche mich veranlassen, in
tlicser Angelegenheit das W o r t xu ergreifen unci
folgende Erklirungen abzugeben:
1. Das \*on mir abgegebene Gutachten hat
mit Clem vou M i n s s e n und N o a c k abgegcbenen
nichts zu schaffen.
2. Der Unterzeichnete ist als -1angjirhriger
Chcmiker des schles. Vereins zur Uberwachung
Ton nampfkesseln mit der l'robeuahme und Untersuchung von Steinkohlen derart vertraut, dass
ihni richtige Aschenanalpsen, die auch dem Durchschnitt der Waarc entsprechen, schon zugetraut
werden kiinnen. Wenn daher die ohne mein
Wissen rind in anderem Auftrago yon Noack,
Chemiker in einer Zuckerfabrik, ausgefiihrten
Aschenanalysen mit den meinigen nicht iibereinstimmen, so ist doch wohl die daraus von F i s c h e r
gezcgene Schlussfolgerung, ,,dass selbst die gleichzeitig genommenen Proben durchaus nicht gleich
waren", einc gewagte. Der Unterzeichncte bat
im Laufe der letxten 3 Jahre von der betr. Grube
etwa 30 Untersuchungen, und zwar YOU verschiedenen Kiufern angefcrtigt, wcbei sich herausstellte, dass die Kohlen gerade diescr Grube
ihrer Zusammensetzung nach fast gar nicht abweichen, sowie dass der Aschcngehalt stets zwischen
8,5 bis 9,9 Proc. errnittest wurde.
3. Ich erkenne vollkommen an, dass es zur
Feststellung YOU wissenschaftlichen Thatsachen unx n l b i g ist, die im August 97 gefiirderte Kohle
ruit der 8 Monate spater gewonnencn vollig gleich
z u halten. Ich erklkre jedoch ausdriicklich, dass
mir nichts ferner gelegen hat als die Anstellung
wissenschaftlicher Versuchc. Ich hatte im Gegentheil ausscbliesslich cine rein practische Frage zu
lijsen, indem mir, aus hier nicht nkher zu erorternden Griinden, ausdriicklich der Auftrag ertheilt wurde, schon innerhalb weniger Wochen
A n h a l t s p u n k t e dafiir zu gewinnen, ob lingere
Zeit gelagerte Kohle in ihrer Zusammonsetzung
sich wesentlich rerindert bez. an Heizwerth verliert. Ich musste demnach mit den gcgebcnen
Verhiiltnissen rechnen; und wenn ich aus diesem
Grunde die im August 97 gefijrderte KchIe rnit
der 8 Monate spiter gefiirderten verglich, SO geschah es aus dem schon angcfiihrten Grunde,
\veil mir d y ewit 3 Jahren gleichmiissigc Zuenmmcn-
- Entgegnung.
955
setzung gerade dieser Kohle genan bekannt war.
Aus dem ron mir abgegebenen Gutachten geht
klar und deutlich hervor, dass ich aus den betr.
Untersuchungen ausschliaslich den einzigen Schluss
gezogen habe, dass die Abnahme des Brennwerthes
sich als nicht allzu erheblich herausgestcllt hat.
Ich glaubc es den Herren Fachgenossen iibcrlassen
xu sollen, ob sic sich der Fisch'er'schen Ansicht
anschliessen, und diese meine Schlussfolgerung als
vdllig werthlos fiir die Praxis ansehen.
4. Die oben schon e r w a n t e , meino Arbeitsweise verdkchtigende Bemerkung : ,,Die Ubercinstimmung seiner Analyscn rnit der Voraussetzung
ist um so iiberraschender u. s. w." iiberlasse ich
den Herren Fachgenosscn zur Beurtheilung.
Entgegnnng.
G B t t i n g kzmpft gegen Windmiihlen, d a es
mir selbstverstindlich gar nicht eingefallen ist,
mich irgendwic mit seiner P e r s o n xu beschiftigen. Ich babe lediglich die V e r i i f f e n t l i c h u n g
in der D. Zuckerind. als durchaus unsachgemiss
und vdllig werthlos kritisirt; dieses Urtheil haltc
ich aufrecht. Die Redensart: ,,melche ausschliosslich vom grhnen Tisch aus gewohnt sind z n urtheilen" zeigt, dass G i j t t i n g die cinschligigc
Litteratur der letzten 25 Jahre n i c h t k e n n t , d a
or sonst misson miisste, dass wobl Niemand mehr
Feuerungen i m B e t r i e b e untersucht hat als ichl).
Die Thitigkeit als Cherniker des schlesischen
Dampf kesselveroins ist - angesichts der erstaunlichen Leistungcn des Chefs2) desselben (S. 566
d. Zft.) - an sich noch kein Beweis b e s o n d e r e r
Leistungshhigkeit auf diesem Gebiete; wenigstens
rerdienen die von N o a c k mit der aus d e m s e l b e n Kohlenhaufen in d e r s e l b e n Wcise genommcnen Probc ausgefhhrtcn Analysen dasselbe
Vertrauen. Sic zeigen ebcn, dass die Kohlen
nicht so gleichmissig sind, wie G i i t t i n g annimmt,
und dms es cben unmiiglich ist, in der angegebenen Wcise eine z u v e r l i s s i g e Dnrchschnittsprobe z u erhaltcn. Dass die von G i i t t i n g mitgethcilten Zahlen trotzdem so gut stimmen, kann
daher n u r einem besondcrs gliicklichen Z u f a l l zu
verdanken sein. Auf diesc Meise kann weder eino
wissenschaftliche , ncch eine ,,rein praktische'
F. J'isclier.
Frage geliist werden.
Ein neues Stativ fiir die Hempel'schen
Absorptionspipetten.
Von
Max Kaehler.
Die urspriingliche Methode,
> e l'schen Absorptionspipetten
3rett zu befestigen, in welchem
lugeln auegeblasenen oder sonet
- --
-.
die Hemsnf einem
fiir die zu
erweiterten
-
~ P I P. . F i s c h e r : Taschcnbuch fur Feuerunzsechniker, 3. Aufl.
2) Vgl. auch die falschcn Gasannlysen; Fischer's
Jahresh. 1887, 201.
I)
956
Zeitsehrift mr
[an-O.elvairdtc Clwrni-.
-
Elektrothemie.
RBhren passendeEinschnitte angebracht waren,
liisst nichts zu wiinschen iibrig, solange dio
Pipette einer Erneuerung nicht bedarf. Tritt
aber der Fall ein, dass eine auf einem Brett
montirte Absorptionspipette dem Bruch anheimfiillt, so ist es immer mit Schwierigkeiten verbunden, eine neue Pipette zu beschaffen, welche in die Einschnitte des vorhandenen Brettes passt. I m giinstigsten Falle
mlissen die Einschnitte und Ausbauchungen
im Brett durch geeignete Instrumente erweitert oder geiindert werden.
Elektrochemie.
E l e k t r o l y t i s c h e r A p p a r a t zur H e r t e 11u n g v o n B I e i c h f 1ii s s i gk e it. Naeb
M. H a a s . (D.R.P. No. 105 054) wirken die
Elektroden .&' (Fig. 255 bis 259) am besten
ioppelpolig ausgebildet; die direct Strom
mthaltenden Elektroden El kiinnen iiber
las Bad hinausrageo. Die Elektrodenplatten
5
Fig. 255.
i" j
I
Fig. 254.
Dieser dbelstand hat denn auch e i s e r n e
S t a t i v e gezeitigt , a n welchen die Pipette
durch geeignete Klammern befestigt wurde.
Aber auch diese Art der Befestigung hat
ihre Schattenseiten, d a jedes Stativ nach
der Pipette hergerichtet, oder die Pipette
nach dem Stativ - fiir dasselbe passend angefertigt werden musste. Diese Umstiindlichkeiten wiiren nicht niithig, wenn der
Glaebliiser es in der Hand hiitte, fiir jede
neu z u fertigende Pipette absolute Gleichmiissigkeit zu erzielen.
Urn diesem Obelstande abzuhelfen, habe
ich meine Aufmerksamkeit dahin gerichtet,
ein Stativ zu construiren, welches gestattet,
d urch einfache Verschiebungen ziemlich weitgehende Ungleichheiten in der Stellung der
Eugeln und Weite der Biegungen auszugleichen. Das neue Stativ i a t laut nebenstehender Abbildung so construirt, dass die
Dimensionen sowohl i n verticaler als auch
horizontaler Richtung leicht geiindert und
dann fixirt werden k6nnen. Die Pipette legt
sich dann gleichmiissig an die einzelnen
Schienen an und wird durch eine Doppelklammer leicht und sicher befestigt.
Die Firma M a x K a e h l e r & M a r t i n i ,
B e r l i n W. hat die Anfertigung dieses Stativs
iibernommen.
%
I
Fig. 255.
Flg. 259.
Big. 460
haben abwechselnd eine und zwei Reihen
Durchflusslocher A A, in lothrechter Richtung,
so dass die Stromrichtung der im Elektrolysator kreisenden Fliissigkeit eine iihnliche
Form zeigt wie eine Niirnberger Scheere. IJm
an allen Platten eine gleiche Fliichenausdehnung der Durchliisse zu erhalten, empfiehlt
es aich, die einzelnzn Durcblassiiffnungen so
zu gruppiren, dass die Flschensumme der
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
191 Кб
Теги
die, absorptionspipetten, ein, hempel, neues, statia, schet
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа