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Ein Ofen zur Reinigung der Luft in Krankenstuben und ber die Heitzung des Hospizes auf dem St.

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X.
Ein Ofen zur Reinigung der Lufl in.XirankenfluBen,
and uber die ffeiteung des Nosprees auf dem
St. Bern h n r d.
Ein Vorfchlag aud rinem Schreiben an Gilbert,
AmRkrdrm im Dec. rgzo.
I
M i t Vergniigeri habe ich in Ihren Annalen der Phyfik den Vor3
fchlag des Hofr. Parrot zur Verbererung Jes Hospitiums anf dem
Bernhardsberge gelefeo. Zweckmlifsiger jedoch kheint es mir zu
feyn, dafs man, nach Franklin’s Angabe, zn jedem zum Heitzea einer
Stube beltimmten Ofen durcli eine Kbhre , die To oft nian will gefccLlolTen oder getiffnet wird , frifche reine Luft von Auken fiihre.
Sie dient nicht nur das Gebiiude mit warmer frifcher L u h zu verforgen, fondern auch allen Zug in der Stuba zu webreu. Dierer
entitebt bei einem in der Stube geheizten Ofen dadurch, dare die
ium Verbrennen des Holzes ntithige Luft, welche aus der Stube
durclr den Ofen zieht, von auken her erfetzt werdeu mufs, uiid daher
ohne eine rolche k6hre durch fichtbare und unlichtbare Oefftaungen
eindringt. Das Fenerungsmittel verbrennt auch vollkommeiier,
wenn es durch oine R l h r e I~inreicliendeZufuhr von tuft von Aufsen erhiilt, und man diirfte daher dadurch auch a n Feuerung vie1
erfparen.
Eiri folcher Ofen ilt in dcr Stube zu heitzen, lafst fich aber nSthigenfalls aucli auswendig heitzen , wenii die Hritzthiire dicht
fchliefs, und dar Feuer durch eine am Ofen in der Stube auzubringende OefTnuiig feine Luft erhllt.
In deli mehrlten Krankenffuben keiiiit mail kein anderes Mittel, die Stubenluft zu reinigen, als die Lcute der halten duIch d i e
geiiffneten Fenlter eindringetiden Zugluft auszuretzen. Es giebt fogar Krankenwxrter, welche urn die ftinkeiide Stubenluft f i r hereinkommende Befuche unmerkbar zu maclien, mit Tabak oJer R I I derem folchem Zeug rBucherii , welches behnders Bruliltranken
wo auch nicht fchiidlich, docli fehr zuwider if€.
Ueberhaupt geht mein Vorfchlag dahin, alle Ziminer wo ei:iige
Menfchen eine lange Zeit in der kalten jalirezeit lich verfhiiiieit
befinden, mit einem Ofen, d e r eine folche Luftrolrre hat au verrcltn.
und die Luftrlhrs, die Rauchrbhre, der ich lnit ihr gleiche Grrjrse
gebc, und die Luftlbcher am Ofeo grofs oder !<leiti zu macheu inch
&r Zahf der vl?.rfammettenMenfclten. Im Fa11 a&?Feun bCn palv
Zen Tag unterhalten wird, rechne ich dafs D Quadrat-Cent'mcer
dazu Iiinreichen. Fur Tabakraucher aber rechne ich aweilnal To
vie1 auf den Menfchen.
Felgrnda; ilt die' B6kbfeibuag ineiwll
ojam fiir sine Xranksm odsr Wohnfiubod,welchar warma f r y c h i
L u f t in die Stobr bringt nnd dhi alto Stubsnluft in den Schornfiein jiihrt.
Man mache in der Yubm Mauet des Woknhaufes ein Loch, von
10 Centimeter (3; Zoll ) Durchmeffer, mit einem halkugelfiirmlgen
eilernen Cittar , ltnd mbrb VOII demfelben die Luft durclr eiiie < I:t n
fo weite RShrq aus EifenblecJ~ in den Ofen unter die Bo4enplatte.
Biefer Ofen ill vierecRig, 'wis ihn Fig. I+ zeigt, und inwendig feilwgrts Fowohl rls oben und unten mit Platten aus Gulseifen v e r
fehn, welche tiehle W h d e eine hohle Decke und einen holilen
Boden bilden. Die Bodenplatte E Fig. 1 5 liegt etwas iiber I Zoll
Bbet dem Boderi des Ofens, indem fie unten einen I Zoll Iio1,en
Rand hat, udd in in eiuer LPoge V O I~I 2011und einer Breite von
beinahe 2 2011slusgekhnitteii, zum Diirchgang der Luft. Die beiden Punhte e e ltellen zwei Stifte oder N i g e l vor als Ruhepunhte.
Die beiden Seitenplattetl und die Hinterplatte haben jede einen 2 2011hohen Rand. An der Platte F befinden fich an der Hintetfeito zwei niciit ganz 2 2011lange Ruhepunkte e e an d e r andern
Seitenplatte drei folche ggg, und an der Hinterplatte H fechs. Die
heilie Luft geht aus der Oeffnung a d der Budenplatte i n die Iiolilen W l n d e . Die Seite der Platten, worauf die RHnder uud Huhepunkte befeRigt find, iR nach d r r Aursenfeite des Ofens gekehrt.
Die I'latten find an der Feuerfeite gut verldiinirt, dafs keine Luft
durch die Fugen oder Ritzen gehen kann. Die in den hohlen Wiinden des Ofens warm gewordene Luft tritt durch ein obeu liiiiteii
am Ofen befindliches Loch, ,welches 6 2011Iang, und 3; Zoll breit
ifi, in die Stube. Dieles Loch hinten mufs zweimal fo grok reyn,
wie die RShre welche die frirche Luft zufiilirt, weil die Luft durcli
die Hitze ausgedehnt wiril. Das Loch in der iklauer kann man n.!cli
Belicben mit e i n m Deckel verfchliefsen, uiid dann die blechrrnc
RShrs i i i der Stube GKIICI~,urn die'stubenluft durcli die OfenwEnde
geheii zu laffen, wenil das Feuer vereehrt iR. Das Loch i u der
Ofentlilire mache i ~ l r6: 2011l a n g und 212011 breit; es mufs fo niedrig als miiglich aiigcbracbt feyn. Wilirehd die warme frirclie Luft
in die Hbhe g e h t , zielit durch dirfes Loch die alte +erdorbene Stubenluft in den O h und B U S demfeiben in den Schornltein. welcher
vorn auf dem O h fielit. Es mufs kein Kupfer oder Mefing gebraucht werden, wcil diefe itnmer libel riechcnd uiid rclildlich find,
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