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Ein schnes Vorlesungsexperiment ber Kraftlinien.

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8. E 4 m schdnes Yorlesurrgsexy,erime~~t
uber
K r u f t l h i e n ; von W. HoItx.
Man lege einen halben Bogen unech tes Silberpapier (Zink)
auf den Tisch unmittelbar vor der Influenzmaschine hin. I n die
Klemmen des Einschaltungsapparates der letzteren stecke man
dickere Kupferdriihte und biege die freien zugespitzten Enden
abwairts, so daB sie in der Mittellinie des Papieres stehen.
LaBt man dnnn unter Benutzung der kleinen Flaschen. die
Maschine wirken, so daB die Funken von den Elektroden nach
den aufgezogenen Nessingriihren schlagen, so zeigt sich (Figur)
ein herrliches Bild lenchtender Kraftlinien auf dem Papiere,
wenn das Zimmer hinreichend verfinstert ist. E s ist am besten,
die eingeschalteten Luftstrecken erst kleiner und dann erst
groBer zu nehmen, wenn durch Verbrennen des Metalles der
Widerstand griiBer geworden ist. Nimmt man statt des Silberpapieres unechtes Goldpapier (Kupfer), so nehmen die Funken
statt der fruheren r6tljch blaulichen Farbung eine schone griine
Farbe an. Nimmt man einen ganzen Bogen, so kann man
das Bild wohl vergriiBern, aber die Knifflinie tritt unangenehm hervor, wenn sie auch vorher ausgeplattet ist.
Ich versuchte, ob sich nicht eine ahnliche, wenn auch
kleinere Erscheinung auf galvanischem Wege erreichen lieBe,
indem ich sechs Goldblattstucke in einer Flasche mit 95 proz.
Alkohol schuttelte, bis alles Gold in kleinste Teile zerrissen
war, die Fliissigkeit in eine Glasschale go8, zwei Platindrahte
bis auf ihren Boden versenkte und einen Strom von 70 Volt
Spannung wirken lie& Ich erhielt auch aufflammende Linien,
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JK Holtz.
&hones Vorlesungsexpe.pel.imentuber Kraftlinien
wie ich erwartet hatte, und nicht bloB zwischen, sondern auch
hinter den Drahten, aber ganz unregelmaBige, weil die Qerteilung des Goldes naturlich keine gleichmaBige war. Dasselbe
geschah mit Blattsilber und Blattaluminium in destilliertem
Wasser, Alkohol und Petroleum. Hierbei zeigte sich wohl
Einiges, das mir neu schien, aber nicht in den Rahmen dieser
Mitteilung gehijrt.
Kraftlinien durch galvanische Strome hat ubrigens schon
A. Z i n g e r dargestellt'), aber nicht als leuchtende Linien,
sondern als bleibendes, elektrolytisch erzeugtes Bild.
1) A. Zinger, Zeitschr. f. d. phys. u. chem. Unt. 13. p. 336. 1900.
(Eingegangen 21. April 1906.)
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