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Ein Schwimmerdoppelventil als einfaches Hlfsmittel im Laboratorium um Quecksilber zu heben.

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211
16. E h SchwimrnercEo~peZve~t~Z
ccls einfaches Hdhlfsmittel irn Laboratorium,
urn Qzcecksilber xu hebem;
vom B e m e d i e t W o r i n g e r .
Mehr als je wird es heute in jedem Laboratorium notwendig? Quecksilber um eine betrachtliche Strecke zu heben.
Z. B. bei den allerlei Arten von Quecksilberkolbenluftpumpen
und den S p r e ngel’ schen Luftpumpen. Viele dieser Pumpen
sind in diesen Annalen sowie in den Verhandlungen der
Deutschen Physikalischen Gesellschaft beschrieben worden.
Fast alle aber sind derartig, dass sie nicht
selbst hergestellt werden konnen und auch
kostspielig sind. Auch bei der Reinigung
von Quecksilber mittels Durchlaufenlassen
durch die diversen reinigenden Sauren oder
Salzlosungen muss davselbe stets bedeutend
hoher als der Barometerstand gehoben
werden. Dies ist sehr zeitraubend.
Der letzte Umstand veranlasste mich
zur Construction eines automatischen Ventiles, mit Hulfe dessen und einer Wasserstrahlpumpe es ohne weiteres Zuthun gelingt, das Quecksilber beliebig hoch zu
heben. Fur den Hub von 130 cm ist ein
solches Ventil erforderlich und fur jede
weiteren von 65-70 cm wieder je eines.
Nebenstehend giebt Fig. 1 das Ventil
in natiirlicher Grosse; Fig. 2 stellt den
Fig. 1.
Gebrauch desselben dar, um das Quecksilber etwa 2 m zu heben, um enbweder dem Reinigungsapparat
oder einer S p r e n gel’schen Fallrohre zugefuhrt zu werden.
Zur Erlauterung der Figuren geniigen einige Zeilen.
14*
212
B. Woringer.
S (Fig. 1) ist ein Glaskugelschwimmer; er tragt dell
Conus C und die dariiber befindliche Platte bei 0. In jeder
der Glasflaschen G, und G, (Fig. 2) befindet
sich ein solcher Schwimmer.
und
sind
die beiden Ventile. - Hebt sich der Schwimmer, so druckt der Conus C den Stift CB
nach aussen, die Platte J” hebt sich ab,
freie Verbindung mit der ausseren Luft herstellend. Oleich darauf wird die Oeffnung 0
geschlossen. - Der Gang ist folgender: Im
Gefass G samnielt sich das zu hebende Quecksilber; die Wasserstrahlpumpe ist bei ?T(Fig. 2)
angeschlossen uncl in Thatigkeit ; dann hebt
sich das Quecksilber im Steigrohr 8, und
fliesst in das Gefass GI; bald erreicht es die
Schwimmerkugel des Ventiles V, und nun
offnet sich 3’, und Luft dringt hier ein; der
Weg 0 schliesst sich uncl die eindringende
Luft treibt das Quecksilber aus G, durch S2
nach G,. 1st alles Quecksilber aus dem Gefass G, entfernt, sodass die untere Oeffnung
von S, frei ist, so gleicht sich der Druck
so aus, dass in 0 nicht mehr Unterdruck
herrscht, somit fallt cler Schwimmer in GI:
F, schliesst sich. Jetzt kann die Wasserstrahlpumpe wieder wirken.
1st genugend Quecksilber in G,, so wird
sich auch der hier befindliche Schwimmer des
Ventiles P, heben, sodass das Quecksilber iiber S,
nach A gelangt, um hier in einer geschlossenen
Flasche im Vacuum sich anzusammeln, oder
nach Durchlaufen des barometerlangen Rohres
A B sich im offenen Gefass B zu sammeln.
Um aus A das Quecksilber zu entnehmen.
ist eine Thktigkeit erforderhh: O&en eines
Lufteinlasshahnes und eines QuecksilberausFig. 2.
lasshahnes, auch das kbnnte automatiach eingelichtet werden. - Einfacher ist aber die Benutzung von B ;
allerdiugn verliert man dadurch an der disponiblen Hobe.
<
<
Schioimmerdoppelventil.
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Wird unter B die bekannte Reinigungsrohre angebracht.
in welcher das Quecksilber in feinen Tropfchen, z. B. durch
verdunnte Salpetersaure, fallt, so kann man das Quecksilber
die Stiure in einer Nacht bis 50 und mehrmal passiren
lsssen.
Da sich der Apparat ausgezeichnet bewahrt hat, glaube
ich manahem durch dime Veroffentlichung einen Dienst zu
leisten.
(+runew ald -Berlin.
(Eingepmgen 26.
Juiii 1901.)
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