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Ein Ultrafiltrierapparat.

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327
3. E h UltraJlltr6erapparat;
von RlcAard Qaane.
Hec h h o l d I) hat ein Verfahren der Ultrafiltration mittels
Kollodium- wid Gelatinefilter beschrieben und vor allem den
EinfluB drr (hllertekonzentration auf die Durchliissigkeit der
Filter entdeckt. Nach seinem Verfahren ist es &glich, ultruInikroskopische Teilchen auf dem Filter zuriickmhalten, wiihrend
Kristalloids ohm weiteres durchs Filter laufen, so daB man
ttine Methode hat, die unvergleichlich vie1 schneller arkeitet
als die der Dialyse. Man kann aber auch, je nach drr Gelatintikonxentration, lileine Ultrateilchen durchs Filter gehen l a w n
und grijDere xuriickhalten, nuf diwe Weise also eine Trennur:g
nach der TtilchengrciBe vollziehcn.
Der Zweck der folgenden Zeilen ist die Ueschreiburig
eintxr Anordnung und der Herstellungsart von Ultrafiltetn ,
die im Prinzip dern Hec hholdschen Verfahren lihnlich, aEer
wesentlich einfacher Bind, um die Methode dem allgemeinen
Laboratoririnisgr bra& h zuglinglicher zu machen.
IXeses Yerfsthren hat sich im hiesigen Institut erprollt
hei der Ultrafiltrut.ion von kolloidalen Metallosungen zweclrs
Bestimmung ihwr geometrischen Forma) und Trennung derselben nnch ihrer ChoDe. Es w r d e n auch von Frl. Villeg a s s, Hanioglohinlosungen, Suspensionen von EiweiB, Seren,
Milch usw. filtriert iind auf diese Weiss Fliissigkeitck ohne
Teilchen erhalten. Ferner konnte sie in einigen Minuten
quantitativ Kristalloide, wie Arsenverhindungen, Alkaloid0 u SW.
\on oiganischen Silt stanzen, wie Serum, Milch, EiweiS UBW.,
trennm.
1) H. Bechhold, Zeitschr. f . Elektrorhemie 12. S. 777. 1906;
Kolloid-Zcitschr. 1. S. 107. 1906; 2. S. 3. 1907; Zeitschr. f . phys.
Chem. 80. S. 257. 1907; 64. S. 328. 1908.
2) R. G s n s , Ann. d. Phys. 47. S. 270. 1916; R. Cans und
R. Calatroni. Ann. d. Pl;p. 61. 6. 465. 1920.
3) L. Sarlo V illeg a s , Doktordiss. d. Univ. La Plats 1919.
22.
])er in der Photographic. (Fig. 1) wirtlrrgrgt>beut.A p p m i t
(Sdiema Fig. 2) h&ht i i u x folgriictrn Stiiclcen. Ein Glaszylinder C (fiir Yiolv %wtJckcgrriiq$ aucli (tin innen vcrgoldeter
3fessingzylindrr) yon 9 clti liirige nnd 7 cm I ~ u r e h r ~ e s s cist
r
xwtxks Dicl~t~uiig
iiiit gut elirri grscliliffenen Riindern w n
1 cm 13reite versrhrn. Ail tl(w unterrn Hand wird unter
Xwischenschaltung (Itis (;iiiiiiiiiriugrs .q2 der Messingriag A
;Lngrdriickt, an deli o l i e r c ~Hand die Mc~ssingscheiheD, ltuch
linter Z \ n ~ i ~ ~ I i ~ ~ i ~c-inrs
~ l i i Giirnniirings
i l t ~ ~ ~ ~
y,. 1)as Ganze
wird ~suuamn1cnfi1~li:i111.11
dim 11 vit I' 1kssiryyt;irgrn (in rlvr
Fig. 1.
Figur sind iiiir m c i i 11, untl U,siclit lur), (lit. uiitc.11 c h c k h s kantmutter, o l m tlirir Fliigc~1rnuttc.rzurn Aneieheri tragcri.
Die Sdieibr D hat in der M i t t c b Pin kreisformiges Loch,
das dureli die S:hr.ilw E init tcls f~umiiiiclict~tui)~
und dreier
F1iigclschrsul:en grsclilossrn ist . 1)iese hat einen Hohransat 2; 1'
z w c ks T'erhindnng rnit tlrr I ~ u f t p u n i p . I)a es sich um geringe
Ulierdrucke von 1-3 AtiiiosphBren handrlt, geniigt als solche
eine Fahrradpiimpe. I+rncr hat D noch rinen Rohransatz
mir Anbringung tlrs 3I:momrters M.
Bwischen drr Crumrnidichtiirg gz iiiiil drin 13roiizrriiig A
lwfirdet sich ein hit4nllldrch K I on 9 p i n l)nrcliiii~~ssc~r,
um
tIas alif tbiil Lr1;it t I4ltrierprtpit.r gelegte U1traiiltt.r zu tragen.
Ani bestrii ist tlitscs Ulecli atis Plutin, doc11 kann, je nacli
dcn Xwectrn, uuch Nickel, Aluminium orkr wrgoltIctcs Jkssirg
in I?etr:tcht koninien. Es hat siebartig 1 nini groBe Loclit~r.
urn dicb ult rafilt rier t t! Fliissig keit hindu rclizul asscn.
Ein BllWcrst einfaches Terft~hren,unl die Kollodiunifilter
hcwusklleii, ist dits folgentlr . 12,s g SchiefH)auxnwolle Iverderi
niit eiiirr Menge a h o h t e n Alkollol wrset zt, die grni'gt , jenv
x u t~urclitriinken und dann iit1lc.r liinziigegossen , ])is (]as G a n m
500 ccm msniaclit .I) Yon (lit ser 1~iisunggirDt n i u n riii W I I I ~
;iuf eine Glasplattr, l&Bt tlen
U I I ~ I - S C I II3U a IJhfeIl, untl t aucht
xie, niliin (ivr At her rcrdttmpft
ist, zuiii (;;)Sliniiwln fiiit~anit~
tlqr Glaspla e in ein defaB niit
Wasser, in tlcni sich das Filter
(lurch Hin- untl Herhewrgeii
clrr Glasplst tr \on ilir al!li)hf.
Solclir Filter sintl i i ~ i i l ~ ~ ~ r l i liissig fiir liolloide. hlleii
lileine Tc ilc hen h iiitlu re hgehc.11.
so srtat inan t k ~ rLosung EistAssig (z. 1:.
Proz.) hinzu.
1)le Durcliliissiglieit hiiiigt 1-011
(1w ~ssigsiiiirei~ici~gc~
al).
Fig. 2.
T ) k t'ilter iniisst~nin flic~lknt lc in
Ilia fisi'r gut g e m schen
\+erdrn, n i i d dnnn litinn man sic in Wassrr aufkewahren, d m
iiiaii (*in wrnig chiorthrnl odcr porn 01 zi setzt, 11111 PilzI ildui:g zu wrnit~itlen.
Anstatt tier obrii mgt get;enen Yerlliiltnisse \on Alkohol
und Ather lnssen sicli auch n m h k'l.1. V i l l r g u s gleiclio 'bile
dersell en benutzen, wodurcli nlan cwoicht, daB die Filtre tioii
raschthr l o r sich gclit.
I',s ist wiclil ig, tlaW die SchieBl aiiniwolle rein urid trocken ist .
trh fiigo i:ocli folgeiide Erfahrurgen hinzu, die Eerr
1h. Trbfilo I s n a r d i am hiesigcn Iristitut geniacht hat.
Die l)orchl&ssigkeit ckr Kollodiuni-Essigsaurefilter liiirgt
riieht nur 1-011 dtbr Mt~iigeEisessig ab, sondern auch ~ 0 1 1 1 Alter
.
_ _. _
I ) G . E . M n l f i t n n o , Compt. rend. 139. S 1221. 1904.
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12. Cam. Ein Ultrafiltr&ern~)pnmf.
der Mischung, qder besser grsagt von der Yeit,, die nsch dern
Xusetzen des Eisessigs verstrichen ist . So ist 7;. €3. eine frische
Mischung vollkommai nndurc2illissig.
Msnchmnl haben tlica Piltrr schr kleiiir ]i&?her,die zwar
Fl@sigkeit nur unter I)rucl< hindiirchlassen, a,ber doch nicht
irls Poren angesehen w r r l r n k6nnrn. Diese Locher lasseii
Losung hindurch, clb
vollig den Eindruck machf, als
o h sic, ultrafiltriert ~ i i r r(~c4@stelis\Venn die Filter Eisessig
enthalten, denn sonst, 1nulJ das Filt.rat j a ganz farhlos sein),
heaonders wenn man schoii J~iisung tliirchs Filter getrieken
hat, deren grijBere ‘l’ri1chc.u die Iiicher zuin Teil verstopft,
liaben. Oft, ist PS niiiglich, ein Lij21ier enthaltendes Y i h r
tatsiichlich zu l ~ r ~ ~ u c l i tinclrm
~ i r , n i m xunlichst. Fliissigkeit
hindurcht.reibt, und da.s c1rst.e Filtrtit weggieS4 Man kann
die durch LoAit~rhervorgt.ruf~ncai~Iwt iir~irr vrrmeiden d u r ~ l i
iiliereinanderlegen x w t k Filtvr.
Auf diesr .Weise lafit. sich frststellcii, dafi Kollodiuniliisung,
cler man soeben Risrssig zngesetzt ha.t, undurchliissige Filter
gibt , die durch ihre vollkoninim~1)urchsicht.igkeit leicht erkennt.lich sind.
Erst nach zwri U‘ochen ist. (lie Losnng so heschaffen,
claW die Filt>erhiiut.eleicht, opdesziwrnd, iollkommen homogem
i i n d mehr oder wenigrr clurchliissig sincl, jr n w h der Jlrnge
Eisrssig, welche inan zugrsetzt, hat.
La P l a t a , InstJituto tlc I*isic:i., ‘2. Juli 1919.
(Eingegnngen 22. h’ovcinhr 1819.)
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