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Ein Vibrations - Chronoskop und Versuche mit demselben.

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151
mm big das Wasscr in A schon einige Minuten ZD
aufgehiht (4das Quecksilber in R #br20 Boll
gestiegen ist) und giefst nunruehr Eiswasser in die &hale G,
ia der die Kochflasche B steht, so erfolgt ein gewalaty
Dampfpuff; wie wenn Schiefspulver entzundet warden ware,
so sGhie€sst der Dampf aus A in B und zertriimlnert dsLs
letztere Gefdfs. .A bleibt unversehrt. Nachhelfen kiinnte
axan allerdings noch dadurch, dafs man gleichzeitig die Lampe
wieder linter A stellt; aber nbthig ist es nicht, denn der
Versuch ist binreichend siclier. Dabei ist die Explosion
&ht 80 beftig, dafs der Experimentator irgend welche GeBbr fiir sich zu fiirchten hatte.
Bei diesem Versuche ist es wesentlich
abgesehen davon, dab die Gummistopfen und die Glasr6hen gut schlie€sen
da€s man warte, bis das Wasser in A viillig ruhig
geworden is$. B hat sich unterdessen allmahlig abgekuhlt;
m' .iat ein aiernlieh leerer Raum entstanden, waken4 in A
das Wasstir noch ziemlieh vie1 heifser ist, ah a bei diesem
geringen Drttck Z L ~seyn brauchte, um zti sieden, Es ist
also ein betraichtlicher Siedverzug entstanden , und wird nun
der Druck noch weiter plotdich dadurch vemingert, dafs
man B mit Eiswasser umgiebt, so .begintit oach mnigen
Aagenblicken jenes expbsive Sieden, wodurch fast aumhmsloe dae G&€s B zertriimmert wird.
pfhn
Eo&n
-
-
X V. E& Vibrations- Chronoskop und Persuche
mJt demseiben; von J. cjNiiller.
D e r &chat interessante Aufsatz von B e e t z a d S. 126
ztl der Bemerkan$, dafs ich in dem demnlchst erscbeinenden zweiten
Bande der 7. Auflage meines Lehrbuchs der Physik gleichfalls ein Vibrations - Chronoskop beschrieben babe, bei wel-
dm 135. Bandes dieser Annalen veranlaht mich
is5
chem derselbe Giundgedanke in ganz anderer Form zur
Ausfiihrung gebracht wurde. Bei meinem Chronoskop k m m t
der Inductionsfunken statt des Entladungsschlages der Leydener Flasche in Anwendung. Auch ich habe den freien
Fall zur Prufung der Brauchbarkeit des Princips gewxhlt.
Ich fand als Fallzeit fiir 1 Meter Fallhohe 0,4507 Sectinden,
wahrend man 0,4517” hatte erwarten sollen, also eine Differenz von 0,001”, welche nicht uber die Fehlergranze der
schthen Be etz’schen Versuche hinausgeht.
Um die Brauchbarkeit des Vibrations -Chi onoskops weiter zu priifen, habe ich dasselbe neuerdings benutzt um die
Zeit zu bestimmen, welche vergeht awischen der Enlstehung
eitaes LiaMblitaes and eiaer in Folge der Wahrnehmung desselbm mit der Hand ausgeiibten Bewegung.
Fig. 9 Taf. IV erlautert das Arrangement des Vereuchs
T ist die mit berufstem Papier iiberzogene Trommel (siehe
die 7. Aufl. meines Lehrbuchs der Physik, 11. Bd. S. 519)’
S die mit einer metallenen Schreibspitze versehene Stimmgabel. Von dem einen Pol der Inductionsspirale i ist ein
Leitungsdraht zur Stimmgabel, von dem andern Pole ist
ein solcher (mit einer Unterbrechungsstelle bei a) nach dem
Zapfenlager der Umdrehungsa\e von T gtfahrt. In gleicher
Weise ist auch die Inductionsspirale i ’ eines aweiten Jnductionsapparales init der Stimmgabel und der Axe der
Trornmel T in Verbindung- geselzt.
Die Hatiptspirale h des Inductors auf der linken Seite
(sin kleinrrer Apyarat von S t 6 h r e r ) b e h d e t sich im
Schliefsungsbogen einer Skirile von 6 grijfseren S t 6 h
schen Zinkkolileiibechern: die Uiiterbrechung dcs Stro
I6 geschieht dadurch, dafs der Draht d aus dein Queclisilberniipfchen q herausgezogen wird.
Die Hauptspirale h‘ des zweitm Inductors (ein R ii h m korff’scher Apparat von mittlerer GrBfse) befindet sich
im Schliefsungsbogen einer S a d e von drei grofsen R ti Bm
k o r ff’schen Zink - Kohlenelementen. Die Unterbrechung
-
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des Stromes in k‘ M i e h t dadurch, dafs der Draht d‘ aus
dem Quecksilberniipfchen q ’ herausgezogen wird.
Der Versuch wurde nun in folgender Weise angestellt:
nachdem die Stimmgabel darch Aiistreichen mit dem Fiedelbogen in Vibration gebracht war, wurde eine Umdrehung
der Trommel T ausgefuhrt, wobei dam die Stimmgabel
ibre Schwingungscurve auf dem berufsten Papier aufschrieb.
Alsbald iiach dem Beginn der Drehung YOU T wurde durch
eiue Person A der Praht d aus q herausgezogen und dadurch eiri Punkt a a d der Schwingungscurve markirt.’ In
Momeate, in welchem eine zweite Persola B den Unterbrechungsfunken in q wahmahm, zog dieselbe ,&B Drabt
d’ aus dem Quecksilbernapfcbeu 4’ heraus, wodurch ein
zweiter Punkt b auf der Schwingungscurve der Stinunipbel
markirt wurde; ma4 konnte also jetzt leicht &Hen,, wie
vie1 Scbwingudgeu der Stimmgabel zwischen den beidem
den Msrken & und b entsprechenden Momenten awgeftihrt
wurden,
Derselbe Versuch wurde dann in gleicher’Weise I4 ma1
nach einandex wiederholt.
Die beistehenden Figuren sind die genauen Copien der
Schningungscurve mit den beiden Marken, wie sie bei dent
eraten Versuch erhalten wurden. Beim ersten Versuch ia-
gen 7 9 , beim zweiten liegen 9,s Stimmgabelschwingungen
zwischen den beiden Marken.
Ftir die Anzahl der Stimmgabelschwingringetl, welche
zwischen den beideu Marken liegen, ergaben .die 14 Yersurche folgende -Werthe :
k34
9-5
993
971
9j6
l0;z
879
970
990
937
10,o
Mitlel 9,23
Mittel 9,34.
Als Mittel aus allen 14 Versuchen also 9,285. Da nun
aber die zu dieser Versuchsreihe verweudete Stimingabel
64 Schwingungen in der Sekunde macht, so ist der zwischen zwei Marken liegende Zeitraum im Mittel
799
996
897
9,5
91255
-~~
= 0, I 4 5 Sehunden.
64
Die Abweichung der beiden extremsten Resultate von
einauder betriigt 0,03G SeLunden.
H a n k e l hatte fiir diese von einem Individuum zum
andern, variabele Grsfse den Mi ttelwerth 0,2037 gefunden
(diese Ann. B& CXXXII, S. 156). Bei meinen Versuchen
wurde das Heraasziehen des Drahies d' atis dem Quecksilberniipfchen q' durch einen jiingen Mann von 25 Jahren
besorgt , welcher im Beobachten und Experimentiren zfemliche Uebung hat. Uie Ausfuhrung einer zweiteii 'Versuchsreihe mit Vertauschung der Person B behalte ich mir vor.
Freihrpy am 29, December €863.
XVI. Xeue Form des Versecchs Uber die
wirkung einzelner 2Wagnetpole;
aon J. jlliiller.
Urn das Gesetz cu beweisen, daL die Wirkung eines einzelnen Magnetpols im umgehehrten Verhsltnifs des Quadrats
der Entfernung abnilnmt, mu6 man bekanntlich mit Mag-
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