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Ein Zwillingskrystall von Manganblende.

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.
X 1. Ein Zwillingskrystull von Ilanganblende ;
non Ilr. A l b . S c h r a t i f .
D a s Vorboinmcn der Mangaoblendc sclieiiit i n Europa auf
die ungilriscli -siebeiibiirgischeii Bergstiidte K a p i k , Offenbanya, ttnd Nagyag beschrsnkt zu scyn. A n letzterem Orte
tritt Alabaiidin i n Gangeti \on Griiiistein-l’orl)liyr auf Quarz
au f, a in h 2i t figst en b ;;lei t e t v on Bra uiis pa t h, 1’ y ri t, S I en de,
‘retraedrit, am aufscr dem gewiilinlichen derben Vorkoinmen
mit koriiiger Structur finden sic11 schiiiie utid deutlichc Krystalle. Vott diesein Funtlort iiun erhielt ich it1 letzter Zeit
von Hrn. Ministerialsecretlir H e r g h o f e r hicr, zwei Stufen
giitigst zur Ansicht , die inicli nalierer Erwahnung werth
diinken.
Die ail clieseii Stucken heobachtetea Krystallc sind zur
Halfte eingewaclisen gcgen eincn halhcii Zoll g o [ * , mattglinzend und mit dern bekanntcn schinatziggrutien Ueberzug bedcckt; sic sind Octaeder, jcdoch nlle S O bedeuteud
verzogen, dais inan ein Prisma mit domatisclier Endigung
vor sich glaiiht. An dein einrn Haridsttick treten inehrere
einfache Zwillinge auf, nacli dein hereits bekannten Gesetze, dnfs eine Octactlet flsclie die Zwillinpfliiche bildet.
1)ie Zusammensctzi~n~sflache
ist eine der sauletifilrmig verzogenen Fliirhen, so d a k dcr Gesaminthabitus in etwas an
dic Zwillinge von Aragonit erinnert.
Das zweite Handstuck enthllt eiii mineralogisch interessantes Vorkomtnen, namlich cine kreisfhuige Zwillingsverwacbsung von fiinf Octaedern.
Der Krystall in nebenstehender Figur ist auf Quarz
aufgewachsen, wiq die friiheren
saulenfiirinig verzogen , nach
jeder Dimension einen halben
Zoll grofs ; vier Individucn
sind vollstandig ausgebildet,
das fijnfte nur angedeutet, da
(t
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ebeii an dieser Stelle der Krystall a m Muttergestein haftet.
Pruft mail die Winkel am Krystall, so ergiebt sicli nls
Erklariing der Figur, dafs funf Octaeder sich successive
so aneinander gelagert hahen, dnfs die linke Flarlie der
letzten Gestalt init der rechten dcr ei sten zusainuienfillt
und dcn vollst:iiidigen Kreis schliefst. Letzteres ist eben
nrir bei eirier Coinbiiiatioii \on 5 Octagder iniiglich, deiin,
da der Octaederwinhel iot Grad heti agt, ist die fiiiifinalige
Repetition anniiherntl (357; " ) hinreichend, den Raum iiin
daq Centruin der krc+fcirmigen Verwavhsung aoszdullcn.
Die ZufiammensetziiiigFfl~chen siud wie oben die prismatisch
verzogenen Octaederfladicn.
--
XI[.
[Jebw die Jleteoriten von Sendhadja
in Jf Igerien.
w i n Hrn Grafen X I 3 r s c ti a I I in VS'icn , naclr dem Reiirht
(Milgetlieill
von D s u b r e e in d.
Cornpt. rend. 1866, Bd. I , S. 52.)
1)er Fall ereignete sich am 25. Aagust 1865 zwisclien
11 U h r und Rlittag, im Stanimgebict der Sendhadja, im Krcise
Aumale, 50 Kilometer niirdlirh voii tler Stndt, nahe am
Uach Oued Soofflat.
Die tlauptuinst~inde des Falles sind an Ort nnd Stelle
diirch Hrn. G r e ii n d c , (;eometer des topograph. Dienstcs
aufgenomnien und Hrn. D a u b r e'c niitgetheilt worden. Ein
Thcil daton i.t dein Rcriclite entlehiit, den Hr. Berg-Ingenieur V il t o n n e air den Hrii. General - Gouverneur richtete
(Gazette inidicale d'dlger, 23. Oct. 1865; in dicsein Berichte ist indcl's irrig der 21. Juli 1865 als der Tag des
Fallcs angegeben). Eiii Eingeboriier dcr in kauin 20 Schritt
Entlernung roil dcr M(!chtit genniint (;aomei.s (Stamingebiet
der Ouled Sidi Salem) Augrnzeuge dcs Falles gewesen
war, driickte sich wiirtlich so daruber aus.
>JES
war etwa die Halfte dcs Tages als ich, vom W a l d e
heirnkebrend, einen starken Kunll, wie den einer Anzahl
JJ
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