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Eine Abnderung des Heronsbrunnens.

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33'2
erst rcclit ein duiikles Spectrum crwartetc, da zwei dunkle
Biigel sich dccktcn, im Gegeiithcil ein hellercs in dcr
Farbc cles Hiiitcrgrundcs.
Diescr Erlblg, iiber welclieii ich micli durch iiltcre
Wicderholuog vor TBuschung gcsichert halte, rnaclit inir
die (;cgcbcne Erklsrung verdiichtig, uild sicher ist sie falscli,
da einc ErklPrung I J U ~so Innge als riclitig gclten kaon,
als sic init dcr Erfnhrung nicht i n Widcrspruch tritt, was
liicr doc11 dcr Fall ist.
S o h das Spectrum etwa nicbt dcr Ort dcr Dnrcbscbnitkpuokte bcider Curven seyn, sondcrn niir die sclirnalen Z w i s c h e n r h n e bezeichncn, wclchc ncbcn Clem schciiibaren I ) u r c h s c ~ i ~ ~ ~ t t s p u ndcr
k l c sich deckciideii Curvcn
entstclien? DaCs inan das Spectruin in dcr jcdcsrnaligcii
Farbe des Hiiitergrundcs erblickt, sclicint fiir tlicsc Ansiclit 211 spreclico; jcdoch crlaubc icli mir nur, hicr iiicinc
BcdenkIichkciten iiicderzulcgen.
D c r Meronsbrunncii (Fig. 6 Taf. I V > nacli dcr rrbgcIiidertcn Eiorichtung bcstclit nus zwci Flasclicn, .4 uiid B,
die urngekclirt uiit deli Miinduugcri auf ciuandcr steticu,
und i n dicser Stellung durcli einen Kork C, dcr sowol~l
i n die Flasche A, als in die Flaschc B reicht, 6dinltClI
werdcn. Dieser Kork, die O e f f n u ~ ~ g edcr
u Flasclicii luftdicht schliefsend, wird von cincr dickcrcn Riilirc fg luftdicht durchbolirt; diese, n u r wcnig in die Flnschc B rcichend, stcigt in die Flasclic A bis zu e l m oder ilirer
HBhe. Die obcre Flaschc, dereii concnvcr Bodeii als
Auffangsschale des Iieraussprilzcndcii Wassers dient, ist
in diesdm Bodcn zweifach durchbohrt, ciornal uin dic
Kiihrc a b , dann urn die Rijhre d e durchzulasseii; beide
+
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Riihreii sind obcn rnit der Flnsclie luftdicht verkittet. Die
Hijhre a6, die iiiit ihrcr Miindung bei a cndigt, geht
durch die Riihre fg bis fast auf den Bodcii des unteren
Gefiifses. Die Rtihrc de, lnit fcincr Spitze endigend und
a u s der Vcrkittung uin a hcrvorragend, geht bis fast auf
den Stirpsel c.
Fiillt mail nun (lie Flaschen theilweise
init Wasser, setzt sie aiif ciiiander und giekt in dic Hiilllung des Dodcns der oberen etwas Wasscr, so sinkt
diescs durch die Druckriihre n b , die nus 3 rerdriiiigte
LuTt eiitwciclit tlrircli die Luftriihrc fg nacli d4,untl driiiigt
(Ins Wasscr durch dic Sprringti)lire dc.
I)icsc Einriclitung rlcs Hcronsbrunnens gcwiilirt, nbgcselicn dnvon, dafs mit gcriiiger RIiihc jcdcr sich dcusclben niifertigen kann, den Vorthcil, rlnfs man die cinzeliicn Stiicke mit Leichtigkeit auseinn~idernchuie~i
wid
die Flascheii lecrcri kann, man hat uur aus der Flaschc
B deli Stijpsel mit der Rilhre fg auszuziehen, und clnrauf behutsam denselbcn ails der Flaschc A zii liiscii;
danu kanii man auch, mcnn die Rulire fg iiicht zu
lioch in A hinaufreicht, den Drunncn iiiiidrchcii, tun W a s scr durch fg aus B in -4 laufcn zii Insscn; dns Wnsser
springt daiin wicdcr, sobald innil obcn in dic Hiililuiig
des Rodcns etwas Wasscr nachgicfst.
Die Elegnnz des Instruincntcs wurde bei folgender
Einrichtuiig, Taf. 1V Fig. 7 , schr gcwinncn: 111 dcr Mundung der Flaschc A ist ciiic Scliraubcninutlcr I i cingekittet. Durch dicse geht luftdiclit eine Scliraubc rr,
i n deren Kern die Rijlire T ~ luftdiclit
R
bcfcstigt ist, so
Jars man diesc Riihre n i t tlcr Scliraubc lciclit aus dcr
Flasclie d4 ncliiiicii kann. Dcii Hals derselbcn Flasclie
umschliebt nach AuCscn eiiic Fnssuiig x 2 , die iiukerc
Schra1ibeiig:ingc triigt. Die Fnssung W V dcr u o k r c n Fla.
sche hat insyendig an deiri fiber dcn Hals hervorragcaden Tlieil Schrnobciigiinge , ist also cine Schraubeninuitcr zuln Aufoeliinrn dcr :idserc1i Fassung x x dcs oberen Gcfiifses. Die Oeffiiung dcr uutcreii Flnschc ist diircli
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einen einspringeiideii Ring, wit u v aus einem Stuck bcstehend , tlieilweise geschlossen ; auf dieseii pr&t die
obere Fassuiig Leim Einschrauben eincri Lederring s. Aul zhnliche Art, wie aris der Figur leicht zu sehen,
gehcn Sprung- und Druckriihre durch die Oeffnung iiti
Boden d e r .4.
Ein Ring y z uinscbliefst etwas ansteigend den lloden des Glascs A , und bildet die ~iiitliigo
Auffangsschale fur das herausspritzende Wasser.
D i e merkwurdige EigenscIiat-t dcs rotlien Liclits , die
durch Insolation crregte Phosphorescenz von Leochtstcinen zu schwschen, ist, sovicl ich weirs, bisher rioch nicht
am Diamante gepriift ~ W O ~ ~ CI )I. I Und doch sclicint
mir diese Priifung ein bcsoridercs Interesse zu bietcn, tln
bei den Diamanten nicht, wie bei niiderii Leuclitsteinen,
a n eine durch das Licht bewirkte chemische Aenderung
gedacht werdeii kann.
Ich hatte vor acht Jahrcii Gelegenheit 63 Uiainanten zu untersuchen, voii welchen 18 schr stark pliosphorcscirten; dieselben Ieuchtcten, iiachdem sic .t Rlinutc
dein Sonnenscheinc ausgesetzt waren, irn finstern Zimmer niehrere Minuten lang mit glanzendem gelbcii Lichte,
das allrniilig zu einein bldulicheii Scliiminer herabsaiik,
d e r noch nach 15 bis 20 Minuten eiiicm eiiipfiudliclien
Auge merklich blicb. Um dic Versochc abzukurzen, bctrachtete ich den lcuchtenden Dininant durcli ciu gefiirb1) Diete Eigcnsrliaft ist von W i l s o n 1775 am not11 dcs Spcrtrum
eotdeckt, von R i t t e r 1805 bcslitigt uncl von S c e b c c k 1516 aucli
an dcm durcli rotlies GI29 gefirbten Sonneiilic1,ie Iwobaclitet worden.
R i t I r r , Bcitrkigc zur Kennioirs d. Galvanism. Bd. 2 St. 4 S. 284
bis 284. G d t h e , Zur Farbenlclirc, Bd. 2 S. TOG.
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