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Eine Bemerkung ber die Meeresstrmungen.

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642
untereh beideo K1emmc.n g, g die Enden des Galvanorneterdrahtes , iind mit den oberen Klemmen die Zuleitungsdrshte dei- Batterie verhindet, der Stroin, wenn e, e, e, e,
an b, b', b", b"' anliegen, in entgegengesetzter Richtung das
Galvanometer durchliiuft, als wenn e, e, e, e an a, a', a", a"'
anliegen.
Die Schraube an S, S hat einen sehr stcilen Gang, so
dafs etwa eine halbe Umdrehring des KnopfeR K hinreicht,
urn die game mbgliclie Ver'schiebung \-on D zu hewerkstelligen, so dak die Corninlitation ungemein rasch und,
was eiiie Haopt..ache ist, sehr sicher nusgefuhrt werden
kann. Der gnnze Apparat kiln11 ferner leicht iibernll, sey
dicfs horizoiital oder vertical aufgestellt oder angeschraubt
werden. Der einzige Mifsstand, der mit der Zeit eintreten
kannte, wiire der, dafs din sirh beriihrenden nietallischen
Fllchen sich init einer Oxgdscliicht iiberziehen wiirden: ein
einziger Strich mit Sinirgelpapier rcicht iibrigeos dann hin,
die Oberflache wieder inetiillisch rein herzristellen.
Ich u b d a s s e es inrineii I,eseri,, die Voniigc dieses
Apparates selbst zu wiirdigen und bemerke iiiir noch, dal's
derselbe in meiner physikalisclien Anstalt uin 8 fl. gelie
fert wird.
XII.
Eine Bemerkung u l er die ,Weeresstromungen; won C. 6. J ungk .
I m Jahre I849 schrieb ich im Prograinm des Friedrich-Werclersrhen Gymnasiums eine Abbhandlung Ueber die Meercsstrbmungen in welclier ich glwbe dargethaii zu habeii,
dafs Ebbe urid Fluth, Verdiinstuiig des Wassers am Aequator und Verdichtiing desselben an den Polen etc., jn sdbot
die herrschetideti Winde i i i Verbilldung init der Rotation
der Erde oiclit so tief gehendc und 'inassenhafte Bewegungeu des Meeres hervorbringen kSnuen, wie beobacbtet werJJ
$8,
643
den, ond in weleher ich die Meiniing aussprach, dars der
Mngnetismris der Erde das Meerwnsser als den Laifrr eines
elektikchen Stromes in diese Bewegung setzen kihne, wenn
dieser elitwedel, voiii :!equator nach den Polen oder von
iler Oherflticlic! nach dcr Axe dcr Erde fliefst. Diese Meinung beruhte darauf, t h f s einc leitende Fliissigkeit, welche
in einem ringfijrinigen GelliLe arif den Siidpol eines Magnetes sreht, iin Slnne cine; Tlhrzeigws rotirt, weim sie eineu
elektrischen Strom entwcder von unten nach obeii, oder
in radinler Richliing n d i tler Axe des Magnits leitet; und
sie war der Gesichtspunkt, voii welchem ails die darauffolgenden Betrachtirngen der beti effendeii Naturersclieiiiuiigen
angestellt murden.
Ich koinine auf diesrn 'Lusamiiietiliang zwisclien den
MeeresstrBmringeii rind den ma;511etischen iind elektrischea
Eigenschaften der Erde, welcheii , wie ich sp&ter gefiindeii
habe, vor rnir nucli sclioa K i t c h i e vermutliet hat I ) , riach
langcr Zeit noch eiiiinal zutiick, weil sich experimentell
eine Erscheinuiig darstelleii liilst, M clche mit den Meeresstri)miingen cine noch geiiauerc IJebei~eiiistiiiiiniingzeigt als
die angefiihrt eo.
Setzt m m i n . ein cplinderf6riniges Glas von etwa 5"
Hahe und 24'' iniiereil Durchmrssrr , welches rnit Kupfervitriollosiiiig gefullt ist, ein Kripferblech, welches mit dem
Zink h e r G r o v e ' s c h e n Batterie verbiinden ist rind die
innere Wand des Glases iiur zuni gr8fsten Theil hedeckt,
so dafs man die Fliissigkeit von der Seite sehen kann;
stellt dann in die Axe des Glases eineii Kuy ferblechcylinder
von etwa Zoll Durcliinesser, webher mit dein Platin in
Verhindung sleht, und endlich in dicscn eiii Reagensglas,
in welchem sich cin 3 Zoll laryer Magnet befindet, so d a b
der Stidpol oben iiiid eiiien Zoll riiiter dern Niveau, tler
h'ordpol abvr unten iind eiiien Zoll iiber tlem Grund der
Flussigkeit ist: so sieht mail voii der Seite, dafs sich die
Fliissigkeit zwisc1ic.n den Pole11 iin Siiiiie eiues Uhrzeigers,
1 ) Diere hnnalen BJ. X X V l l S . 554.
41.
644
dagegen oberhalb des Siidpols und unterhalb des Nordpols
im entgegengesetzten Sinne bewegt.
Kiinnte man also nachweisen, dafs in der Erde elektrische
Strbme von der Axe nach der OberflAche, das ist entgegeiigesetzt, wie ich sie friiher angenommen, stattfmden : SO
ware nicht iiur .fur den Aequatorialstrom, sondeni aurh fur
die entgrgengesetzteia Striime in den hijliereii Breiten die
bewegeode Kraft nachweishar, rind die letzteren brauchten
iiicht als Ausl%ifer des Aequatorialstroms angesehen zii
\vrrden, wrlche nur dorch den Widerstand der Continente
und die Rotation der Rrde ihre Richtung erhalten.
Sei der irn eigeotlichsten Sinne des Wortes sehr oberflachlichcn Beobarhtuiig tler elektrischen Striime in der
Erde ist freilicli ein direrter Nachweis so gerichteter StrBme
kaum zu erwarteu. Dagegen is! die TJebereinstimmiing
zwischen der Lage der MeereGtriimungen beziiglich der
rnagnetischen Pole der Erde und den experimentellen Redingtingen ganz gleicher Erscheiriunperi so grofs, dafs sie
fast ;,Is ein Beweis fur die Existenz ratlialer Erdstriime
narh rler Oherflaclie aiigesehen werden kann. Irh sebe
darin, ohwohl icli die elektrischen Zirst8iide der Erde und
ilirer Atmosphsre friiher in eineni antlern %usainmehsnga
aufgefafst hahe, eiiie starke AufTordcriing cien clrktrischen
Procefs der Erde nach diesrr Richtiiiig ins Auge zu fasscn.
W e n n z. H. nachgewiesen werdeii kijniite, d a b der Sitz
der elcktromotoriden Kraft, wodurch die Atiiiosph%re positiv und clic Erde negativ clektrisch wirtl, au der Cr8nze
zwischen Luft und Erde ist, und dibfs das Gewitter tiur
der elektrisclieri Ausgleichung entspricht, welclie der Scheibe
tbiiier E1ehtrisirm;ischine entlang zwischen Rribzeug und
Conductor rorkommt, wlhrc3nd tler regelinafsige elektrische
Hauptstroin zwischen tler .4tinosph%re und den Genitterzonen der Erdt. diircli die obern dunaer~i Luftschichten,
\vie durch G e i f f i 1e r’sche Riiliren iiher beide Pole geht,
so ware die Exist~nzjener.,ratlialen Striirne als eine nothwendigc! Folge dieser Erscheintrngen bewiesen und soinit
die Meeresstr6xne mit den experimentellen Erscheiiiungen in
volle Ueberei~istilnniung gebracht.
Ich glaubc nicht, dafs schon jetzt ein solcher Nachweis
mit Bestilnmtheit wird gegeben werdeu kdnneu, lialte es
jedoch fur gerectitfertigt, die Aufmerksamkeit auf dieseu
Gegenstand zu leiiken. Dabei diirfte fiir Jeden, der uber
dergleichen Er~cheinungeii >a Die Lehre \om Galvanisuius
und Elektrolnagnetismuste V O I I W i e d e m a n i i befragt, vielleicht die Bemerkuug nutzlich seyn, dafs Hr. W i e d e m a n 11
nacli seitiem Ruche S. 129 und 129 des zneiten Bandes
fiir die von mir beschriebene Vorriclituiig die entgegenge
setzte Bewegung folgerii wurde, n i e aus Folgendelu her
vorpht.
Indeiri Hr. W i e d e n i a i i n VOID B i o t - S a v a r t ' s c h e n G c
setz ausgeht, mit m den Magnetismus beider Pole eines
senkrecht steheiideii Magnets, mit i iind d z die IutcnsitBt
w i d LBiige cines Strolnelcuients, welches der Magnetaxe
parallel uiid von oben nach unten gerichtet ist, init r und r,
die Entfernungen der Mitte des Elements VOUI " o r d - urid
Siidpol, und mit 0 uiid if, die Winkel bezeichnet, welclie
r rind rl iiiit dein vom Scheitelpunkt aus durchstrbmten
Theil der Strombahu bildeii, giebt er fur die Resultaute
der Wirkungen hcider Pole auf das Stromelement deli
Werth
sin 8
sine
W = m i da (?
-
iind nimmt die Rotationsrichtuiig im Sinnc des Ubrzeigers,
sin 4
ine,
>sr
:
welche sich ergiebt, weun der Kordpol oben und 7 -
ist, als die positive. Dadnrch, dals er nun, fur ein Stromelement, welcbes mit der Axe des Magnets in einer Ebene
liegt und a i d j m e r senkrecht ist, ohne Riicksicht auf die
Strornesrichtung die Winkel 9 und 89, durch 90°
6 nnd
goo- tY1 ersetzt, erhalt er
-
welcher Werth positiv ist, so lange
'-o!:>
rl
'0,'ist. Dar4
6-16
auh schliefst cr nFliefst der Stroni iiii Eleinent gegeii den
Magilet hiii und befiiidet sich derselbe so weit obrrhalb
N, dafs
des Poles
cos
~9
4
1.11~
.-;;-.>L
ist, so ist der Ausdruck W
5:
positiv, da< Eleinent rotirt wiederiiin , vnii obcn geoehen,
im Sinnc dcs 7Jlwzc.igcrs . .I#. I)as Experiment giebt, wie
?chon bemerkt, d i p rntgegcngesrtzten 1:ewegnngen rind m i l k
sie gcben, denti bei clc:i, geh6rigc.n Beriiclisiclitigring dcr
1,age der Wiiikel ist, wcnn d w Strnni i,;ich dcr A s e des
Magnets fliefst, fiir 19 iind 17, in die crste Forinel 270O+iY.
iind 270° 79, odcr - (90" (9) rind - (90" - 19.,), dagegea wenn der Stroiii voii der Axe des Magnets koinmt,
90°
19 und 90" tY1 cinziisetzen, wodnrch sicli Formeln
ergeben, melche mit dein Experiment iibereinstiininm.
.
+
+
+
h111. Kleine P 'ersuchc! uber elektrische Erscheinungem; m n
F. 45'. IJercrici.
( Yortretzniig yon Rd.. 122, S. 6.38.) I )
VI.
D . Vereuobe niiL verscbiedeoeo orgrnisclieu Suhstaozeo.
F v e i t e r e Versuche iiber Wasserstoffentwicbeloog bei der
Zcrsetzung oiganischer Substanzen i i i i Wasser liabe ich ausgefiilirt init Fliefspapiw, IIollundermark, arabischem Gummi,
Wcizenstarke, Elweirs uiid Leim, sdmmtlic h bei niliBiger
Ziinmerwarine. A Ile diese Substanzeii wurdcn in hleiiien
Meiigeii in init destillirteiii W asser gefullte Cy1iiiderglksc.r
(Bd. 122, S. 644 ) gcbraclit uiid aucli als Vergleichsfliissigkeit reiiies Wasser gebiancht. Nach einiger Zeit ruhigeii
I ) In detn
Aiifsats
~ r u c k f e l i l e r:
S. 496, Z. 8
5. SO.), Z. 3
S. 508, Z. 3
Rd. 121, S. 489 heftndrn sich folgendr sinnrtthende
v. 0 .
lies Aendernng
v. 11.
lies bsi
l i 0 C. ein Jliaiuni, bei 100° C. drgegeo
des Wa~er~roffs
v. u. lies Yerilirbtung
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