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Eine Bemerkung ber Gaslicht aus Oel und aus Steinkohlen.

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IV.
Ei'ne Bemedung iiber Gaslielit
Steinlohlen
,
aus
Oel rcnd arm
alr etlPuternder Zufatz zu den drei vorhergehenden Aufritzml;
y o n GILBERT.
D& wiKenCcliaftliche Verfiidie , iiber die ein fo unr-
liiindliclier mid irn Ganzen geniigender Bericlit , a13
dcr vorfieliende vorgelegt wird durch welchen die
i\lznner, die lie angefiellt liaben hinliinglicli beurkunden, d& ifinen die Einfichten iiiclit fchlten,
die zur richtigen Anordnung u n d B ~ ~ r t l ~ e i I i uroiig
clier Verfuchc iiathig find, - GlatbFVviirdigkeit haben felbfi weiin die l?elilergranzeii weiter auseinand e r Ilgen, als es bei denen der HH. Herapath und
Rootrey der Fall i R ,
dariiber werden nieine LeCer mit m i r einig feyn.
Auch erklzrt Hr. Ingenieur
Preufa ausdriicklicli (S. 147 1, dak er den Cliemikern,
welclie Rcliiltate dierer Art erhalten Iiaben , keineswegs zur Lafi Iege, dds lie l'cl~lecht experinientirt,
oder etwas anderes aassefagt liltten als lie fanden ; n u
fey es ihiien niclit geliin~;enein fo vorziigliches Oelgas, als die HH. Taylor nnd Martineau, zii bereiten.
Diefes vorausgefeetzt 1iat eine Vergleicliung 3 e r Verliiclie iuicl Notizeii dcs Hrn Hcrapatli , der leilie Bcrcitiiiigsart ge114ii niigiebt, mit der iii deli voy-
,
,
,
-
,
hergehenden Aufl'iitzen niitgetheilten
lehrende.
,
rrianclies 13e-
Sein I'elbll bereitetes Oelgas 1011 in1 lLIittzl diia 1l)ec.
Gewiclit 0,900 (bei der erfien Reilie der Verhclie M b f i
11111 yon 0,876), Ieiii Steiiikolileii~as, welches aber
ails den Gal'ometern der Brifioler Stcinkoiilengas-Coi?lpagiiie senommen wnrde, d n s IpcciL Gewiclit 0,54j3
gehabt liaben, dabei roch rein Oelgas elien I'o widrig
als das brennbare Gas B L I S d e n Steinkohlen, und es
gab beini Verbrelinen beider GaCe uiiter den fiir fie
vortlieilliaftellen Uinfi'tanden nacli n~annichfal~.ifi
abgeanderten pliotonietriCclien Verl'nclien gleiche Helliskeit 1 Lnb. Ful's Ceines Oelgas niit z $ K.F. des Steinkolilcngas. D a p g c n erliielt Hi-, Tiigen. P r e u Cs voii
I 1C.I.'. O e l p s aus den Anfialten der HH. 'raylor nnd
Martineau I'o vie1 Helligkeit als von ?jf;1iub.F..Steinkolilengns dcr L o n d n e r Rnfialten; u n d iiacli dein obcn
( S . 148) angefiilirten V e r h c l i e des Hrn D e w e y ails
New-York m i t O e l p voni fpec. Gew. o , c ~ ~ c der
$ Hrn
Tilylor, u n d mit Steinkohlengas voin I'pec. Gewiclit
0,4069 a m eiiier L o n d n e r Gasanfialt verbrannten bei
glcichen Helliglteiteii in 1 S t u n d e 1,37 K.F. Iron jenem, 4,83 K.F. von diel'em, all0 Raarne im Verhtiltnifs
VOII
I : :j,s$o.
Ganz daKe1be war das Relhltat, welcltes die 141-1. Pliillips u n d Faraday erliielten bei geriiei ti Icliaftlicli aiigeltellteii Verfiiclieli xiiit Gal'en ilus
zwei v e r ~ c l i i u d n e nLoiidiier Anfiaitcii v o n folsenden
Ijwcif. (;ewichteii ; O C l p 0,9657, St~iii!io~ileiignS
u, i 'it)i
: i i i d Orlgas 0,9595,
Stcinkol;leti~aj(,,4oCig,
I I J C ~ A~ l e ~ i c s ilie
i cia'> ! . ~ ~ r i ~ . l i ~ - V e r n
d t i. 2i i ~
> ec ,~I ~~n s5,567
~
I 167 3
und 3,541 ma1 fo grofs als das des Steinkohlengas fanden.
Sehr atiffallend ifi liierbei zuerfi das fo BufserR gem
ringe lpecif. Gewicht des Steinkolilengas ~ L I Londiier
S
Steinkohlengas-Anfialten, nur 0,4069 und 0,4291. Ifi
es richtig, dars das Ipecif. Gewiclit des leiclitefien (erlien Kohlen-WaKerltoffgas (der Sumpfluft) wie Iir.
Thomfon nach feinen Verfiichen angiebt 0,555 (nach
der Berechnung 0,562) ift, fo mtifste das Steinkolilengas der Londner Gasanlialten zu $ bis ZLI 5 aim reinern
WalTerliofFgas befielin, wie bei dem Gliilieii von Steiiikoiileii i n ver6lilol'snen Riiiunen reines WaIl'erfioffp
en tfielin Tolle,Cehe ich indel's niclit ein. Oder enthielt et wa
das yon H r n Thomfon gewogeiie Gas, aller reinerVorliclit
ungeaclitet noch Oeldanipf oder Glbildendes Gas in
fie11 und fand er deslialb das fpec. Gcwicht dsnklben
n g Snmpfbedentend z u hocli ? N o c l i r n a ~ i g e , w 3 ~ ~ 1der
luft wiirde diefes am IeicIiteBen entrcheiden. Dab das
Brifioler Gas das f'ecif, Gewiclit 0,5433 gehabt habe,
fclieint auf Angaben der Steinkohlengas - Compagnie
niclit anf eigne Wtrgung des H r n Herapath Z L ~beruhen. Das Steinkohlengas womit er die Verruclie iiber
die Hitze der beiden Artcn Gasflanimen anfiellte, war
iiiir vom lpec. Gew. 0,4675, und das Mittel aus 8 voii
i h m Sebraucliten Steiiikohlengafen xiiw 0,500. Wie
er ZLL diefer Befiimmung kani, seigt e r xiicht an.
Hat kIr. IEerapatli wirklich, wie er aiigiebt, als er BUS
.;t- Zentner Steinkohlen nur 50 K.F. Gas in einem kleiriel1 Apparate anstricb, ein Steiiikolile~lgaserhalteii,
dns bri gluiclreii verbmiinten KBunien a h voii Oelgas
,
,
,
,
vom fpec. Gewic4te 0,886, cine Helligkeit gab die' 211
d e r diefes Oelgas fich wie 1 :12 verhielt 16 mnfste es
p d s e r o r d e n t l i c l i vie1 Glartige T h e i l e enthalten , d i e ails
g e m diircli die Erhitzung entltelienden Steinkohlentlieer dunfifiirin jg mit verfliiclitigt wurde *) (d011nSl-
,
bildendes oder nber-Slbildendes Gas kiinnen fich n i c f i t
i m A n f a n s e , IiScliTte~isgegeii
Ende d e r V e r k o h l ~ i ~ ~ ~ ~ ,
nus d e n Steinkolilen f'elbfi bilden). W a r das aber b e i
diefem V e r l d e d e r Fall, fo ifi es niclit iinwahrfclicin-
lich, dafs
dallklbe b e i allen Bereitnngen von Kohlen-
W d e r l t o f f g a s ails Steinltohlen in dcn Laboratorien
d e r C h e m i k e r mehr oder lrveniser gefchelin fey,
daCs wir erfi bei der Entbindungs- iind RciniSnnSs-Art
,
des Kohlen-7Na~er'erTtoff~areeswie fie in iden grofseri
Gasanfialten vorgenornmen werden
S t e l i n des G a s iiber WaKer
, und
dem langen
,ganz reinea kiinllliclh be-
reitetes Molilen-WaKerfioffgas erhalten liaben **).
E b c n f'o auffallerd ill es, daCs das +ec. Gewiclit
HH. Taylor u n d Ma r t i n c a u
ilnSalegjten Gasliclit Anfialten in London (o,g4 bis
s d e n von den
des O a l ~ a aus
-
') Verg!. naeine Verfuche mit Gaslicht aus kienigem Hake, die
In den friiheren Banden diefer hnnal. (6.22. s. 72.) mehrmals erwiihnt worden find; ich verbrannte bei ihnen das Gas
ohne es zu walichen oder mit WaUer in Beriihrung zu bringen,
in geringer Entfettiung von dem ftark gliihenden VerkohlungsgeGfse, und es Rand an GIanz und Helligkeit dern Oelgas fchwerlich nach, fuhrte aber itets fichtbares DunR
mit iicb.
Gilb.
Ich wiirde noch eine andere Vermutliung haben , wenn iiiclit
das Steinkohlaagas der Gasanfialteu den1 V O I I Hrn Herapath
*I)
4
&I
1
0 , ~ 6 5 )fo aofserordentlicfi vie1 grijfscr ale das des Qelr
gas ifi welclies Hr. Hcrapath bereitet liat (0,876 bis o,go”
zind in1 Mittel m r o,goo). Reines Slbildendes Gas hat
nacb H r n Theodar de SauITiire das rpec. Gew. 0,0784~
Hr. Herapatli liatto &lit iiberlelin d a k die erliitzte
Obcrflache wenn Oel zerfetzt werden fa11 nii5glicIili ZLI
yergr8fsern ;It, u n d zit dem EnJe Backfieine in kine
RetoTte gethan; die aIten CIiemiker brachten Sqlld in
die Ketorten i n deneii fie Oel und Fett zerletzeii wollten. Hr. Clement giebt bei leiner BefclireibruiS des
Apparats, Worin die HI-I. Taylor illr Oelgas bereiieir
a n , cs wiirden Koaks i n die Retorte g e h n ; rein AL~s&lick ifi freilich yon der Art, dal‘s icll ~ I l f ~ l l gzweiS
felliaft blcibcn konnte ob es nicht fieifsen folle u n t ~
die Retorte ( ~ C Oin den Ofen). Da indefs porSle Koaks
tanglicher ziim Znriicklialten m d heftisen E r l l i t z c ~ l
yon Oel, das in einem ~cliwachenStrorn in die Iietorte
I j i n e i n r i n ~ i tals
~ Backfieine zii I’eyn lcheinen; (la es
ferner bei der Bereitung eines mijgliclifi hell lencliteiiden Gales daranf anktimnit ein an Kolilenfioff r n 6 g
lichR reiches Kolilen Waflerfioffgas durcli die Z e r -
-
‘
bereiteten an Leuchtkraft bedeutend nachgefianden Biitte. Bei
der neuen von H r n Clegg eingerichteten Art die Steinkohlen
zu tleftilliren, kommen fie vollkomlnen trocken in den das Gas
entbindenden Theil des Apparats. Sie auszutrochnen dnran
dachte man friiher nicllt; find fie diefes aber n i c k , fo entiteht dutch die Zerfetzung ihres hygrometrifchen Waliers in
der Gliihehitze zugleich mit den1 Kolilen Wafferfioffgas
noch gasfijrmiges KohlenRofToxyd , deIlen fpecif. Gewicht
c,957 ifi.
Cilb.
-
fetziing des Oels zii bilden, indem dieres G a s derto
fiiirker ieiiclitet je m e h r es des Kolilarifioff~gcbunden
entlriilt ; und da eiidlicli die vortheilhaftefteii Uniliiinde fiir eiiie Colche Vereiniping rnijglicIifi vielon KoliJenfioEs rnit denl'elbeii das Entbinden von 'IYaITerCtoff
oder Kohlen-WaITerfioff i n Beriilir~ingniit geri ngeni
Kohleiifioff' ifi ( iind daraus bcfteliii Koalis a b ~ ; d e l i n
v o n dem Fremdartigen das beini Verbrelinen als Al'clie
ziiriicltbleibt);
lo glaitbe icli, dal's Hr. Clement
(der lelbfi in England geweren ift u.id dort l'ekine Notizen eingezogen hat) darin Reclit hat, JaIs man
Kioalis in die Retorten zur Bereitiing des Oelgas thiit;
i d dariri 1ia~iptCtichliclirnijclite icli den Griind l'nclien, warurn die Hrn Taylor iind Martineaii ein Oelgas darliellen, welclies an Helliakeit das von Hrn
Herapatli bereitete fo weit iibertraf. Ill wirklicli je
eiii Oelgas voni ipecif. Gewiclit 1,009 vorgekomnierr,
wie I-Ir. Herapatlr S.'i6j behanptet I; niuk es entweder vie1 von den Dalton'lclien iiber-ijlbildendeni Gas
oder yon Oeldampf in fich geTchloITen JiaLen. Icli hegiiiige micli fiir jetzt mit dicreii wenisen Remerkuns e n , iiideni icli in eiiiem der folgenden Stiicke (;el+
gel~licitliaberi werde aitf diden Gegenfiand ziiriick
zu kommen.
,
-
,
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