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Eine Blitzwirkung whrend des Gewitters vom 18. August

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XI.
nine RNtw.uirkung wahrend des Geu$tars
vom 18. Jlugust; von Hrn. A. T r d c u l .
(Compt rend. T.83, p. 478.)
w a h r e n d des Gewitters, welches in den Morgenstunden
des letzten Freitags aufzog, war ich awischen sieben und
acht Uhr mit Schreiben am offenen Fenster beschaftigt.
Starke Donnerschlage , die in der Nachbarschaft stattzufinden schieneii, erfolgten zii wiederholten Malen. Wahrend
der nachsten oder beinahe gleichzeitig mit ihnen, sankeii
kleine leuchtende Saulen in schiefer Richtung bis auf mein
Papier herab. Die Lange einer derselben betrug ungefiihr
zwei Meter und ihre grofste Breite anderthalb Decimeter
(0'",15). Stumpf an dem entfernteren Ende wenigstens
bei der, von welcher ich spreche, verdiinnten sie sich allmahlich und an der Oberflache meines Tisches hatten sie
nur drei bis vier Centimeter. Ihr Ansehen war das eines
entflammten Gases mit schlecht begranzten Umrissen. Ihre
wenig intensive Farbe war gelb, schwach rothlich, wie die
vieler Flammen; allein an der Oberflache des Papiers, auf
welcher sie vier oder fiinf Secunden verweilten, waren ihre
Farben lebhafter. Bei der ersten bemerkte ich die Farbe
dieses unteren Theils nicht gut; allein die zweite zeigte
die le6haften Farben des Regenbogens (gelb, griin und
blau); die dritte war sehr schon blau, aber schwacher, fast
weirs in der Beriihrung mit dem Papier.
Eine Detonation fand nicht statt ; allein beiin Erliischen
verliefsen sie das Papier mit einem schwachen Rauschen
(bruissement). Ich bediene mich eigends dieses Wortes,
weil die beiden ersten Sylben desselben diel's schwache
Gerausch ziemlich gut nachahmen, welohes man auch m t
dem vergleichen kann, welches entsteht, wenn man ein
wenig Wasser auf eine hinreichend erhitzte Metallplatte
giel'st. Ein Geruch war nicht zu spuren. Ich muk auch
,
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hinzufiigen, dafs das Papier nicht verandert oder fleckig
ward. Meine Stahlfeder ward nicht angegriffen und ich
selber empfand nichts.
XII. Radiornetrische Kersuche.
Hr.
Dr. A. S c h u s t e r , Demonstrator an Owen’s College in Manchester, hat mit einem von G e i C s l e r verfertigten Radiometer folgenden bemerkenswerthen Versuch
anges tellt .
E r hangt das Instrument bifilar in einem griilseren
GlasgefaCs auf, welches er darauf auspumpt. An der Glashiille desselben ist ein kleiner Hohlspiegel befestigt , um
eine etwaige Bewegung derselben beobachten zu konnen.
Hierauf lafst er das Licht einer Hydro -Oxygen -Lampe,
welches er bis dahin durch einen Schirm abgehalten, auf
das Instrument fallen, welches sich dadurch etwa 200 Ma1
in der Minute dreht. Dabei wurde nun beobachtet, daCs
die Glashiille abwich, in entgegengesetzter Richtung mit
der Richtung des Kreuzes. Wenn die Geschwiudigkeit
der Lichtmiihle constant geworden war, kehrte die GlasW l e in ihre anfangliche Lage zuriick. Nahm inan das
Licht pliitzlich fort, so wurde die Hiille wiederum in Bewegung gesetzt , aber entgegengesetzt der anfanglichen.
Die Hiille drehte sich also nun in derselben Richtung wie
die Lichtmiihle (Proc. of the Royal Soc. Vol. XXZV, p . 391).
Hr. C r o o k e s hat diesen Versuch wiederholt , jedoch
in der Weise, dafs er das Radiometer in Wasser schwimmen liers (also war aufserhalb der Hiille keine verdiinnte
Luft). Der Erfolg war etwas verschieden von dem von Dr.
S c h u s t e r beobachteten. Erst drehte sich die Htille, d a m
stand sie still und nahm darauf entgegengesetzte Bewegung an. Endlich nahm sie eine sehr langsame Drehung
an und zwar in gleicher Itichtung mit dem Kreuz. Als
diesem ein kriiftiger Magnet genahert wurde, stand es
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