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Eine Bunsen'sche Lampe ohne Rckschlag.

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654
Nach trag.
Die .erste korze Beschreibung des Polarisationsapparates mit rotirendem Ocular hat M a c h im Anzeiger der
Wiener Akademie 1875, Nr. 4, (Sitzung vom 4. Februar)
gegeben ’). Es mufs hier erwlhnt werden, dais einige Monate spater S p o t t i s w o o d e ?) irn Philosophical Magazine
(1875 Junk P . 472) einen ahnlichen Apparat beschrieben
hat, wic wir aus dem wlhrend des Driickes dieser Abhandlung uns zugekommenen Heft ersehen. Der M a c h’sche
Apparat wird gegenwiirtig vom Hrn. Mechanilrus Wilh.
A l b e r t in Frankfurt a. M. (Nene Mainzerstrafsc 34) angefertigt.
XI. ’Eine J3 u n s e n’sche Lanipe ohm Riickschlag ;
von H e i n r i c h a o r t o n , Ph. Dr.?
Priisident der Stevens Institute of Ilkclmology, Hoboken, N. J.
I n Folge des niedrigen Drucks des hiesigen Gases zur
Tageszeit erfahren unsere Untersuchungen schon seit
lange haufige Storungen durch das Riickschlagen der
Flamme in den gewijbnlichen B u n s en’schen Lampen.
Da dieser Mifsstand haufig von Unannehmlichkeit und
Verlust begleitet war, entschlofs ich mich zu einer Reihe
von Versuchen, um dernselben womoglich durch eine Formveranderung der Lampe abzuhelfen.
Nach verschiedenen Versuchen mit Rohren, deren Hohen und Durchmesser in verschiedenem Verhaltnifs standen, mit Gasflammen von verschiedener Grofse u. s. w.,
kam ich auf folgende Betrachtungen.
,
1) Mach, optisch akustische Versuche. S. 25. Prag. Calve 1873.
2) Alsdann auch in den Annal. S. 169 dieses Bandes (P).
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Es ist augenscheinlich, dafs ein Riickschlag in der
Lampe jedesmal stattfindet, wenn irgcnd ein Theil der
aufsteigenden Luft - und Gasmischung der Oeffnung rnit
einer Geschwindigkeit entweicht, welche schwacher ist a19
die Verbrennungsgeschwindigkeit.
I n einer gewijhnlichen Lampe mit cylindrischem Hauptrohr ist es klar, dafs die Reibiing der aufseren fi'lache
der aufsteigenden Gassaule gerade diesem Theil eiiie
schwachere Geschwindigkeit ertheilt als dem miltleren
Theil und dafs also Gegenstromungen entstehen miissen.
Es kommt daher vor, d a k der mittlere Theil der aufsteigenden Glassaule mit einer Geschwindigkeit entweicht,
welche grofser ist als diejenige, rnit welcher das Gas abwarts brennen kann, und dafs bei diesem Theil kein Riickschlag befiirchtet zu werden braucht, wahrend die aufseren
Theile sich mit einer so vie1 geringeren Geschwindigkeit
bewegen, dafs die Verbrennung schneller abwarts vor sich
geht als die Bewegung der Gasmischung aufwarts, und
ein Riickschlag der Flamme erfolgt.
Bekanntlich erhiilt man einen Strahi von Wasser oder
von irgend einer anderen Fliissigkeit , dessen Theilchen
aich alle mit derselben Geschwindigkeit bewegen sollen,
also ohne Gegenstromungen, wenn man aus der Miindung
eine Oeffnung in einer diinnen Wand macht.
Diesem Gedanken zufolge machte ich eine Lampe
snit einer Rohre, deren Durchmesser etwas groB im Verhaltnil's zu ihrer Hohe war, und
verengte die obere Oeffnung, so
dafs sie die Form eines an beiden Enden offenen Fingerhuts
annahm. Der Flachenraum der
Oeffnung betrug etwa zwei Drittel des Durchschnitts der Rijhre
und die Miindung war also
praktisch dasselbe wie eine Oeffnung in einer diinnen Wand.
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Das Resultat dieser Formveranderung ubertraf weit
meine Erwartungen. Die neue Lampe gab eine vollkommen nicht leuchtende Flamme bei einem Gasdruck von
l,5 his 1 Zoll Wasser. Sclbst bei dem sciiwachsten Druck
und bei der heftigsten Bewegung schlug die Flamme
nicht zuriick; ja man konnte sie so stark hin und her
bewegen, dafs sie ausging, ohne jene Wirkung hervorzurufen. Unter denselben Umstanden wurde die Flamme
einer gewohnlichen B u n s en’scheu Lampe bei dem geringsten Luftzug und der malsigsten Rewcgung zuriickgeschlagen seyn.
MI. I’inip Versuche iiher konische Refraction;
won l f r n . 80
dot,
Preparateur de physiques an der Facultit zu Dijoii
(Journ. de pliysiqcres, T. ZV, p . 166.)
,
B i s h e r waren es besonders Aragonitkrystalle an denen
man die Erscheinnngen der konischen Refraction studirte.
Die Seltenlieit hinreichend dicker Krystalle dieser Substanz hat mehrere Physiker veranlafst , dns optische System zu verbessern. durch welches man den Winkel des
aufseren Kegels bei diesen Phiinomen vergrolsert ; allein
es bleibt ein anderer Weg offen, namlich nnturliche oder
kiinstliche Krystalle aufzusuchen, die durch specifische
Energie, Dicke und Klarheit mit dem Aragonit wetteifern
konnten. Nach den Werthen der drei den meisten doppelt brechenden Krystallen eigenen Indices zu schliefsen,
wurde der Aragonit das vortheilhafteste Mineral seyn ;
allein der chemischen Produkte sind so viele, dals man
hoffen durfte, darunter Krystalle zii finden, die in dieser
Reziehung vorzuglicher waren.
Dies ist mir gelungen. Mit Vortheil habe ich in den
Apparaten zur konischen .Refraction den Aragonit ersetzt
durch eine der drei folgenden Substanzen, von denen
man dicke und kiare Krystalle leicht im Handel antrifft:
Zucker, doppeltchromsaures Kali und Weinsiiure. Das
Schneiden der beiden erst hat keine Schwierigkeit, denn
beim Zucker ist eine natiirliche Flache und beim Bichromat
eine Spaltungsflache winkelrecht gegen eine der optischen
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