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Eine dritte dichtschlieende Gassammelrhre ohne Hahn.

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Schmidt: Einfache MeBvorr. fur zahe Fliissigkeiten unter Druck. - Wempe: Gassamrnelrohre ohne Hahn.
[a,~~r;s,c,h,~mie.
~
Im AnschluB an dies(: Ausfiihrungen besprach T a I b o t noch
die f I ii s s i g e 11 R r r 11 11 s t, o f f e , wonlit Amcrikit jit cbenfalls
sehr gut 'versehen ist, wenn nuch zurzeit, noch keine durchaus
zweckmiioige Verwendung siimtlicher Hilfsquellen, vor allern des
Naturgases, stattfindet. Es kann aber keinem Zweifel unterliegen,
daB auch diese riesigen R'aturschiltze noch weiter ausgebaut werden
diirftan. Zum SchluB forderte T a 1 b o t die Regierung und die
Industrie auf, nach dem Vorbilde Deutschlands sich fiir den Krieg
vorzubereiten. Er sagte hieriiber folgendes: ,,W i e w i r a u c h
D e u t s c h l a n d k r i t i s i e r e n mcgen, s o konneri wir
der Griindlichkeit und Weitsichtigkeit, mit
tler m a n d o r t n i c h t n u r d e n E r e i g n i s s e n i m v o r aus e n t g e g e n g e t r e t e n i s t , s o n d c r n m i t der man
a u c h siclh d e n a u B e r o r d e n t l i c h s c h n e l l w e c h s e l n d e n V e r h i i l t n i s s e n i m K r i e g c angepaRt hat,
u n s e r e A c h t u n g n i c h t v e r s a g e n . Es erscheint unmogIich, zu glauben, daR Deutschland i n den Iirirg gegangen sei, wie es
bei Amerika seinerzeit der Fall gewesen ist, als es den spanischen
Krieg init Schwarzpulver begann, wahrend alle iibrigen Volker, und
selbst Spanien, rauchschwaches Pulver verwandt haben. Man kann
auch nicht glauben, daB Deutschland odcr irgend ein anderes Volk
im Besitz der amerikanischen Hilfsquellen und der von Amerika
selbst iibernommenen Verantwortung fur seine7Nachbarn nur eine
einzige kleine Adage zur Bindung des Luftstickstoffs (in NordCarolina) gehabt hatte. von dcr man tatsachlich sagen darf, daB ohne
den Besitz derselben Amerika sofort auf die Knie gezwungen werden
konnte, wenn ihm die Versorgung mit Salpeter aus Siidamerika einma1 plotzlich abgeschnitten wiirde.
N a c h s c h r i f t d e s u b e r s e t z e r s : Mandarfwohlannehmen, daR
eninfolge des Krieges auch die verschiedenen Luftstickstoffindustri
in Amerika zu einer erheblichen Entwicklung gelangen werden,
obwohl die Gefahr der Abschneidung von Chile, die Herr T a 1 b o t
in so diisteren Farben schildert, wiihrend dieses Krieges sich kaum
als so driickend erweisen diirfte, denn die Versorgung Amerikas mit
chilenischem Salpeter diirfte mindestem a n der Westkiiste' unter
keinen Umstiinden gefahrdet sein
H . G. [A 68.1
.-
Einfache MeBvorrichtung fiir zahe Fliissigkeiten
unter Druck.
Von M. Scmmn!.
(Elngeg. 20./6. 1917.)
keit c4nlitufeii 1aRt. Hahn C', U , E und G sind gooffnet, H a h O (0ljlcntIreruligahahn) ist genchlossen. Das Elide dcr Piillung laRt sich an1
Pliitisigkeitsstandglase W beobachten. Sodann wird Hahn C und G
geschlossen und das Druckventil B geoffnet, desgleichen
Ventil A . Es kann nun z. B. das Anziinden und Einrcgulieren der Versuchsbrenner erfolgcn. Sollte hierbei
dcr Fliissigkeitsspiegel bis zur unteren Markr H w .
sinken, so laRt sich durch Schlienen von Hahn D und
Ventil B, sowie uffnen von Hahn cf und C in einfacher
Weise durch den Einlauftrichter T die Fliissigkeitsmenge erganzen. Es wird hierbci zunachst der kleine
Behiilter 8 gefiillt, darauf nach SchlieBen von C und
G und (Iffnen von B und D in die Hauptkammer entleert. Dieser Vorgang kann, wenii erforderlich, beliebig
oft wiederholt werden. Eine Untarbrechung der Tatigkeit dcr an F angeschlossenen Versuchsapparate ist
hicrbci vollkommen unmoglich.
Die Bestimmmig des stiindlichen Fliissigkeitsverbrauchs erfolgt dadurch; daB der Zeitpunkt des Durch- K)
sinkens des Fliissigkeitsspiegels unter die Marke M o
notiert wird, desgleichen das Durchlaufen bei der
Marke Mu. Aus dimen beiden Zeitangaben liil3t sich
dann leicht der stiindliche Verbrauch des Versuchsappara$s berechnen, da der zwischen M o und Mu
befindliche Inhalt. genau abgemessen ist (z. B. 2000 ccm
oder 20000 ccm, also ganz nach Erfordernis). Um
ein genaueres Ablesen zu ermoglichen, sind die Marken
an verengten Behalterstellen, Rohrstutzen, angebracht.
Die durch das Ablesen bedingten Fehler sind hierbei -auf wenige
Kubikzentimeter beschrankt. Nach beendeter Messungl halt die in
der Reservekammer H befindliche Fliissigkeitsmenge die Tatigkeit
der Versuchsapparate so lange aufrecht, bis in der vorhin angegebenen Weise durch T und S der Inhalt erganzt w i d
Irr. Durch
gute Warmeisolierung, Einbau von kleinen Hrizschlangen und Umkleidung mit Heizmanteln (doppelwandige GefiiBe) laBt sich die Vovichtung auch z. B. fiir zahe Rohteem und
Naphthaline benutzen. Weitere Vervollkommnungen werden durch
Anordnung von Reinigungsflanschen, Handlochern und Thermomcterstutzen erreicht. Es ist rataam, die Thermometer nur in Kammer R und H anzuorden. Fiir die MeBkammer K wird nur ein Handloch benotigt, nach dessen Benutzung der Inhalt zwischen den Marken
Mo und N u neu auf Auslauf bei F zu eichen ist. Es erfolgt dies durch
Nachregulieren des Markenabstandes ,mittels geeigneter Kontermuttern um die Rohmtutzen. Um ein TZbersteigen des Fliissigkeitsspiegels von oben in das Standglas zu verhiiten, ist das S und R verbindende Rohrstiick noch etwa 50 mm weit durch den Deckel von R
eingeschweiflt. Es bleibt hierdurch die Bildung eines Luftabstandes
zwischen Deckelwolbung und Fliissigkeitsspiegel gesichert. Der
iiu5ere Aufbau des Apparates mit groBeren MeBinhalten (1 cbm oder
mehr) erfolgt auf-Holzgeriisten oder mittels Doppel-T-Ragern.
[A. 70.1
f-
'
'-
Bei Versuchsanordnungen Iiegt des ofteren die Aufgabe vor,
zahe Fliissigkeiten unter Druck genau abzumessen. Es IaBt sich dies
auf venchiedene Art und Weise erledigen, jedoch werden in manchen
Filllen die hierzu benotigten Einrichtungen oder Apparate sehr kostspielig und empfindlich.1 Besonders ist dies der Fall, wenn z. B. der
Brennstoffverbrauch eines Teerol- oder Naphthalinbrenners von
rinem bestimmten Zeitpunkte an ermittelt werden soll. Da bei
groBeren Brennern beirn Anziinden zuniichst ein kurzes Einregulieren
erforderlich ist, um die beste Flammwirkung zu erzielen, SO geniigt
es nicht, wollta man ein beatimmtes, abgemessenes B ~ ~ s t o f
quantum zur Verbrennung gelangen lassen. Desgleichen ist es bei
Eine dritte dichtschliehnde Glassammelrohre
wichtigen industriellen Anlagen, metallurgischen ofen oder derohne Hahn.
gleichen meist erforderlich, den Betrieb des Brenners nach erfolgter
Von Dr.-Ing. GEORQWEMPB.
Messung ununterbrochen aufrecht zu erhalten.
(EIngeg. 30.17. 1917.1
Diesen Anforderungen entspricht eine von C. H ii t t e r , MagdeA u k den beiden bereits beschriebenen Gassammelrolmn (vgl.
burg, auf seiner Teerolbrennerversuchsstrecke bcnutzte, billige MeBvorrichtung. Ihrer Einfachheit wegen diirfte sie wohl das Interesse Angew. Chem. 27, I, 216 [1914]) sei noch eine dritte enipfohlen, die
folgendermakn beschaffen ist (siehe Abbildung):
weiterer Kreiselbeanspruchen.
In ein zylindrisches GefiiB von 100 oder 200 ccm
Die Apparatur besteht im wesentlichen aus vier gmchweiBten
Inhalt sind zwei Glasrohren oben seitlich eingeBlechgefaBen, die oben einen groBeren Trichter T besitzen und
untereinander durch Hahne und Stutzen verbunden sind. Um den schmolzen, die bis auf den Boden reichen. Die R o b
wird mit Wasser gefiillt und zur Aufnahme des
alstand jedeneit beobachten zu konnen, befindet sich seitlich noch
ein Teerstandsglas W
'. Die an die Vorrichtung gestellten Anforde- Gases das Wasser durch einen Gummiscli!auch abrungen sind folgende: 1. Es soll der an die Leitung F angeschlossene gelassen, wahrend die andere Rijhre offen ist. Das
Brenner ununterbrochen rnit 0 1 oder Teer unter Druck versorgt W+qer wird so weit abgelassen, d a 5 die Ofhungen
werden. Der zur Bewegung der Fliissigkeit erforderliche Druck wird der Rohre noch in Wassor tauchen. Zum Entleeren
des Inhaltes der Rohre wird a n die andere Rohre
(lurch AnschluR a n die Druckluftleitung L erhalten. 2. Die Bestimmung des Fliissigkeitsverbrauchs (Teerol) braucht erst nach ge- ein Gummischlauch gesetzt und durch denselben je
nach der gewiinschten Menge Gas, Wasser eingewisser, beliebig langer Zeit ohm Unterbrechung der Bremertiitigkeit
xu edolgen, und 3. ist auch nach erfolgter Messung die B ~ n n ~ t o f f -lassen. Wenn man die Rijhre mit Wasser fiillt und
das Gas herausdriickt, mu13 man die Rijhre wagezufuhr zum angeschlossenen Versuchsbrenner aufrecht zu erhalten.
Zur Inbetriebsetzung wird zunachst die ganze MeDvorrichtung recht oder etwaa geneigt legen; es darf nur die
mit Fliissigkeit gefiillt, infolgedessen auch die zum Versuchsapparat Rijhre, durch die Wasser eintritt,, in Wasser taufiihrende Leitung F. Es geschieht dies, indem man bei geschlossenen chen, die andere Rohre muB mit ihrem Ende in die Luft ragen und
wird p m n d nach oben gelegt.
[A. SO.]
Druckventilen in den Trichter l' die zu measende VerbrauchsfliissigVerlng von 0 t t o 9 p s m e r , Lelpdg.
-
Vemntwortllohsr Bedskeeor Pro!. Dr. B. B a I Io w , Leiprlg.
- Spamenche Buchdruckerel in Leiprig.
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