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Eine einfache Methode die Dauer von Torsionsschwingungen zu bestimmen.

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15. E h e e h f a c h e M e t h o d e d i e Dauer
voln l'orsiolnsschwhgulngen x u b e s t i m m e n ;
vow R. W. W o o d .
Im Folgenden mochte ich eine Methode beschreiben,
welche es gestattet in bequemer Weise die Dauer von Torsionsschwingungen zu beobachten , z. $. die eines Magneten
bei der Bestimmung der horizontalen Intensitat des Erdmagnetismus. Wegen ihrer Einfachheit durfte sie besonders fur
das Anfangerpraktikum geeignet erscheinen. Die gebrauchliche Mothode leidet namlich an dem Uebelstande, dass man
die Uhr und den schwingenden Korper nicht gleichzeitig beobachten kann. Unsere Methode bezweckt nun die Uhr in das
Gesichtsfeld desselben Fernrohres zu bringen, mit denen man
die Schwingungen beobachtet.
Ein kleiner leichter Spiegel ist in der gebrauchlichen
Weise mit Klebwachs an den schwingenden Korper befestigt,
und .ein Fernrohr in einem Abstand von etwa zwei Metern
auf denselben eingestellt. Zwischen dem Fernrohr und dem
Spiegel nahe dem letzteren ist ein mittels B6 ttger'scher
Losung dunn versilbertes Planglas, in einem Winkel v,on 45O
gegen die Verticale aufgestellt. Dasselbe muss etwas mehr
Licht zuruckwerfen als durchlassen.
Auf einen Tisch wird eine Taschenuhr unter dem Spiegel
so gelegt, dass ihr Bild, von der versilberten Oberflache reflectirt, in dem Gesichtsfelde des Fernrohres deutlich sichtbar
ist. Die Uhr muss durch eine Lampe hell beleuchtet und
eine andere Lampe nahe beim Fernrohr so aufgestellt werden,
dass ihre, durch den durchsichtigen Belag gehenden Strahlen
von dem kleinen Spiegel in das Fernrohr zuruckgeworfen
werden. Wenn wir nun, nachdem wir den Korper in Torsionsschwingungen versetzt haben, durch das Fernrohr blicken, so
sehen wir den Secundenzeiger stark vergrossert, wahrend bei
jeder Oscillation der kleine schwingende Spiegel, in dem Gesichtsfelde einen kurzandauernden Blitz liefert. Das Bild des
Zeigers bewegt sich hierbei in entgegengesetzten Sinne wie
172
R. W, Wood. Dauer von Torsionsschwinpnyen.
der Zeiger selbst. Indem man die Bewegung des Zeigers verfolgt, ist es leicht, die Zeit des Aufblitzens bis auf eine
Viertelsecunde genau zu beobachten. Sind die Oscillationen
schnell, so ist es naturlich bequemer, nur die Zeit jeder 5 .
oder 10. Schwingung zu beobachten. Nach ein paar Beobachtungen wissen wir, wann wir die folgende erwarten konnen,
und indem wir die Augen auf die Abtheilung des Secundenblattes richten, wo der Zeiger im Augenblicke des Blitzes
sein wird, ist es moglich, die Zeit bis auf eine Viertelsecunde
zu bestimmen. An die Riickwartsbewegung des Zeigers gewohnt man sich in ein paar Minuten und die Ablesung ist
dann ebenso leicht, wie die gewohnliche.
Statt des halbdurchsichtigen Silberspiegels , kann man
auch einen gewohnlichen undurchsichtigen ebenen Spiegel gebrauchen (Metal1 ist naturlich am besten), wenn man ihn so
aufgestellt , dass der am schwingenden Korper befindliche
Spiegel gerade iiber oder unter seinem Rande sichtbar ist.
B e r l i n , Physikalisches Institut.
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