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Eine einfache Vorrichtung fr konstante Wasserbder.

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Wiilfing:
Auraat rtsll.
28. Jabgang 1918.1
87
Eine einfache Vomchtung fur konstante Wuserbilder.
sten waren. Bei der Lijsun 1 : 500 waren die Umschlage
infolge der eintretenden &schfarbe nicht gut zu sehen,
wohingegen die beiden schwiicheren Lijsungen Farbungen
aufwieaen, die sich von einer Phenolphthaleinfarbu kaum
untemhieden. Die "itrationen wurden als beeBet an=hen, sobald eine deutliche, 3-4 Minuten bleibende Rotfarbung zu konstatieren war. Untersucht wurden decrt.
Wasser und ncrtihliche Wiieser mit wechselndem Kohlensiiuregehalt. Zum Vergleich wurde auch der &halt der
freien Kohlensiiure nach P e t t e n k o f e r beatimmt. Aus
den Befunden, die tabellariech zusammengeatellt sind, ist
zu ersehen, daB die mit Phenolphthalein enielten Ergebniase eich annahernd mit den Ergebnissen decken, die mit
der P e t t e n k o f e r schen Methode erhalten werden, wohi e en mit holsiiure die Werte wesentlich niedriger
agiefen. Die auf der Tabelle bezeichneten Bicarbonatmengen, die teils bei der Titration entatanden, teils als natilrliche Bicarbonate in den Wiissern vorhanden waren,
zeigen, daB bei Verwendung der stiirkeren Rosolsiiurelosung
1 mg Bicarbonatkohlensiiure die aaure h k t i o n von 0,25 mg
freier Kohlensiiure anniihernd verdeckt, daB dagegen bei
Verwendung der schwiioheren Rosolsiiurelosung nur annahernd 0,15 mg freie Kohlensiiure verdeckt werden.
Manche Befunde weichen von den angenommenen Durchschnittswerten ziemlich ab, was daher kommt, daB ea auBerordentlich schwer ist, die Farbennuance immer genau auf
denselben Ton einzustellen.
MeineVersuchealso haben ergeben, daB beim Titrieren der
freien Kohlensiiure im Waaser sich die Bicarbonate dem
Phenolphthalein gegeniiber anz anders verhalten ale der
Roeohiure gegeniiber. Bei erwendun der letzteren wird
ein bestimmter Anteil der freien Kobemure verdeckt,
dieser iat aber immer proportional den vorhandenen Bicarbonaten. So verdeckt bei Verwendung einer Rosoleiiurelkung von 1 : loo0 1 mg Bicarbonatkohlensiiure anlllihernd
0,25 mg freie Kohlensiiure, bei Verwendung einer Rosolsiiurelkung von 1 : 1500 1 mg Bicarbonatkohlensiiure anniihernd 0,15 mg freie Kohlemkiurevnz gleich "lti , wie
hoch der Bicarbonatgehalt in dem asser ist. R e irgebnisee von J. T i l l m a n n s und 0.H e u b l e i n , daB die
Rosolsiiure als Indicator fiir die quantitative Bestimmun
der freien Kohlensiiure im Wasser nicht geei et ist, un
daS man aus der Roeolsiiurereaktion b e 1 k r n nicht
ohne weiterea auf die Menge der freien Kohlensiiure
echliekn kann, haben also durch meine Versuche eine
weitere Beatiitigung gefunden.
[A. 236.1
r o b laof sich der Waseerstand in den Badern passen einstellen; e und h liegen immer im gleichen Niveau.
"T
Die Fiillun
eachieht direkt von der Wasserleitung
aus durch ein
%d%r
chen 1, deesen ausgezogene Spitze nur
den Zweck hat, den WassenufluB besser regulieren zu
konnen, und ferner durch einen Hahn m, der genau der
nachfolgenden Beschreibung enta rechen muB. Ea darf vor
allem kein Wasserhahn der ub 'chen Konstruktion, also
kein sog. Ventilhahn sein, der eine Gummi- oder Ledereinlage zur Dichtung enthalt; denn durch daa unvermeid-
E
#
f
Fig. 1.
liche Auf uellen dieaer Dichtungsmaeeen w i d bei einem
solchen $-rleitungshahn
ein anfange ziemlich stark laufender Waeeerstrahl nach kurzer Zeit zum Versiegen gebracht. FU die geforderte Konstanz der Fiillun sind vielmehr die sog. Kiiken- oder Reiber- oder FaBhafne vonuziehen, wie sie z. B. bei allen Gaaleitungen benutzt werden.
Nur ist der Griff zum feineren Einstellen etwaa zu verliingem und auch abnehmbar einzurichten, damit von unbe-
Eine
einfache Vorrichtung fur konstsnte Wasserbiider.
Von E. A. W~~LFING,
Heidelberg.
311t drel TexUlguren.
(Eingeg. !a/ll. 1912)
An der Riickwand dea Abzu ea iet ein Verteilungerohr aa
(Fi . 1) anniihernd horizontal %efeetigt. Ea steigt von der
F&tell e &us, also in Fig. 1 von links nach rechta, um 1%
oder um 1 cm auf 1 m an, um die Wasserftillung moglichst
vollstiindig ausfiihren zu konnen. Die Verbindung der einzelnen Wasserbiider mit dem Verteilun rohr iat entweder
eine dauernde, in Metallrohren ausgef
, oder wird zur
leichteren Trennun durch Hahne und Schlauche bewerkatelligt, wie dim in
1 bei b und c zu =hen ist. Alle mit
demeelben Verteilungarohr verbundenen Wasserbiider sind
bis zur gleichen Hohe geftillt, ihr Wasserstand ist also vom
horizontalen "isch aus gemessen iiberall 80 hoch wie e.
Die Niveaure ulierung geachieht durch eine auhrhalb dea
ange%rachte Etiihre f mit FUtrichter g und Uberk k r h . Dieae Rijhre iat in Fig. 2 im Mahtab 1 : 5 abebildet und beateht entweder ganz aus Glas oder, wie
h g . 3 zeigt, teilweiee aua Metall. Durch Verschiebung der
Rahre f im Kork des senkrechten Anaatzes k des Vertei-
&
k,.
Pis. 2
Fig. 3.
fugtar Hand keine h d e r u n g im U'aseerlauf vorgenommen
werden kann. Ferner eind im lnnern die Enden der Bohrungen glatt awuechleifen, damit eine Stiirung der Zirkulation durch sonst etwa han en gebliebene Feil- oder Bohrspiine vermieden wird; aucf; ist die Fettung dea Hahnw
ganz epibrlich vonunehmen. Der Hahn darf klein eein, da
ea sich um einen sehr ge
en Waseerdurchlauf handelt,
der in der Sekunde fiir j e d n a s e e r b a d nur etwa 0,20 ccm
(in der Woche 1201) zu betragen braucht. D ~ Mein in
vollem Betrieb befindlichea Vdctor Meyemhea Wasserbad iiblicher GriiSe, wie ea in Fi . 1 abgebildet i d , lill3t
naoh wiederholt hier angeatallbn fersuchen in 24 Stunden
7-10 1 Wasser verdampfen, je nachdem ea bedeckt oder
aa
Michel: Ein neuer RQcMuE- und Destillationskiihler.
unbedeckt ist. Allerdings konnen die aus einem einfachen
Konus bestehenden Hirhne bei hohem h c k und bei haufiger Drehung - die iibrigens hier nicht in Frage kommt auf die Dauer nicht ganz dicht gehalten werden. Indessen
hat dieae Unbequemhchkeit werug zu bedeuten, wenn man
unter die tro fende Stelle, ale0 unter den Konus, ein kleines
Eimerchen tir-irnmer aufhiingt. Hier sammeln sich die
wenigen Tropfen, die d a m gewohnlich durch Verdunsten
von selbst verachwinden. Die Benutzuxq dieaer Reiberhiihne ist ftir das sichere Funktionieren memer Vorrichtung
unerlirfilich. Alle Einwande, die von den Installateuren
oder von den stiidtischen Waaserwerkdirektionen gegen
das Anbringen solcher Hirhne gemacht werden, miieeen a h
unbedingt z m c ewieaen werden. Unter Umstiinden
k a m man den Be orden dadurch entgegenkommen, daB
man jenseita dea Reiberhahnea, also lmks von m, einen
r o B e n Ventilhahn in die Rohrleit
legen liiBt und
fiesen immer vollstiindig geiiffnet h&lt%nn
ist der vorschriftsmirBige Hahn wenigstens fast am Ende dea R o b
angebracht, ohne daB er im tibrigen benutzt wird.
SchlieBlich mi noch erliiutert, wie man sich bei dem
A n b r i n e n der einzelnen durch Schlauch und Hahn
mit dem $,rteilungarohr in Verbindung stehenden WaaserMern zu verhalten hat. Man muB beim Einstromen dea
Waasers, ale0 beim Wnen dea Hahnea b, das Waaserbad
einen Augenblick in die Hohe halten und daftir so en, daB
der Schlauch keine Biegung nach unten ausfiihrt. %adurch
kann das Wasser alle Luft aus dem Schlauche heraustreiben.
Man hat ee namIich in dem ganzen Verteilun
tem mit
sehr geringem Waaaerdruck zu tun und d
urch eine
etwa stehen gebliebene Luftblase die Zirkulation nicht erschweren oder verhindern. Nach Herstellung der Zirkulation wird nie eine Stijrung eintreten, solange der Waeserzuflul3 in gend ender Menge unterhalten wird. Dieses Hochheben einea $-rbadea
braucht also nur bei NeuftiUung
EU eachehen.
h
e
a
e in ihrer Einfachheit fast selbstverstiindliche Vorrichtung, die ich nun seit 14 Jahren benutze und immer
ale sicher funktionierend befunden habe, bringe ich nur
zogernd - eben wegen ihrer selbstverstiindlichen Kon. Indessen ist diea wohl
struktion - zur Ver6ffentlich
der w i r h m s t e Weg, um dieTten, tails umstiindlichen,
teih unsicher funktionierenden konstanten WaeaerMer zu
ersetzen.
Die Firma C. Desaga in Heidelberg stellt siimtliche Teile
der Vorrichtung nach den von mir ausprobierten Dimensionen her und wird besondere Sorgfalt auf die technische
Ausfiihrung dea Zuleitungshahnea verwenden.
Heidelberg, den 11. November 1912.
[A. 222.1
P
P
xr
Ein neuer RuckfluS
-
und Destillationskuhler.
Von Dr. FIWW MICBE~,Luxemburg.
(&lww.fg!12
1912),
Ein allgemein anzutreffender Ubehtand bei den iiblichen
RuckfluBkiihlern ist der, daB der zu kiiblende Dampf in
seukrechter Richtung in die KiihlgefaBe eintritt, wobei ea
sehr leicht vorkommt, daB beispielsweise bei zu heftiger
Dam fbildung (Siedevenug), Damp' ungekiihlt am auOers t e n s n d e entweicht. Man sieht sich denn auch stets ftir
solche Fiille vor, indem man moglichst Iange Ktihler anwendet, die fiir die betreffende Flthssigkeit am geeigneteten
scheinen.
Es lag nun der Gedanke nahe, bei RiickfluBkiihlern den
Dam f seitlich eintreten zu laasen, damit auch bei einer
sehr Keftigen Bildung von Gas dinicht un ektihlt direkt
nach oben entweichen konnte, sondern erst en am stiirksten gekwten Teil der Kondensationsrohre treffen wllrde.
Dies wurde nun durch nebenstehend skizzierten Apparat
erreicht. Der in den Kiihler eintretende Dampf steigt in
d
Veri.0 von O t t o Spamer, Lslprle
- Koellner:
Die Jenaer Velox-Pump.
[ans~a~&K~~,e.
dem auI3eren Teile dea weiten Rohres auf und elangt durch
das weite seitliche Knierohr in die erste Kiidrkugel. Der
Dampf trifft hierbei gerade den am besten gekiihlten Teil,
der vom eintretenden, frischen Kiihlwasser umsptilt wird.
Die hier noch nicht ekuhlte, eringe Dampfmenge steip
nun in oszillierender kewyng%oher, nicht senkrecht, me
bei anderen Systemen, un m d auf dim
Weise bedeutend rescher gekiihlt, so daB
auch vie1 kleinere Knhler angewandt werden konnen, was bei der Aufstellung von
Apparaten von schirtzbarem Vorteile ist.
Dw gekUhlte Fltissigkeit liiuft durch das
enge, gerade Rohr ungehindert und sehr
regelmiill' ab, wodurch Siedevenug nicht
mehr soyeicht eintritt. Der obere Teil
dea Kiihlers ist der gleiche wie bei anderen
Ktthlern, so daB er auchwie jederandere
zur einfachen Destillation verwandt werden kann.
Das untere iluhre Rohr beaitzt normale Weite (ca. 12 mm), so daB der Kiihler
auch auf enge Kolben aufgeaetzt werden
-6
kann.
Der Apparat wird von der Firma Dr. Hodea & Goebel,
Laboratoriumsbedarf, Ilmenau i. ThUr., in den Handel gebracht.
[A. 286.1
Die Jenaer Velox-Pumpe.
V O Emai
~
KOELLRER,
Jena.
(Elweg. 18. 11. 1912)
Die WaasersWuft umpen funktionieren in der Webe,
dal3 durch Verengung &r StrahidUse der Waaaeratrahl gehemmt und dadurch gezwungen wird, kleine Luftteile aus
dem Rezipienten mit sich fortzureibn. Abweichend von
diesem Prinzip hat die Glastechnische Anstalt Erich Koellner, Jena, eine Wasserstrahlluftpumpe gebaut, welche sie
unter der Bezeichnung ,,Jenaer Velox-Pumpe" soeben
in den Handel bri
Ihrer
Konstruktion und % k k u n g
w e b liegt das I?rinzi
Wasserstrudels zugrun e. Das bei W in den Apparat
eintretende Wasser hat eine
aus den Riihren c und d gebildete ringfomige S t r a h l d b
e zu paesieren und bildet dadurch einen trichterformigen
Strudel, in welchen die Luft
aus c hinein gesaugt wird.
Durch das Rohr d verlassen
Luft und Waaser den Ap arat. Ein Sicherheitsvent$ e
verhindert den h r t r i t t dea
Waasers in daa Vakuum.
Die Jenaer Velox-Pumpe
zeichnet sich durch kriiftige
und mhnelle Wirkung Bus. Sie
iibertrifft darin alle Wasserstrahlluftpumpen der bisher
existierenden Systeme. Sie
evakuiert z. B. ein 2 LiterefaB bei 720 mm Atm.-Druck,
$3-3 Atm. Wasserdruck und +13" Waeaertemperatur
bie 711 mm Hg schon in 70 Sekunden, wahrend eine
W e t z e l s c h e Pum
unter gleichen Verhiiltnissen
720 Sekunden braucE.
Die ,,Jenaer Velox-Pumpe" ist gesetzlich geschiitzt.
[A. 232.1
a
- Vei.ntwortllchar Bsd.lrtecu Pmt Dr. B. Barrow, Lefprlp. - 8p.menehe Bochdcuckerel In Lefpdp.
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