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Eine Entgegnung.

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477
Der ganze Apparut wird von einerri isolirendeii Gestell
getragen.
Naher erhellt die Einrichtuug des Apparates aus Fig. 7
Taf. VIII, worin hezeichnen :
A der die zu untersuchende Flussigkeit enthaltende Behalter,
kleine, rnit A verbandene Rohre, zum Einfiillen der FIiiss&keir
dienend,
I Capillarrijhre mit Platindraht darin, durch den Pfropfen von B gesteckt,
B Rohre, durch deren unteren Theil eine Platinelektrode geht,
C
Untere Elektrode,
c Behalter, bestimmt zur AufnaLme der ubcrschii8sigen Fliissigkeit.
Er ist verbunden mit B durch eine Seitenr6hre,
d Seiknrohr, die Riibre B mit dem Behilter C verbindend,
D Pipette mit Birne von Kaut.cliu&; dient zur Ueberfiihrung d e I
uberschiissigen Fliissigkeit in die Rijhre a ,
P Scbraubenklemme zum Tragen des gmzen Apparuts,
X Metallstab, nuf wclchen ein kupferner Arm vcrschiebbnr ist, d e l i
man mit dem Ring der oberen Platiu-Elektrotle in Bewegung setzt,
I
Kupferner Aim,
Y Isolirender Stab, an welchem die Klemme sich verschiebt, welcbc
die spectro-elektriscbe Rohre tragt,
z Glasstab, ein Metallstuck trngenil, dss durch eine kupferne Kettc
mit der unteren Elektrode verkniipft ist.
ll
XII. Eine Entgegtctc~g;
Dr. K a r l H e u n i a r i n ,
colt
Privatdocent der Chemie a m Polytechnicum zu Darmatadt.
I n diesen Annalen Bd. 154, S. 295 erkennt Hr. R. S c h n e i d e r mir jedenfalls das Recht zu,
Versuche iiber die Zersetzung des
Silbernitrat in Erinnerung gebracht
sagt: ,,die erste in den Berichten der
Gesellschaft abgedruckte Notiz des
die Prioritiit meiner
Kupfersulfiirs durcli
zu haben, indem er
deutschen chemischeii
Hrn. H e u m a n n ist
'
478
mir, wie ich ofen bekenne, entgangen". Hiermit bin ich
vollig zufriedengestellt; nun sucht aber Hr. S c h n e i d e r
noch verschiedene Umstiinde hervor , wodurch er uns
nachtraglich zu uberzeugen bestrebt ist, dafs seine Arbeit
nicht ganz werthlos fur die Wissenschaft sey, was j a
durdhaus Niemand behauptet hatte.
Hr. S c h n e i d e r bemuht sich zuniichst nachzuweisen,
ich hiitte gar nicht die Beobachtung zuerst gemacht, daQ
Kupfersulfiir und Silbernitrat ein Gemenge von Schwefelsilber und metallisclien Silber liefere, sondern er selbst,
indem er bereits im Jnhre 1869 gezeigt habe, d d s ein
,,complicirt zusammengesetztes SulfosalzK, welches Cu, S
,,ah niilieren Bestnndtheil' enthalte mit Silberlcsung ein
Gemenge von Schwefelsilber und Silber hervorbringt.
Dafs diese Wirkung des ,,niiheren Bestandtheils", wie man
sich denselben auch vorstellen mag, doch durchaus
nicht a1s manfsgebend fur die Zersetzung des ,,isolirten'
Kupfersulfiirs angesehen werden kann, beweist j a Iir.
S c h n e i d e r selbst aufs Trefflichste, indem er in seiner
Notiz ') sngt : ,,Ueber das Verhalten, welches Halbschwefelkupfer gegen Silbernitrat zeigt hat Verfasser nirgends
eine Angabe finden konnen.'
Und doch ware eine solche von mir gemschte Angabe,
die Hrn. S c h n e i d e r leider entgangen ist, nichts Neues?
Eine grbrsere Autoritft als ihn selbst, kann ich doch jenem Herrn unmoglich entgegensetzen und verweise ihn
daher auf seine eigene Arbeit, die ihm nicht mehr recht
erinnerlich zu seyn scheint.
Wenn Hr. S c h n e i d e r schliehlich als Trumpf mir
einen Vorwurf daraus macht, dals ich jene Zersetzung
nur qualitativ constatirt habe und nicht einmal eine Umsetzungsgleichung angab, so bedarf es wohl kaum eines
Hinweises, dafs besagte Reaction durchaus nicht der eigentliche Gegenstand meiner damaligen Abhandlung, sondern nur eine beilaufig gemachte Beobachtung war. Trotzdem wurde ich die Zersetzungsgleichung beigefiigt haben,
,
,
1) Dieso Ann. Bd. 152, S. 471.
479
wenn ich nicht von der chemischen Bilduug jedes Lesers
mit Recht erwartet hiltte, dafs er im Stande sep, eine so
kinderleichte Gleichung sich selbst aufzustellen. Dieselbe
wiirde absolut selbstverstandlich seyn, wenn bestatigt wird,
dafs das entstehende Schwefelsilber , wie nicht anders zu
erwarten wirklich gewohnliches Schwefelsilber ist. Und
aus diesem Grund enthllt mein Laboratoriumsheft bei der
erwahnten Gleichung die Notiz: nQuantitativ zu bestatigen'.
Durch andere Arbeiten in Anspruch genommen,
war ich noch nicht hierzu gelangt, a13 Hr. S c h n e i d e r
mir zuvorkam. Wenn er sich nun dadurch verletzt fiihlt,
dafs das Resultat seiner Arbeit ,,mir eine willkommene
BestatigungU ist, so lag eine solche Empfindlichkeit aufser
menschlicher Berechnung.
W a s iibrigens Hm. S c h n e i d er's Schlufsrede betrifft,
so glaube ich, hat es noch niemals Anstofs erregt, wenil
man das Ergebnifs der quantitativen Controle einer fast
selbstverstandlichen Zersetzungsgleichung als ,,cine 20 il i k o m m e n e Bestatigungu (und nicht ,,kurzweg als eine Bestatigung', wie Hr. S c h n ei d e r citirte) begriifst !
,
XIII.
Pliitxliches Springen Don Glasern;
won E d . H a g e n b a . c k .
(Aus den Verhandlungen der Basler Nnturf. Gesellsch. Bd. VI, Heft 2,
vom Hm. Verf. mitgetheilt.)
,
Bekanntlich kommt es ofter vor dafs Gegenstande aus
Glas plbtzlich springen, ohne dafs die Ursache zu Tage
tritt; weshalb such diese Erscheinung schon zu vielen
abergliiubischen Vermuthungen Veranlassung gegeben hat.
Man nimmt wohl allgemein an, dafs solche Glaser in Folge
schneller Abktihlung in einen innerlich gespannten Zustand
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