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Eine merkwrdige Bildung von braunem Bleioxyde.

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auf das forgfiltigfie verfertigt ; keine hatte weniger als 3 2011 ioi Durchrnerer.
Gern h i t t e ich D e P a r c i e u ' s Verfuche (in
Gren's Journal der Pliylik B. 8. S. 20) wiederh o l t , urn zu fehen, o b auch die dort angefiihrten Licht - Erfcheinungen i n dem Lokal , welclies
ich zu rneinen Verruchen benutzte, Statt linden
mijchten ; ich verniiil'e aber him die Gelegenheir,
Verl'uche zu rnachen , allzufehI.
G i o b e r t's Verl'uch (in Greu's Journ. d. PhyT.
B. 2. S. 437) lcheint meine Hypothefe, dafs das
Aleerwafler ein Lichtmagnet ley, zu beftarken,
iind kann als ein dariiber angefiellter Verfuch betrachtet wertlen; es machte mir rechte Freude,
wie icli die Abhandlung vor einigcn Tagen zu
rehu Lekani.
IX.
E i n e merkwiirdige Bildung v o n Lraunem Bleioxyde,
von C H E V R E Ui nLParis *).
D a s gelbe, d a s rothe iind d a s brqnne Bleioxyd find bekanntlich clrei auf einander folgpnde Stufen der Oxydir u n g , von tlenan nur das gelbe ein ausgezeirhnetes
Eefireben lint, Snlze zii bilden. GieCqt man auf rothes
Oxgd SalpetcrGiure, To verwanclelt Gch ein Theil deneelben in grlbes O s y d uncl lijfi Lch in der Saure auf; aller
Sauerfioff, der f i c h von demfelben fcheidrt, vereinigt
Gch mit dein rothen Oxyde und verwandelt es in braunes Oxyd, lvelclirs Gch nicht a t i f l d i . - Anrser diefern
kannte m n n bis jetzt nur noch einen zweiten Fnll, worin
-) Aus den A n n d . d . Chim. t. 85 ausgezogon von G i 1 b e r t.
Gch braunes Bleioxyd bildet , niimlich das Einwirken
von oxygenirter SalrEiCire a u f gelbes oder rotlres Oxyd.
Der Zufall hat mir'einen dritten kennen gelehrt, den
ich hier Rngeben will.
Icti hatte fein gepulvartes Kryflallglas, worin bekanntlich vie1 Bleioxyd rnthalten ifi, wiederholt mit Salpeterraure bchnndelt, urn es zu analpfiren, den in dieI'er..Saure unauklGslichen Riiekfiand gewafchen und celcinirt, u n d dann mit dem Sfachen Gewiclrte a n Kali in
einem Platintiegel gekhmelzt. Als ich dnrauf die gefchrnolzne MafTe in WaKer zerriihrte , erhielt ich eine
alkalifche AuHiiTung, welclre viel Kiefelerde und gelbes
'Bleioxyd enthielt, und ein ~ P Q I U Z ~ kr~fialliGrtzs
S
Pulb e r
von metallirchem Anrehn abfetzte. Diefes in eiiier Glasriihre erhitzt, verwandeltc. Lch unter Aufbrnufen in
glatte ; mit SalzEiure entband es vie1 ox~-genirt-~ilzfiitires
Gas und letzIe glinzende Blittchen faIzlaureii Blries al,,
%nd tler Salpett r h r e gab es eine rofenrothe Farbe, die
lich beiin Filtriren verlor. Ls war folglich nichts anders als braunes Bleioxyd. Der Boden des Platintiegcls
blieb niit einer Lage mit Platin 1egirtt.n EIcies bedeckt.
Offenbar hatte fich alfo beiin Schmtlzen tles Kryfiallglnfrs mit.Kali, e i n T I r ~ i des
l
gelben in diefem Glal'e
enthalteneii Bleioxyds in rnetnllifchrs Blei und in braunes Rleioxyd verwanclalt, befiirnmt dtirch die Vrrwsndtfchaft des Bleis zum Platin u n d des gell)en Bleioxgds ZLL
mehrerem'sauerfioff. - Das Kali lclieint ztim gelben
Oxpde mehr Verwandtrchnfr zu hnberi n l s zu dern braunen, da jenes in dem alknlifchen WaITcr irufgeliifi blieb,
diefes nicht,.und wirkt dnher fchwerlich zu der Ueberoxydirnng des Bleis mit. Platin, welcbes m i t gelbem
Bleioxyde erhitzt wird, fpielt d l 0 dabei diefelbe Rolle
als die SaIpeterfiure, doc11 mit dcm Unterfcliiede, dars,
da es Gch nur,init deni lletalle. nicht m i t dem gelben
Oxyde verbinden k a n n , es diefes Oxyd briiimrnt, Gch
vollfiiindig zu entoxydiren, indefs die S;lli)clerGure von
drm rothen Oxyde n u r lo viel Snuerfioff auslreibt, als
Iicli der Vereinigurg des Uxpds mit denilrlben widerfetzt.
In beic1f.n Fiilleri wirkt die T'erwancltTcli~lrdes gelben und
des rotlien Oxyds zu nocii niehrereln S.iuul-fioffe mit.
uei-
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