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Eine Nachricht ber die Lagersttte des Hyacinths.

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CHARLES
BERTI~AND
-CESLIN.
(Frei a u s g e z o g c n von Gilbert.)
Qekanntlich giebt man den Nanien Hyacinth eiiier
bef'ofiaern VarietHt ded'%irkons. Die mhre Lagerfiatte
Ji&s EdclReins w a r h g c unbekannt. Da man i h n
in einzclnm gerollten Kryfiallen in dem Sande von
FliiKen oder in derii lackern Erdreich vulkanikhen Bodens fqnd, mit andern Mincralicn j von velclien nian
glauht d d s fie diefein Boden u+riiiiglich ange!iijren,
oder die weiiighcns ~ 1 1den1 Trapp der Deutf'chcn zii
recliiieii find defen .vdkrinilcher Urrprung miiader
leiclit ZLI entdccken .;I?, [o mcinte nian der Hyacinth
ftammc' aucli ails dieleii Formationen her. Und als
Graf von Hournon, Hr. Faiijas de St. l:ond, Hr. Cordier u n d Aridere bekaiiiit machteii, dal; Ge i n dichtem
m i d porijfeni mehr oder minder f'olidcm Gertein iini
den Puy- en-yefay I'elir nette I-Iyaciiitli-KryRalle gefunden I i ~ t e n I'cliicn dicL Meinung zur Gewifslieit
z u werden. Niernand zwcifelte inelir, dais nicht der
Hyacintli dcr vulkanil'chen, oder wcnigfiens dcr TrappFormation ebeii fo angeliijre \vie Iiiiifig dcr Aiigit j
die €lornblendc etc., und d u r c h l l ~ t t e r man
t
die niineralogil'clicn i d die geoSnofiil'clicn W c r L e , Ib findet-
,
,
,
,
C
I
31
Ecli in i h e n allen dicfe LagcrfiHtte dern Hyacitxthe
bcfiirnmt ansewiel'en. Hr. Gillet de Laiirnont war fafi
der Eiiizige, der vermuthete, der H p c h t h mijge ein
fremder Ankijmrnliiig in dem vulkanibheii Erdrei&
rep.
I-Tr. Bcrtrand Geslizi fuclite in1 vorigen Jahre (1830)
an einer durch ihre Hyacintlie beriilimten Stelle fiber
den1 Bache Riou - Pezzouliou, der nijrdlicli yo11 Expail&, einem nahe am Puy liegenden Dorfc flierst? in
-
einem m i t lofem vulkanikhen GeRein bedeckten Felde, nach Stiicken, in welche Hyachtlic,noch in n e fitZen, wie man deren dort findet. Kachdem er mehrere
aufgcfundeil Iiatte? in w l c l i e n die Hyacinthe unmitielbar von dcr Lava eingehiillt warell, kam ilim eiil
Stein vor welcher ein ziemlich gror8es lcharfecltiges
,
,
Stiick Grmiit ans Feldfpath Q m r z 11mI Glimmer behellend, mitten i n der vulkanilclien GeLirgsart eingel'clilolren enthiclt. An Gcli ifi dieL3 niclits beronderes.
In den ~iielirfienporol'en a n d dichten Laven iind den1
aiidern vulkaniMieri Geficiii der Ardhclie, 3es Puy ul1d
lo ferner, konimen viele und Ielbrt Iehr grol'sc Bruclifi'tiicke cines p i i i t a r t i g e n Gefieins vor, indel's Bruchfiiicke anderer Gebirgsarten i n ihnen fehr [elten find.
Dalier es zieinlicli gewils zii feyn Iccheint? dafs d e r
Iiccrd drs VL\lkanb unter odcr wenigfiens mittcn in
Grrrnit lag, mid dars die vdl~anil'c'chenMatcrien diereen
durchbvochen nnd fo einzelne ISrucliRiicke m i t liinanf gcbraclit Iinlen.
Ale Hr. Bertrnnd Geslin den ein~eliCdltenCranit
leincs Stiickes geiiaii iiriterftichte, faiid Gch darin ein
lrleincr Iehr dt~itlicli cliarakterifirter Zirkon - Hyacinth, der, nach der Art zu urtlieilen, wie e r d a r h
,
-
r
3 3
lab, offenbar
ein Gemengtheil des Eranits ausmachie.
D i e Hyacinthe lcheinen all0 der granitartigeii Gebirgsart anziigeharen, welche von der vulkanilchen Materie
bei den Ausbriichen des Vulkans durchbrochen mordell
ilt, und darin nach Art, wie Titane, Granateii eic.
in andern Graniten enthalten, u n d alfo nicht vulkanifchen Urlprimgs wie Augite balaltifche Hornblende
etc. ZLI feyn. D e r Granit wurde durcli die vnlkniiifchen oder andern W i r k u n g e n zertriimniert i n leine
Gemengtheile vereinzelt ja l'elblt verandert. Die a m
leichtefien veranderliclien dieler Gemengtheile , wie
Feldlpatli u n d Glimmer finden fich grolsentheils zerfiart, die der Veriinderung am lringfien widerfielienden,
wie die Zirkone und die Saphire (corindon te'l&Je),
find dagegen zuriick geblieben eingewickelt i n dem
vulkanilchen Gefiein, bis fie lpiiterhin durch Verwitterung dieles Gelteins von demlelben wieder gefoii d e r t
zmd vom WaITer ausgewalchen wurden, daher fie Gcli
jetzt einzeln und lore i n den Biichen finden.
Noch zwei andere UmlIBnde befiritigen, dem Vcrf.
211 Folge, dieles Reldtat. Ei-Jien.9
die Gegenwart des
Zirkons in ranitartigem Gefiein auch a n andern Ort e n , iind ii era11 \YO man i h n i n Ieiner G e b u r t s h t t e
efunden h a t ; lo z. B. I d m m t er z u Friedericliwarn in
korwegen i n einem Syenite, u n d bei Trenton in NoritAmerika im Quarz vor, iind hier v e r h d t e r Gcli ganz
wie Hyacinth. Z w e i t e n s , die Gegenwart noch eines
andern Edelfieins deKen primitiver Urfprung nie befiritten worden ifi, i n dem Bache yon ExpaiTly, ntim3ich des.&aphirs, den man dariii .tugleich mit den] Hyacinthe findet. Beide fiammen unfireitig aus dem
granitartigeii Gefiein her, welches die vulkanilchen
Striime durchbrochen, zertriimmert, und mit Gch fort
,
,
,
,
,
fl
,
gefiihrt haben,
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