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Eine neue leichte und sichere Art das Kalium darzustellen.

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II.
Zine neucI Zeiclite und Jcliere ArtI das Kalium
dam~iellc,
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SMITHSON
TPNNdNT, Mitgl. 4
. LOndn, SOC.
*).
Die grofse Entdeckung Sir H u m p h ry D a vy's,
dafs die Alkalien Licb durch Einwirkung der electrikchen Saule zerlegen IalTen, veranlalite fehr bald
die Herren G a y - L u l ' f a c und ' I ' h e n a r d , cine
Methode aufzulinden , wie Iich dielelbe Zerl'etzung
in reichlicher Meiige <lurch Eifen bewirken ILl'st,
welches urn L'o iiberrakhender war, (la das E i h
weuiger Verwandtl'chaft zum SauerfioE als die M e t a l k der kllkalien bdt . Die Bcdinguogen diefer
Zerfetzungen Iind, d a b das Eifen in cioen hohen
Grad von Hitze verfetxt, und in diel'ern ZiiLtaade
des heftigfien Gliihens mit dem Alkali in Beriihrung gebracht werde. Urn dielis zu bewerkfielligen, legten lie einen gehiirig gebognen Flintenlauf, worin Iich Eil'endrehTpiiIine beFauden , durch
eined Ofen, und I'chmirgelten in das oberiie Ende
<les L a d s einen kiirzern Lauf lufttdicht fcliliekend
*) Aus den PhiIoJ'oplr. Transact. for 1814 frei ausgczogen
VOII G i l b o r t .
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a07
1
ein, der das Alkali enthielt, und in welchem diefes
durch Feuer gafchmelzt wurde. Unr dieler zweiten Feitrrfiiitte entiibrigt zu leyn, fetzt man in
England beide L h f e nur durcli ein kleines Loch
in \'exbindung, fchmelzt das Alkali, girfst damit
den kleinen Lauf aus, und verl'chlielst ihn fogleich
mit pinem Pfropf aus Stahl. Dals in beiden Fallen
der Ofen eine eigne Einrichtung haben, und ein
Lauf in den anclern genau eingel'chmirgslt feyn
m u k , maclit den Verhch Schwiorig, und da der
ProccL iibertiem etwas zul'amnisogeletzt ill, I'o gelingt er nicht immer *).
Da dils Kalium rin To wichtips WirkungrMittel fur den Cheniiker ill, fo habe ich niir Miihe
gegeben, die Darfiellung dellelben zu vercinfachen.
Es ilk mir in der T h a t g e g l k k t , den I'rocelj vor
Jeiii
7)
Geblal'e einer gewiihnlichen Schmiede zu
Die Vorrichtung der IIH. G a y - L u f l ' a c und T l i c n r r d
ili bel'cbritben in diden Annalen 8. 31. S. 23, und B. 35.
2; und der Apparat, &Eel1 man Iich i n London in der
Royal Inlfrution brclicnt, B. 35. S.481. Hr. General-Feldzeugmeilier v o n H e I 1 w i g erzililte niir vor einiger Zeir,
es fey die V'iederliolung des V-rrbhrens, grnau nach der
1)cl'chreibung wie lie in den Aniirlen gegeben wirtl. in
Stockholm- in Liner Gegeowarc \ullig gelungen , und befiitigte, was ich vernhthet haire, dafs kein lo iibergrol'ser
Hitzegrad , rls man gctneiniglich glatibt, d a m eriordert
wcrdr. D a b i n Deutlclrlsud die D:!rlbllong dcs Kaliurn
gol'chickten Ciiemikern bislier mirlungcn i R . licgt wahrfcheinlich d a r r a , daCs fie enrweder, ob iLr .4pprrat luftdichr Ichlofs, zu priit'en v e r l i u m r , oder fo grolse Hitze gugebcn hrben, dals ilir K i t t R a e beliam wid Luli hindurcb
G i 1I e It.
iiera.
S.
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3
Stande cu bringen, ohne d a b die bciden LBufe in
ehander eingerieben waren, und ich habe daher
geglaubt, dds mein Verfahren der Aufmerkhmkeit
der konigl. Societat nicht unwerth fey.
Wenn nian das Kali in dem kleiaen Lade befonders erhitzt, lo fliel'st es hiiutig in wenig Minuten aus, iind doch mufs m a n norh faff eine gnaze
Stunde lang unter den1 grofsen Loufe Feuer gebea,
elie der ProceD zu Ende iR. Folglich entlielit
oEenhar clas wenigfie Kslium wfhrend Jer Uebergehens aus dem kleinen Laufe in den grol'sen, Coodern das mehrffe ern, wenn das Ka'li und d i ~ sEL
[en mit einander in Beriihrung End. Diek Ueberlegung iiberzeugte mi&, dah dss Knliurn clurch
blofses DeItiliiren von Ksli mit Eil'endrehfpihnen
zu erhalten leyn mu&; und dieres verfuchte ich
a d foIgende Weife.
Ich nahm einen Flintenlad, deITen untere OcEnun6 mit &em Stkkcben Eifen rugeliithet war,
l'chiitzte ihn an diefem Ende durch einen Ueberzug mit feuerfeltem Kitt gegen die Beriihrung der
iiuIiern LuFt, fchiittete donn das Kali und die Eifendrehrpahne hinein , und verl'chlofs das obere Eude
mit einem KorkliGpfel, durch den ein pbogrles
Glasrohr giog , urn die elafiifciien Fliiffigkeiten,
welche Ech entbinden, abzufuhren. Ich that in
diere Glarriihre cineu Tropfen Queckiilber , um
an der Beweguog deKelben zu k h n , wenn Lu€t
hindurchging , und ob alles Juftrlicht fchloTs. Das
untere Ende des t a u b wurde nun heftig erhitrt,
1 - 3
wihrend drr obere Eade frei iiber dam Feuer bervorragtc. Alr icb nrch dem Erkrlten den Lsuf ii@nete, frnd Gch, rie ich erwartet hatte, iu dem
oberenTheile delIelben h b l i m i n u Krhum,
L
d
i
. ,dos
.
auf Wrfler gmorfen cntziiodete; a hatte aber
nicht dar rein mctrllilche Anrehi dea auf die g b
wGhnliche We& drrgekellten, fonderq war matt,
und lih aus, rk'fey er mit einem khwrnen Pulrer
Yermengt.
Wahrl'cheinlich fublimirtefich einTbeil derKaJi
zugleich rnit dem entfirndnen Kalium; ich wicderholte daber den Verfuch mit der Abiinderung, drliich
den Lauf in einer griirsern Lange erhitzte, urn zu
machen, dali das Kaliurn fich hijher hioauf a b
fetze. Das Krlium behielt rber das rorip matte
AusIehn.
Ich verruchte noch mehrere Mittel
fruchtlos , urn dielhr Unvollkommenheit rhzuhelfen; endlich gelmg mir folgender:
Ich bracbte in den obern Theil du Flintmalanfs
tinen rndern kleineren Lauf, der in 3hn gedrangt
bineinprrste, uod oben nur ein kleincr Loch hatte,
urn die Kalium -Dampfe hintlurchlteigen s u M e n .
Diefer kleiae Zufatz t u Jem Apparate mrchte, daG
das Kiliuni Iich in vollkommner Reinheit fublimirte, mit feinem gewiihnlichen Metallglrnte. Dio
I'chicklicbIlen M a r h e fiir diereen Apprrat GnJ €01gende: Der auraere Lauf muli cine Lioge von
14 Furs uod der innere von 7 bir 8 2011 halen;
urn ihn leichter rus dem griifsern Lauf herrwzkhn
0
A8o.L d. PhyGk. B. 49. SI. 3. J. 1815.S1.3.
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'10
I
,
tu kijnnm follte ar einen Zoll Weit Qberihn her-
&ragen. Die obere Oeffnung des (grohen) hub
m& mit einem neiteren Stlicke Rohr ve&hlolIir,
werden, und dar obere Ende diefer Stiicka rnit tinem Korldtlipfel, in welchem die gekriimmte Glah
d h r e mit einem Queckfilbertropfen anRebracht
wkd. Da die Stelle, wo das weitere Rohr Ech an
den L a d anfchliett, noit von dem Fetter a n t
femt ifi, To reicht Siegellack hin, h i d e luftdicht
mit einander zu'verbinden; do& ilt CI rathfam,
&elem Thcil d o Apparatr durch einen Lappen,
den man b e h d i g nab erhiilt, t u erkllten.
Die Weite des firoGen LauFs p f l q p bei meiDen Verkchen die e i n u gew8hnIich.n Flintenla& zu fcyn; man kann lie aber auch hetrachtJjcher machen. I& hsbe das d i k e Ende einFlintenla& fo m e i t e r n Ialren, d a t er den d o p
pelten Inhalt hatte, und der Verfuch gliickte auf
dide Art fehr gut; doch hat diere Vermehrung
dea Inhalu &re Granzen, weil ea mit zanehmender Weite des Laufs immer fchwieriger w i d , a
d&in XU bringen, dah die Hitze bir in die Mitte
einer fo bedeutenden Mane von KaLi und yon
U e n cindringt.
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